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Montag, 10. Januar 2011
Ein bisschen Ruhm tut auch mal gut
I got my name in lights with notcelebrity.co.uk
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Samstag, 1. Januar 2011
2010
2010 war ein ziemlich durchwachsenes Jahr, aber im Rückblick waren das so ziemlich alle Jahre im letzten halben Jahrzehnt. 2011 könnte besser werden, aber da muss ich meinen Arsch wohl selber hochkriegen. Vorsätze und so, Sie wissen schon.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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Mittwoch, 1. Dezember 2010
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Hätte nie gedacht, dass ich mal an den Punkt komme, an dem ich gewisse Meldungen in der Zeitung aus einem anderen Blickwinkel betrachte und mir sogar vorstellen kann, warum manche Menschen so handelten, wie sie handelten, was aber so außerhalb der Norm lag, dass es eine Meldung wert war.
Ich habe keine Lust das Programm der letzten Jahre noch einmal zu fahren und schon gar nicht die verschärfte Variante des letzten Jahres. Eigentlich dachte ich, dass es Möglichkeiten gäbe; dass so etwas nie wieder geschehen würde, aber dem scheint nicht so zu sein. Klar gibt es Möglichkeiten, aber die erst ab einem bestimmten Punkt. Ich stehe wieder genauso alleine da wie letztes Jahr und kann wieder nur hoffen, dass nichts Schlimmes passiert. Oder besser noch: hoffen, dass etwas Schlimmes passiert, aber das nur partiell und nur bestimmte Personen betreffend. Die Chancen stehen morgen ganz gut: es ist glatt und die Reaktionszeit wahrscheinlich noch nicht die Beste.
Die Chance war da, aber sie wurde nicht genutzt und Mitleid habe ich schon lange nicht mehr. Angestaute Aggressivität lässt sich nur bis zu einem bestimmten Maß in Selbstzerstörung ummünzen und dieses Maß ist übervoll. Und schwupp ist man dann eine Meldung in der Zeitung. Aber keine Sorge: noch halten die pazifistischen Gene das Ganze einigermaßen im Zaum. Aber wer weiß wie lange noch. Es wird ja nicht einfacher, sonder immer schlimmer. Das zeigt die Erfahrung.
Ich habe keine Lust das Programm der letzten Jahre noch einmal zu fahren und schon gar nicht die verschärfte Variante des letzten Jahres. Eigentlich dachte ich, dass es Möglichkeiten gäbe; dass so etwas nie wieder geschehen würde, aber dem scheint nicht so zu sein. Klar gibt es Möglichkeiten, aber die erst ab einem bestimmten Punkt. Ich stehe wieder genauso alleine da wie letztes Jahr und kann wieder nur hoffen, dass nichts Schlimmes passiert. Oder besser noch: hoffen, dass etwas Schlimmes passiert, aber das nur partiell und nur bestimmte Personen betreffend. Die Chancen stehen morgen ganz gut: es ist glatt und die Reaktionszeit wahrscheinlich noch nicht die Beste.
Die Chance war da, aber sie wurde nicht genutzt und Mitleid habe ich schon lange nicht mehr. Angestaute Aggressivität lässt sich nur bis zu einem bestimmten Maß in Selbstzerstörung ummünzen und dieses Maß ist übervoll. Und schwupp ist man dann eine Meldung in der Zeitung. Aber keine Sorge: noch halten die pazifistischen Gene das Ganze einigermaßen im Zaum. Aber wer weiß wie lange noch. Es wird ja nicht einfacher, sonder immer schlimmer. Das zeigt die Erfahrung.
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Sonntag, 7. November 2010
We are the People
Kürzlich über ein Video auf youtube (Golfkram, fragen Sie nicht) auf einen Song aufmerksam geworden, den ich sensationell fand. Es passte alles: das Setting, die Stimmung, der Song. Den Namen der Kombo konnte ich mir so einigermaßen merken, aber es war dann doch nicht mehr so wichtig und es geriet einige Tage in Vergessenheit. Bis heute. Da kam ein Song im Radio und den fand ich super. Das ultraausgefeilte Hightechdingens am Radio nannte mir den Namen der Band und siehe da: es war diesselbe. Zwei Gute Songs in kurzer Zeit und dann noch vom gleichen Interpreten... sowas hat man selten. Es lohnte sich als dranzubleiben. Beim TV-Switchen machte es bei einem Werbeblock plötzlich Klick und nun weiß ich auch, woher ich den zweiten Song kenne. Es ist jener hier:
Yep, das ist von dem Telekomdienstleister, der bis vor kurzem noch der Meinung war, dass es total toll wäre, wenn die Blog– und überhaupt die ganze digitale Welt doch auch seine Dienste in Anspruch nähme und dafür eine ganz und gar untolle Kampagne hochgezogen hat, die der Headagentur zu Recht den Kopf kostete. Der neue Spot ist das komplette Gegenteil, nämlich ziemlich cool und vor allem mit eben jener coolen Musik unterlegt. Aber Scheiss auf Werbung: da sind noch einige mehr Perlen auf der CD (die keine ist, weil via iTunes heruntergeladen).
Und demnächst erzähle ich, warum ich mir heute so richtig fehl am Platz vorkam.
Yep, das ist von dem Telekomdienstleister, der bis vor kurzem noch der Meinung war, dass es total toll wäre, wenn die Blog– und überhaupt die ganze digitale Welt doch auch seine Dienste in Anspruch nähme und dafür eine ganz und gar untolle Kampagne hochgezogen hat, die der Headagentur zu Recht den Kopf kostete. Der neue Spot ist das komplette Gegenteil, nämlich ziemlich cool und vor allem mit eben jener coolen Musik unterlegt. Aber Scheiss auf Werbung: da sind noch einige mehr Perlen auf der CD (die keine ist, weil via iTunes heruntergeladen).
