Freitag, 4. September 2026
Jens Spahn leidet kürzer als sein gekauftes Baby zahnt
Die Leidenszeit des Jens Spahn war aber sehr kurz. Da dauert das Zahnen des in den USA gekauften Kinds wahrscheinlich länger. Irgendwie gibt man sich in der Politik nicht mal mehr die Mühe wenigstens einigermaßen Anstand zu simulieren. Apropos fehlender Anstand: Die Wahlen dieses Wochenende kotzen mich jetzt schon an.
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Seit etwas über zehn Minuten stehen die ersten Acts bei den Glücksgefühlen auf der Bühne. Bis letzte Woche kannten das noch nicht sonderlich viele Leute, mittlerweile sind es mehr.
Die ersten drei Mal war ich dort, die ersten beiden Male war es super, wobei beim zweiten Mal schon eine gewisse Tendenz zu erkennen war, die letztes Jahr vollends durchschlug: Man möchte aus diesem Event alles rausquetschen was monetär möglich ist. Deshalb geht man mit der Anzahl an Besuchern auch an die äußerste Maximalgrenze des gerade noch erlaubten - das natürlich zulasten diverser Dinge. Die "VIP"-Bereiche waren keine mehr, es gab nirgends Rückzugsräume, es war überall viel zu voll. Damit meine ich nicht die Bereiche vor den Bühnen; überall waren viel zu viele Menschen. Weit hinten bei den Bühnen, auf den Wegen zwischen den Bühnen, in den Bereichen, wo gar keine Bühnen waren. Es gab keinen Platz zum Durchatmen. Dafür aber viele verkaufte Tickets. Laut Internet waren es im Vorvorjahr ca. 200.000 Tickets; letztes Jahr 250.000. Quasi eine ganze Stadt zusätzlich. Die verteilen sich nicht so einfach auf dem Gelände; obwohl es ein sehr großes Gelände ist. Es klappt trotzdem nicht. Die Bühnen sind über die Rennstrecke verbunden und natürlich laufen die Menschen da, um von einer zur anderen Bühne zu kommen. Die Strecken sind lang, aber trotzdem war es sogar dort voll; so richtig voll natürlich wenn man näher an eine Bühne kam.
Es war sicher juristisch alles korrekt, die Menge an Tickets wurde so freigeben, aber sicher fühlte sich das nicht an. Aber egal, die Veranstalter haben bestimmt auch gute Anwälte und hätten auch im Falle eines Falles nichts zu befürchten. Vom Edel-Superduper-VIP-Gebäude aus hätte man es auch nicht weit zum Hubschrauberlandeplatz, der die Superduper-VIPs aufs Gelände fliegt, damit sie nicht an den Normalos vorbeimüssen.
Das klingt jetzt nach viel Gemecker; ist es auch so ein bisschen, denn wie geschrieben: die ersten beiden Male war es super und ich wäre gerne weiterhin vor Ort gewesen. Ich hatte mir altersgerecht auch etwas Platz "erkauft" und war ein "VIP" mit extra Bereichen und separaten Toiletten und so. Das war wunderbar, weil dort weniger los war und man durchatmen konnte (nicht auf den Toiletten... in den Bereichen), aber man hat sich dazu entschlossen, dass 50.000 Leute mehr eine gute Idee seien (und wenn man die Ticketpreise hochrechnet, kann man auch erahnen, woran das liegt) und somit bin ich leider raus. Die nächste Kategorie mit Platz, die man sich erkaufen kann, ist dann nochmal eine Nummer teurer und das muss dann auch nicht sein. Außerdem gibt es Superduper-VIPs, denen ich nicht begegnen möchte und es könnte gut sein, dass die dann dort sind.
Auf der Website des "Nachrichten"-Magazins, das das Festival auch sponsert, gibt es einen Live Stream. Ich habe den zwischendurch laufen, wobei auch das eine Überwindung ist. Wüsste nicht, wann ich diese Website das letzte Mal absichtlich aufgerufen habe... im Verlauf war sie jedenfalls nicht.
