Donnerstag, 13. August 2026
Vier Wochen Urlaub oder so
Wer könnte Dich denn vertreten, wenn Du mal ausfällst... also sagen wir, Du wärst vier Wochen in Urlaub oder so...?
Dass man mir diese Frage stellt, hat Gründe. Krankheitsbedingt fallen gerade zwei Personen mit Verantwortlichkeiten aus und dann gibt es da noch Leute, die sich erdreisten, Dinge wie Elternzeit und ähnliches in Anspruch zu nehmen. Nachdem ich mich vergangene Woche einen Tag krank melden musste, ist die Nervosität groß und man macht sich Sorgen. Weniger um mich, nehme ich an, aber um die Auswirkungen. Vielleicht auch ein bisschen um mich; ich möchte den Chefinnen und Chefs nicht die Empathie absprechen.
Somit macht man sich also nun Gedanken, was ich den ganzen Tag so treibe und ich mache mir diese Gedanken auch, denn vieles macht man eben einfach so, ganz ohne Nachdenken, es funktioniert einfach, weil man es schon immer gemacht hat. Wieso knetet der Bäcker ein Brot so, wie er es knetet? Weil er es schon immer so knetet, jede Nacht, immer und immer wieder. Nebenbei kann er wahrscheinlich Podcasts hören oder die Furchen im Holzbrett zum millionsten Mal zählen. Das Brot wird trotzdem am Ende perfekt geknetet und in der genau richtigen Form auf dem Backblech liegen. Was passiert, wenn der Bäcker plötzlich eine Mehlallergie hat und nicht mehr in die Backstube kann? Ob da der Metzger von nebenan einspringen kann? Der ist doch auch handwerklich in ähnlichem Metier unterwegs... das wird schon klappen. Long Story short: Eher nicht.
Aber egal: Bin ja einigermaßen fit und halte noch ein bisschen durch. Heute habe ich einen längeren Termin, wo ich mal erkläre, was ich so mache - das anhand eines konkreten Beispiels. Entweder die Anwesenden schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, weinen und bedauern mich oder ich fliege auf und nach all der Zeit kommt raus, dass ich eigentlich gar nichts kann, nichts mache oder tue und völlig überbezahlt bin, weil ein dressierter Affe den gleichen Job für ein paar reife Bananen machen würde und das wahrscheinlich sogar besser. Immerhin wäre dann aber klar, wer mich vertreten könnte, wenn ich mal ausfalle ...wegen vier Wochen Urlaub.
Dass man mir diese Frage stellt, hat Gründe. Krankheitsbedingt fallen gerade zwei Personen mit Verantwortlichkeiten aus und dann gibt es da noch Leute, die sich erdreisten, Dinge wie Elternzeit und ähnliches in Anspruch zu nehmen. Nachdem ich mich vergangene Woche einen Tag krank melden musste, ist die Nervosität groß und man macht sich Sorgen. Weniger um mich, nehme ich an, aber um die Auswirkungen. Vielleicht auch ein bisschen um mich; ich möchte den Chefinnen und Chefs nicht die Empathie absprechen.
Somit macht man sich also nun Gedanken, was ich den ganzen Tag so treibe und ich mache mir diese Gedanken auch, denn vieles macht man eben einfach so, ganz ohne Nachdenken, es funktioniert einfach, weil man es schon immer gemacht hat. Wieso knetet der Bäcker ein Brot so, wie er es knetet? Weil er es schon immer so knetet, jede Nacht, immer und immer wieder. Nebenbei kann er wahrscheinlich Podcasts hören oder die Furchen im Holzbrett zum millionsten Mal zählen. Das Brot wird trotzdem am Ende perfekt geknetet und in der genau richtigen Form auf dem Backblech liegen. Was passiert, wenn der Bäcker plötzlich eine Mehlallergie hat und nicht mehr in die Backstube kann? Ob da der Metzger von nebenan einspringen kann? Der ist doch auch handwerklich in ähnlichem Metier unterwegs... das wird schon klappen. Long Story short: Eher nicht.
