Samstag, 18. Juli 2026
Strohbrand und 14 Tage Rückgaberecht
Gestern Abend hat auf einem Feld hier in der Ecke Stroh gebrannt. Das war vorher zwei Tage lang aus den umliegenden Feldern gesammelt und zu einem großen Wall gestapelt worden. Genau diese Wall brannte. Man munkelt von einem Feuerteufel - bis auf jemanden, der viel schlauer ist als alle anderen, der darin ganz klar "Ideologie im kranken Deutschland" sieht. Feuerteufel... was für ein eigentlich schönes Wort.
Es spricht einiges dafür, dass tatsächlich ein Feuerteufel sein Unwesen trieb. Vor ein oder zwei Jahren gab es schon mal fast das gleiche Szenario: Gesammeltes und gestapeltes Heu brannte lichterloh und war auch nicht mehr zu retten. So auch diesmal: Es glüht auch noch am Morgen, die Feuerwehr ist vor Ort und kümmert sich um die Glutnester.
Vorgestern ist wiederum ein Mann gestorben, der bei dem dort durch eine "Superzelle" eingetreten Unwetter von einem abgebrochenen Ast erschlagen wurde.
Mein größtes Problem in Sachen Wetter war, dass ich schon lauffertig bereit stand, als der Regen kam. Also zog ich mich wieder um. Ein paar Minuten danach hörte der Regen auf, also zog ich wieder die Laufsachen an und lief. In diesen knapp 45 Minuten regnete es nicht mehr. Der Regen kam erst am Abend zurück; da dann aber ausgiebig. ...wieso hat der dann eigentlich nicht das brennende Stroh gelöscht? Hm. War bestimmt ein ideologischer Regen im kranken Deutschland.
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Ich wollte via KI eine Bildunterschrift im Stile einer Zeitung unter ein Bild generieren lassen, aber sowohl ChatGPT, wie auch Gemini und Claude weigerten sich und bezogen sich dabei auf irgendwelche Richtlinien. Das Bild war Jens Spahn mit Kinderwagen nebst lächelndem Ehemann - das von den glücklichen Eltern selbst gepostete Bild. Die Aussage der Bildunterschrift war sinngemäß, dass Spahn sich nach der Kritik an der Leihmuttersache entschieden hat, vom 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch zu machen und den kleinen Georg zurückschicke. Claude meinte, das wäre zu hart und ginge so nicht... ob ich entschärfte Vorschläge für die Unterschrift haben wolle. Habs getestet, aber das waren nur beschreibende Texte. Ich könnte die KI von Elon Musk testen; die kennt keine Skrupel, aber lieber lasse ich den "Gag" liegen, als mir den Mist von Musk anzutun.
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Wäre wieder urlaubsreif. Die Erholung hat nicht lange gehalten...
PS: Schlafscore=67
Tja.
Es spricht einiges dafür, dass tatsächlich ein Feuerteufel sein Unwesen trieb. Vor ein oder zwei Jahren gab es schon mal fast das gleiche Szenario: Gesammeltes und gestapeltes Heu brannte lichterloh und war auch nicht mehr zu retten. So auch diesmal: Es glüht auch noch am Morgen, die Feuerwehr ist vor Ort und kümmert sich um die Glutnester.
Vorgestern ist wiederum ein Mann gestorben, der bei dem dort durch eine "Superzelle" eingetreten Unwetter von einem abgebrochenen Ast erschlagen wurde.
Mein größtes Problem in Sachen Wetter war, dass ich schon lauffertig bereit stand, als der Regen kam. Also zog ich mich wieder um. Ein paar Minuten danach hörte der Regen auf, also zog ich wieder die Laufsachen an und lief. In diesen knapp 45 Minuten regnete es nicht mehr. Der Regen kam erst am Abend zurück; da dann aber ausgiebig. ...wieso hat der dann eigentlich nicht das brennende Stroh gelöscht? Hm. War bestimmt ein ideologischer Regen im kranken Deutschland.