Nun denn, so isses halt. Leider ist der Bums ausverkauft; sonst hätte ich auf Einsicht gehofft und dass man vielleicht Dinge im nächsten Jahr anders machen wird und so. Aber nun wahrscheinlich eher nicht. Ich kenne einige Leute, die heute und morgen dort sind und bin gespannt, was sie berichten. Sollte es eine Verbesserung zu letztem Jahr gegeben haben, bin ich das nächste Mal vielleicht wieder dabei. Und falls ich im Lotto gewinne, gönne ich mir Tickets für den Superduper-VIP-Bereich. Wenn mir einer diese Superduper-VIPs blöd kommt, schubse ich ihn/sie halt vom Dach. Wird dann live von Bild übertragen und ich komme ins Fernsehen. Aber ehrlicherweise muss das auch nicht sein; also lieber die doofen Superduper-VIPs ignorieren und dafür das kostenlose Buffet plündern.
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Seit etwas über zehn Minuten stehen die ersten Acts bei den Glücksgefühlen auf der Bühne. Bis letzte Woche kannten das noch nicht sonderlich viele Leute, mittlerweile sind es mehr.
Die ersten drei Mal war ich dort, die ersten beiden Male war es super, wobei beim zweiten Mal schon eine gewisse Tendenz zu erkennen war, die letztes Jahr vollends durchschlug: Man möchte aus diesem Event alles rausquetschen was monetär möglich ist. Deshalb geht man mit der Anzahl an Besuchern auch an die äußerste Maximalgrenze des gerade noch erlaubten - das natürlich zulasten diverser Dinge. Die "VIP"-Bereiche waren keine mehr, es gab nirgends Rückzugsräume, es war überall viel zu voll. Damit meine ich nicht die Bereiche vor den Bühnen; überall waren viel zu viele Menschen. Weit hinten bei den Bühnen, auf den Wegen zwischen den Bühnen, in den Bereichen, wo gar keine Bühnen waren. Es gab keinen Platz zum Durchatmen. Dafür aber viele verkaufte Tickets. Laut Internet waren es im Vorvorjahr ca. 200.000 Tickets; letztes Jahr 250.000. Quasi eine ganze Stadt zusätzlich. Die verteilen sich nicht so einfach auf dem Gelände; obwohl es ein sehr großes Gelände ist. Es klappt trotzdem nicht. Die Bühnen sind über die Rennstrecke verbunden und natürlich laufen die Menschen da, um von einer zur anderen Bühne zu kommen. Die Strecken sind lang, aber trotzdem war es sogar dort voll; so richtig voll natürlich wenn man näher an eine Bühne kam.
Es war sicher juristisch alles korrekt, die Menge an Tickets wurde so freigeben, aber sicher fühlte sich das nicht an. Aber egal, die Veranstalter haben bestimmt auch gute Anwälte und hätten auch im Falle eines Falles nichts zu befürchten. Vom Edel-Superduper-VIP-Gebäude aus hätte man es auch nicht weit zum Hubschrauberlandeplatz, der die Superduper-VIPs aufs Gelände fliegt, damit sie nicht an den Normalos vorbeimüssen.
Das klingt jetzt nach viel Gemecker; ist es auch so ein bisschen, denn wie geschrieben: die ersten beiden Male war es super und ich wäre gerne weiterhin vor Ort gewesen. Ich hatte mir altersgerecht auch etwas Platz "erkauft" und war ein "VIP" mit extra Bereichen und separaten Toiletten und so. Das war wunderbar, weil dort weniger los war und man durchatmen konnte (nicht auf den Toiletten... in den Bereichen), aber man hat sich dazu entschlossen, dass 50.000 Leute mehr eine gute Idee seien (und wenn man die Ticketpreise hochrechnet, kann man auch erahnen, woran das liegt) und somit bin ich leider raus. Die nächste Kategorie mit Platz, die man sich erkaufen kann, ist dann nochmal eine Nummer teurer und das muss dann auch nicht sein. Außerdem gibt es Superduper-VIPs, denen ich nicht begegnen möchte und es könnte gut sein, dass die dann dort sind.