Aber egal: Bin ja einigermaßen fit und halte noch ein bisschen durch. Heute habe ich einen längeren Termin, wo ich mal erkläre, was ich so mache - das anhand eines konkreten Beispiels. Entweder die Anwesenden schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, weinen und bedauern mich oder ich fliege auf und nach all der Zeit kommt raus, dass ich eigentlich gar nichts kann, nichts mache oder tue und völlig überbezahlt bin, weil ein dressierter Affe den gleichen Job für ein paar reife Bananen machen würde und das wahrscheinlich sogar besser. Immerhin wäre dann aber klar, wer mich vertreten könnte, wenn ich mal ausfalle ...wegen vier Wochen Urlaub.
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Mittwoch, 12. August 2026
Gleich wirds dunkel
Jetzt gleich also Sonnenfinsternis. Ich befürchte, das wird ohne mich stattfinden. Zum einen habe ich keine dieser speziellen und sehr wichtigen Brillen und ich habe keinerlei Lust heute noch durch die Geschäfte zu hechten, wie ein Tankstellenblumenkäufer am Valentinstag. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich da hin muss. Optiker wahrscheinlich, aber die haben doch sicher nichts mehr auf Lager. Irgendwo liegen bestimmt noch die Brillen von den Sonnenfinsternis in den 90ern, aber die soll man nicht mehr nehmen, weil die Schutzschicht nicht mehr schützt. Schweißerbrillen sind auch nicht gut und das gute alte gerußte Glas schon mal gar nicht. Ich habe also keine Brille. Was ich auch nicht habe, ist Lust, mich abends auf ein Feld zu stellen und in den Himmel zu starren. In Spanien befürchten sie, dass das so viele Menschen tun, dass es zu Chaos führt. Chaos am Abend bräuchte ich erst recht nicht. Also viel Erfolg beim Verdunkeltwerden, liebe Sonne. Du schaffst das sicher auch ohne mich.
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Müde.
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Müde.
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Montag, 10. August 2026
Alles tippitoppi
Seit Freitag den "Wär' ich ein Möbelstück..."-Song im Ohr. Gibt Schlimmeres... aber auch besseres. Nun denn, mit einer Lampe aus den Siebzigern kann ich mich gut identifizieren.
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Die Nachbarn haben entweder einen Pool oder eine Gebläse für den Grill. Ich kann das Geräusch nicht korrekt zuordnen. Es kann sowas wie ein Profi-Grill-Fön sein oder aber eine Pumpe an einem Pool. Man weiß es nicht. Gegen die Pumpe spricht, dass sie nur läuft, wenn Leute im Garten anwesend sind. Das Wasser muss aber durchgehend sauber gehalten werden und nachts ist das Geräusch nicht vorhanden. Zum Glück, denn es ist ein eher nerviges Geräusch.
Es wird also wohl ein Feuermachunterstützungsgeräusch sein, denn Feuer wird viel gemacht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das simple Holzkohle ist, denn die Rauchentwicklung ist enorm. Ich tippe auf Hartholz, direkt aus dem Wald. Bisschen doof, weil die Rauchschwaden auch öfter mal zu mir ziehen, aber was solls. So oft passiert das auch nicht und bei 38 Grad lüftet sowieso eher nicht. Wenn die Schwaden dann aufziehen, habe ich immer die leise Hoffnung, dass die Nachbarn versehentlich meine völlig verdorrte und wirr wachsende Thuja-Hecke abfackeln. Dann würde ich mir das Schneiden im Herbst sparen und bekäme von deren Versicherung eine niegelnagelneue Hecke mit prachtvollem Wuchs in strahlendem Grün. Andererseits ist auch der restliche Garten sehr trocken; die Chance, dass sich ein Brand rein auf die Thuja-Hecke beschränkt wäre gering. Also vielleicht lieber doch nicht.