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Ich wollte via KI eine Bildunterschrift im Stile einer Zeitung unter ein Bild generieren lassen, aber sowohl ChatGPT, wie auch Gemini und Claude weigerten sich und bezogen sich dabei auf irgendwelche Richtlinien. Das Bild war Jens Spahn mit Kinderwagen nebst lächelndem Ehemann - das von den glücklichen Eltern selbst gepostete Bild. Die Aussage der Bildunterschrift war sinngemäß, dass Spahn sich nach der Kritik an der Leihmuttersache entschieden hat, vom 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch zu machen und den kleinen Georg zurückschicke. Claude meinte, das wäre zu hart und ginge so nicht... ob ich entschärfte Vorschläge für die Unterschrift haben wolle. Habs getestet, aber das waren nur beschreibende Texte. Ich könnte die KI von Elon Musk testen; die kennt keine Skrupel, aber lieber lasse ich den "Gag" liegen, als mir den Mist von Musk anzutun.
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Wäre wieder urlaubsreif. Die Erholung hat nicht lange gehalten...
PS: Schlafscore=67
Tja.
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Donnerstag, 16. Juli 2026
Was mach der Trabi?
Ob der Mittagspausenlauf gestern eine gute Idee war... keine Ahnung. Es war heiß, sogar im Wald. Da war zwischendurch immerhin Schatten. Natürlich war ich sehr langsam unterwegs, das Wetter plus die kaputten Knie. Trotzdem machte sich ab Kilometer Drei der Kreislauf durch ein Absenken seiner Funktion bemerkbar. Mit einer kleinen Pause und ein paar Geheinheiten klappte es dann doch; ich kam ohne Zwischenfälle zuhause an, die Dusche war mehr als verdient und die Laune besser. Was will man mehr. Naja, ein paar Kilometer mehr wären schön. Und ein Hauch mehr Fitness. Aber das wird schon alles wieder. Der Anfang ist gemacht, back in Business, wird schon, dranbleiben, dies, das.
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Bei meinen Eltern ist es weiterhin chaotisch und die Hitze tut ihr übriges. Immerhin letzteres wird sich in den nächsten Tagen ein bisschen entspannen (bevor irgendwann der nächste Hammer kommt). Die Lage dort allerdings weniger. Beispiel mein Vater: Der lag zwei Wochen im Krankenhaus, dort die ganze Zeit nur im Bett. Wie ein Käfer auf dem Rücken, nur ohne Beinchen in der Luft. Er war zuhause schon faul und wenig mobil, dort war es dann völlig vorbei. Es kam gelegentlich eine Therapeutin, er sollte zum Bettrand robben und sich irgendwie auf die Füße wälzen, um am Rollator stehend die Beine zu heben, drei Mal, dann wieder runter. Geplant waren fünf Wiederholungen, nach der dritten hat er gemeckert. Die Therapeutin blieb hart und bei den letzten beiden Wiederholungen klappte das Beine heben so einigermaßen. Üben, üben, üben heißt die Devise. Somit war auch die Meinung aller Beteiligten, dass der Müßiggang nach seiner Rückkehr in die heimischen Gefilde auch ein Ende haben solle. Kein "Hol mir mal dies" oder "bring mir mal jenes" mehr, stattdessen Eigeninitiative und Bewegung.
Seit Montag ist er zuhause und von den Vorsätzen ist nicht mehr viel übrig. Es ist eine Lose-Lose-Situation, aber um alte Muster zu durchbrechen fehlt den Leuten wohl die Kraft. Ich bin auch kurz davor aufzugeben. Sollen sie doch machen, was sie wollen. Beim nächsten Drama gehen die Versprechen wieder los: Es muss sich was ändern, jetzt aber wirklich!
Am Arsch die Räuber.
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Gleich der tägliche Blick auf der App: Was macht das Auto???
Wie haben die das früher in der DDR gemacht, wo man weit über zwölf Jahre auf seinen Trabi warten musste? Ob die Leute da auch ständig aufs Handy gestarrt haben, um den Status in der App zu überprüfen? Das stelle ich mir anstrengend vor.