Auf der Website des "Nachrichten"-Magazins, das das Festival auch sponsert, gibt es einen Live Stream. Ich habe den zwischendurch laufen, wobei auch das eine Überwindung ist. Wüsste nicht, wann ich diese Website das letzte Mal absichtlich aufgerufen habe... im Verlauf war sie jedenfalls nicht.
Nun denn, so isses halt. Leider ist der Bums ausverkauft; sonst hätte ich auf Einsicht gehofft und dass man vielleicht Dinge im nächsten Jahr anders machen wird und so. Aber nun wahrscheinlich eher nicht. Ich kenne einige Leute, die heute und morgen dort sind und bin gespannt, was sie berichten. Sollte es eine Verbesserung zu letztem Jahr gegeben haben, bin ich das nächste Mal vielleicht wieder dabei. Und falls ich im Lotto gewinne, gönne ich mir Tickets für den Superduper-VIP-Bereich. Wenn mir einer diese Superduper-VIPs blöd kommt, schubse ich ihn/sie halt vom Dach. Wird dann live von Bild übertragen und ich komme ins Fernsehen. Aber ehrlicherweise muss das auch nicht sein; also lieber die doofen Superduper-VIPs ignorieren und dafür das kostenlose Buffet plündern.
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Donnerstag, 3. September 2026
Rauswurf - aber meiner war dezenter
Radtour am Abend, nachdem der Mittagspausenlauf wegen Unlust ausfiel. Wind ist super, wenn er von hinten kommt; ich hatte Gegenwind. Aber nun denn, wollte ja eh Sport machen und nicht nur durch die Prärie radeln.
Mein Weg führte mich über gemähte Wiesen, die alle eingezäunt waren, obwohl keine Tiere dort weideten. Stattdessen liefen die Vorbereitungen für das große Event, das dort dieses Wochenende ansteht. Man erwartet dort knapp eine Viertelmillion Leute. Die muss man erstmal irgendwie verteilen. Die Wiesen, an denen ich vorbeikam, sind nur ein kleiner Teil der Park- und Zeltplätze, die es dafür gibt.
Nach einem kurzen Stück durch den Wald (und einmal verfahren, was mich auf eine Autobahnraststätte brachte) ging es über eine Brücke und immer weiter geradeaus. Tatsächlich ist das aber kein offizieller Weg, aber so richtig konnte man das nicht erkennen. Ein paar hundert Meter später eine Schranke, die aber offen stand. Davor ein Securitymann mit gelber Weste, der aber keine Anstalten machte, mich aufzuhalten. Der Mann, den ich aber schließlich beim Blick nach hinten sah, aber schon. Der kam aus seinem Häuschen und fand es gar nicht gut, dass ich da war, wo ich war. Das wäre Privatgelände, dies und das. Mit der Behauptung, dass ich wohl falsch abgebogen sei (stimmte nicht) und dass nirgends stünde, dass man hier nicht fahren soll (stimmt) drehte ich um und fuhr runter vom "Privatgelände". Somit kann ich also voller Stolz behaupten, dass ich etwas mit Alphaville gemeinsam habe, denn auch ich durfte nicht aufs Glücksgefühlegelände. Bei mir lief es allerdings unspektakulärer ab.
Genau wie ich mich gedreht hatte, tat es auch der Wind und fortan hatte ich Rückenwind, was gut war für die Gesamtzeit, denn die war unterirdisch - geschuldet dem Gegenwind auf der Fahrt bis dahin plus der Unterredung mit dem Herrn, der unglücklich war über meine Wegstrecke. Außerdem hielt ich noch zwei Mal an, um Fotos zu machen.
