Donnerstag, 10. September 2026
Der einzige Fallstrick des Plans bin wohl ich
Gestern Vormittag sah es so toll aus auf meinem Konto; heute wird das wieder komplett anders sein. Der Batzen Geld wurde nur kurz zwischengelagert, nun ist er schon wieder weitergezogen. Dafür ist die Autoübergabe in den letzten Zügen. Kann ja wohl hoffentlich nicht ewig dauern, so einen Brief zu schicken.
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Wieder müde aufgewacht, aber immerhin erst um halb Sechs. Da ich auch früh im Bett war, sind da sicher einige Stunden an erholsamen Schlaf zusammengekommen. Oder auch nicht, sonst wäre ich ja nicht noch müde. Ach egal. Immerhin geschlafen.
Heute wird ein langer Tag, denn am Abend gibt es noch eine Fuhre Kultur. Freue mich einerseits sehr darauf, andererseits... bin ja jetzt schon müde. Theoretisch könnte ich aber morgen ausschlafen. Schauen wir mal.
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Für den heutigen Tag stehen mehr oder weniger nur zwei große Themen an. Plus zwei Kleinigkeiten, die perfekt sind, um sie zur Erholung mal zwischenzuschieben. Eigentlich perfekt, wäre da nicht diese unsägliche Prokrastination. Bin jetzt schon nervös, ob ich das alles so geregelt kriege, wie ich plane und was passiert, wenn ich vom Plan abweiche. Brauche ich womöglich einen Plan B und wie sähe der aus? Ein Plan will geplant werden, das mach ich am besten gleich mal. Hm, könnte so gehen. Aber vielleicht brauche ich das alles ja gar nicht; wenn der eigentliche Plan funktioniert, ist ja alles gut. Gibt es Fallstricke beim ursprünglichen Plan? Mal schauen...
So geht das oft und schon ist der halbe Morgen vorbei und ich plane und plane und dabei gerät das Tun in Vergessenheit, wobei: Nein. Vergessen wird es nicht, es wabert die ganze Zeit im Kopf herum, Panik macht sich breit, weil man das alles ja gar nicht geregelt bekommt, wenn man nicht bald anfängt. Aber so völlig ohne Plan? Okay, es gibt einen, aber was wenn der nicht richtig durchdacht ist.
Kennt man ja.
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Los gehts...
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Wieder müde aufgewacht, aber immerhin erst um halb Sechs. Da ich auch früh im Bett war, sind da sicher einige Stunden an erholsamen Schlaf zusammengekommen. Oder auch nicht, sonst wäre ich ja nicht noch müde. Ach egal. Immerhin geschlafen.
Heute wird ein langer Tag, denn am Abend gibt es noch eine Fuhre Kultur. Freue mich einerseits sehr darauf, andererseits... bin ja jetzt schon müde. Theoretisch könnte ich aber morgen ausschlafen. Schauen wir mal.
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Für den heutigen Tag stehen mehr oder weniger nur zwei große Themen an. Plus zwei Kleinigkeiten, die perfekt sind, um sie zur Erholung mal zwischenzuschieben. Eigentlich perfekt, wäre da nicht diese unsägliche Prokrastination. Bin jetzt schon nervös, ob ich das alles so geregelt kriege, wie ich plane und was passiert, wenn ich vom Plan abweiche. Brauche ich womöglich einen Plan B und wie sähe der aus? Ein Plan will geplant werden, das mach ich am besten gleich mal. Hm, könnte so gehen. Aber vielleicht brauche ich das alles ja gar nicht; wenn der eigentliche Plan funktioniert, ist ja alles gut. Gibt es Fallstricke beim ursprünglichen Plan? Mal schauen...
So geht das oft und schon ist der halbe Morgen vorbei und ich plane und plane und dabei gerät das Tun in Vergessenheit, wobei: Nein. Vergessen wird es nicht, es wabert die ganze Zeit im Kopf herum, Panik macht sich breit, weil man das alles ja gar nicht geregelt bekommt, wenn man nicht bald anfängt. Aber so völlig ohne Plan? Okay, es gibt einen, aber was wenn der nicht richtig durchdacht ist.
Kennt man ja.
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Los gehts...
