Donnerstag, 12. März 2026
Müde, sehr müde

Müde, sehr müde. Keine gute Voraussetzungen für ein Wochenende, das nicht im Zeichen von Extreme-Schlafing steht. Es geht nach Frankreich, genauer gesagt ins Elsass, was die Sprachbarriere schon mal exorbitant senkt. Tatsächlich hatte ich sehr viel und sehr lange Französischunterricht in der Schule, aber mangels Anwendung und Übung ist davon nicht mehr viel übrig. Das eine oder andere Wort oder manchmal auch ganze Sätze kriege ich noch übersetzt, vorlesen könnte ich Geschriebenes wohl auch noch ganz gut und in elegantem Tonfall, aber würde man mich in einem rein französisch sprechenden Teil Frankreichs aussetzen (und davon gibt es viele) und ich stöße nur auf englischhassende und somit -ignorierende Franzosen... ich wäre dem Untergang geweiht. Zu Anfang käme ich vielleicht noch durch, würde mir freilaufende Schnecken fangen und zubereiten, dazu gestohlenes Baguette und Rotwein dezent aus den Fässern der Winzer entnommen. Aber lange hielte ich das nicht aus und dann heißt es: Merde!

Das Wochenende ist aber in einem Gebiet, wo man eine Sprache spricht, die dem hiesigen Dialekt erstaunlich ähnlich ist. Dort komme ich auf jeden Fall durch. Leider spielt das Wetter wohl nicht so recht mit; speziell am Samstag - dem Tag, der für die große Wanderung eingeplant ist - wird grau und verregnet. Eventuell wird deshalb am Sonntag gewandert und der Samstag für Sightseeing genutzt. Da stört ein Schirm weniger als beim sportlichen Marsch durch Wald und Wiese. Ansonsten könnte ich auch mit einem Wochenende nur im Hotelbett gut leben... so müde, wie ich bin.

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