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Bei meinen Eltern ist es weiterhin chaotisch und die Hitze tut ihr übriges. Immerhin letzteres wird sich in den nächsten Tagen ein bisschen entspannen (bevor irgendwann der nächste Hammer kommt). Die Lage dort allerdings weniger. Beispiel mein Vater: Der lag zwei Wochen im Krankenhaus, dort die ganze Zeit nur im Bett. Wie ein Käfer auf dem Rücken, nur ohne Beinchen in der Luft. Er war zuhause schon faul und wenig mobil, dort war es dann völlig vorbei. Es kam gelegentlich eine Therapeutin, er sollte zum Bettrand robben und sich irgendwie auf die Füße wälzen, um am Rollator stehend die Beine zu heben, drei Mal, dann wieder runter. Geplant waren fünf Wiederholungen, nach der dritten hat er gemeckert. Die Therapeutin blieb hart und bei den letzten beiden Wiederholungen klappte das Beine heben so einigermaßen. Üben, üben, üben heißt die Devise. Somit war auch die Meinung aller Beteiligten, dass der Müßiggang nach seiner Rückkehr in die heimischen Gefilde auch ein Ende haben solle. Kein "Hol mir mal dies" oder "bring mir mal jenes" mehr, stattdessen Eigeninitiative und Bewegung.
Seit Montag ist er zuhause und von den Vorsätzen ist nicht mehr viel übrig. Es ist eine Lose-Lose-Situation, aber um alte Muster zu durchbrechen fehlt den Leuten wohl die Kraft. Ich bin auch kurz davor aufzugeben. Sollen sie doch machen, was sie wollen. Beim nächsten Drama gehen die Versprechen wieder los: Es muss sich was ändern, jetzt aber wirklich!
Am Arsch die Räuber.
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Gleich der tägliche Blick auf der App: Was macht das Auto???
Wie haben die das früher in der DDR gemacht, wo man weit über zwölf Jahre auf seinen Trabi warten musste? Ob die Leute da auch ständig aufs Handy gestarrt haben, um den Status in der App zu überprüfen? Das stelle ich mir anstrengend vor.
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Mittwoch, 15. Juli 2026
Wie nach einer Zombie-Attacke, nur anders
Gestern morgen wollte ich die Bahn noch loben. Pünktlich, angenehm klimatisiert, gerne wieder. Am Nachmittag machte die Bahn Bahnsachen. Es ist ein Drama.
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Überhaupt... gestern. Man kann das alles gar nicht in Worte fassen, deshalb lasse ich es vorerst lieber. Sind auch noch nicht alle Handlungsstränge zu Ende. Also abwarten und sich setzen lassen. Hab ich wenigstens ein Backup für die richtig langweiligen Tage (wann gab es die zuletzt?).
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In der S-Bahn war wieder der Junge, der direkt hinter der Fahrerkabine auf der Sitzbank kniet und dem Fahrer durch die getönte Scheibe beim Fahren zuschaut. Wenn eine S-Bahn entgegenkommt, grüßt er routiniert, er scheint ein alter Hase im S-Bahnbusiness zu sein. Er zieht das Beifahren durch bis zu seiner Haltestelle, an der er raus muss. Diese leidige Schule... aber da muss er durch. Was er danach machen wird, nachdem irgendein Abschluss endlich erreicht ist, dürfte klar sein. Wenn die S-Bahn mal irgendwann außer Kontrolle gerät, weil der Fahrer einen Herzinfarkt hatte oder Terroristen die Systeme gekapert haben oder so, mache ich mir keinerlei Sorgen, wenn dieser Junge an Bord ist. Der wird uns retten und sicher ans Ziel bringen. Vielleicht müsste man ihm ein paar Kissen unter den Fahrersitz schieben, damit er rausschauen kann, aber wenn es hart auf hart kommt, könnte er auch auf dem Sitz kniend fahren.
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Beschissen geschlafen und um vier Uhr einfach mal so wach gewesen. Bin dann um halb Fünf mit meinem Leihwagen tanken gefahren. Das Dorf ist um diese Uhrzeit völlig ausgestorben, es ist sowas von gar nichts los... So fühlt es sich wohl nach einer Zombie-Attacke an, wenn die attackierenden Zombies wieder weg sind. Naja, es waren auch keine Zombie-Attackenhinterbliebene auf der Straße gelegen, also vielleicht ist es doch anders. Wahrscheinlich riecht es nach einer Zombie-Attacke auch nach Verwesung. Dem war auch nicht so. Jedenfalls war niemand auf der Straße. Auch keine Katzen, keine Füchse, keine Marder. Nix und niemand. Nur ich.
Tanken ist übrigens sehr teuer.
Apropos: Die App sagt zwischen August und September wäre mein zukünftiges Auto beim Händler... Endspurt... quasi.
