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Donnerstag, 29. Dezember 2011
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Eigentlich benötigte ich nur Toilettenpapier. Vielleicht noch ein, zwei Kerzen. Mehr nicht. Da aber der ziemlich große Supermarkt auf dem Weg lag, man da so toll parken kann und weil einem man ja eventuell noch andere dringend benötigte Dinge einfallen, wenn man so druch die Gänge schleicht. Und ja, da poppten diverse Dinge auf. Ich habe nun Putzkram, mit dem man eine 100qm-Wohnung nach einem ziemlich perversen Massenmord locker wieder sauber bekäme. Die Putzfrau wird sich wundern. Desweiteren einen Topf (diesmal keine Pfanne), Küchenpapier, Unterhemden, Kerzen (Yeah, dran gedacht), Gnocchi, Tortellini, Kippen (natürlich. Die Vorsätze gehen in andere Richtungen), zwei Auflaufformen und wasweißichnoch.
Der Einzelhandel darf 2011 auf jeden Fall nicht meckern. Zumindest nicht meinetwegen.
Der Einzelhandel darf 2011 auf jeden Fall nicht meckern. Zumindest nicht meinetwegen.
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Dienstag, 27. Dezember 2011
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Heute die Steuererklärung 2010 abgegeben und damit auch alles klappt direkt beim Finanzamt. Beruhigend zu sehen, dass nicht nur ich so spät dran bin. Tatsächlich wäre es sogar noch schneller gegangen, aber es bedurfte einer Unterschrift der Hexe und da die sich mittlerweile sogar den Furz am Morgen von der Anwältin absegnen lässt, hat das gedauert. Die Ironie dabei: die von mir unterschriebene Vereinbarung hat sie mir versehentlich über Umwege wieder zurückgegeben. Nicht, dass diese Vereinbarung auch nur das Papier wert wäre, auf das sie gedruckt ist, aber witzig finde ich das dann schon. Ich überlege, ob ich im Fall des Falles zicken und bei dem Gemecker, dass dann käme, das Wissen um eine schriftliche Vereinbarung leugnen sollte. Tatsächlich will ich aber so wenig Reibungspunkte wie möglich mit dieser Person.
Wenn die Erklärung so durchgeht, singe ich übrigens ein Hallelujah. Danach gehe ich shoppen. In der Karibik oder so.
Wenn die Erklärung so durchgeht, singe ich übrigens ein Hallelujah. Danach gehe ich shoppen. In der Karibik oder so.
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Montag, 26. Dezember 2011
Vier Hochzeiten und ein Todesfall
Vier Hochzeiten gabs ehrlich gesagt nicht, genaugenommen eigentlich gar keine, dafür einen Todesfall. Zwei Tage nach Jopi, aber immerhin noch an Weihnachten. Tiefe Trauer mag sich nicht einstellen, dafür dauerte der Abschied schon viel zu lange. Leider gab es keine Maschinen, die man hätte abstellen können, sonst hätte ich es schon vor geraumer Zeit getan. Andererseits ist es natürlich auch faszinierend, wie lange sich ein Körper so ganz ohne Nahrung irgendwie am Leben erhält. Naja, Leben im weitesten Sinne.
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Wenn in einem Auto bei Wind und Wetter neben zwei ziemlich großen Hunden auch diverses Hottehü-Material in Form von Bürsten, Decken und wasweißich durch die Gegend gekarrt wird, entwickelt sich ein Geruch, der stark an das Nilpferd-Becken im Zoo erinnert ...wenn sehr viele im Becken sind und ein Großteil davon unter starkem Durchfall leidet. Es hat nicht mehr viel gefehlt und ich hätte ins Auto gekotzt. Das will was heißen nachdem mich der penetrante Desinfektionsgeruch im Zimmer mit der Toten kaltgelassen hat.
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Heute den Entschluss gefasst, dass 2012 besser werden soll als 2011. Wie genau ich das anstellen werde... keine Ahnung. Naja, zu Anfang steht ja der Entschluss, jetzt kommen konkrete Überlegungen und dann die Planung.
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Tja.
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Wenn in einem Auto bei Wind und Wetter neben zwei ziemlich großen Hunden auch diverses Hottehü-Material in Form von Bürsten, Decken und wasweißich durch die Gegend gekarrt wird, entwickelt sich ein Geruch, der stark an das Nilpferd-Becken im Zoo erinnert ...wenn sehr viele im Becken sind und ein Großteil davon unter starkem Durchfall leidet. Es hat nicht mehr viel gefehlt und ich hätte ins Auto gekotzt. Das will was heißen nachdem mich der penetrante Desinfektionsgeruch im Zimmer mit der Toten kaltgelassen hat.
