Mittwoch, 4. November 2026
Gute Nachrichten morgens um fünf
Am Morgen war die Welt noch in Ordnung. Naja, so ziemlich. Nach der großen Bahn auf der großen Strecke war auch die S-Bahn unerwartet voll. Trotzdem Sitzplatz gehabt, also alles gut. Im Büro brannte schon Licht bei der Geschäftsleitung. Das ist ungewöhnlich für die Uhrzeit, aber es war auch ein ungewöhnlicher Tag. Soviel war schon angekündigt. Und es sollte sich bewahrheiten. Keine Details.
Für die Rückfahrt ein paar Minuten zu spät aus dem Büro gekommen. Ich wollte früher los, denn ein kleines Ritual meinerseits besteht darin, dass ich ein zwei S-Bahnstationen überspringe und zum Startpunkt der Linie fahre. Das bringt einen schönen Spaziergang, einen Schwall frischer Luft und eine leere S-Bahn, wenn ich einsteige. Mit den paar Minuten zu spät aus dem Büro war nicht sicher, ob ich es schaffen würde oder doch in einer der sonst ausgelassenen Haltestellen einsteigen müsste. Es hat dank Stechschritt geklappt. War sogar einiges zu früh und musste doof rumstehen. Aber auch das macht mir nichts. Die Ruhe nach dem vielen Austausch im Büro tut gut. Dieses Mal war es richtig viel Austausch.
Am Bahnhof machte die Bahn Bahndinge und es war chaotisch. Ich entschied mich für einen ICE in die andere große Stadt und von dort mit der S-Bahn nach Hause. Das klappte schließlich erstaunlich einfach - bis die S-Bahn von der einen großen Stadt in die andere fuhr und von dort aus nicht mehr weiter. Notarzteinsatz auf der Strecke. Den Rest kann man sich denken.
Es fuhren sehr lange keine S-Bahnen und auch keine anderen Züge. Die Strecke war gesperrt und sollte es - so erfuhr ich spät am Abend - noch lange bleiben. Das war aber zu Anfang nicht klar und man (also ich und sehr viele andere Leute, die den gleichen Weg hatten) wartete, ging von Gleis zu Gleis, um dort nach Einfahrt einer Bahn zu erfahren, dass diese nicht weiterfahren würde, weil: Strecke gesperrt.
Irgendwann kam die Einsicht und der Plan, einen Bus zu nehmen. Das wollten sehr viele andere Menschen auch und somit war der Bus randvoll. Ich kam gerade noch rein, kurz nach mir war fertig und der Rest musste draußen bleiben. Immerhin konnte man trotz Stehplatz nicht umfallen. Trotzdem ist eine Stunde Fahrt in dieser Haltung sehr anstrengend. Zwischendurch hieß es noch einmal umsteigen - in einer anderen sehr vollen Bus, aber irgendwann war es geschafft. Knapp drei Stunden später zuhause als geplant. Blöde Sache, aber nichts im Vergleich zu der Person, die die Ursache dafür war. Und die Person, die die Bahn fuhr. Puh.
---
Seit halb fünf wach. Ungeplant. Um fünf aufgegeben und das Bett verlassen. MoMa läuft da eigentlich noch nicht, aber den Midterms sei Dank heute schon. Den Tag mit guten Nachrichten starten, entschuldigt sogar die frühe Uhrzeit. Die blaue Welle ist ein Tsunami. Hach.
---
Urlaub vor Weihnachten bis Ende des Jahres ist genehmigt. Einer bescheuerten Policy zufolge kann ich die paar Resttage nicht ins neue Jahr mitnehmen; sonst hätte ich die ersten Januartage noch mitgenommen. Es kommt ein bisschen auf die Abteilungsleitung an, ob es eine Art "Sondergenehmigung" gibt. Bei mir gibts keine.
Ich hasse diese Spielchen.
