Dienstag, 6. Dezember 2011
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Heute erfahren, dass die Hexe Lobbyarbeit in eigener Sache betreibt. Das war so und so und es liefe alles aber sowas von super. Alles toll, alles klasse, weltbeste Wasauchimmer aller Zeiten. Erinnert mich an Cheffe, der das ebenfalls mit einer Vehemenz betreibt, die auch noch den letzten Spätmerker darauf bringen sollte, dass da irgendwas nicht koscher sein kann. Die Hexe belobhudelt sich also selbst und das natürlich an der relevanten Stelle. Ist ja grundsätzlich ok, wenn es ausgeglichen wäre: wenn sie sich die Minibar über den Kopf stülpt oder komplette Supermarktspiritousenregale leersäuft, kommt das seltsamerweise nie von ihr selbst zur Sprache. Dafür aber von anderen und das zu recht.
Und morgen probiere ich mal, ob ich mich als Gegen-Lobby gut mache.

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Montag, 5. Dezember 2011
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Morgen kommt der Nikolaus und mit ihm der Typ mit der Rute. Ich könnte ihm haufenweise Leute zeigen, die so richtig Dresche verdient hätten, aber wahrscheinlich kommen die wieder einfach so davon.

Passend zum Thema heute ein Telefonat mit dem Anwalt gehabt. Es fielen mehrfach ziemlich eindeutige Schimpfworte meinerseits (nicht ihn betreffend) und da kein Widerspruch kam, nehme ich an, dass er mir insgeheim recht gibt. Ich glaube, er genießt die Schreiben, die er diktiert, während ich am Telefon mithöre und vielleicht spürt er manchmal sogar mein zustimmendes Nicken aufgrund minimalster Luftverwirbelungen, die ein kaum zu hörendes Rauschen in der Telefonleitung verursachen (vielleicht habe ich auch einfach nur schon zuviel getrunken, weil ich so einen Mist schreibe). Eine Zahlung ist zumindest jetzt schon mal meinerseits gestoppt, bei einer anderen Sache kann ich dank Urlaub diese Woche noch aktiv werden. Da wird zwar jemand ganz schön hohldrehen, aber hey: schlimmer kanns eigentlich eh nicht werden. Mit etwas Glück kommt Frustsaufen, dann Auto, dann Baum, usw. Hatten wir ja schon öfter, diese Vision, hat aber bisher noch nicht geklappt. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Morgen gibst auch eine Nikolausüberraschung in Form von viel Süßkram in der Fabrik. Ich weiß das, weil ich wieder mal Überstunden geschoben habe und die Frau vom Nikolaus beim Austeilen erwischt habe. Morgen wird also ein glücklicher Tag, dank einer zuckerbedingten Überdosis Glückshormone. Meinetwegen. Wenn ich schon nicht kiffe...

Und sonst so? Hm. Ach ja: diesem C*rgl*ss-Werbeheini zentriere ich ungefragt eine direkt auf die Zwölf, wenn mir jemals so ein Arsch über den Weg läuft. Das ist keine Werbung, das ist Voodoo, was die da treiben. Am Donnerstag ist der Termin nachdem es "Ratsch" gemacht hat.

Tja.

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Sonntag, 4. Dezember 2011
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Morgen könnte der Tag sein, an dem uns in der Fabrik alles um die Ohren fliegt. Dummerweise betrifft das auch eine Sache, die ich zu verantworten habe. Sie blieb liegen, weil so viele andere Dinge anstanden und außerdem war diese Sache ein wichtiger Teil meiner Prokastinationsversuche. Ich befürchte nur, dass der Emfpänger dieses eigentlich schon terminierten Krams mein wissenschaftliches Engagement nicht ganz so positiv sehen wird. Nun denn, da muss ich durch.

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Übernächsten Samstag vor einem Jahr war ein richtig richtig toller Tag. Könnte ich davon bitte mehr haben? Weihnachtsmann? Christkind? Hallo?

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Und weiterhin: Tja. Ach ja... und das noch:


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Samstag, 3. Dezember 2011
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Fünf Stunden in der Pampa, bei aufkommendem Sturm, aber Gott sei Dank ohne Regen. Die absolute Überdosis Draußen. Mein Körper rächt sich mit Schniefnase und einer brutalen Müdigkeit, sobald ich in einen warmen Raum komme. Das ist der nicht gewohnt, diese viele frische Luft. Selbst mit einer Kippe ab und an war ihm das anscheindend zuviel Sauerstoff. Muss aber zugeben, dass es ziemlich gut tat. Mache ich wieder mal. Irgendwann.

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Freitag, 2. Dezember 2011
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Um 15.45 Uhr klingelte das Handy. Im Display der Name des Anwalts, was so kurz vor dem Wochenende kein gutes Zeichen ist. Und tatsächlich wäre nach Ende des Telefonats der richtige Zeitpunkt gewesen, die Flasche Mariacron auszupacken, um die Lichter angemessen auszuschießen.

Mittlerweile ist das Schriftstück da und ich hätte große Lust, das zu kopieren und zu verteilen. Glaubt einem sonst ja niemand, mit welchem menschlichen Dreck man sich rumschlagen muss. Darf man aber nicht, glaube ich. Irgendwann ist aber bestimmt der Punkt erreicht, wo mir das scheißegal sein wird. Allzuweit weg ist er nicht mehr. Quasi in Sichtweite. Sobald er in Griffnähe ist, könnte ich alternativ auch eine Faust an die passende Stelle im Gesicht des Gegenübers platzieren. Darf man auch nicht, aber hey, man darf so viel nicht und vieles von dem, was man anscheinend darf stinkt.

Tja.

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