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Mittwoch, 9. September 2026
Warten auf den Brief
Der Zug fuhr, er fuhr pünktlich und war sogar etwas zu früh am Ziel. In der Fabrik fiel der eine Nervtermin flach, der Rest war entspannt. Die Züge für die Rückfahrt fuhren pünktlich, der Umstieg klappte problemlos. Eine kleine, aber verkraftbare Verspätung am Ziel. Gibt also auch solche Tage.
Allerdings war es zu heiß für eine abendliche Runde auf dem Rad, also blieb es beim Chillen im Sessel und (geplantem) Frühzubettgehen mit Lesen. Es war gar nicht so spät, als dieser Plan dann verwirklicht wurde, aber es rumort im Kopf - im Magen auch - und somit war um vier Uhr heute morgen die Nacht zu Ende. Solche Tage gibt es eben auch. Aber schauen wir, was er bringt. Ich gehe positiv rein.
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Das neue Fahrzeug habe ich gestern auch kurz gesehen. Es hat seinen Weg in die hiesigen Gefilde geschafft. Nun fehlt noch der Brief, dann kann es zur Anmeldung und schließlich endlich, endlich, endlich zum Einsatz kommen. Mittlerweile ist es so spät im Jahr, dass man sich eigentlich schon Gedanken bezgl. Winterreifen machen sollte. Aber nicht heute.
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Es ist ein gefühlt schneller Wechsel. Hier im Büro stehen noch drei Ventilatoren, die ich mir wegen einer Rabattaktion vor einer Woche bestellt habe. Sie sind noch originalverpackt in den Kartons. Heute Nacht kam der Regen und es kühlte ab. Ventilatoren braucht es heute wohl nicht und auch für die nächsten Tage sieht es nicht danach aus, als wäre ihr Einsatz vonnöten. Aber auch diese Zeit wird wieder kommen und dann bin ich vorbereitet. Es sind gute Ventilatoren, die auch über einen Akku verfügen; also auch im Freien benutzt werden können. Das klingt unnötig - so dachte man. Der Sommer diesen Jahres hat das Gegenteil bewiesen. Ich werde nächstes Jahr der König auf sämtlichen Freiluftaktivitäten sein - ich und mein portabler Ventilator.
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Was mich schlecht schlafen lässt, sind wahrscheinlich auch die Zeiten. Die blauen Nazis, die Rückkehr eines Spahn, der orange Idiot und sein Freifahrtschein, dies und das. Muss dringend die Unterlagen zum Thema "Akzeptanz" raussuchen. Da braucht es eine Auffrischung.
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Warten auf den Brief.
Allerdings war es zu heiß für eine abendliche Runde auf dem Rad, also blieb es beim Chillen im Sessel und (geplantem) Frühzubettgehen mit Lesen. Es war gar nicht so spät, als dieser Plan dann verwirklicht wurde, aber es rumort im Kopf - im Magen auch - und somit war um vier Uhr heute morgen die Nacht zu Ende. Solche Tage gibt es eben auch. Aber schauen wir, was er bringt. Ich gehe positiv rein.
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Das neue Fahrzeug habe ich gestern auch kurz gesehen. Es hat seinen Weg in die hiesigen Gefilde geschafft. Nun fehlt noch der Brief, dann kann es zur Anmeldung und schließlich endlich, endlich, endlich zum Einsatz kommen. Mittlerweile ist es so spät im Jahr, dass man sich eigentlich schon Gedanken bezgl. Winterreifen machen sollte. Aber nicht heute.
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Es ist ein gefühlt schneller Wechsel. Hier im Büro stehen noch drei Ventilatoren, die ich mir wegen einer Rabattaktion vor einer Woche bestellt habe. Sie sind noch originalverpackt in den Kartons. Heute Nacht kam der Regen und es kühlte ab. Ventilatoren braucht es heute wohl nicht und auch für die nächsten Tage sieht es nicht danach aus, als wäre ihr Einsatz vonnöten. Aber auch diese Zeit wird wieder kommen und dann bin ich vorbereitet. Es sind gute Ventilatoren, die auch über einen Akku verfügen; also auch im Freien benutzt werden können. Das klingt unnötig - so dachte man. Der Sommer diesen Jahres hat das Gegenteil bewiesen. Ich werde nächstes Jahr der König auf sämtlichen Freiluftaktivitäten sein - ich und mein portabler Ventilator.
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Was mich schlecht schlafen lässt, sind wahrscheinlich auch die Zeiten. Die blauen Nazis, die Rückkehr eines Spahn, der orange Idiot und sein Freifahrtschein, dies und das. Muss dringend die Unterlagen zum Thema "Akzeptanz" raussuchen. Da braucht es eine Auffrischung.