Für die Rückfahrt ein paar Minuten zu spät aus dem Büro gekommen. Ich wollte früher los, denn ein kleines Ritual meinerseits besteht darin, dass ich ein zwei S-Bahnstationen überspringe und zum Startpunkt der Linie fahre. Das bringt einen schönen Spaziergang, einen Schwall frischer Luft und eine leere S-Bahn, wenn ich einsteige. Mit den paar Minuten zu spät aus dem Büro war nicht sicher, ob ich es schaffen würde oder doch in einer der sonst ausgelassenen Haltestellen einsteigen müsste. Es hat dank Stechschritt geklappt. War sogar einiges zu früh und musste doof rumstehen. Aber auch das macht mir nichts. Die Ruhe nach dem vielen Austausch im Büro tut gut. Dieses Mal war es richtig viel Austausch.
Am Bahnhof machte die Bahn Bahndinge und es war chaotisch. Ich entschied mich für einen ICE in die andere große Stadt und von dort mit der S-Bahn nach Hause. Das klappte schließlich erstaunlich einfach - bis die S-Bahn von der einen großen Stadt in die andere fuhr und von dort aus nicht mehr weiter. Notarzteinsatz auf der Strecke. Den Rest kann man sich denken.
Es fuhren sehr lange keine S-Bahnen und auch keine anderen Züge. Die Strecke war gesperrt und sollte es - so erfuhr ich spät am Abend - noch lange bleiben. Das war aber zu Anfang nicht klar und man (also ich und sehr viele andere Leute, die den gleichen Weg hatten) wartete, ging von Gleis zu Gleis, um dort nach Einfahrt einer Bahn zu erfahren, dass diese nicht weiterfahren würde, weil: Strecke gesperrt.
Irgendwann kam die Einsicht und der Plan, einen Bus zu nehmen. Das wollten sehr viele andere Menschen auch und somit war der Bus randvoll. Ich kam gerade noch rein, kurz nach mir war fertig und der Rest musste draußen bleiben. Immerhin konnte man trotz Stehplatz nicht umfallen. Trotzdem ist eine Stunde Fahrt in dieser Haltung sehr anstrengend. Zwischendurch hieß es noch einmal umsteigen - in einer anderen sehr vollen Bus, aber irgendwann war es geschafft. Knapp drei Stunden später zuhause als geplant. Blöde Sache, aber nichts im Vergleich zu der Person, die die Ursache dafür war. Und die Person, die die Bahn fuhr. Puh.
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Seit halb fünf wach. Ungeplant. Um fünf aufgegeben und das Bett verlassen. MoMa läuft da eigentlich noch nicht, aber den Midterms sei Dank heute schon. Den Tag mit guten Nachrichten starten, entschuldigt sogar die frühe Uhrzeit. Die blaue Welle ist ein Tsunami. Hach.
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Urlaub vor Weihnachten bis Ende des Jahres ist genehmigt. Einer bescheuerten Policy zufolge kann ich die paar Resttage nicht ins neue Jahr mitnehmen; sonst hätte ich die ersten Januartage noch mitgenommen. Es kommt ein bisschen auf die Abteilungsleitung an, ob es eine Art "Sondergenehmigung" gibt. Bei mir gibts keine.
Ich hasse diese Spielchen.
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Dienstag, 3. November 2026
Waschmaschinenprobleme
Auf dem Parkplatz war es erstaunlich leer. Am Bahngleis dann schon mehr Leute. Der Zug dann ungewöhnlich voll. Sogar im Speisewagen muss ich mich zu einer fremden Person an den Tisch setzen. Bahnfahren wird immer mehr zur Zumutung. Ich kenne den Herrn nicht, jetzt soll ich mit ihm den Tisch teilen? Was kommt als nächstes? Das Bett?
Natürlich ist das kein Problem. Ich teile den Tisch gerne, genaugenommen teilt der Herr, denn ich kam nach ihm. Beim Bett würde ich protestieren. Dass mehr los ist, scheint an der neuen Verbindung zu liegen. Die startet nun eine Großstadt vorher und sammelt noch an einer zusätzlichen Station Leute ein. Ich glaube nicht, dass jemand zwischendurch aussteigt; es ist eine reine Pendelstrecke. Ausgestiegen wird am Schluss, die Endhaltestelle ist für alle gleich.