Und demnächst erzähle ich, warum ich mir heute so richtig fehl am Platz vorkam.
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Freitag, 15. Oktober 2010
Zwegat, ich komme
So, das Ende rückt näher. Heute kam die finale Überweisung vom Konto, das eigentlich mal als Vorsorgefinanzierung für wasauchimmer gedacht war. 1200 Euro davon sind schon weiterüberwiesen. “Für laufende Kosten”. Das dürfte so ca. 1,5-2 Monate halten. Bezahlt wird davon allerdings auch das neue Handy; das reisst auch nochmal ein kleines Loch in diese Planung. Der Rest wird Stück für Stück weniger, denn ich arbeite Vollzeit, habe aber am Ende jeden Monats 800 Euro weniger als zuvor. Die Überstunden bekomme ich nicht ausbezahlt, was sich aber beim aktuellen Steuersatz eh nicht lohnen würde. Im November kommt nun auch noch nur etwa die Hälfte des üblichen Gehalts; der diffusen Direktversicherung sei Dank. Das Prinzip dahinter ist mir noch vollkommen unklar, aber es ist mir peinlich zum dritten Mal nachzufragen. Die schlaue Anweisung der Personalabteilung doch mal nachzufragen, ob man das mit dem Bonus des nächsten Jahres verrechnen kann ist zwar nett gemeint ...aber wer weiß, ob es nächstes Jahr einen Bonus gibt? Die Marktlage sieht nicht danach aus; ich bin ja kein Investmentbanker.
Bis zum Ende des Jahres muss ich einen hohen vierstelligen Betrag zur Verfügung stellen, um eine Liquidation zu finanzieren. Das Geld bekomme ich anschließend zurück, was grundsätzlich schön und gut ist; nur leider habe ich keinen hohen vierstelligen Betrag zur Hand, den ich einfach mal so hinblättern könnte.
Heute habe ich wegen Winterreifen angefragt. Um kurz vor Sechs rief der nette Herr von der Werkstatt an. Geschockt bin ich nach solchen Telefonaten schon lange nicht mehr; nur ein Stück mehr deprimiert. Eigentlich sollte ich auf die Reifen verzichten. Wenn es richtig glatt wird habe ich mir dann neben einem Haufen Geld auch viel zukünftigen Frust erspart. Aber diese modernen Autos sind ja so scheisssicher. Wahrscheinlich hätte ich ein zerschundenes Gesicht, zwei, drei fehlende Gliedmaßen und einen geschrotteten Wagen, den ich nicht mal ersetzt bekomme, weil die dämliche Versicherung nichts zahlt, wenn man keine Winterreifen drauf hatte.
Das Gejammere ist allerdings auf hohem Niveau. Mein Bruder ist die Familienreserven schon für einen Immobilienkauf angegangen und nichts läge mir aktuell ferner als eine weitere Immobilie, die nur noch mehr Kosten verursacht. Andererseits ist es auch nicht Sinn der Sache jeden Monat Miese zu machen, während man sich Tag für Tag den Arsch weiter aufreisst als dieser Goatsetyp. Allein... es fehlt an Alternativen. Dass einem allerdings das Messer in der Tasche aufgeht, wenn man bedenkt, wo die ganze Kohle hinwandert, die einem am Ende fehlt, wäre für jeden verständlich. Manchmal bin ich ganz froh um die Gandhigene, die in mir sind. Gibt schon genug Aggressivität da draußen.
Bis zum Ende des Jahres muss ich einen hohen vierstelligen Betrag zur Verfügung stellen, um eine Liquidation zu finanzieren. Das Geld bekomme ich anschließend zurück, was grundsätzlich schön und gut ist; nur leider habe ich keinen hohen vierstelligen Betrag zur Hand, den ich einfach mal so hinblättern könnte.
Heute habe ich wegen Winterreifen angefragt. Um kurz vor Sechs rief der nette Herr von der Werkstatt an. Geschockt bin ich nach solchen Telefonaten schon lange nicht mehr; nur ein Stück mehr deprimiert. Eigentlich sollte ich auf die Reifen verzichten. Wenn es richtig glatt wird habe ich mir dann neben einem Haufen Geld auch viel zukünftigen Frust erspart. Aber diese modernen Autos sind ja so scheisssicher. Wahrscheinlich hätte ich ein zerschundenes Gesicht, zwei, drei fehlende Gliedmaßen und einen geschrotteten Wagen, den ich nicht mal ersetzt bekomme, weil die dämliche Versicherung nichts zahlt, wenn man keine Winterreifen drauf hatte.
Das Gejammere ist allerdings auf hohem Niveau. Mein Bruder ist die Familienreserven schon für einen Immobilienkauf angegangen und nichts läge mir aktuell ferner als eine weitere Immobilie, die nur noch mehr Kosten verursacht. Andererseits ist es auch nicht Sinn der Sache jeden Monat Miese zu machen, während man sich Tag für Tag den Arsch weiter aufreisst als dieser Goatsetyp. Allein... es fehlt an Alternativen. Dass einem allerdings das Messer in der Tasche aufgeht, wenn man bedenkt, wo die ganze Kohle hinwandert, die einem am Ende fehlt, wäre für jeden verständlich. Manchmal bin ich ganz froh um die Gandhigene, die in mir sind. Gibt schon genug Aggressivität da draußen.
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