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Heute den Entschluss gefasst, dass 2012 besser werden soll als 2011. Wie genau ich das anstellen werde... keine Ahnung. Naja, zu Anfang steht ja der Entschluss, jetzt kommen konkrete Überlegungen und dann die Planung.
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Tja.
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Sonntag, 25. Dezember 2011
Hohoho - Teil III
Auf der Treppe lag gestern ein Geschenk: Servietten mit Weihnachtsmotiv, darauf ein kleines Windlicht in Form eines Turms, ähnlich den gewaltigen Windlichtern, die man mit riesigen Kerzen auf manchen Terrassen sieht. Dank redefreudigem Nachbarkind weiß ich nun, dass das Geschenk von ihnen ist. Warum ich es bekam... keine Ahnung.
Die anderen Nachbarn feiern schon seit drei Tagen durch. Heute morgen war nach amerikanischer Sitte Bescherung für die Kleinen, aber da sie nun mal schon eine Weile in Deutschland leben, gab es gestern auch schon was und morgen nochmal, denn da kommen neue Gäste. Muss man ja auch wollen, so eine komplett durchgefeierte Weihnacht.
Zwischen all dem Trara und Gefeiere wuselt die Dame des Hauses herum. Sie ist der deutsche Part dieser deutsch-amerikanischen Ehe, ginge aber mit dem drallen Hintern und der beachtlichen Oberweite locker auch als die amerikanische Hälfte durch. Jedes Mal, wenn sich die Tür öffnet, weil sie Müll raus– oder Getränke reinbringt, dringt eine unglaublich lecker riechende Duftwolke aus dem Haus, die schon beim Einatmen den Cholesterinlevel auf Himalaya-Niveau treibt. Aber hey, es ist Weihnachten, da darf man das. Sie winkt jedes Mal ganz enthusiastisch. Der ganze Trubel macht ihr nichts aus, im Gegenteil, sie scheint es zu genießen. Zwischendurch spielen die Kinder auf der Straße. Eine bunt gemischte Truppe. Ein Junge hat einen brasilianischen Vater und eine deutsche Mutter, wohnte bis vor kurzem in Maryland. Zwei schwarze Mädchen, von der Mutter aufs niedlichste mit Unmengen an Zöpfen, exakt gleichen Kleidchen, weißen Kniestrümpfen und Lackschuhen auf weihnachtlich aufgehübscht. Ein amerikanischer Junge, entsprungen aus dem Buch der Weihnachtsschrecken: man hat ihn gezwungen, einen rot-weißen Strickpulli mit gestickten Rentieren darauf anzuziehen. Es stört ihn nicht. Oder nicht mehr. Was will er auch machen. Wenn er schlau ist, fällt ihm “versehentlich” ein dicker Klecks Schokoladensauce vom Nachtisch direkt auf den achsohübschen Pulli. Allerdings denken amerikanische Mütter mit und bestimmt findet sich im Koffer noch ein genauso schöner Ersatzpulli.
Ich schaue ihnen beim Fußballspielen und Herumrennen zu, während meine Reste von gestern in der Mikrowellen auf essbare Temperaturen gebracht werden. Die Ente schmeckt auch einen Tag später noch ziemlich gut und auch die Klöse sind erstaunlich fluffig, trotz einer Nacht im Kühlschrank. Ich hätte Lust auf einen Verdauungsschnaps, aber keinen im Haus. Das war früher auch anders; da gab es Stellen, an denen man sich ins Koma und zurück saufen konnte. Mehrfach. Von vielen Stellen wusste ich noch nicht einmal, die habe ich erst später entdeckt.
Soviel an Resten war es denn aber auch nicht. Jedenfalls nicht genug, um ein Verdauerle zu rechtfertigen und außerdem hätte ich dafür an eine Tanke fahren müssen, um es erst einmal zu besorgen. Menschen, die an Tankstellen (oder im Supermarkt, beim Bäcker oder sonstwo) diese kleinen Fürzwischendurch-Fläschchen kaufen sind per se suspekt und noch ist es nicht soweit, dass ich da dazu gehören möchte. Also muss mein Körper einfach so verdauen, ganz ohne spirituelle Hilfe.