Pünktlich war er auch, der Zug. Was will man mehr.
---
Gestern Nachmittag piepte es im Haus. Bei der Vielzahl an Geräten, die man so hat, ist es gar nicht so einfach, den Ursprung herauszufinden. Nachdem alle Brand- und Kohlendioxidmelder abgeklappert waren, konnte die Ursache schließlich geortet werden: Die Waschmaschine wars mit einem F23. F23 ist ein der zahlreichen Fehler, die so eine Maschine haben kann. Er befindet sich in der Rangfolge direkt hinter F22, dicht gefolgt von F24. F23 hat was mit Wasser zu tun, was bei einer Waschmaschine nicht ungewöhnlich ist. Woran es lag, war schnell gefunden: Ein Plastikteil an einer Stelle, wo es nicht sein soll. Es blockierte ein drehendes Teil, das sich deshalb nicht mehr drehte und das brachte die ganze Maschine aus dem Konzept. Inklusive Wasser auf dem Boden. Die Fehlermeldung war allerdings auch noch nach der Entfernung des Plastikteils da und überhaupt muckte die Maschine rum und verweigerte den Dienst. Nach mehrmaligem Wasser aus der Maschine lassen (was nicht einfach ist) und einem quasi Neustart in Form von Stecker raus/Stecker rein startete die Maschine schließlich den Waschprozess. Wasser lief in die Maschine, es brummte, sie war bereit. Der nächste Schritt wäre ein Drehen der Trommel und Wasserhin- und hergeschubse in der Trommel gewesen. Tat sie auch, allerdings lief zeitgleich auch Wasser aus dem Fach, ich dem sich das Waschmittel befindet. Da soll schon Wasser REIN, aber es soll drinnen bleiben, das Waschmittel mit Wasser mischen und ab damit in die Trommel. Das Wasser soll keinesfalls da oben RAUS. Tat es aber. Und hierfür hatte ich nun keine Lösung mehr. Da war nichts zum Ziehen, Klicken, Entfernen, Kontrollieren. Also nichts, was der Laie (ich) auf Anhieb findet. Wäre da etwas gewesen, hätte ich gerüttelt, als gäbe es kein Morgen, aber da war nichts zu rütteln.
Man kann so eine Maschine reparieren lassen. Damit jemand kommt und sich das anschaut, kostet es so um die 90 Euro. Dann beginnt die Fehlersuche, es wird ein Ersatzteil bestellt und eingebaut. Sollte bei der Geschichte mehr kaputtgegangen sein, als man auf den ersten Blick sieht, können Folgekosten nachkommen. Alles nicht schön, das will und das braucht man nicht.
Am Donnerstag kommt eine neue Maschine. Die nehmen die alte auch mit. Sechzehn Jahre hat sie auf dem Buckel. Ob das eine gute Laufzeit für eine Maschine ist... keine Ahnung. Ich bin einigermaßen zufrieden und hoffe, dass sich die neue auch gut macht.
---
Der große Kaffee im Bordrestaurant ist wirklich groß. Und heiß. Hoffentlich kriege ich das bis zum Fahrtende leer.
Natürlich ist das kein Problem. Ich teile den Tisch gerne, genaugenommen teilt der Herr, denn ich kam nach ihm. Beim Bett würde ich protestieren. Dass mehr los ist, scheint an der neuen Verbindung zu liegen. Die startet nun eine Großstadt vorher und sammelt noch an einer zusätzlichen Station Leute ein. Ich glaube nicht, dass jemand zwischendurch aussteigt; es ist eine reine Pendelstrecke. Ausgestiegen wird am Schluss, die Endhaltestelle ist für alle gleich.
Pünktlich war er auch, der Zug. Was will man mehr.
