Donnerstag, 3. April 2025
Schlafstadien wie ein Piet Mondrian Gemälde
Habe herausgefunden, woher diese kurzen Wachphasen in der Nacht kommen. Sie sind wirklich kurz und tatsächlich weiß ich am Morgen nichts mehr davon. Trotzdem zeichnet die Uhr etwas auf. Zuerst hatte ich die Katzis in Verdacht. Die sind nachts ja tatsächlich unterwegs und nicht immer leise dabei. Heute Nacht hatte wohl eine der beiden wieder ein Problem mit ihrem Fell, speziell jenem im Magen, weshalb... ach, egal. Das hört man jedenfalls. Es ist kein schönes Geräusch und man kann durchaus davon aufwachen. Aber das würde ja nur den einen Ausschlag erklären. Gekotzt wird aber meist nur einmal, in seltenen Fällen öfter, aber auch nicht jede Nacht. Aber: momentan zickt das Knie wieder zwischendurch und je nach Drehung, kommt es zu einem spontanen Schmerzblitz. Das ist kein richtiger, anhaltender Schmerz. Eher wie der Tritt in eine Scherbe oder wenn man auf die heiße Herdplatte fasst. Beides doof, beides tut im ersten Moment weh und vor allem: man zuckt zurück. Genau dies passiert beim Knie: falsch gedreht, Schmerzimpuls jagt durch den Körper, kurz wach, Schmerz lässt nach, weiterschlafen. Außer eine Katze entleert direkt im Anschluss ihren Magen; dann ist man noch ein bisschen länger wach.
Nun weiß ich also (vermeintlich) den Grund, aber eine Hilfe ist mir das nicht. Es stört den Schlaf ja schon. Das wird in der App grafisch dargestellt: Tiefschlaf ist dunkelblau, leichter Schlaf hellblau, REM Phasen sind in dunklem Pink, die Wachphasen in hellem Pink. Ziel ist viel blau, einige Anteile an dunklem Pink, helles Pink vermeiden. Am liebsten wäre mir noch, wenn die verschiedenen Schlafstadien schön aneinander gereiht wären: erst dunkles Blau, dann dunkles Pink, dann gerne noch helles Blau. Quasi wie früher, wenn man die Festplatte defragmentiere: am Ende war da ein wunderschönes, einheitliches Bild, eine Farbe reiht sich an die andere, alles ist aufgeräumt. Herrlich. Bei mir sieht das aber aus, wie ein Bild von Piet Mondrian.
Morgen bin ich wieder beim Orthopäden: es gibt Geschenke. Einlagen und eine Orthese. Naja, Geschenke sind es eher nicht. Bei Geschenken muss man üblicherweise nichts zahlen; bei diesen Dingen aber schon. Die Hoffnung ist, dass sich dadurch die Knieproblematik etwas bessert und falls dem so ist, wird auch der Schlaf besser und somit auch die grafische Aufarbeitung desselben. Das führt zu besserer Erholung, einer Energie am Morgen, die ihresgleichen sucht und vor allem weint mein innerer Monk weniger, wenn die Schlafgrafik mehr Struktur aufweist. Es wäre eine Win-Win-Win-Situation.
Nun weiß ich also (vermeintlich) den Grund, aber eine Hilfe ist mir das nicht. Es stört den Schlaf ja schon. Das wird in der App grafisch dargestellt: Tiefschlaf ist dunkelblau, leichter Schlaf hellblau, REM Phasen sind in dunklem Pink, die Wachphasen in hellem Pink. Ziel ist viel blau, einige Anteile an dunklem Pink, helles Pink vermeiden. Am liebsten wäre mir noch, wenn die verschiedenen Schlafstadien schön aneinander gereiht wären: erst dunkles Blau, dann dunkles Pink, dann gerne noch helles Blau. Quasi wie früher, wenn man die Festplatte defragmentiere: am Ende war da ein wunderschönes, einheitliches Bild, eine Farbe reiht sich an die andere, alles ist aufgeräumt. Herrlich. Bei mir sieht das aber aus, wie ein Bild von Piet Mondrian.
Morgen bin ich wieder beim Orthopäden: es gibt Geschenke. Einlagen und eine Orthese. Naja, Geschenke sind es eher nicht. Bei Geschenken muss man üblicherweise nichts zahlen; bei diesen Dingen aber schon. Die Hoffnung ist, dass sich dadurch die Knieproblematik etwas bessert und falls dem so ist, wird auch der Schlaf besser und somit auch die grafische Aufarbeitung desselben. Das führt zu besserer Erholung, einer Energie am Morgen, die ihresgleichen sucht und vor allem weint mein innerer Monk weniger, wenn die Schlafgrafik mehr Struktur aufweist. Es wäre eine Win-Win-Win-Situation.
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