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Dienstag, 10. Juli 2012
Ich habe gar keine French Nails*
Der Gott des Tankens meinte es gut mit mir und führte mich an eine Tankstelle, an der Diesel noch unglaubliche 136.9 kostete. Zwei Kilometer davor waren es 146.9. Gibt so Tage und man sollte da ein kleines bisschen dankbar sein. War ich auch und habe den Tank randvoll gemacht.
An der Kasse waren zwei Leute vor mir, die Bezahlerei zog sich etwas. Plötzlich murmelte der Herr hinter mir leise, aber doch vernehmbar: "French nails". Keine Ahnung, wie er darauf kam und bestimmt meinte er nicht mich. Kurz darauf murmelte er wieder etwas. Ich komme nicht mehr auf das Wort, aber es passte definitiv nicht in die Schlange an der Kasse einer Tankstelle und ich war auch wieder nicht gemeint. Nun sind ja siebzig Prozent meiner Kunden Psychopathen der mehr oder weniger harmlosen Sorte und auch im privaten Umfeld habe ich leider Gottes genug mit solchen Leuten zu tun - ich habe also eine gewisse Erfahrung mit diesem Klientel - aber das war schon etwas seltsam. Ich hatte nicht viel Zeit, mir diesbezüglich weiter Gedanken zu machen; die Kasse war frei, ich war dran, die Karte gezückt und die knapp siebzig Euro wollten den Besitzer wechseln. Beim Rausgehen habe ich mich nochmal nach dem vorsichhinmurmelnden Mann umgedreht und da sah ich auch, was ihn zu seinen merkwürdigen Aussagen bewogen hatte: rechts an der Wand hing ein Fernseher und dort lief eine Quizsendung, bei der die Fragen unten eingeblendet waren. Er riet also mit und das anscheinend ganz gut. Somit war wieder ein Mysterium aufgeklärt und Fox Mulder hatte recht: die Wahrheit ist tatsächlich irgendwo da draußen. In diesem Fall an der Wand in der Tankstelle. Wenn doch immer alles so einfach wäre.
* und bevor ich eben Google angeworfen hatte, wusste ich noch nicht mal, was das ist.
An der Kasse waren zwei Leute vor mir, die Bezahlerei zog sich etwas. Plötzlich murmelte der Herr hinter mir leise, aber doch vernehmbar: "French nails". Keine Ahnung, wie er darauf kam und bestimmt meinte er nicht mich. Kurz darauf murmelte er wieder etwas. Ich komme nicht mehr auf das Wort, aber es passte definitiv nicht in die Schlange an der Kasse einer Tankstelle und ich war auch wieder nicht gemeint. Nun sind ja siebzig Prozent meiner Kunden Psychopathen der mehr oder weniger harmlosen Sorte und auch im privaten Umfeld habe ich leider Gottes genug mit solchen Leuten zu tun - ich habe also eine gewisse Erfahrung mit diesem Klientel - aber das war schon etwas seltsam. Ich hatte nicht viel Zeit, mir diesbezüglich weiter Gedanken zu machen; die Kasse war frei, ich war dran, die Karte gezückt und die knapp siebzig Euro wollten den Besitzer wechseln. Beim Rausgehen habe ich mich nochmal nach dem vorsichhinmurmelnden Mann umgedreht und da sah ich auch, was ihn zu seinen merkwürdigen Aussagen bewogen hatte: rechts an der Wand hing ein Fernseher und dort lief eine Quizsendung, bei der die Fragen unten eingeblendet waren. Er riet also mit und das anscheinend ganz gut. Somit war wieder ein Mysterium aufgeklärt und Fox Mulder hatte recht: die Wahrheit ist tatsächlich irgendwo da draußen. In diesem Fall an der Wand in der Tankstelle. Wenn doch immer alles so einfach wäre.
* und bevor ich eben Google angeworfen hatte, wusste ich noch nicht mal, was das ist.