#weihnachten2011
Die anderen Nachbarn feiern schon seit drei Tagen durch. Heute morgen war nach amerikanischer Sitte Bescherung für die Kleinen, aber da sie nun mal schon eine Weile in Deutschland leben, gab es gestern auch schon was und morgen nochmal, denn da kommen neue Gäste. Muss man ja auch wollen, so eine komplett durchgefeierte Weihnacht.
Zwischen all dem Trara und Gefeiere wuselt die Dame des Hauses herum. Sie ist der deutsche Part dieser deutsch-amerikanischen Ehe, ginge aber mit dem drallen Hintern und der beachtlichen Oberweite locker auch als die amerikanische Hälfte durch. Jedes Mal, wenn sich die Tür öffnet, weil sie Müll raus– oder Getränke reinbringt, dringt eine unglaublich lecker riechende Duftwolke aus dem Haus, die schon beim Einatmen den Cholesterinlevel auf Himalaya-Niveau treibt. Aber hey, es ist Weihnachten, da darf man das. Sie winkt jedes Mal ganz enthusiastisch. Der ganze Trubel macht ihr nichts aus, im Gegenteil, sie scheint es zu genießen. Zwischendurch spielen die Kinder auf der Straße. Eine bunt gemischte Truppe. Ein Junge hat einen brasilianischen Vater und eine deutsche Mutter, wohnte bis vor kurzem in Maryland. Zwei schwarze Mädchen, von der Mutter aufs niedlichste mit Unmengen an Zöpfen, exakt gleichen Kleidchen, weißen Kniestrümpfen und Lackschuhen auf weihnachtlich aufgehübscht. Ein amerikanischer Junge, entsprungen aus dem Buch der Weihnachtsschrecken: man hat ihn gezwungen, einen rot-weißen Strickpulli mit gestickten Rentieren darauf anzuziehen. Es stört ihn nicht. Oder nicht mehr. Was will er auch machen. Wenn er schlau ist, fällt ihm “versehentlich” ein dicker Klecks Schokoladensauce vom Nachtisch direkt auf den achsohübschen Pulli. Allerdings denken amerikanische Mütter mit und bestimmt findet sich im Koffer noch ein genauso schöner Ersatzpulli.
Ich schaue ihnen beim Fußballspielen und Herumrennen zu, während meine Reste von gestern in der Mikrowellen auf essbare Temperaturen gebracht werden. Die Ente schmeckt auch einen Tag später noch ziemlich gut und auch die Klöse sind erstaunlich fluffig, trotz einer Nacht im Kühlschrank. Ich hätte Lust auf einen Verdauungsschnaps, aber keinen im Haus. Das war früher auch anders; da gab es Stellen, an denen man sich ins Koma und zurück saufen konnte. Mehrfach. Von vielen Stellen wusste ich noch nicht einmal, die habe ich erst später entdeckt.
Soviel an Resten war es denn aber auch nicht. Jedenfalls nicht genug, um ein Verdauerle zu rechtfertigen und außerdem hätte ich dafür an eine Tanke fahren müssen, um es erst einmal zu besorgen. Menschen, die an Tankstellen (oder im Supermarkt, beim Bäcker oder sonstwo) diese kleinen Fürzwischendurch-Fläschchen kaufen sind per se suspekt und noch ist es nicht soweit, dass ich da dazu gehören möchte. Also muss mein Körper einfach so verdauen, ganz ohne spirituelle Hilfe.
#weihnachten2011
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Samstag, 24. Dezember 2011
Hohoho - Teil II
Mein Vater ist ein schneller Esser. Gäbe es das Wort "Verschlingen" noch nicht, man müsste es für ihn erfinden. Meine Mutter is(s)t langsamer, was aktuell auch mit den neuen Zähnen zusammenhängt.
Die Ente war wunderbar und es gab sie sogar in zweierlei Versionen. Einmal als Ganzes, außerdem noch Entenbrust. Letzteres etwas zu lange im Ofen, aber hey, es war Ente. Als bisher regelmäßiger Kantinenesser war das Luxus.
