Montag, 9. April 2012
2798

Es gibt Leute, die behaupten, dass sie in der Sauna wunderbar nachdenken könnten. Geht mir ähnlich: ich denke die ganze Zeit: "Scheiße, ist das heiß". Dann schaue ich dem herunterrieselnden Sand in der Sanduhr zu und versuche ihn mittels meiner noch brach liegendenden, aber bestimmt vorhandenen geistigen Kräfte schneller rieseln zu lassen. Nach knapp 12,5 Minuten gehe ich dann raus und schon wieder kommen Gedanken. Diesmal unter der Dusche und der alles überstrahlende Gedanke dort ist: "Scheiße, ist das kalt", dicht gefolgt von: "Oh Gott, jetzt bloß kein Herzinfarkt. Wie peinlich wäre das denn... nackt unter der Dusche gefunden werden und dann auch noch tot." Anschließend ist da diese tiefe innere Ruhe und ein Gefühl von Stolz, weil man es überlebt hat. Überhaupt sorgt "Überlebt haben" für eine sehr tiefgreifende Entspannung. Man sollte es öfter tun, dieses "überleben".

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Montag, 9. April 2012
2797

Den ersten Spargelsalat der Saison gegessen und ich muss sagen: ich freu mich auf mehr. Vor allem, wenn ich dabei nichts selber machen muss und die Qualität der Spargel auf dem Level bleibt. Ein Hoch auf die Frau Mama.

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Das Tolle an Ostern ist der morgige Montag und die daraus resultierende kurze Woche. Dummerweise wird das eine stressige kurze Woche, aber nun denn. Augen zu und durch. Schnell durch.

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Ansonsten nichts Neues von der Front. Weder im Guten, noch im Schlechten. Das ist beim aktuellen Status Quo nicht wirklich befriedigend. Tja.

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Samstag, 7. April 2012
2796

Ist ja auch mal schön, wenn einem diejenigen, die es wissen müssen sagen, dass man da gar nichts reparieren muss, ja sogar nicht mal kann, dass man sich keine Sorgen machen muss und alles ok ist. Blöd nur, wenn man für diese Information so ewig weit fahren muss. Nun denn.

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Freitag, 6. April 2012
K-Freitag

Fast nur Fisch gegessen. Und Fisch muss schwimmen.


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Freitag, 6. April 2012
2794

Dorfspelunken sind oft etwas außergewöhnlich. So kann es schon mal passieren (konkret heute), dass man reinkommt und von den Wirten weit und breit nichts zu sehen ist. Der Herr des Hauses weilt im Heimatland, die Chefin ist weißgottwo. Ein Stammgast in den späten Sechzigern fragt, was man gerne hätte und begibt sich nach angenommener Bestellung hinter die Theke, um alles sehr fachkundig ein- und danach ebenso fachkundig auszuschenken. Trinkgeld wollte er allerdings keins annehmen.

Außerdem hat die Spelunke eine neue Bedienung, die so gar nicht in den Laden passt. Sie kleidet sich wie eine Bedienung, bringt die Getränke höchstprofessionell auf einem Tablett, hat einen Umhängegürtel für den Profi-Geldbeutel und wäre perfekt in einem etwas edleren Restaurant aufgehoben. In der Spelunke ist sie so passend, wie ein Pommesbudenbesitzer im Buckingham Palace. Es ist nicht unangenehm, aber etwas seltsam. Sie scheint das nicht zu stören und wer meckert schon, wenn der Aschenbecher schon mal geleert wird, bevor er an die Grenzen der physikalischen Aufnahmefähigkeit stößt. Außerdem hat sie genau die richtige Anzahl an Knöpfen bei ihrer Bluse geschlossen, respektive offen gelassen. Das freut das Gegenüber, wenn die Leute bezahlen.

Und morgen früh dann Fischessen. Mit salziger Panade. Macht Durst.

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