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Überhaupt... gestern. Man kann das alles gar nicht in Worte fassen, deshalb lasse ich es vorerst lieber. Sind auch noch nicht alle Handlungsstränge zu Ende. Also abwarten und sich setzen lassen. Hab ich wenigstens ein Backup für die richtig langweiligen Tage (wann gab es die zuletzt?).
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In der S-Bahn war wieder der Junge, der direkt hinter der Fahrerkabine auf der Sitzbank kniet und dem Fahrer durch die getönte Scheibe beim Fahren zuschaut. Wenn eine S-Bahn entgegenkommt, grüßt er routiniert, er scheint ein alter Hase im S-Bahnbusiness zu sein. Er zieht das Beifahren durch bis zu seiner Haltestelle, an der er raus muss. Diese leidige Schule... aber da muss er durch. Was er danach machen wird, nachdem irgendein Abschluss endlich erreicht ist, dürfte klar sein. Wenn die S-Bahn mal irgendwann außer Kontrolle gerät, weil der Fahrer einen Herzinfarkt hatte oder Terroristen die Systeme gekapert haben oder so, mache ich mir keinerlei Sorgen, wenn dieser Junge an Bord ist. Der wird uns retten und sicher ans Ziel bringen. Vielleicht müsste man ihm ein paar Kissen unter den Fahrersitz schieben, damit er rausschauen kann, aber wenn es hart auf hart kommt, könnte er auch auf dem Sitz kniend fahren.
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Beschissen geschlafen und um vier Uhr einfach mal so wach gewesen. Bin dann um halb Fünf mit meinem Leihwagen tanken gefahren. Das Dorf ist um diese Uhrzeit völlig ausgestorben, es ist sowas von gar nichts los... So fühlt es sich wohl nach einer Zombie-Attacke an, wenn die attackierenden Zombies wieder weg sind. Naja, es waren auch keine Zombie-Attackenhinterbliebene auf der Straße gelegen, also vielleicht ist es doch anders. Wahrscheinlich riecht es nach einer Zombie-Attacke auch nach Verwesung. Dem war auch nicht so. Jedenfalls war niemand auf der Straße. Auch keine Katzen, keine Füchse, keine Marder. Nix und niemand. Nur ich.
Tanken ist übrigens sehr teuer.
Apropos: Die App sagt zwischen August und September wäre mein zukünftiges Auto beim Händler... Endspurt... quasi.
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Montag, 13. Juli 2026
Gewollt wach
Es sei zwar tagsüber heiß, aber die Nächte eher kühl, sagten sie. Da könne man gut schlafen und sich erholen und alles, sagten sie. Stimmt aber nicht, sage ich.
Heute nacht war gar nicht nicht-tropisch. Im Gegenteil. Es war viel zu warm und ich habe unterirdisch geschlafen, war ständig wach und hab um halb Sechs aufgegeben, gegen das ungewollte Wachsein zu kämpfen und war fortan gewollt wach. Unterstützt durch Kaffee ist das nun also mein Zustand. Ungewollt wach.
Die kleine Katze war auch ständig da in der Nacht. Keine Ahnung, was sie wollte, aber egal was es war: Es wurde lautstark und ausgiebig angemeckert. Vielleicht hat sie Gefallen daran gefunden, dass ich ihr das Fell stutze. Wäre verständlich, allerdings meckert sie auch dabei sehr; es scheint ihr also doch nicht so wirklich recht zu sein. Oder sie sieht erst im Nachhinein, wie wohltuend es sein kann, wenn man bei diesen Temperaturen nicht im kompletten Pelz-Outfit unterwegs ist. So oder so werde ich nicht anfangen, sie mitten in der Nacht zu scheren. Da kann sie noch so viel meckern.
Die Luft steht auch jetzt am Morgen noch. Obwohl alle aufreissbaren Fenster und Türen aufgerissen sind, kommt die Frische nur in homöopathischen Dosen und hat eine ähnliche Wirkung... dabei würde ich so gerne daran glauben, dass das bisschen Luft von draußen tatsächlich erfrischt, eine Placebo-Frische, aber es tut sich nichts. Es bleibt viel zu warm und das wird im Laufe des Tages noch heftiger.