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Gestern Nachmittag piepte es im Haus. Bei der Vielzahl an Geräten, die man so hat, ist es gar nicht so einfach, den Ursprung herauszufinden. Nachdem alle Brand- und Kohlendioxidmelder abgeklappert waren, konnte die Ursache schließlich geortet werden: Die Waschmaschine wars mit einem F23. F23 ist ein der zahlreichen Fehler, die so eine Maschine haben kann. Er befindet sich in der Rangfolge direkt hinter F22, dicht gefolgt von F24. F23 hat was mit Wasser zu tun, was bei einer Waschmaschine nicht ungewöhnlich ist. Woran es lag, war schnell gefunden: Ein Plastikteil an einer Stelle, wo es nicht sein soll. Es blockierte ein drehendes Teil, das sich deshalb nicht mehr drehte und das brachte die ganze Maschine aus dem Konzept. Inklusive Wasser auf dem Boden. Die Fehlermeldung war allerdings auch noch nach der Entfernung des Plastikteils da und überhaupt muckte die Maschine rum und verweigerte den Dienst. Nach mehrmaligem Wasser aus der Maschine lassen (was nicht einfach ist) und einem quasi Neustart in Form von Stecker raus/Stecker rein startete die Maschine schließlich den Waschprozess. Wasser lief in die Maschine, es brummte, sie war bereit. Der nächste Schritt wäre ein Drehen der Trommel und Wasserhin- und hergeschubse in der Trommel gewesen. Tat sie auch, allerdings lief zeitgleich auch Wasser aus dem Fach, ich dem sich das Waschmittel befindet. Da soll schon Wasser REIN, aber es soll drinnen bleiben, das Waschmittel mit Wasser mischen und ab damit in die Trommel. Das Wasser soll keinesfalls da oben RAUS. Tat es aber. Und hierfür hatte ich nun keine Lösung mehr. Da war nichts zum Ziehen, Klicken, Entfernen, Kontrollieren. Also nichts, was der Laie (ich) auf Anhieb findet. Wäre da etwas gewesen, hätte ich gerüttelt, als gäbe es kein Morgen, aber da war nichts zu rütteln.
Man kann so eine Maschine reparieren lassen. Damit jemand kommt und sich das anschaut, kostet es so um die 90 Euro. Dann beginnt die Fehlersuche, es wird ein Ersatzteil bestellt und eingebaut. Sollte bei der Geschichte mehr kaputtgegangen sein, als man auf den ersten Blick sieht, können Folgekosten nachkommen. Alles nicht schön, das will und das braucht man nicht.
Am Donnerstag kommt eine neue Maschine. Die nehmen die alte auch mit. Sechzehn Jahre hat sie auf dem Buckel. Ob das eine gute Laufzeit für eine Maschine ist... keine Ahnung. Ich bin einigermaßen zufrieden und hoffe, dass sich die neue auch gut macht.
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Der große Kaffee im Bordrestaurant ist wirklich groß. Und heiß. Hoffentlich kriege ich das bis zum Fahrtende leer.
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Montag, 2. November 2026
Fitnesstraining mit dekorativer Komponente
Tapezieren kriege ich also auch irgendwie hin. Genau wie Lampen ohne tödlichen Stromstoß ab- und anklemmen. Was man halt so herausfindet an einem Wochenende, das nur aus Streichen und Tapezieren besteht. Sagen wir mal so: Zum Hobby wird das vorerst nicht, allerdings kann man ja auch nichts ausschließen.
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Der letzte Donnerstag halt noch nach. Ich muss mir noch Notizen machen, damit ich in vielen Jahren nachschauen kann, was damals (also letzten Donnerstag) so in etwa passierte und dass es da schon Anzeichen gab und dies und das. Just for the record.
---
Der neue Tag - und somit die neue Woche - beginnt mit Kopfschmerzen. Das ist nicht schön, aber da es die letzte Woche vor einer Urlaubswoche ist, auszuhalten. Vorfreude ist die beste Aspirin, wie der Volksmund sagt.
---
Kalt ist es auch geworden. Klar, ist ja auch November. Trotzdem kam das überraschend. Naja, für mich überraschend, aber das ist ja eigentlich immer so... dass ich von offensichtlichen und/oder erwartbaren Dingen überrascht bin. Gott, ist das Kind groß geworden... logisch, ist ja mittlerweile auch Mitte Zwanzig. Der XY sieht aber alt aus... weil er alt IST (so wie ich übrigens auch). Das Bett ist irgendwie unbequem, dabei habe ich das doch erst... Achtzehn Jahre! usw. usf.