Auf dem Rückweg noch kurz bei meinen Eltern vorbei, die gegen ihre "Essen auf Rädern"-Lieferung rebellierten und kurzerhand Pizza bestellten. Das war eigentlich ein Elfmeter für eine Rache an all den "Wir haben Brot zuhause"-Momenten meiner Kindheit, aber ich freue mich einfach, dass es den beiden einigermaßen gut geht und die Pizza sei ihnen gegönnt. Ob die Lieferung korrekt war, habe ich nicht mehr mitgekriegt, aber ich werde nachfragen, denn die telefonische Kommunikation zwischen Lieferservice und meiner Mutter war "interessant". Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier alles geliefert wurde wie gewünscht. Am Ende kann es aber nicht schlimmer gewesen sein, als das "Essen auf Rädern"-Zeug, das tatsächlich gewöhnungsbedürftig aussah.
Bei gab es dann ungesunden Snack-Kram, was die verbrannten Kalorien wieder komplett kompensierte. Naja.
Mein Weg führte mich über gemähte Wiesen, die alle eingezäunt waren, obwohl keine Tiere dort weideten. Stattdessen liefen die Vorbereitungen für das große Event, das dort dieses Wochenende ansteht. Man erwartet dort knapp eine Viertelmillion Leute. Die muss man erstmal irgendwie verteilen. Die Wiesen, an denen ich vorbeikam, sind nur ein kleiner Teil der Park- und Zeltplätze, die es dafür gibt.
Nach einem kurzen Stück durch den Wald (und einmal verfahren, was mich auf eine Autobahnraststätte brachte) ging es über eine Brücke und immer weiter geradeaus. Tatsächlich ist das aber kein offizieller Weg, aber so richtig konnte man das nicht erkennen. Ein paar hundert Meter später eine Schranke, die aber offen stand. Davor ein Securitymann mit gelber Weste, der aber keine Anstalten machte, mich aufzuhalten. Der Mann, den ich aber schließlich beim Blick nach hinten sah, aber schon. Der kam aus seinem Häuschen und fand es gar nicht gut, dass ich da war, wo ich war. Das wäre Privatgelände, dies und das. Mit der Behauptung, dass ich wohl falsch abgebogen sei (stimmte nicht) und dass nirgends stünde, dass man hier nicht fahren soll (stimmt) drehte ich um und fuhr runter vom "Privatgelände". Somit kann ich also voller Stolz behaupten, dass ich etwas mit Alphaville gemeinsam habe, denn auch ich durfte nicht aufs Glücksgefühlegelände. Bei mir lief es allerdings unspektakulärer ab.
Genau wie ich mich gedreht hatte, tat es auch der Wind und fortan hatte ich Rückenwind, was gut war für die Gesamtzeit, denn die war unterirdisch - geschuldet dem Gegenwind auf der Fahrt bis dahin plus der Unterredung mit dem Herrn, der unglücklich war über meine Wegstrecke. Außerdem hielt ich noch zwei Mal an, um Fotos zu machen.
Auf dem Rückweg noch kurz bei meinen Eltern vorbei, die gegen ihre "Essen auf Rädern"-Lieferung rebellierten und kurzerhand Pizza bestellten. Das war eigentlich ein Elfmeter für eine Rache an all den "Wir haben Brot zuhause"-Momenten meiner Kindheit, aber ich freue mich einfach, dass es den beiden einigermaßen gut geht und die Pizza sei ihnen gegönnt. Ob die Lieferung korrekt war, habe ich nicht mehr mitgekriegt, aber ich werde nachfragen, denn die telefonische Kommunikation zwischen Lieferservice und meiner Mutter war "interessant". Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier alles geliefert wurde wie gewünscht. Am Ende kann es aber nicht schlimmer gewesen sein, als das "Essen auf Rädern"-Zeug, das tatsächlich gewöhnungsbedürftig aussah.
Bei gab es dann ungesunden Snack-Kram, was die verbrannten Kalorien wieder komplett kompensierte. Naja.
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Mittwoch, 2. September 2026
Zucker- und allgemein Snacksüchtig
Diese "Wir warten aufs Christkind"-Scheisse konnte ich als Kind schon nicht leiden; das "Wir warten aufs Auto" ist exakt der gleiche Mist.