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Warten auf den Brief.
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Dienstag, 8. September 2026
SAP hat sein Update zurückgezogen
Wie wichtig kann man sein, dass man morgens um 6.30 Uhr ein geschäftliches Gespräch im ICE führen muss und wie unwichtig muss man sein, wenn man das in der 2. Klasse tun muss, weil die Firma der Meinung ist, dass man der 1. Klasse nicht würdig ist?
Das Gespräch findet auf englisch statt, vielleicht geht es also auch über Landesgrenzen und sogar das weite Meer in ein Land mit einer anderen Zeitzonen. Dann bleibt einem nur der frühe Morgen für den Abgleich der Arbeitsstände. Dafür spricht, dass der Herr hier im Zug Englisch spricht. Und, dass er sein Gegenüber gerade gefragt hat (auf Englisch), ob sie/er heute Nacht gearbeitet habe, denn sie/er klänge müde.
Für einen Geheimdienst arbeitet der Herr jedenfalls nicht; dafür lässt er uns alle zu sehr am Gespräch teilhaben. Es sei denn, SAP und so weiter sind Codewörter beim Geheimdienst. Aber der Herr macht grundsätzlich keinen geheimdienstlichen Eindruck, wobei... das ist ja deren Trick: Sie wollen nicht auffallen (Okay, da hat er bei der Schulung nicht aufgepasst) und vor allem nicht nach Geheimdienst aussehen. Aber auch das hat nicht so ganz geklappt. Geschniegelt, eine Brille, in der man ein komplettes Fernsehstudio verstecken könnte und das Hemd sitzt wie dereinst bei 007. Hm. Beim Rausgehen werde ich ihm nachher ein „SAP hat sein Update zurückgezogen“ zuraunen... mal schauen, wie er reagiert.
Das Gespräch findet auf englisch statt, vielleicht geht es also auch über Landesgrenzen und sogar das weite Meer in ein Land mit einer anderen Zeitzonen. Dann bleibt einem nur der frühe Morgen für den Abgleich der Arbeitsstände. Dafür spricht, dass der Herr hier im Zug Englisch spricht. Und, dass er sein Gegenüber gerade gefragt hat (auf Englisch), ob sie/er heute Nacht gearbeitet habe, denn sie/er klänge müde.
Für einen Geheimdienst arbeitet der Herr jedenfalls nicht; dafür lässt er uns alle zu sehr am Gespräch teilhaben. Es sei denn, SAP und so weiter sind Codewörter beim Geheimdienst. Aber der Herr macht grundsätzlich keinen geheimdienstlichen Eindruck, wobei... das ist ja deren Trick: Sie wollen nicht auffallen (Okay, da hat er bei der Schulung nicht aufgepasst) und vor allem nicht nach Geheimdienst aussehen. Aber auch das hat nicht so ganz geklappt. Geschniegelt, eine Brille, in der man ein komplettes Fernsehstudio verstecken könnte und das Hemd sitzt wie dereinst bei 007. Hm. Beim Rausgehen werde ich ihm nachher ein „SAP hat sein Update zurückgezogen“ zuraunen... mal schauen, wie er reagiert.
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Montag, 7. September 2026
Gemanagte Dokumente
Gestern wurde dann also gewählt. Tja.
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Gestern wurde auch gegrillt. Man meint ja meist, dass Leute (und seien wir ehrlich: Es sind immer Männer), die gerne grillen, dies auch können. Dem ist nicht so. Man(n) kann auch aus dem Grill ein maximaltemperiertes Minikrematorium für zuhause basteln. Wenn man dann noch darauf achtet, dass das Grillgut auch wirklich sehr sehr fett ist ("Gibt Geschmack!"), tropft selbiges auf die glühend heißen Gasaustrittselemente und schwupp hat man ein gemütliches Feuerchen auf dem Balkon. Und Röstaromenbrickets, die ehemals Würstchen waren.
Der Kartoffelsalat war aber lecker.
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Endspurt in Sachen Fahrzeug. Der heutige (erste) Blick auf die App ist noch nicht getan. Am Freitag gab es ein Update der App und schwupp rutschte die Liefertermin-Range einen Tag nach hinten. Warum auch immer. Nun begänne die mögliche Lieferung diesen Freitag. Dann dauert es allerdings nochmal ein paar Tage, bis der ganze Schriftkram durch ist. Aber immerhin rückt ein Ende spürbar näher.