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Vorgestern war mein Bruder bei den Eltern. Ich auch, am Morgen. Jemand musste zur Bank, um Auszüge zu holen. Und Bargeld. Danach noch ein bisschen am Tisch gesessen. Die Stimmung war wie immer... schlecht. Mein Vater ist faul und lethargisch. Er ist störrisch, wenn man ihm sagt, dass er Dinge auch selbst erledigen kann (es geht um einen Weg von zehn Metern), meine Mutter ist jedes Mal mehr genervt, wenn er deshalb meckert. Dazwischen das übliche "Alles Scheiße, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, hoffentlich sterbe ich bald"-Gemurmel. Auch für mich sehr anstrengend, für meine Mutter muss es die Hölle sein. Sie hat das den ganzen Tag und wenig Möglichkeiten der Flucht.
Ich bitte meinen Bruder bei seinem Besuch die Szenerie zu beobachten und auch die Ohren für die Nuancen (=das Gemurmel) offen zu halten. Bisher beschreibe ich das immer in der geheime Gruppe, die immer dann aktiv ist, wenn wieder ein Elternteil im Krankenhaus weilt oder im häuslichen Umfeld unpässlich ist. Also so wie gerade wieder. Nun soll er das also auch mal live erleben.
Am späten Nachmittag kommt seine Nachricht. Es sei dort alles wie immer, man merke ihnen gar nicht an, wie schlecht es ihnen doch ginge oder gegangen sei, man esse Kuchen und tränke Kaffee, alles wunderbar, alles tippi-toppi, er würde dann bald nach Hause fahren. Dazu ein Bild, wie die Eltern am Tisch sitzen und etwas überrascht in die Kamera blicken.
Es ist also alles gut, vielleicht habe ich Wahnvorstellungen und überhaupt liegt das Problem nicht bei ihnen, sondern bei mir. Vielleicht ist es aber auch was anderes, wenn der Zweitgeborene zu Besuch ist. Das passiert ja nicht oft und ist dann etwas besonderes. Da wird nur die beste Laune präsentiert, kein Wölkchen darf am Himmel sein und der Herr Papa zieht seine hübscheste Boxershort und hat - natürlich - Meckerverbot. All das Grau des schlechten Lebens bleibt verborgen, man präsentiere die beste Version seiner selbst... zumindest die beste Version, die gerade möglich ist unter den gegeben Umständen. Und lächeln nicht vergessen, immer lächeln. War da eben ein Seufzen zu vernehmen? Psssst! RUHIG! Es wird nicht geseufzt. Nicht jetzt. Nur noch ein bisschen durchhalten; wenn er weg ist, kann die Fassade bröckeln, ach was, einstürzen kann sie dann.
Gestern war ich wieder dort. Die gute Laune hallt noch nach. Was wäre das schön, wenn das bliebe. Und wie schön, wenn dieser Besuch eine so heilende Wirkung hatte. Dann wissen wir ja, was neben Traubenzucker und Hydrocortisol in das Notfallköfferchen muss. Ein simpler Besuch bewirkt Wunder.
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Die Nachbarn haben entweder einen Pool oder eine Gebläse für den Grill. Ich kann das Geräusch nicht korrekt zuordnen. Es kann sowas wie ein Profi-Grill-Fön sein oder aber eine Pumpe an einem Pool. Man weiß es nicht. Gegen die Pumpe spricht, dass sie nur läuft, wenn Leute im Garten anwesend sind. Das Wasser muss aber durchgehend sauber gehalten werden und nachts ist das Geräusch nicht vorhanden. Zum Glück, denn es ist ein eher nerviges Geräusch.
Es wird also wohl ein Feuermachunterstützungsgeräusch sein, denn Feuer wird viel gemacht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das simple Holzkohle ist, denn die Rauchentwicklung ist enorm. Ich tippe auf Hartholz, direkt aus dem Wald. Bisschen doof, weil die Rauchschwaden auch öfter mal zu mir ziehen, aber was solls. So oft passiert das auch nicht und bei 38 Grad lüftet sowieso eher nicht. Wenn die Schwaden dann aufziehen, habe ich immer die leise Hoffnung, dass die Nachbarn versehentlich meine völlig verdorrte und wirr wachsende Thuja-Hecke abfackeln. Dann würde ich mir das Schneiden im Herbst sparen und bekäme von deren Versicherung eine niegelnagelneue Hecke mit prachtvollem Wuchs in strahlendem Grün. Andererseits ist auch der restliche Garten sehr trocken; die Chance, dass sich ein Brand rein auf die Thuja-Hecke beschränkt wäre gering. Also vielleicht lieber doch nicht.