Jedenfalls ist es - völlig überraschend - kalt geworden.
---
Apropos alt: Das gilt auch fürs WLAN hier im Haus. Das war mal aktueller Stand der Technik, aber der ist halt auch nicht mehr der frischeste, der Stand. Die Abbrüche und das Gezicke nervt schon sehr.
In meiner Kindheit hieß es immer, dass Dinge, die man nicht so richtig wertschätzt "zu den armen Kindern in Afrika" geschickt würden. Fand ich damals fies, dass man mein Zeug - auch wenn ich es vielleicht nicht so lobpreise wie erwartet - einfach zu verschenkt werden sollte. Mittlerweile würde ich das natürlich als schöne Geste empfinden. Ob "die armen Kinder in Afrika" sich über ein Google WIFI-System freuen würden?
---
Hoffentlich sind diese fucking Midterms bald durch. Mittlerweile ist es mir völlig egal, wie der Mist ausgeht.
---
Muskelkater vom anderen Stern. Vielleicht wird Streichen und Tapezieren doch noch mein Hobby: Als Fitnesstraining mit dekorativer Komponente.
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Der letzte Donnerstag halt noch nach. Ich muss mir noch Notizen machen, damit ich in vielen Jahren nachschauen kann, was damals (also letzten Donnerstag) so in etwa passierte und dass es da schon Anzeichen gab und dies und das. Just for the record.
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Der neue Tag - und somit die neue Woche - beginnt mit Kopfschmerzen. Das ist nicht schön, aber da es die letzte Woche vor einer Urlaubswoche ist, auszuhalten. Vorfreude ist die beste Aspirin, wie der Volksmund sagt.
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Kalt ist es auch geworden. Klar, ist ja auch November. Trotzdem kam das überraschend. Naja, für mich überraschend, aber das ist ja eigentlich immer so... dass ich von offensichtlichen und/oder erwartbaren Dingen überrascht bin. Gott, ist das Kind groß geworden... logisch, ist ja mittlerweile auch Mitte Zwanzig. Der XY sieht aber alt aus... weil er alt IST (so wie ich übrigens auch). Das Bett ist irgendwie unbequem, dabei habe ich das doch erst... Achtzehn Jahre! usw. usf.
Jedenfalls ist es - völlig überraschend - kalt geworden.
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Apropos alt: Das gilt auch fürs WLAN hier im Haus. Das war mal aktueller Stand der Technik, aber der ist halt auch nicht mehr der frischeste, der Stand. Die Abbrüche und das Gezicke nervt schon sehr.
In meiner Kindheit hieß es immer, dass Dinge, die man nicht so richtig wertschätzt "zu den armen Kindern in Afrika" geschickt würden. Fand ich damals fies, dass man mein Zeug - auch wenn ich es vielleicht nicht so lobpreise wie erwartet - einfach zu verschenkt werden sollte. Mittlerweile würde ich das natürlich als schöne Geste empfinden. Ob "die armen Kinder in Afrika" sich über ein Google WIFI-System freuen würden?
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Hoffentlich sind diese fucking Midterms bald durch. Mittlerweile ist es mir völlig egal, wie der Mist ausgeht.
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Muskelkater vom anderen Stern. Vielleicht wird Streichen und Tapezieren doch noch mein Hobby: Als Fitnesstraining mit dekorativer Komponente.
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Freitag, 30. Oktober 2026
Resignation vor dem Kefir
Wieder voll im Ignorier- und Ficker-Modus. Der Bolsonaro-Spross, der abhaut und bei seinem orangen Arschlochkumpel laut tönt, er hätte gewonnen. Am Arsch, Du Ficker! Wahlen in Israel... Oh, Mann. Der Audi-Idiot...
Es ist anstrengend. Aber ich ignoriere so gut es geht.