Das gibt dann sicher auch einen kleinen Endorphin-Glücksanschub, den ich auch dringend brauche. Und das im Sinne von Herrn Grönemeyer, der schon in den Achtzigern wusste: Kaufen macht soviel Spaß.
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Passend dazu: Hab eine Überweisung in Sachen Steuer verbummelt. Gleich mal Mahngebühr drauf gedonnert. Grmpf.
Ich bräuchte ein "Dokumentensystem", also etwas, wo ich eingehende Post sofort digitalisiere und irgendwo ablegen. Am Besten auch gleich analysieren, kategorisieren, priorisieren und sonstiges -ieren. Es gibt sowas, aber man müsste sich halt damit beschäftigen und mit man wäre dann wohl ich gemeint. Dafür fehlt mir gerade die Lust, die Laune und überhaupt alles. Mal schauen, wie lange ich brauche, um den Steuerkram in meinem Chaos zusammenzusuchen. Vielleicht ist die Schmerzgrenze ganz schnell erreicht und schwupp ist hier digitale Ordnung im Haus.
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Erste direkte Erfahrungsberichte vom Festival an diesem Wochenende. Klingt nicht gut; dann war es das wohl mit uns. Schade.
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Gestern wurde auch gegrillt. Man meint ja meist, dass Leute (und seien wir ehrlich: Es sind immer Männer), die gerne grillen, dies auch können. Dem ist nicht so. Man(n) kann auch aus dem Grill ein maximaltemperiertes Minikrematorium für zuhause basteln. Wenn man dann noch darauf achtet, dass das Grillgut auch wirklich sehr sehr fett ist ("Gibt Geschmack!"), tropft selbiges auf die glühend heißen Gasaustrittselemente und schwupp hat man ein gemütliches Feuerchen auf dem Balkon. Und Röstaromenbrickets, die ehemals Würstchen waren.
Der Kartoffelsalat war aber lecker.
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Endspurt in Sachen Fahrzeug. Der heutige (erste) Blick auf die App ist noch nicht getan. Am Freitag gab es ein Update der App und schwupp rutschte die Liefertermin-Range einen Tag nach hinten. Warum auch immer. Nun begänne die mögliche Lieferung diesen Freitag. Dann dauert es allerdings nochmal ein paar Tage, bis der ganze Schriftkram durch ist. Aber immerhin rückt ein Ende spürbar näher.
Das gibt dann sicher auch einen kleinen Endorphin-Glücksanschub, den ich auch dringend brauche. Und das im Sinne von Herrn Grönemeyer, der schon in den Achtzigern wusste: Kaufen macht soviel Spaß.
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Passend dazu: Hab eine Überweisung in Sachen Steuer verbummelt. Gleich mal Mahngebühr drauf gedonnert. Grmpf.
Ich bräuchte ein "Dokumentensystem", also etwas, wo ich eingehende Post sofort digitalisiere und irgendwo ablegen. Am Besten auch gleich analysieren, kategorisieren, priorisieren und sonstiges -ieren. Es gibt sowas, aber man müsste sich halt damit beschäftigen und mit man wäre dann wohl ich gemeint. Dafür fehlt mir gerade die Lust, die Laune und überhaupt alles. Mal schauen, wie lange ich brauche, um den Steuerkram in meinem Chaos zusammenzusuchen. Vielleicht ist die Schmerzgrenze ganz schnell erreicht und schwupp ist hier digitale Ordnung im Haus.
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Erste direkte Erfahrungsberichte vom Festival an diesem Wochenende. Klingt nicht gut; dann war es das wohl mit uns. Schade.
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Freitag, 4. September 2026
Jens Spahn leidet kürzer als sein gekauftes Baby zahnt
Die Leidenszeit des Jens Spahn war aber sehr kurz. Da dauert das Zahnen des in den USA gekauften Kinds wahrscheinlich länger. Irgendwie gibt man sich in der Politik nicht mal mehr die Mühe wenigstens einigermaßen Anstand zu simulieren. Apropos fehlender Anstand: Die Wahlen dieses Wochenende kotzen mich jetzt schon an.
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Seit etwas über zehn Minuten stehen die ersten Acts bei den Glücksgefühlen auf der Bühne. Bis letzte Woche kannten das noch nicht sonderlich viele Leute, mittlerweile sind es mehr.
