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Freitag, 13. Januar 2012
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Jetzt muss man sich schon von elektrischen Geräten dumm anmachen lassen. Die Wii, bzw. dieses Fit-Programm macht mich 5 Jahre älter und auch ansonsten kommt es mit wenig schmeichelhaften Nachrichten. Ok, es sind Fakten, die da ausgeprochen werden, aber trotzdem.
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Donnerstag, 12. Januar 2012
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Gerade erfahren, dass meine Tante gestorben ist. Die Polizei war bei meiner Cousine und hat ihr das mitgeteilt. Es hat wohl eine Weile gedauert, bis man die Tochter ausfindig machte: bei der Tante gab es keinerlei Hinweise auf Verwandte. Auch nicht auf Töchter. Sie lag schon eine Weile tot in der Wohnung, irgendwann haben sich die Nachbarn aber über den Geruch im Treppenhaus gewundert. Keine Ahnung, wer jetzt die ganzen aus Alufolie selbstgebastelten Helme entsorgt.
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Mittwoch, 11. Januar 2012
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Ich mag das ja, wenn Leute Ihren Job gerne machen: das wirkt sich auch auf das Ergebnis aus. In der Bäckerei, an der ich morgens vorbeikomme, sind die belegten Brötchen um kurz vor Acht schon über ihre besten Zeiten hinaus: der Käse ist schon angetrocknet und die Tomatenscheibe hat auch schon schwer gelitten. Keine Ahnung, wann die ihre Hauptkundschaft erwarten, aber um kurz vor Acht anscheinend nicht. So richtig toll ist es dort also nicht.
Ganz anders bei dem Herrn, der morgens mittlerweile in die Fabrik kommt und da alles mögliche zum Verkauf anbietet. Er macht das mit einer Freude, die ansteckend ist. Dass er nicht jedem süßen Stückchen noch einen Abschiedskuss gibt, bevor er es vorsichtig in die Tüte schiebt ist alles. Auf meinem Vollkorn-Salami-Brötchen war keine (!) Remoulade (Danke!), dafür ein Schnittlauchhalm. Hach. Zum Reinbeissen. Hab ich dann auch gemacht. Man schmeckte fast das Herzblut. Wobei... das klingt jetzt auch eklig.
Ganz anders bei dem Herrn, der morgens mittlerweile in die Fabrik kommt und da alles mögliche zum Verkauf anbietet. Er macht das mit einer Freude, die ansteckend ist. Dass er nicht jedem süßen Stückchen noch einen Abschiedskuss gibt, bevor er es vorsichtig in die Tüte schiebt ist alles. Auf meinem Vollkorn-Salami-Brötchen war keine (!) Remoulade (Danke!), dafür ein Schnittlauchhalm. Hach. Zum Reinbeissen. Hab ich dann auch gemacht. Man schmeckte fast das Herzblut. Wobei... das klingt jetzt auch eklig.
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Dienstag, 10. Januar 2012
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Wie graue Gesteinsbrocken fallen die Haarbüschel auf den quietschenden Polyesterumhang wenn die Dame vom Fach die Maschine anwirft und den Nacken durchmäht. Am Ende immer die gleichen Sätze: Die Augenbrauen auch? Nein, viele Dank. Ok. So dann hättmas wieder mal. Ja, Danke. Ich danke. Macht 13,80. Machen Sie 15. Vielen Dank und noch einen schönen Tag. Danke, Ihnen auch. Palim, palim, hinaus zur Tür. Im ersten Moment ist es immer ein bisschen frischer als vorher, dabei war es doch gar nicht so viel, was weggeschnitten wurde. Den ganzen Tag über finden sich kleine Haarfitzelchen auf dem Schreibtisch und der Tastatur. Abends dann eine schnelle Haarwäsche und die Welt ist wieder in Ordnung. Zumindest was die Haare betrifft.
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Montag, 9. Januar 2012
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Wecker sollten nicht um halb Sechs am Morgen klingeln. Schon gar nicht, wenn man vier mal snoozt und dann doch erst nach Sechs aus dem Bett kommt.
Gibt so Tage, die sind einfach Mist. Oder Wochen. Dieses Jahr ist bisher noch nicht wirklich mein Freund. Wird ja aber vielleicht noch. Eine gute Sache wäre zum Beispiel den Blender in der Versenkung verschwinden zu lassen. Es gibt tatsächlich Menschen, die zu allem ihre Meinung lauthals kundtun müssen und es dabei schaffen noch irgendwelche Eigenlobhudeleien dabei unterzubringen. Ich stelle mir das so dermaßen anstrengend vor. Der umgekehrte Weg, also sein Licht unter den Scheffel zu stellen ist ja schon nicht ohne, aber dieses andauernde Herumgeprahle muss doch weh tun, vor allem, wenn man tief im Inneren weiß, dass das eigentlich nur große Show ist. Und das muss er wissen; andere merken es ja auch so langsam. Naja, was solls.
Gibt so Tage, die sind einfach Mist. Oder Wochen. Dieses Jahr ist bisher noch nicht wirklich mein Freund. Wird ja aber vielleicht noch. Eine gute Sache wäre zum Beispiel den Blender in der Versenkung verschwinden zu lassen. Es gibt tatsächlich Menschen, die zu allem ihre Meinung lauthals kundtun müssen und es dabei schaffen noch irgendwelche Eigenlobhudeleien dabei unterzubringen. Ich stelle mir das so dermaßen anstrengend vor. Der umgekehrte Weg, also sein Licht unter den Scheffel zu stellen ist ja schon nicht ohne, aber dieses andauernde Herumgeprahle muss doch weh tun, vor allem, wenn man tief im Inneren weiß, dass das eigentlich nur große Show ist. Und das muss er wissen; andere merken es ja auch so langsam. Naja, was solls.
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