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Um halb neun einen Call mit dem griechischen Kollegen, der in Griechenland weilt und von dort aus arbeitet. Ich erwarte ein lautes Stimmenmeer, denn anscheinend arbeitet er in der Küche der dort ansässigen Großfamilie. Es ist immer so eine gewisse Fremdschamgefahr gegeben bei diesen Calls, denn es scheint ihm nicht bewusst zu sein, dass bei einem Videocall nicht nur er die andere Person, sondern auch die andere Person ihn sieht. Das führt zu Livevorführungen seiner Nasenbohrkunst, zu sehnsuchtsvollen Blicken nach oben, inklusive lasziver Luftküsse in Richtung seines ebenfalls anwesenden (aber zum Glück nicht im Bild sichtbaren) Lebensgefährten und ähnlichen Dingen. Ich warte auf den Moment, in dem eben jener Lebensgefährte nackt in der Spiegelungen der Brille des Kollegen zu sehen ist. Aber auch das würde ich stillschweigend ignorieren; ähnlich dem Joint, den er sich schon während eines Calls eingepfiffen hat oder der "Arbeitssession" im Beach Club. Vielleicht sollte er auch das Posten auf Instagram anders terminieren. Aber vielleicht fällt das auch nur mir auf und mir ist es egal.
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Zuckersüchtig. Braucht man ja auch nicht. Muss wohl in den Entzug. Da können sie mir gleich auch noch die ganzen anderen Snack-Sünden austreiben. Ginge das?
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Um halb neun einen Call mit dem griechischen Kollegen, der in Griechenland weilt und von dort aus arbeitet. Ich erwarte ein lautes Stimmenmeer, denn anscheinend arbeitet er in der Küche der dort ansässigen Großfamilie. Es ist immer so eine gewisse Fremdschamgefahr gegeben bei diesen Calls, denn es scheint ihm nicht bewusst zu sein, dass bei einem Videocall nicht nur er die andere Person, sondern auch die andere Person ihn sieht. Das führt zu Livevorführungen seiner Nasenbohrkunst, zu sehnsuchtsvollen Blicken nach oben, inklusive lasziver Luftküsse in Richtung seines ebenfalls anwesenden (aber zum Glück nicht im Bild sichtbaren) Lebensgefährten und ähnlichen Dingen. Ich warte auf den Moment, in dem eben jener Lebensgefährte nackt in der Spiegelungen der Brille des Kollegen zu sehen ist. Aber auch das würde ich stillschweigend ignorieren; ähnlich dem Joint, den er sich schon während eines Calls eingepfiffen hat oder der "Arbeitssession" im Beach Club. Vielleicht sollte er auch das Posten auf Instagram anders terminieren. Aber vielleicht fällt das auch nur mir auf und mir ist es egal.
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Zuckersüchtig. Braucht man ja auch nicht. Muss wohl in den Entzug. Da können sie mir gleich auch noch die ganzen anderen Snack-Sünden austreiben. Ginge das?
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Dienstag, 1. September 2026
Poolsauger und Abortfliegen
Aufgrund von aktuellen Ereignissen ist die Verbindung nicht mehr fahrbar. Tja.
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Die Bahn fällt also mal wieder aus, die "Alternativen" wären sehr viele Umsteige und eine sehr viel spätere Ankunft, was darauf hinausläuft, dass die Alternativen keine Alternativen sind. Nun hoffe ich auf Wohlwollen des Arbeitgebers, ansonsten gibt es wenigstens hier eine Alternative, die sich "Abmahnung" nennt. Wäre auch mal spannend. Eine Abmahnung hatte ich noch nie. Brauche ich aber aktuell auch nicht; die Laune ist ohnehin eher fragil.
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Vorgestern schwirrte ein Insekt durchs Schlafzimmer. Das kommt schon mal vor, wenn man viel lüftet. Gelegentlich ist es auch eine Motte, die es irgendwie ins Wollparadies geschafft hat. Dieses Tier vorgestern war aber etwas anderes: Tiefschwarz und die Flugbewegungen anders als bei Motten. Außerdem war der Körperbau ein anderer.