Die ersten drei Mal war ich dort, die ersten beiden Male war es super, wobei beim zweiten Mal schon eine gewisse Tendenz zu erkennen war, die letztes Jahr vollends durchschlug: Man möchte aus diesem Event alles rausquetschen was monetär möglich ist. Deshalb geht man mit der Anzahl an Besuchern auch an die äußerste Maximalgrenze des gerade noch erlaubten - das natürlich zulasten diverser Dinge. Die "VIP"-Bereiche waren keine mehr, es gab nirgends Rückzugsräume, es war überall viel zu voll. Damit meine ich nicht die Bereiche vor den Bühnen; überall waren viel zu viele Menschen. Weit hinten bei den Bühnen, auf den Wegen zwischen den Bühnen, in den Bereichen, wo gar keine Bühnen waren. Es gab keinen Platz zum Durchatmen. Dafür aber viele verkaufte Tickets. Laut Internet waren es im Vorvorjahr ca. 200.000 Tickets; letztes Jahr 250.000. Quasi eine ganze Stadt zusätzlich. Die verteilen sich nicht so einfach auf dem Gelände; obwohl es ein sehr großes Gelände ist. Es klappt trotzdem nicht. Die Bühnen sind über die Rennstrecke verbunden und natürlich laufen die Menschen da, um von einer zur anderen Bühne zu kommen. Die Strecken sind lang, aber trotzdem war es sogar dort voll; so richtig voll natürlich wenn man näher an eine Bühne kam.
Es war sicher juristisch alles korrekt, die Menge an Tickets wurde so freigeben, aber sicher fühlte sich das nicht an. Aber egal, die Veranstalter haben bestimmt auch gute Anwälte und hätten auch im Falle eines Falles nichts zu befürchten. Vom Edel-Superduper-VIP-Gebäude aus hätte man es auch nicht weit zum Hubschrauberlandeplatz, der die Superduper-VIPs aufs Gelände fliegt, damit sie nicht an den Normalos vorbeimüssen.
Das klingt jetzt nach viel Gemecker; ist es auch so ein bisschen, denn wie geschrieben: die ersten beiden Male war es super und ich wäre gerne weiterhin vor Ort gewesen. Ich hatte mir altersgerecht auch etwas Platz "erkauft" und war ein "VIP" mit extra Bereichen und separaten Toiletten und so. Das war wunderbar, weil dort weniger los war und man durchatmen konnte (nicht auf den Toiletten... in den Bereichen), aber man hat sich dazu entschlossen, dass 50.000 Leute mehr eine gute Idee seien (und wenn man die Ticketpreise hochrechnet, kann man auch erahnen, woran das liegt) und somit bin ich leider raus. Die nächste Kategorie mit Platz, die man sich erkaufen kann, ist dann nochmal eine Nummer teurer und das muss dann auch nicht sein. Außerdem gibt es Superduper-VIPs, denen ich nicht begegnen möchte und es könnte gut sein, dass die dann dort sind.
Auf der Website des "Nachrichten"-Magazins, das das Festival auch sponsert, gibt es einen Live Stream. Ich habe den zwischendurch laufen, wobei auch das eine Überwindung ist. Wüsste nicht, wann ich diese Website das letzte Mal absichtlich aufgerufen habe... im Verlauf war sie jedenfalls nicht.
Nun denn, so isses halt. Leider ist der Bums ausverkauft; sonst hätte ich auf Einsicht gehofft und dass man vielleicht Dinge im nächsten Jahr anders machen wird und so. Aber nun wahrscheinlich eher nicht. Ich kenne einige Leute, die heute und morgen dort sind und bin gespannt, was sie berichten. Sollte es eine Verbesserung zu letztem Jahr gegeben haben, bin ich das nächste Mal vielleicht wieder dabei. Und falls ich im Lotto gewinne, gönne ich mir Tickets für den Superduper-VIP-Bereich. Wenn mir einer diese Superduper-VIPs blöd kommt, schubse ich ihn/sie halt vom Dach. Wird dann live von Bild übertragen und ich komme ins Fernsehen. Aber ehrlicherweise muss das auch nicht sein; also lieber die doofen Superduper-VIPs ignorieren und dafür das kostenlose Buffet plündern.