Eigentlich wollte ich noch in die Spelunke, aber zum einen macht die erst um Neun Uhr auf, zum anderen rächen sich die Wasabi-Chips und vor allem die extrem scharfen Chips, die ich mir in meiner angesäuselten Dummheit heute nacht noch zum Teil gegeben habe. Somit hatte ich am Morgen nicht nur einen leichten Kater, sondern noch zusätzlich eine dezent taube Zunge und Lippen. Es waren Chips aus England, das hätte mir Warnung genug sein sollen. Die Taubheit ging im Laufe des Tages weg, dafür kam nach der Ente und den Beilagen ein böses Grummeln im unteren Bauchbereich. Das große Finale der Chips. Es war und ist nicht schön. Warum tun sich Menschen so etwas an? An Spelunke ist jedenfalls nicht zu denken. Ich bin nicht böse drum. Weihnachten kann auch alleine daheim ganz ok sein. Schöne Bescherung auf VOX, jetzt Breaking Bad, dazu Weizenbier. Die zwei Magenbitter, die ich bei meinen Eltern mitgenommen habe sind schon leer und wirken hoffentlich (wohlwissend, dass sie sicher nicht gegen die blöden Chipsnachwehen helfen werden). Einigermaßen früh ins Bett und morgen den halben Tag faul im Bett mit einem wirklich sensationellen Buch eben dort verbringen. Gibt echt Schlimmeres. Und wohlwissend, dass die Hexe gerade nicht die Bars auf einem Dampfer im Mittelmeer leersäuft macht es noch eine Spur einfacher. Weihnachten 2011.
Die Ente war wunderbar und es gab sie sogar in zweierlei Versionen. Einmal als Ganzes, außerdem noch Entenbrust. Letzteres etwas zu lange im Ofen, aber hey, es war Ente. Als bisher regelmäßiger Kantinenesser war das Luxus.
Eigentlich wollte ich noch in die Spelunke, aber zum einen macht die erst um Neun Uhr auf, zum anderen rächen sich die Wasabi-Chips und vor allem die extrem scharfen Chips, die ich mir in meiner angesäuselten Dummheit heute nacht noch zum Teil gegeben habe. Somit hatte ich am Morgen nicht nur einen leichten Kater, sondern noch zusätzlich eine dezent taube Zunge und Lippen. Es waren Chips aus England, das hätte mir Warnung genug sein sollen. Die Taubheit ging im Laufe des Tages weg, dafür kam nach der Ente und den Beilagen ein böses Grummeln im unteren Bauchbereich. Das große Finale der Chips. Es war und ist nicht schön. Warum tun sich Menschen so etwas an? An Spelunke ist jedenfalls nicht zu denken. Ich bin nicht böse drum. Weihnachten kann auch alleine daheim ganz ok sein. Schöne Bescherung auf VOX, jetzt Breaking Bad, dazu Weizenbier. Die zwei Magenbitter, die ich bei meinen Eltern mitgenommen habe sind schon leer und wirken hoffentlich (wohlwissend, dass sie sicher nicht gegen die blöden Chipsnachwehen helfen werden). Einigermaßen früh ins Bett und morgen den halben Tag faul im Bett mit einem wirklich sensationellen Buch eben dort verbringen. Gibt echt Schlimmeres. Und wohlwissend, dass die Hexe gerade nicht die Bars auf einem Dampfer im Mittelmeer leersäuft macht es noch eine Spur einfacher. Weihnachten 2011.
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Hohoho
Das mit der Weihnachtsstimmung klappt irgendwie nicht. Macht aber nichts, gibt Schlimmeres. Der Ente, die es nachher geben wird, war wahrscheinlich auch nicht sonderlich weihnachtlich zumute, als es ihr an den Kragen ging und das Rotkraut war bestimmt auch am Jammern bei jedem tiefen Schnitt. Einzig den Klösen geht es gut, sie dürfen im warmen Wasser rumplantschen und es sich gutgehen lassen. Zumindest bis nachher.
Dieses Jahr mal kein Besuch in der Kirche. Also quasi so wie jedes Jahr. Stattdessen ein kleiner Umtrunk in der Spelunke. Auch wie jedes Jahr. Und morgen früh dann einen Hauch Zimt über die Aspirin. Hohoho.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine frohe Weihnacht. Lassen Sie es sich so gut wie nur irgendmöglich gehen.
Dieses Jahr mal kein Besuch in der Kirche. Also quasi so wie jedes Jahr. Stattdessen ein kleiner Umtrunk in der Spelunke. Auch wie jedes Jahr. Und morgen früh dann einen Hauch Zimt über die Aspirin. Hohoho.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine frohe Weihnacht. Lassen Sie es sich so gut wie nur irgendmöglich gehen.
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