Heute morgen habe ich das Tier gestellt, aber dabei leider zerquetscht. Es gibt also kein Bild. Schade. Nach kurzer Recherche würde ich sagen, es war ein Exemplar dieser Gattung. Es gibt hier auch die Gattung "Abortfliege" und nun hoffe ich sehr, dass es nicht eine solche war. So oder so hatte ich die Vermutung, dass es ein blutsaugendes Tier ist. Und tatsächlich tun die Weibchen das; allerdings nur bei Fröschen. Allerdings ist es in meinem Schlafzimmer dunkel, da kann man sich schon mal vertun...
Vor ein paar Jahren lag ich an einem See, die Füße in die Sonne gestreckt, als ein Insekt sich auf selbigem niederließ und zubiss. Nicht stach, sondern wirklich biss und zwar so, dass es blutete. Das war eine Kribbelmücke und diese sind sogenannte Poolsauger.
Das heute getötete Tier war aber was anderes. Glaube ich. Egal. Dem Bildungsauftrag wurde hiermit ausreichend entsprochen, würde ich mal sagen.
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Die Bahn fällt also mal wieder aus, die "Alternativen" wären sehr viele Umsteige und eine sehr viel spätere Ankunft, was darauf hinausläuft, dass die Alternativen keine Alternativen sind. Nun hoffe ich auf Wohlwollen des Arbeitgebers, ansonsten gibt es wenigstens hier eine Alternative, die sich "Abmahnung" nennt. Wäre auch mal spannend. Eine Abmahnung hatte ich noch nie. Brauche ich aber aktuell auch nicht; die Laune ist ohnehin eher fragil.
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Vorgestern schwirrte ein Insekt durchs Schlafzimmer. Das kommt schon mal vor, wenn man viel lüftet. Gelegentlich ist es auch eine Motte, die es irgendwie ins Wollparadies geschafft hat. Dieses Tier vorgestern war aber etwas anderes: Tiefschwarz und die Flugbewegungen anders als bei Motten. Außerdem war der Körperbau ein anderer.
Heute morgen habe ich das Tier gestellt, aber dabei leider zerquetscht. Es gibt also kein Bild. Schade. Nach kurzer Recherche würde ich sagen, es war ein Exemplar dieser Gattung. Es gibt hier auch die Gattung "Abortfliege" und nun hoffe ich sehr, dass es nicht eine solche war. So oder so hatte ich die Vermutung, dass es ein blutsaugendes Tier ist. Und tatsächlich tun die Weibchen das; allerdings nur bei Fröschen. Allerdings ist es in meinem Schlafzimmer dunkel, da kann man sich schon mal vertun...
Vor ein paar Jahren lag ich an einem See, die Füße in die Sonne gestreckt, als ein Insekt sich auf selbigem niederließ und zubiss. Nicht stach, sondern wirklich biss und zwar so, dass es blutete. Das war eine Kribbelmücke und diese sind sogenannte Poolsauger.
Das heute getötete Tier war aber was anderes. Glaube ich. Egal. Dem Bildungsauftrag wurde hiermit ausreichend entsprochen, würde ich mal sagen.
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Montag, 31. August 2026
Endlich wieder Montag
So ein Wochenende ist immer viel zu schnell vorbei. Die Zeit rennt und schwupp ist wieder Montag und die Fabrik ruft. Sie ruft nicht laut, aber trotzdem so, dass man es nicht überhören kann. Die Lust auf Fabrik ist nicht sehr groß; nach einem gefühlt viel zu kurzen Wochenende ohnehin. Nun denn. Was will man machen.
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Meinen Eltern geht es erstaunlich gut. Insbesondere meine Mutter blüht auf, seit sie die Tabletten nicht mehr nimmt. Das ist ärztlich angeordnet und eigentlich nur ein Aufschub bis morgen. Da steht die nächste Kontrolle an und es wird eine andere Sorte Tabletten geben, denn sie haben ja eine Aufgabe. Sie sollen den Krebs im Zaum halten und dafür braucht es andere Kaliber als Aspirin. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wenn man mit einer Atomrakete hantiert, wird der Kollateralschaden immens sein. Die neuen Tabletten werden also auch heftige Nebenwirkungen haben; die Hoffnung ist, dass diese besser zu ertragen sind. Man wird sehen.
