Dienstag, 10. März 2026
Nachtrag zu gestern (weil: vergessen zu posten)

In meinem Wahlbezirk sind die blauen Nazis stärkste Kraft. Ich verstehe es nicht, aber nun denn. Muss ich halt damit klarkommen, dass auch hier ein Drittel der Leute der Meinung ist, es gehe ihnen so schlecht, dass es eine gute Idee sei, einen rechten Idioten mit einem Kreuz zu versehen. Mir ist nicht so ganz klar, was die Leute konkret stört, aber das wird man wahrscheinlich auch nie erfahren. Als wäre die Lokalpolitik der Rechten nicht schon Warnung genug: Zu Anfang ein Haufen großmäuliger Retter der (weißen) Menschheit, allerdings ohne konkrete (legale) Vorschläge, was sie denn so vorhaben und mittlerweile eine One-Man-Show; weiterhin großmäulig zwar, aber am Ende dann doch ohne Eier in der muffeligen Cordhose. Aber klar: Der Typ hier aus der Ecke (der zwar den Wohnsitz hier gemeldet hat, aber sogar offen sagt, dass er nicht nicht vorhat, im Landtag Politik zu machen - es sei denn er wäre der große Oberchef (was nicht passieren wird), aber ansonsten bliebe er doch lieber in Berlin bei gut bezahltem Job. Auch die Frau Gemahlin ist dort in Lohn und Brot - natürlich bei einem Parteikollegen. Zur Arbeit könnte sie theoretisch mit dem Schwiegervater fahren - der ist aber nur in Teilzeit bei einem anderen Parteikollegen des völkischen Herrn Gemahls angestellt. Und sowas wurde gewählt, weil... ist ja alles so furchtbar... Mannmannmann...

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Weg von Politik, das macht mir Puls und mit Puls muss eine Woche nicht anfangen.

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In der Fabrik kriegt es der Personalverantwortliche nicht hin, meine Urlaubstage korrekt ins System einzutragen. Bzw. das System ist überfordert. Nachdem zu Ende letzten Jahres noch sechs Tage Resturlaub fehlten (die aber schon verplant, aber noch nicht von mir beantragt waren), sind es nun - nach Korrektur von HR - plötzlich drei Tage zuviel. Ich habe das natürlich angemerkt, aber getan hat sich nichts. Einen neuen, geplanten Urlaub hatte ich bisher nicht eingetragen, um nicht noch für weitere Verwirrung zu sorgen. Das habe ich nun aber getan. Wie sich das alles mit den Urlaubstagen verhält, werde ich sorgfältig im Auge behalten und sobald es sich zu meinen Ungunsten verändert protestieren. Wenn die drei Tage bis Ende des Jahres noch vorhanden sind, nehme ich die halt - bevor sie verfallen.

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