Freitag, 23. Januar 2026
Four in the morning*
Halb Vier. Es wird immer früher. Aber heute ist auch ein aufregender Tag, das lasse ich gelten. Um 8 Uhr treffe ich mich mit jemandem, der einen großen Anhänger hat, mit dem er Dinge transportiert. Heute zum Beispiel mein armes, kaputtes Auto. Er transportiert Dinge anscheinend so gerne, dass er ein Geschäftsmodell daraus gemacht hat. Keine Ahnung, wie sich das rechnet, denn die Anfahrt ist schon nicht ohne, aber er wird schon wissen, was er tut.
Das arme kaputte Auto kommt dann zu Ralf Schuhmachers Firma, die hoffentlich so nett sind und mir noch viel Geld dafür geben. Verdient hätte es diese treue Seele. Naja, so treu eigentlich auch nicht, sonst hätte sie noch ein paar Jahre durchgehalten, aber nun denn. Man steckt nicht drin.
Sobald das über die Bühne ist (und es muss über die Bühne gehen, sonst werde ich wahnsinnig), geht es für mich weiter zur Probefahrt im Wunschmodell für die Zukunft. Ich habe schon eine Route rund ums dortige Autohaus aufs Handy geladen und bin sehr gespannt - sowohl auf die Fahrt, wie auch auf die Farbe. Die wäre etwas, sagen wir mal, ungewöhnlich. Und grell. Aber hey: wenn die Welt etwas braucht, dann ja wohl Farbe.
Ein bisschen fies ist das schon mit der Probefahrt, denn eigentlich ist relativ klar, dass ich dieses Modell kaufen werde... allerdings nicht bei diesem Händler. Dafür ist der Preis exorbitant höher als das Angebot, dass ich von einem anderen Händler hier in der Gegend habe. Vielleicht werde ich aber auch überrascht und man geht nach der Probefahrt soweit mit dem Preis runter, dass ich gar nicht anders kann als zu unterschreiben. Man wird sehen. So oder so ist der Plan, heute ein Auto zu kaufen. Nachdem ich vorher eins verkauft habe. Macht man ja auch nicht jeden Tag und ich finde, dass sind gute Gründe für schlechten Schlaf und frühes Wachsein.
---
Mist, schon wieder Autothema. Aber wir sind in der Schlussrunde; das ist jetzt bald vorbei. Am Anfang könnte es noch Nachwehen geben, weil ich so begeistert bin vom neuen Auto und den lieben langen Tag davon berichten und schwärmen will. Aber das geht vorbei, bald kommt dann der Alltag, Dinge wie Beschleunigung und coole Features in der App werden zur Normalität und peu à peu werden die Erwähnungen weniger, die Schwärmerei lässt nach und irgendwann kommt das Ding nur noch zur Sprache, wenn es zickt und nervt. Das ist der Lauf der Dinge, ich mache mir da keine Illusion, das ist ja auch okay. Heute ist trotzdem ein aufregender Tag. Übrigens auch fürs Bankkonto, aber das weiß noch nichts von dem Drama, das ihm bevorsteht. Hab ihm nichts gesagt, sonst hätte es auch schlecht geschlafen.
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Auch andere sind anscheinend ab und an um vier wach.
Das arme kaputte Auto kommt dann zu Ralf Schuhmachers Firma, die hoffentlich so nett sind und mir noch viel Geld dafür geben. Verdient hätte es diese treue Seele. Naja, so treu eigentlich auch nicht, sonst hätte sie noch ein paar Jahre durchgehalten, aber nun denn. Man steckt nicht drin.
Sobald das über die Bühne ist (und es muss über die Bühne gehen, sonst werde ich wahnsinnig), geht es für mich weiter zur Probefahrt im Wunschmodell für die Zukunft. Ich habe schon eine Route rund ums dortige Autohaus aufs Handy geladen und bin sehr gespannt - sowohl auf die Fahrt, wie auch auf die Farbe. Die wäre etwas, sagen wir mal, ungewöhnlich. Und grell. Aber hey: wenn die Welt etwas braucht, dann ja wohl Farbe.
Ein bisschen fies ist das schon mit der Probefahrt, denn eigentlich ist relativ klar, dass ich dieses Modell kaufen werde... allerdings nicht bei diesem Händler. Dafür ist der Preis exorbitant höher als das Angebot, dass ich von einem anderen Händler hier in der Gegend habe. Vielleicht werde ich aber auch überrascht und man geht nach der Probefahrt soweit mit dem Preis runter, dass ich gar nicht anders kann als zu unterschreiben. Man wird sehen. So oder so ist der Plan, heute ein Auto zu kaufen. Nachdem ich vorher eins verkauft habe. Macht man ja auch nicht jeden Tag und ich finde, dass sind gute Gründe für schlechten Schlaf und frühes Wachsein.
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Mist, schon wieder Autothema. Aber wir sind in der Schlussrunde; das ist jetzt bald vorbei. Am Anfang könnte es noch Nachwehen geben, weil ich so begeistert bin vom neuen Auto und den lieben langen Tag davon berichten und schwärmen will. Aber das geht vorbei, bald kommt dann der Alltag, Dinge wie Beschleunigung und coole Features in der App werden zur Normalität und peu à peu werden die Erwähnungen weniger, die Schwärmerei lässt nach und irgendwann kommt das Ding nur noch zur Sprache, wenn es zickt und nervt. Das ist der Lauf der Dinge, ich mache mir da keine Illusion, das ist ja auch okay. Heute ist trotzdem ein aufregender Tag. Übrigens auch fürs Bankkonto, aber das weiß noch nichts von dem Drama, das ihm bevorsteht. Hab ihm nichts gesagt, sonst hätte es auch schlecht geschlafen.
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Auch andere sind anscheinend ab und an um vier wach.
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