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Dienstag, 10. Juli 2012
Nicht Douglas
Wenn man einen Blinden mit verbundener Nase in manche Büros bei uns führen würde und ihm dann die Binde von der Nase nähme, würde er sich im Douglas wähnen. Und genau da wüsste man: der gute Mann ist blind. Da sind gar keine Blondinnen im Zimmer und ob die anwesenden Damen sonderlich gut einpacken können, weiß ich auch nicht.
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27,10 Euro!
Das Schicksal hat mich wohl nicht zum Weintrinker auserkoren. Das zeigt sich schon daran, dass ich hier in der Zweitwohnung nun das vorletzte von vier vorhandenen Weingläsern geschrottet habe. Bei Weizengläsern gab es in all den Jahren erst ein Missgeschick. Und da man sein Schicksal nicht herausfordern soll, bleibe ich wohl lieber bei Bier. Oder trinke Wein aus Weizengläsern. Aber das dürfte ganz andere Probleme nach sich ziehen.
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Ich habe im Lotto gewonnen! Sagenhafte 27,10 Euro. Lohnt sich also nicht, den Job zu kündigen - wobei das auch ohne Lottogewinn eine sinnvolle Sache wäre.
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Morgen gäbe es Königsberger Klopse an Kapernsauce mit Salzkartoffeln. Hatte ich noch nie und ich habe es mir ernsthaft überlegt. Der Salat hat aber nur knapp die Hälfte an Kalorien und ein bisschen was muss ich ja tagsüber einsparen, wenn es abends Bier gibt. Also Salat. Mit Yoghurtdressing. Was macht man nicht alles.
Eigentlich wollte ich mich am Abend auch noch sportlich betätigen, aber ich kam spät aus dem Büro, war dann noch im Supermarkt zum Lottozettel abgeben (27,10 Euro sag ich da nur), Frisör checken (hat geklappt) und mal kurz durch den Laden hechten. Das reichte dann auch, dachte ich mir und habe den Sport saussen lassen. Alleine die Aufregung ob der Tante an der Expresskasse, die vor mir stand mit ca. tausend Artikeln (Express bedeutet in dem Laden weniger als acht Artikel), fünf davon Katzenfutterpaletten, die von der nicht minder nervigen Kassenschnepfe einzeln, also Futterpäckchen für Futterpäckchen in schneckenartigem Tempo eingescannt wurden, kostete mich ähnlich viele Kalorien wie ein Iron Man bei 40 Grad im Schatten. Morgen dann lieber ein längerer Marsch durch die Prärie. Ist besser für die Nerven.
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Ich habe im Lotto gewonnen! Sagenhafte 27,10 Euro. Lohnt sich also nicht, den Job zu kündigen - wobei das auch ohne Lottogewinn eine sinnvolle Sache wäre.
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Morgen gäbe es Königsberger Klopse an Kapernsauce mit Salzkartoffeln. Hatte ich noch nie und ich habe es mir ernsthaft überlegt. Der Salat hat aber nur knapp die Hälfte an Kalorien und ein bisschen was muss ich ja tagsüber einsparen, wenn es abends Bier gibt. Also Salat. Mit Yoghurtdressing. Was macht man nicht alles.
Eigentlich wollte ich mich am Abend auch noch sportlich betätigen, aber ich kam spät aus dem Büro, war dann noch im Supermarkt zum Lottozettel abgeben (27,10 Euro sag ich da nur), Frisör checken (hat geklappt) und mal kurz durch den Laden hechten. Das reichte dann auch, dachte ich mir und habe den Sport saussen lassen. Alleine die Aufregung ob der Tante an der Expresskasse, die vor mir stand mit ca. tausend Artikeln (Express bedeutet in dem Laden weniger als acht Artikel), fünf davon Katzenfutterpaletten, die von der nicht minder nervigen Kassenschnepfe einzeln, also Futterpäckchen für Futterpäckchen in schneckenartigem Tempo eingescannt wurden, kostete mich ähnlich viele Kalorien wie ein Iron Man bei 40 Grad im Schatten. Morgen dann lieber ein längerer Marsch durch die Prärie. Ist besser für die Nerven.