---
Was ich nicht ignorieren kann, ist die Kefir-Sache. Ich steige aus. Mein Körper und Kefir vertragen sich einfach nicht. Muss man so akzeptieren und ist auch kein Beinbruch.
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Passend dazu ging es gestern abend zum Griechen. Auch da gibt es eine gewisse Unverträglichkeit meinerseits - aber es schmeckt besser als Kefir.
---
Überhaupt der gestrige Abend. Ein sogenanntes "After Work", diesmal nach langer Zeit mal wieder in größerer Runde. Es war ein schöner Abend, eigentlich, aber dann auch wieder nicht. Es wurde offensichtlich, wie weit weg ich bin. Wie sich Dinge entwickelt haben, einfach so, weil sich Dinge entwickeln. Es war wie das Kind, entfernt verwandt, das man nur alle halbes Jahr sieht und jedes Mal ist es quasi ein anderes Kind, weil es sich eben entwickelt hat, es sein eigenes Leben hat und das ein ganz anderes ist als das eigene.
Nächste Woche ist ein Geburtstag. Ich bin nicht eingeladen. Diesen Sonntag ist ein kleines kulturelles Mini-Event. Man sagte mir nichts davon. Übernächste Woche trifft man sich in kleiner Runde im Zuge einer anderen Feierlichkeit. Auch hier wurde ich nicht gefragt. Die Gründe sind vielfältig und natürlich auch zu großen Teilen bei mir zu suchen (und teilweise wohl auch gewollt, teilweise aber nicht), aber so ganz komme ich noch nicht damit klar. Die Erkenntnis des gestrigen Abends muss sich wohl erst noch setzen.
Es ist anstrengend. Aber ich ignoriere so gut es geht.
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Was ich nicht ignorieren kann, ist die Kefir-Sache. Ich steige aus. Mein Körper und Kefir vertragen sich einfach nicht. Muss man so akzeptieren und ist auch kein Beinbruch.
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Passend dazu ging es gestern abend zum Griechen. Auch da gibt es eine gewisse Unverträglichkeit meinerseits - aber es schmeckt besser als Kefir.
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Überhaupt der gestrige Abend. Ein sogenanntes "After Work", diesmal nach langer Zeit mal wieder in größerer Runde. Es war ein schöner Abend, eigentlich, aber dann auch wieder nicht. Es wurde offensichtlich, wie weit weg ich bin. Wie sich Dinge entwickelt haben, einfach so, weil sich Dinge entwickeln. Es war wie das Kind, entfernt verwandt, das man nur alle halbes Jahr sieht und jedes Mal ist es quasi ein anderes Kind, weil es sich eben entwickelt hat, es sein eigenes Leben hat und das ein ganz anderes ist als das eigene.
Nächste Woche ist ein Geburtstag. Ich bin nicht eingeladen. Diesen Sonntag ist ein kleines kulturelles Mini-Event. Man sagte mir nichts davon. Übernächste Woche trifft man sich in kleiner Runde im Zuge einer anderen Feierlichkeit. Auch hier wurde ich nicht gefragt. Die Gründe sind vielfältig und natürlich auch zu großen Teilen bei mir zu suchen (und teilweise wohl auch gewollt, teilweise aber nicht), aber so ganz komme ich noch nicht damit klar. Die Erkenntnis des gestrigen Abends muss sich wohl erst noch setzen.
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Mittwoch, 28. Oktober 2026
Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist matschig und schwer
Nachdem es das bisherige Jahr (und das ist ja schon der größte Teil desselben) über meist um Auto (das bis dahin nicht vorhandene) und kaputte Knie (erst links, dann rechts, dann beide) ging, gibt es nun zwei neue Themenkomplexe, die herhalten müssen: Ernährung und ihre Auswirkungen, sowie DIY ...es hat niemand behauptet, dass es besser würde.
Ernährung: Die ist die meiste Zeit meines Lebens unterirdisch. Manchmal ganz okay, aber viel zu oft so mies, dass auch ohne ernährungswissenschaftliches Studium klar ist... Das ist nix.