Für morgen sind nun Gewitter vorhergesagt. Eigentlich sogar für die restliche Woche. Aber man wird sehen. Noch fehlt mir der Glaube. Immerhin waren wir so clever und haben letzte Woche drei Ventilatoren gekauft - nur dezent überteuert und sofort mitnahmebereit (und gleich mitgenommen). Die werden es dem heimkehrenden Patienten hoffentlich ein bisschen wohnlicher machen in den heimischen Gefilden.
Hach, immer dieses Wetter...
Heute nacht war gar nicht nicht-tropisch. Im Gegenteil. Es war viel zu warm und ich habe unterirdisch geschlafen, war ständig wach und hab um halb Sechs aufgegeben, gegen das ungewollte Wachsein zu kämpfen und war fortan gewollt wach. Unterstützt durch Kaffee ist das nun also mein Zustand. Ungewollt wach.
Die kleine Katze war auch ständig da in der Nacht. Keine Ahnung, was sie wollte, aber egal was es war: Es wurde lautstark und ausgiebig angemeckert. Vielleicht hat sie Gefallen daran gefunden, dass ich ihr das Fell stutze. Wäre verständlich, allerdings meckert sie auch dabei sehr; es scheint ihr also doch nicht so wirklich recht zu sein. Oder sie sieht erst im Nachhinein, wie wohltuend es sein kann, wenn man bei diesen Temperaturen nicht im kompletten Pelz-Outfit unterwegs ist. So oder so werde ich nicht anfangen, sie mitten in der Nacht zu scheren. Da kann sie noch so viel meckern.
Die Luft steht auch jetzt am Morgen noch. Obwohl alle aufreissbaren Fenster und Türen aufgerissen sind, kommt die Frische nur in homöopathischen Dosen und hat eine ähnliche Wirkung... dabei würde ich so gerne daran glauben, dass das bisschen Luft von draußen tatsächlich erfrischt, eine Placebo-Frische, aber es tut sich nichts. Es bleibt viel zu warm und das wird im Laufe des Tages noch heftiger.
Für morgen sind nun Gewitter vorhergesagt. Eigentlich sogar für die restliche Woche. Aber man wird sehen. Noch fehlt mir der Glaube. Immerhin waren wir so clever und haben letzte Woche drei Ventilatoren gekauft - nur dezent überteuert und sofort mitnahmebereit (und gleich mitgenommen). Die werden es dem heimkehrenden Patienten hoffentlich ein bisschen wohnlicher machen in den heimischen Gefilden.
Hach, immer dieses Wetter...
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Sonntag, 12. Juli 2026
Mittagsgeschlafe
Heute dann aber endlich mal. Heute will ich es versuchen. Zwei oder drei Kilometer nur. Allerhöchstens fünf. Mehr würde auch gar nicht gehen. Aber versuchen möchte ich es auf jeden Fall. Mir fehlt der Mittagspausenlauf so sehr. Heute wäre es zwar keine Mittagspause, aber egal. Einfach mal wieder laufen. Für den Anfang auch ohne Musik oder Podcast. Den eigenen Atem hören, was eher ein heftiges Schnaufen sein dürfte. Egal. Dann ist es eben ein Schnaufen.
Bis spätestens 10 Uhr möchte ich los. Danach dürfte die Hitze des Tages kommen. Da möchte man dann niemanden mehr losschicken. Nicht mal ich mich.
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Hat geklappt. 3,6 Kilometer in einer Naja-Zeit. Beide Knie haben mitgemacht, es war toll, ich bin zufrieden. Danach noch mit dem Rad an einen See und dort ein bisschen im Schatten gelegen und gelesen. Am Nachmittag mittaggeschlafen und gechillt. Ein Wellnesstag. Quasi.
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Trotz Mittagsgeschlafe müde. Bett ruft. Anstrengende Zeiten gerade.
Bis spätestens 10 Uhr möchte ich los. Danach dürfte die Hitze des Tages kommen. Da möchte man dann niemanden mehr losschicken. Nicht mal ich mich.
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Hat geklappt. 3,6 Kilometer in einer Naja-Zeit. Beide Knie haben mitgemacht, es war toll, ich bin zufrieden. Danach noch mit dem Rad an einen See und dort ein bisschen im Schatten gelegen und gelesen. Am Nachmittag mittaggeschlafen und gechillt. Ein Wellnesstag. Quasi.
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Trotz Mittagsgeschlafe müde. Bett ruft. Anstrengende Zeiten gerade.
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