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Sonntag, 8. Juli 2012
Das ist mir früher auch öfter passiert, sagt Oli Kahn
Werbung. Eine Frau marschiert auf High Heels durch ein Cafe und knickt um. Großer Schmerz. Ein Herr blickt hinter seiner Zeitung hervor. Es ist Oliver Kahn. Er sagt: Das ist mir früher auch öfter passiert. Werbegeschwätz, Mobilat.
Was will uns diese Werbung sagen? War Oli Kahn früher auch öfter mal auf High Heels unterwegs und wenn ja: wieso? Sportlerwaden sehen auch in High Heels nach Sportlerwaden aus und groß genug ist er auch. Fand er es einfach aufregend und sexy? Man weiß es nicht und wird es wahrscheinlich nie erfahren. Das ist wahrscheinlich auch gut so.
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Acrylamid war mit Sicherheit keins drin, dafür war der Kram eine Spur zu kurz im Fett. Aber für den ersten Versuch war es echt ok. Das nächste Mal dann gleich die Hardcorenummer "Pommes souflée", besser bekannt als "Die Chips, die es beim Griechen immer gibt". Sollte auch machbar sein. Ich überlege eh die ganze Zeit, was man denn noch alles fritieren könnte...
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Das Öl wieder in die Flasche zu kriegen ist übrigens ein Kampf. Eigentlich soll man es filtern. Dazu eignen sich Kaffeefilter aber nur bedingt. Ich habe es dann via Teekanne gemacht, die einen innenliegenden Einsatz für den Tee hat. Fängt wahrscheinlich nicht alles ab, aber zumindest die gröbsten Brocken (und auch da waren nur ein, zwei Teilchen dabei). Da gibts bestimmt bessere Möglichkeiten, aber ich habe heute keine Lust mehr danach zu googeln. Mache ich morgen, kurz vorm Mittag. Dann habe ich bestimmt auch genug Hunger, um das hinunterzuwürgen, was mich da erwartet (Tatsächlich ist unser Cateringkram eigentlich ganz passabel. Muss gleich noch für morgen vorbestellen. Mal sehen, was die Cantina rustika da zu bieten hat. Nachtrag: Gerade geschaut und geordert: Bratwürstchen mit Kartoffelpürree und Sauerkraut).
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Nach all dem Cholesterinkram (ich habe das Ben & Jerrys verschiegen) dann noch auf den Crosstrainer. Eine halbe Stunde war angedacht, nach zehn Minuten war es aus Herz-Kreislaufsicht nicht mehr vertretbar weiterzumachen. Ich habe dann noch fünf Minuten weitergemacht, um anschließend halb kollabierend in die Sauna zu kriechen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn der Puls sich normalisiert und das Dröhnen im Ohr nachlässt. Im Nachhinein habe ich mir dann überlegt, dass es vielleicht doch nicht so schlau war, das zu tun. Nach all dem Fett auch noch die letzten Reste an Wasser aus dem Körper zu holen war vielleicht kontraproduktiv. Egal, ist eh zu spät.
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Morgen dann wieder ins Büro. Hurra. Besonders spannend dürfte es werden, wenn ich Cheffe mitteile, dass ich die ach so wundervolle neue Aufgabe nicht annehmen möchte. Der Kollege, den er dafür auch mit eingeplant hatte, hat schon abgesagt. Ich habe ernsthaft überlegt, dessen Text 1:1 zu übernehmen.
Was will uns diese Werbung sagen? War Oli Kahn früher auch öfter mal auf High Heels unterwegs und wenn ja: wieso? Sportlerwaden sehen auch in High Heels nach Sportlerwaden aus und groß genug ist er auch. Fand er es einfach aufregend und sexy? Man weiß es nicht und wird es wahrscheinlich nie erfahren. Das ist wahrscheinlich auch gut so.
