Montag, 16. März 2026
Kuschelschlaf mit der kleinen Katze

Die kleine Katze scheint mich vermisst zu haben. Zum abendlichen Gute-Nacht-Kuscheln kommt sie wie immer, aber das reicht ihr nicht. In der Nacht steht sie meckernd neben dem Bett. Dann muss ich kurz aufs Bett klopfen, sie springt hoch und meckert weiter. Heute nacht habe ich sie geschnappt und unter die Decke gepackt, an Kinn und Nacken gekrault und gestreichelt und irgendwann wurde aus dem Schnurren ein leises Schnarchen. So lagen wir dann da, Pfote auf Arm und haben selig geschlafen. Sie blieb sogar liegen, als ich mich auf die andere Seite drehte (ich bin ein unruhiger Schläfer). Wahrscheinlich war sie völlig verwirrt, als sie später aufwachte und so gar nicht wusste, wo sie da ist. Mein Schlaf war jedenfalls erholsam.

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Später kamen die Träume und sie waren so wirr wie immer in der letzten Zeit. Mein Unterbewusstsein scheint völlig überfordert zu sein, kann mir aber gar nicht sagen von was. Und ich bin zu dämlich, die Andeutungen zu verstehen. Naja.
Vielleicht lag es auch an dem Buch, das ich als letztes las und das ich mir - so im Nachhinein - auch hätte sparen können. Es war dieses "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen". Das hätte man auch kürzer sagen/schreiben können; den ganzen restlichen Kram drumherum hätte es nicht gebraucht. Dann wäre es aber auch kein Buch geworden und ich hätte vielleicht nie von den fünf Dingen erfahren. Allerdings bin ich nun auch nicht weiter als vor der Lektüre des Buches, was aber auch nicht wirklich schlimm ist. Na gut, ich hätte mir die Zeit für das Buch gespart, aber es gibt Schlimmeres, mit dem man seine Zeit vergeuden kann als lesen. Seit vorgestern bin ich nun in einem wunderbar dahinfließenden Roman gelandet und ich bin jetzt schon ein bisschen traurig, dass er irgendwann (und das wohl sehr bald) zu Ende sein wird. Für Nachschub ist gesorgt, aber das sind dann wieder komplett andere Themenwelten. Immerhin diesbezüglich bleibt es also spannend.

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Die Reise ins Headquarter morgen habe ich abgesagt. Meine Ansprechpartnerinnen sind eh nicht da und nur des Dortseins wegen dort sein, ist ja auch sinnlos. Hab mir das Okay geholt; es wird also schon passen. Somit spare ich mir extrem frühes Aufstehen und eben besagtes Durchdiegegendfahren. So die Bahn überhaupt fährt; ist ja auch nicht immer sicher.

Dafür fahre ich vielleicht nächste Woche an zwei Tagen hintereinander. Oder auch nicht, man wird sehen, aber ein Tag bin ich auf jeden Fall unterwegs. Zwar im Dienste der Firma, aber bei einem Außentermin. So eine Art Workshop mit einigen Kollegen. Ganz schön vielen Kollegen, um genau zu sein. Das ist mein dritter Workshop und bisher waren wir nie so viele. Bin gespannt. Eine direkte Vorgesetzte wird auch dabei sein. Ob das gut oder schlecht ist, wird man sehen. Eigentlich ist es mir egal.

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Mein Mittagspausenlauf fiel ins Wasser. Wortwörtlich, denn der Regen kam in den ihm so nachgesagten Strömen. Viel zu viel davon, um auch nur ansatzweise an einen Lauf zu denken. Jetzt gerade wäre wieder trocken, aber dafür steht gerade keine wirkliche Pause an (naja, ich tippe... ist ja auch nicht unbedingt Arbeit im von der Firma geforderten Sinn). Später gehe ich einkaufen, zu Fuß mangels Fahrzeug, aber auch das geht nicht als Laufen durch und die 10.000er Schrittmarke wird dadurch sicher auch nicht geknackt. Alles ein bisschen suboptimal.

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Müde. Freue mich schon jetzt auf Bett und Lesen. Die kleine Katze bestimmt auch.

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