Freitag, 9. März 2012
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Cheffe ging um Drei, die Kollegen um Vier und ich Idiot saß bis halb Sechs. Irgendwas läuft da schief.

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Ich werde wohl doch noch zum Hörbuchfan. Das liegt daran, dass mir seit heute Harry Rowohlt was erzählt, während ich über die Straße tuckere. Das ist sehr angenehm und lustig und ich habe mich schon dran gewöhnt. Nur müde darf ich dabei nicht sein: er hat so eine sonore, beruhigende Stimme. Für danach liegt schon Frank Goosen parat. Bin gespannt.

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Hatte ich schon die Beschaffenheit der Woche erwähnt? Nein? Also: sie ist von grundauf scheiße! Aber nun ist sie vorbei. Es lebe das Feierabendbier. Und das Wochenende. Prost!

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Donnerstag, 8. März 2012
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SMSe in rauen Mengen, gerne auch mal mitten in der Nacht. Ständiges Abchecken, welche Wagen vor dem Haus stehen und wenn es der falsche ist, kommt eine SMS. Unzählige Anrufe und dann eine SMS, wenn niemand ran geht. Dann noch eine. Und noch eine. Und noch mehr ...das geht schon schwer in Richtung Stalking. Ich kenne merkwürdige Leute...

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Jeden Tag kommt ein Newsletter der Jobbörse, aber leider war noch immer nichts dabei. Oder es kam nichts bei rum. Dabei wird es täglich wichtiger, aus dem Laden rauszukommen. Das Chaos ist unbeschreiblich. Eigentlich weniger bei uns, aber wenn die Kunden komplett unfähig sind, bleibt das irgendwann auch am Dienstleister hängen. Jeder ist sich selbst der Nächste und die haben nicht den Arsch in der Hose, vor ihren Chefs zuzugeben, dass sie Mist gebaut haben. Ist einerseits auch verständlich und in manchen Fällen geht das auch gar nicht, weil sie sonst nur noch auf Cheffes Schoß sitzen und Fehler beichten würden. Andererseits: somit hätten sie schon keine Chance neuen Mist zu bauen.

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Und weil das so eine beschissene Woche war, gehe ich am Samstag mit d. erst shoppen und anschließend gibt es einen gepflegten Umtrunk. Sofern man in der Spelunke irgendwas gepflegt tun kann.

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Alter Finne. Gerade meine Kontostände abgerufen und obwohl ich wusste, was kommt, sieht das extrem beeindruckend aus. Sehr extrem beeindruckend. Bleibt dummerweise nicht lange so. Könnte kotzen, wenn ich dran denke, wo das hingeht.

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Mittwoch, 7. März 2012
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French Dressing aus dem Beutel. Eine Ausgeburt der Hölle. Genausogut hätte ich mir ranzige Mayonnaise intravenös geben können. Aber das der Salat per se auch nicht der Bringer war, ist das letztendlich egal. Ein mittägliches Fiasko eben. Und passend zum Rest dieses lausigen Tages. Das einzige Highlight war noch die doch als "mature" durchgehende Ex-Geschäftsführerin im Schulmädchenkleidchen mit schwarzen Strümpfen und Lackstiefeln. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich es für sexy oder indiskutabel halten soll. Ersteres könnte dem anstehenden Frühling geschuldet sein.

Tja.

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Dienstag, 6. März 2012
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Immer wenn die zwei esoterisch angehauchten Kolleginnen sich an den Händen fassen, sich gegenseitig in die Arme fallen lassen oder sich umarmen - und das passiert schon mal öfter im Laufe eines Bürotages - habe ich lesbisch angehauchte Phantasien. Aber ich glaube, das ist komplett unerotisch zwischen den Beiden. Da gehts um Chakra, Energieaustausch und so Kram. Es ist, so von außen betrachtet, eine ziemlich lächerliche Angelegenheit, aber wenn es ihnen dabei gut geht... von mir aus. Trotzdem verweigere ich immer den Tee, den die beiden mir anbieten. Wer weiß, was da drin ist.

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Montag, 5. März 2012
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Weil via Formspring die Frage kam, welche Apps man unbedingt benötigt: keine Ahnung, aber ich habe auf jeden Fall jetzt eine Steak-App. Man gibt die Dicke des Fleisches ein, wählt den Gargrad (mit Bildchen) und dann gehts los: die App sagt einem, was man benötigt, was man wie bereit legen soll und dass man ....JETZT das Fleisch in die Pfanne hauen soll. Ein Timer zählt runter. Dann befiehlt die App das Fleisch zu wenden und der Timer zählt wieder runter. Dann kommt das Fleisch in Alufolie und in den Ofen und wieder: Timer. Alles in allem idiotensicher, wobei das bei Steaks eine blöde Aussage ist: ich kenne Idioten, die vieles nicht können, aber Steaks schon. Scheint da genetisch fest verankert zu sein, wann man wie was macht. Klar, der Weg von Neandertaler zum Jetzt ist bei denen um einiges kürzer als bei anderen. Jedenfalls sollte ich das mit der App auch hinkriegen. Jetzt fehlt nur noch das passende Fleisch, aber das besorge ich mir demnächst mal beim Tiermörder (aka Metzger) meines Vertrauens. Die Küche erlebt zur Zeit Dinge, von der sie jahrelang nur geträumt hat. Gut so.

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