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Vorgestern war mein Bruder bei den Eltern. Ich auch, am Morgen. Jemand musste zur Bank, um Auszüge zu holen. Und Bargeld. Danach noch ein bisschen am Tisch gesessen. Die Stimmung war wie immer... schlecht. Mein Vater ist faul und lethargisch. Er ist störrisch, wenn man ihm sagt, dass er Dinge auch selbst erledigen kann (es geht um einen Weg von zehn Metern), meine Mutter ist jedes Mal mehr genervt, wenn er deshalb meckert. Dazwischen das übliche "Alles Scheiße, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, hoffentlich sterbe ich bald"-Gemurmel. Auch für mich sehr anstrengend, für meine Mutter muss es die Hölle sein. Sie hat das den ganzen Tag und wenig Möglichkeiten der Flucht.
Ich bitte meinen Bruder bei seinem Besuch die Szenerie zu beobachten und auch die Ohren für die Nuancen (=das Gemurmel) offen zu halten. Bisher beschreibe ich das immer in der geheime Gruppe, die immer dann aktiv ist, wenn wieder ein Elternteil im Krankenhaus weilt oder im häuslichen Umfeld unpässlich ist. Also so wie gerade wieder. Nun soll er das also auch mal live erleben.
Am späten Nachmittag kommt seine Nachricht. Es sei dort alles wie immer, man merke ihnen gar nicht an, wie schlecht es ihnen doch ginge oder gegangen sei, man esse Kuchen und tränke Kaffee, alles wunderbar, alles tippi-toppi, er würde dann bald nach Hause fahren. Dazu ein Bild, wie die Eltern am Tisch sitzen und etwas überrascht in die Kamera blicken.
Es ist also alles gut, vielleicht habe ich Wahnvorstellungen und überhaupt liegt das Problem nicht bei ihnen, sondern bei mir. Vielleicht ist es aber auch was anderes, wenn der Zweitgeborene zu Besuch ist. Das passiert ja nicht oft und ist dann etwas besonderes. Da wird nur die beste Laune präsentiert, kein Wölkchen darf am Himmel sein und der Herr Papa zieht seine hübscheste Boxershort und hat - natürlich - Meckerverbot. All das Grau des schlechten Lebens bleibt verborgen, man präsentiere die beste Version seiner selbst... zumindest die beste Version, die gerade möglich ist unter den gegeben Umständen. Und lächeln nicht vergessen, immer lächeln. War da eben ein Seufzen zu vernehmen? Psssst! RUHIG! Es wird nicht geseufzt. Nicht jetzt. Nur noch ein bisschen durchhalten; wenn er weg ist, kann die Fassade bröckeln, ach was, einstürzen kann sie dann.
Gestern war ich wieder dort. Die gute Laune hallt noch nach. Was wäre das schön, wenn das bliebe. Und wie schön, wenn dieser Besuch eine so heilende Wirkung hatte. Dann wissen wir ja, was neben Traubenzucker und Hydrocortisol in das Notfallköfferchen muss. Ein simpler Besuch bewirkt Wunder.
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Samstag, 8. August 2026
Morgenkühle
Der letzte kühle Morgen für die nächsten Tage. Habe kalte Füße. Das ist das beste Gefühl der Welt! Kalte Füße. Super!
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Donnerstag auf Freitag war es auch schon kühl. Zumindest in Bonn. Eine perfekte Nacht, um den Körper endlich mal wieder auf eine lebensfähige Temperatur zu bringen. Teilweise habe ich sogar gefröstelt. Großartig.
Am Morgen dann ein kurzer Clash mit der Dame am Empfang. Das war teilweise meiner unabsichtlichen Unhöflichkeit geschuldet, aber ihre höfliche Zickigkeit im Anschluss mir gegenüber war auch unnötig. Später habe ich sie am Hintereingang beim Rauchen gesehen. Vielleicht war das Nikotinlevel auch einfach zu niedrig. Kenne ich noch von früher; da ist die Laune nicht die beste. Und der Auslöser war ja ich. Also alles vergeben und vergessen. Blöde Kuh.