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Seit etwas über zehn Minuten stehen die ersten Acts bei den Glücksgefühlen auf der Bühne. Bis letzte Woche kannten das noch nicht sonderlich viele Leute, mittlerweile sind es mehr.
Die ersten drei Mal war ich dort, die ersten beiden Male war es super, wobei beim zweiten Mal schon eine gewisse Tendenz zu erkennen war, die letztes Jahr vollends durchschlug: Man möchte aus diesem Event alles rausquetschen was monetär möglich ist. Deshalb geht man mit der Anzahl an Besuchern auch an die äußerste Maximalgrenze des gerade noch erlaubten - das natürlich zulasten diverser Dinge. Die "VIP"-Bereiche waren keine mehr, es gab nirgends Rückzugsräume, es war überall viel zu voll. Damit meine ich nicht die Bereiche vor den Bühnen; überall waren viel zu viele Menschen. Weit hinten bei den Bühnen, auf den Wegen zwischen den Bühnen, in den Bereichen, wo gar keine Bühnen waren. Es gab keinen Platz zum Durchatmen. Dafür aber viele verkaufte Tickets. Laut Internet waren es im Vorvorjahr ca. 200.000 Tickets; letztes Jahr 250.000. Quasi eine ganze Stadt zusätzlich. Die verteilen sich nicht so einfach auf dem Gelände; obwohl es ein sehr großes Gelände ist. Es klappt trotzdem nicht. Die Bühnen sind über die Rennstrecke verbunden und natürlich laufen die Menschen da, um von einer zur anderen Bühne zu kommen. Die Strecken sind lang, aber trotzdem war es sogar dort voll; so richtig voll natürlich wenn man näher an eine Bühne kam.
Es war sicher juristisch alles korrekt, die Menge an Tickets wurde so freigeben, aber sicher fühlte sich das nicht an. Aber egal, die Veranstalter haben bestimmt auch gute Anwälte und hätten auch im Falle eines Falles nichts zu befürchten. Vom Edel-Superduper-VIP-Gebäude aus hätte man es auch nicht weit zum Hubschrauberlandeplatz, der die Superduper-VIPs aufs Gelände fliegt, damit sie nicht an den Normalos vorbeimüssen.
Das klingt jetzt nach viel Gemecker; ist es auch so ein bisschen, denn wie geschrieben: die ersten beiden Male war es super und ich wäre gerne weiterhin vor Ort gewesen. Ich hatte mir altersgerecht auch etwas Platz "erkauft" und war ein "VIP" mit extra Bereichen und separaten Toiletten und so. Das war wunderbar, weil dort weniger los war und man durchatmen konnte (nicht auf den Toiletten... in den Bereichen), aber man hat sich dazu entschlossen, dass 50.000 Leute mehr eine gute Idee seien (und wenn man die Ticketpreise hochrechnet, kann man auch erahnen, woran das liegt) und somit bin ich leider raus. Die nächste Kategorie mit Platz, die man sich erkaufen kann, ist dann nochmal eine Nummer teurer und das muss dann auch nicht sein. Außerdem gibt es Superduper-VIPs, denen ich nicht begegnen möchte und es könnte gut sein, dass die dann dort sind.
Auf der Website des "Nachrichten"-Magazins, das das Festival auch sponsert, gibt es einen Live Stream. Ich habe den zwischendurch laufen, wobei auch das eine Überwindung ist. Wüsste nicht, wann ich diese Website das letzte Mal absichtlich aufgerufen habe... im Verlauf war sie jedenfalls nicht.
Nun denn, so isses halt. Leider ist der Bums ausverkauft; sonst hätte ich auf Einsicht gehofft und dass man vielleicht Dinge im nächsten Jahr anders machen wird und so. Aber nun wahrscheinlich eher nicht. Ich kenne einige Leute, die heute und morgen dort sind und bin gespannt, was sie berichten. Sollte es eine Verbesserung zu letztem Jahr gegeben haben, bin ich das nächste Mal vielleicht wieder dabei. Und falls ich im Lotto gewinne, gönne ich mir Tickets für den Superduper-VIP-Bereich. Wenn mir einer diese Superduper-VIPs blöd kommt, schubse ich ihn/sie halt vom Dach. Wird dann live von Bild übertragen und ich komme ins Fernsehen. Aber ehrlicherweise muss das auch nicht sein; also lieber die doofen Superduper-VIPs ignorieren und dafür das kostenlose Buffet plündern.
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