Es wimmelt von typischen Fehlern. Zuviel Fett, zuviel Kohlehydrate, zuviel Zucker und überhaupt zuviel. Dann kommen Phasen, in denen es sehr einseitig wird. Das sind dann entweder Diäten, die den Namen nicht verdienen (Irgendwas mit Ahornsirup, Sauerkraut als vollwertige Mahlzeit, Shakes, dies, das... you name it), oft gepaart mit Faulheit (Bohnen in Tomatensauce mit Spiegelei geht schnell und ist vermeintlich proteinreich. Käseplatte mit Brot geht auch schnell) und/oder Dummheit (Nüsse im Teigmantel geht als Abendessen durch. Reiswaffeln, aber mit Schokolade. Überhaupt: Schokolade). Alles Mist und nicht durchdacht. Mir ist das schon klar und ich weiß auch, dass es besser ginge. Eigentlich wüsste ich sogar wie. Aber so wie man gut laufende "Running Systems" nicht changen soll, so schwer ist es auch ein Running System zu changen, wenn man es changen möchte. Angelernte Dummheit hat sich nunmal genauso eingeprägt, wie der Bewegungsablauf der Beine und Arme beim Fahrradfahren. Und fragen Sie mal Golf- oder Tennisspieler, die sich eine falsche Bewegung eingespielt haben, wieviel Spaß es macht, den Mist wieder wegzukriegen.
Damit der Wahnsinn nicht noch mehr Überhand nimmt, bin ich bei vielem auf zuckerlos ausgewichen. Softdrinks und Bonbons hauptsächlich. Damit treibt man allerdings den Teufel mit dem Beelzebub aus, denn der Körper dankt einem das nicht. Man spart zwar Kalorien ein, aber dafür erntet man auch eine äußerst unausgeglichene Verdauung. Wenn man dazu zuckerfreie Bonbons als Nervennahrung einwirft als gäbe es kein Morgen, ist das die zuckerfreie Sahne auf der Aspartam-Torte.
Es gibt also konkreten Handlungsbedarf. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung; jetzt fehlt noch das Handeln.
Um dem Körper etwas Gutes zu tun, habe ich mich zu Kefir überreden lassen. Seit nunmehr zwei Wochen arbeiten nun Kefirknollen täglich im Akkord an der Umwandlung von 1,5er Milch (auf den Fettgehalt wird natürlich auch geachtet. Logisch. Es gibt "fettarme" Chips. Wussten Sie das? Bei sowas greife ich auch zu - so ein Werbeopfer bin ich) zu Homemade Kefir. Den ernte ich allmorgendlich, wasche Knollen und Knollenbehälter (ihr Arbeitsplatz) und fülle mit frischer Milch auf. Der Kefir kommt in den Kühlschrank und wird im Laufe des Tages konsumiert. Das ist gut, das ist gesund... nur mein Körper ist sich dessen noch nicht so recht bewusst und reagiert mit Grummeln und naja, anderen Dingen. Das allwissende Internet sagt, man muss ihn langsam daran gewöhnen und tatsächlich ist es gut möglich, dass mein Körper keine Ahnung, was er mit dem gesunden Kram anfangen soll. Die Darmbakterien erwarten Süßstoffe und richtiges Fett, nicht etwas fermentiertes. Ich verdünne deshalb den Kefir mit Hafermilch. Eventuell ist auch das das Problem: Tierische Produkte im Zusammenspiel mit pflanzlicher Milch... womöglich ergibt das ein für den Darm problematisches Produkt (und einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum - würde ja auch so einiges erklären). Aber ich bleibe dran, experimentiere, mache weiter und früher oder später erkennt auch mein Körper: Aus der Nummer komme ich nicht mehr raus. Und ab dann geht es aufwärts. Aber der Weg dahin ist steinig... oder vielleicht eher matschig, sehr matschig, wenn man die Konsistenz ... ach egal.
---
Vorhin gegoogelt: Dachfenster Dichtung erneuern.
Das als kleiner Teaser für irgendwann.
Ernährung: Die ist die meiste Zeit meines Lebens unterirdisch. Manchmal ganz okay, aber viel zu oft so mies, dass auch ohne ernährungswissenschaftliches Studium klar ist... Das ist nix.