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In direkten Nähe zu einem Schlagerstrudel zu stehen, hat auf die Nasenschleimhäute einen ähnlichen Effekt wie eine Schicht im Kohlebergwerk. Selbst bei der zweiten Dusche am darauffolgenden Morgen konnten noch mehrere Staubschichten ohne größeren Aufwand hervorgerotzt werden.
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Auch neu im Erfahrungsportfolio: Die erste etwas längere Fahrt in einem E-Auto. Man lernt ja nie aus im Laufe eines Lebens. Nun weiß ich, dass diese High-Speed-Ladeteile nicht für alle Fahrzeuge funktionieren. Manche können das nicht, weil der Anschluss nicht vorhanden ist. Interessant wird es, wenn der Anschluss vorhanden wäre, weil manche Modelle es doch können, aber der relevante zweite Teil des Anschlusses mit einer Blende verschlossen ist. Es sieht also aus, als müsse man nur die Blende entfernen und los gehts. Allerdings kann man diese Blende nicht entfernen. Der Hersteller wollte einfach sparen und hat überall den gleichen Anschluss eingebaut und bei den Fahrzeugen, bei denen High Speed nicht geht, diesen Deckel fest draufgeklebt. Muss man auch erst mal drauf kommen. Ein kleiner Hinweis AUF dieser Blende wäre noch nett gewesen. So wie bei den Verbrennern die Kraftstoffsorte. Naja. Ich sag ja: Man lernt wirklich nie aus. Ansonsten war aber alles wie erwartet unspektakulär.
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Habe ich erwähnt, wie sehr ich diesen kühlen Morgen genieße? Hach, herrlich.
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Donnerstag auf Freitag war es auch schon kühl. Zumindest in Bonn. Eine perfekte Nacht, um den Körper endlich mal wieder auf eine lebensfähige Temperatur zu bringen. Teilweise habe ich sogar gefröstelt. Großartig.
Am Morgen dann ein kurzer Clash mit der Dame am Empfang. Das war teilweise meiner unabsichtlichen Unhöflichkeit geschuldet, aber ihre höfliche Zickigkeit im Anschluss mir gegenüber war auch unnötig. Später habe ich sie am Hintereingang beim Rauchen gesehen. Vielleicht war das Nikotinlevel auch einfach zu niedrig. Kenne ich noch von früher; da ist die Laune nicht die beste. Und der Auslöser war ja ich. Also alles vergeben und vergessen. Blöde Kuh.
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In direkten Nähe zu einem Schlagerstrudel zu stehen, hat auf die Nasenschleimhäute einen ähnlichen Effekt wie eine Schicht im Kohlebergwerk. Selbst bei der zweiten Dusche am darauffolgenden Morgen konnten noch mehrere Staubschichten ohne größeren Aufwand hervorgerotzt werden.
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Auch neu im Erfahrungsportfolio: Die erste etwas längere Fahrt in einem E-Auto. Man lernt ja nie aus im Laufe eines Lebens. Nun weiß ich, dass diese High-Speed-Ladeteile nicht für alle Fahrzeuge funktionieren. Manche können das nicht, weil der Anschluss nicht vorhanden ist. Interessant wird es, wenn der Anschluss vorhanden wäre, weil manche Modelle es doch können, aber der relevante zweite Teil des Anschlusses mit einer Blende verschlossen ist. Es sieht also aus, als müsse man nur die Blende entfernen und los gehts. Allerdings kann man diese Blende nicht entfernen. Der Hersteller wollte einfach sparen und hat überall den gleichen Anschluss eingebaut und bei den Fahrzeugen, bei denen High Speed nicht geht, diesen Deckel fest draufgeklebt. Muss man auch erst mal drauf kommen. Ein kleiner Hinweis AUF dieser Blende wäre noch nett gewesen. So wie bei den Verbrennern die Kraftstoffsorte. Naja. Ich sag ja: Man lernt wirklich nie aus. Ansonsten war aber alles wie erwartet unspektakulär.