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Acrylamid war mit Sicherheit keins drin, dafür war der Kram eine Spur zu kurz im Fett. Aber für den ersten Versuch war es echt ok. Das nächste Mal dann gleich die Hardcorenummer "Pommes souflée", besser bekannt als "Die Chips, die es beim Griechen immer gibt". Sollte auch machbar sein. Ich überlege eh die ganze Zeit, was man denn noch alles fritieren könnte...
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Das Öl wieder in die Flasche zu kriegen ist übrigens ein Kampf. Eigentlich soll man es filtern. Dazu eignen sich Kaffeefilter aber nur bedingt. Ich habe es dann via Teekanne gemacht, die einen innenliegenden Einsatz für den Tee hat. Fängt wahrscheinlich nicht alles ab, aber zumindest die gröbsten Brocken (und auch da waren nur ein, zwei Teilchen dabei). Da gibts bestimmt bessere Möglichkeiten, aber ich habe heute keine Lust mehr danach zu googeln. Mache ich morgen, kurz vorm Mittag. Dann habe ich bestimmt auch genug Hunger, um das hinunterzuwürgen, was mich da erwartet (Tatsächlich ist unser Cateringkram eigentlich ganz passabel. Muss gleich noch für morgen vorbestellen. Mal sehen, was die Cantina rustika da zu bieten hat. Nachtrag: Gerade geschaut und geordert: Bratwürstchen mit Kartoffelpürree und Sauerkraut).
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Nach all dem Cholesterinkram (ich habe das Ben & Jerrys verschiegen) dann noch auf den Crosstrainer. Eine halbe Stunde war angedacht, nach zehn Minuten war es aus Herz-Kreislaufsicht nicht mehr vertretbar weiterzumachen. Ich habe dann noch fünf Minuten weitergemacht, um anschließend halb kollabierend in die Sauna zu kriechen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn der Puls sich normalisiert und das Dröhnen im Ohr nachlässt. Im Nachhinein habe ich mir dann überlegt, dass es vielleicht doch nicht so schlau war, das zu tun. Nach all dem Fett auch noch die letzten Reste an Wasser aus dem Körper zu holen war vielleicht kontraproduktiv. Egal, ist eh zu spät.
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Morgen dann wieder ins Büro. Hurra. Besonders spannend dürfte es werden, wenn ich Cheffe mitteile, dass ich die ach so wundervolle neue Aufgabe nicht annehmen möchte. Der Kollege, den er dafür auch mit eingeplant hatte, hat schon abgesagt. Ich habe ernsthaft überlegt, dessen Text 1:1 zu übernehmen.
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Samstag, 7. Juli 2012
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Ivan und ich sind noch keine Freunde. Irgendwie hat er mich falsch angepackt und es gab nicht den gewünschten Entspannungseffekt, von dem alle schwärmen. Wir starten ein anderes Mal nochmal einen Versuch, heute wars keine Liebe auf den ersten Blick. War aber nicht dramatisch, nach der ganzen Einkauferei heute, wovon aber so gut wie nichts Frusteinkauf war, aber einkaufen ist ganz großartig, wenn die Läden samt Parkplätzen nicht überfüllt sind und man so gut wie alles findet, was man sucht. Dass man dann noch 25 Euro spart, weil man nicht gleich im erstbesten Laden zugeschlagen hat, verhilft einem zu einem zusätzlichen Glücksgefühl. Wie es früher schon hieß: gut, dass wir verglichen haben.
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Morgen dann Acrylamid, Transfette und so Kram. Bin gespannt.
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Morgen dann Acrylamid, Transfette und so Kram. Bin gespannt.
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Samstag, 7. Juli 2012
Endlich, endlich, endlich
Endlich, endlich, endlich Wochenende. Heiß ersehnt und nun endlich da. Zum Glück nicht völlig verplant (nur Ivan, das muss sein. Kam bisher noch nicht dazu) und somit hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich stressfrei. Aber ich bin guter Dinge, dass das klappt. Der Abend lässt sich schon mal entspannt an. Nur an der Biersorte muss ich arbeiten. Aber eigentlich kann ich da nix für: die andere hatten sie nicht da.


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