Es wimmelt von typischen Fehlern. Zuviel Fett, zuviel Kohlehydrate, zuviel Zucker und überhaupt zuviel. Dann kommen Phasen, in denen es sehr einseitig wird. Das sind dann entweder Diäten, die den Namen nicht verdienen (Irgendwas mit Ahornsirup, Sauerkraut als vollwertige Mahlzeit, Shakes, dies, das... you name it), oft gepaart mit Faulheit (Bohnen in Tomatensauce mit Spiegelei geht schnell und ist vermeintlich proteinreich. Käseplatte mit Brot geht auch schnell) und/oder Dummheit (Nüsse im Teigmantel geht als Abendessen durch. Reiswaffeln, aber mit Schokolade. Überhaupt: Schokolade). Alles Mist und nicht durchdacht. Mir ist das schon klar und ich weiß auch, dass es besser ginge. Eigentlich wüsste ich sogar wie. Aber so wie man gut laufende "Running Systems" nicht changen soll, so schwer ist es auch ein Running System zu changen, wenn man es changen möchte. Angelernte Dummheit hat sich nunmal genauso eingeprägt, wie der Bewegungsablauf der Beine und Arme beim Fahrradfahren. Und fragen Sie mal Golf- oder Tennisspieler, die sich eine falsche Bewegung eingespielt haben, wieviel Spaß es macht, den Mist wieder wegzukriegen.
Damit der Wahnsinn nicht noch mehr Überhand nimmt, bin ich bei vielem auf zuckerlos ausgewichen. Softdrinks und Bonbons hauptsächlich. Damit treibt man allerdings den Teufel mit dem Beelzebub aus, denn der Körper dankt einem das nicht. Man spart zwar Kalorien ein, aber dafür erntet man auch eine äußerst unausgeglichene Verdauung. Wenn man dazu zuckerfreie Bonbons als Nervennahrung einwirft als gäbe es kein Morgen, ist das die zuckerfreie Sahne auf der Aspartam-Torte.
Es gibt also konkreten Handlungsbedarf. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung; jetzt fehlt noch das Handeln.
Um dem Körper etwas Gutes zu tun, habe ich mich zu Kefir überreden lassen. Seit nunmehr zwei Wochen arbeiten nun Kefirknollen täglich im Akkord an der Umwandlung von 1,5er Milch (auf den Fettgehalt wird natürlich auch geachtet. Logisch. Es gibt "fettarme" Chips. Wussten Sie das? Bei sowas greife ich auch zu - so ein Werbeopfer bin ich) zu Homemade Kefir. Den ernte ich allmorgendlich, wasche Knollen und Knollenbehälter (ihr Arbeitsplatz) und fülle mit frischer Milch auf. Der Kefir kommt in den Kühlschrank und wird im Laufe des Tages konsumiert. Das ist gut, das ist gesund... nur mein Körper ist sich dessen noch nicht so recht bewusst und reagiert mit Grummeln und naja, anderen Dingen. Das allwissende Internet sagt, man muss ihn langsam daran gewöhnen und tatsächlich ist es gut möglich, dass mein Körper keine Ahnung, was er mit dem gesunden Kram anfangen soll. Die Darmbakterien erwarten Süßstoffe und richtiges Fett, nicht etwas fermentiertes. Ich verdünne deshalb den Kefir mit Hafermilch. Eventuell ist auch das das Problem: Tierische Produkte im Zusammenspiel mit pflanzlicher Milch... womöglich ergibt das ein für den Darm problematisches Produkt (und einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum - würde ja auch so einiges erklären). Aber ich bleibe dran, experimentiere, mache weiter und früher oder später erkennt auch mein Körper: Aus der Nummer komme ich nicht mehr raus. Und ab dann geht es aufwärts. Aber der Weg dahin ist steinig... oder vielleicht eher matschig, sehr matschig, wenn man die Konsistenz ... ach egal.
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Vorhin gegoogelt: Dachfenster Dichtung erneuern.
Das als kleiner Teaser für irgendwann.
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