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Habe ich erwähnt, wie sehr ich diesen kühlen Morgen genieße? Hach, herrlich.
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Donnerstag, 6. August 2026
Bonn, ich komme
Die Waage habe ich in den letzten Wochen vermieden. Seit heute weiß ich warum, denn ich war drauf. Die ungesunde Ernährung plus mangelnde Bewegung zeigt Wirkung. Mist.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist natürlich auch Stress und den gibt es aktuell zur Genüge. Reicht dann eigentlich auch mal, aber leider ist kein Ende in Sicht. Hab keine Lust mehr auf Krankenhäuser. Und ich bin nur Besucher! Gehe mal davon aus, dass die Patienten noch weniger Bock drauf haben.
Das momentane Krankenhaus kannte ich noch nicht. Es ist eigentlich auch nicht im hiesigen Einzugsbereich, aber weil hier alles belegt ist, musste es dieses sein. Der Weg dahin zieht sich, über die Autobahn kann man vergessen; da ist Dauerstau, also tuckert man durch die Dörfer, vorbei an genervten Dorfbewohnern, die die Autobahnumfahrer abgrundtief hassen. In der Stadt gibt es auch einige Baustellen, deshalb kommt nur über Umwege zum Krankenhaus. Die Parksituation ist grauenhaft. Man steht an der Schranke und muss warten, bis jemand rausfährt, um anschließend auf einem staubigen und steinigen Schotterplatz den nun freien Platz zu suchen. Die gesamte Parkdauer über steht das Auto dann in der prallen Sonne, aber was will man auch erwarten für 0,50 Euro je halbe Stunde.
Egal. Zurück zum Stress. Die Coolness-Gurus und -Gurinnen sagen immer, Stress mache man sich selbst. Mag sein, aber der eine oder andere äußere Aspekt spielt dann doch eine Rolle. Erkennt man vielleicht nicht beim Mate-Tee trinken auf Bali.
Ich habe keinen Mate-Tee zur Hand und bin auch nicht auf Bali. Insofern habe ich eine gute Ausrede, mich auch von außen in Sachen Stress beeinflussen zu lassen...
Aber heute steht Entspannung auf dem Programm. Bonn, ich komme.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist natürlich auch Stress und den gibt es aktuell zur Genüge. Reicht dann eigentlich auch mal, aber leider ist kein Ende in Sicht. Hab keine Lust mehr auf Krankenhäuser. Und ich bin nur Besucher! Gehe mal davon aus, dass die Patienten noch weniger Bock drauf haben.
Das momentane Krankenhaus kannte ich noch nicht. Es ist eigentlich auch nicht im hiesigen Einzugsbereich, aber weil hier alles belegt ist, musste es dieses sein. Der Weg dahin zieht sich, über die Autobahn kann man vergessen; da ist Dauerstau, also tuckert man durch die Dörfer, vorbei an genervten Dorfbewohnern, die die Autobahnumfahrer abgrundtief hassen. In der Stadt gibt es auch einige Baustellen, deshalb kommt nur über Umwege zum Krankenhaus. Die Parksituation ist grauenhaft. Man steht an der Schranke und muss warten, bis jemand rausfährt, um anschließend auf einem staubigen und steinigen Schotterplatz den nun freien Platz zu suchen. Die gesamte Parkdauer über steht das Auto dann in der prallen Sonne, aber was will man auch erwarten für 0,50 Euro je halbe Stunde.
Egal. Zurück zum Stress. Die Coolness-Gurus und -Gurinnen sagen immer, Stress mache man sich selbst. Mag sein, aber der eine oder andere äußere Aspekt spielt dann doch eine Rolle. Erkennt man vielleicht nicht beim Mate-Tee trinken auf Bali.
Ich habe keinen Mate-Tee zur Hand und bin auch nicht auf Bali. Insofern habe ich eine gute Ausrede, mich auch von außen in Sachen Stress beeinflussen zu lassen...
Aber heute steht Entspannung auf dem Programm. Bonn, ich komme.
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