Mein Vater ist aktuell erstaunlich fit und es scheint sich zu bewahrheiten, was befürchtet wurde: Er leidet mit und analog zu einer Scheinschwangerschaft ist das Leiden dann auch für ihn gefühlt sehr real. Insofern ist die Hoffnung doppelt groß, dass die neuen Tabletten weniger Nebenwirkungen mit sich bringen und das Leiden auch für ihn geringer sein wird.
Es geht den beiden so gut, dass sie einen Urlaub an der Nordsee in Betracht ziehen. Ein Häuschen oder so. Am Liebsten mit der ganzen Familie.
Wie sie es vorbrachten, werte ich das als großen Wunsch und dabei mitschwingend die Bitte, sich doch da ein bisschen drum zu kümmern. Mache ich natürlich gerne, habe aber so gar keine Ahnung, was große Ferienhäuser für so viele Leute betrifft. Aber zum Glück gibt es das Internet und Reisebüros mit Erfahrung. Da sollte sich doch etwas finden lassen. Mein Vater jammert ein bisschen wegen der Fahrerei (nicht wegen Fahren, aber die schwache Blase und der beschwerliche Gang zur Toilette mit dem Rollator, der knapp bemessenen Zeit zwischen Rollator aus dem Kofferraum holen, dem Weg zu den Toiletten und allem drum und dran. Ein schlecht trainierter Beckenboden ist kein Spaß), aber Vorfreude schimmert auch bei ihm durch.
Heute abend widme ich mich dem Thema. Allzuviel Zeit darf ich mir damit nämlich nicht lassen.
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Meinen Eltern geht es erstaunlich gut. Insbesondere meine Mutter blüht auf, seit sie die Tabletten nicht mehr nimmt. Das ist ärztlich angeordnet und eigentlich nur ein Aufschub bis morgen. Da steht die nächste Kontrolle an und es wird eine andere Sorte Tabletten geben, denn sie haben ja eine Aufgabe. Sie sollen den Krebs im Zaum halten und dafür braucht es andere Kaliber als Aspirin. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wenn man mit einer Atomrakete hantiert, wird der Kollateralschaden immens sein. Die neuen Tabletten werden also auch heftige Nebenwirkungen haben; die Hoffnung ist, dass diese besser zu ertragen sind. Man wird sehen.
Mein Vater ist aktuell erstaunlich fit und es scheint sich zu bewahrheiten, was befürchtet wurde: Er leidet mit und analog zu einer Scheinschwangerschaft ist das Leiden dann auch für ihn gefühlt sehr real. Insofern ist die Hoffnung doppelt groß, dass die neuen Tabletten weniger Nebenwirkungen mit sich bringen und das Leiden auch für ihn geringer sein wird.
Es geht den beiden so gut, dass sie einen Urlaub an der Nordsee in Betracht ziehen. Ein Häuschen oder so. Am Liebsten mit der ganzen Familie.
Wie sie es vorbrachten, werte ich das als großen Wunsch und dabei mitschwingend die Bitte, sich doch da ein bisschen drum zu kümmern. Mache ich natürlich gerne, habe aber so gar keine Ahnung, was große Ferienhäuser für so viele Leute betrifft. Aber zum Glück gibt es das Internet und Reisebüros mit Erfahrung. Da sollte sich doch etwas finden lassen. Mein Vater jammert ein bisschen wegen der Fahrerei (nicht wegen Fahren, aber die schwache Blase und der beschwerliche Gang zur Toilette mit dem Rollator, der knapp bemessenen Zeit zwischen Rollator aus dem Kofferraum holen, dem Weg zu den Toiletten und allem drum und dran. Ein schlecht trainierter Beckenboden ist kein Spaß), aber Vorfreude schimmert auch bei ihm durch.
Heute abend widme ich mich dem Thema. Allzuviel Zeit darf ich mir damit nämlich nicht lassen.
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