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Samstag, 11. August 2012
Gleich noch schnell was einkaufen
Kurz vor Acht und ich habe so ziemlich alles mögliche gemacht, nur noch nicht eingekauft. Zum Glück hat der Laden hier ja bis Mitternacht offen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie das früher war, als Samstag um 12 Uhr alles dicht war. Wäre heute ein Ding der Unmöglichkeit (oder würde die Tankstellenbesitzer sehr sehr reich machen). Na gut, bis Mitternacht müsste nun auch nicht unbedingt sein, zumal man in dem speziellen Laden den merkbefreiten Angestellten damit noch mehr Zeit gibt um dumme Dinge zu tun. Bestimmt schieben sie jetzt schon wieder planlos irgendwelche Kartons durch die Gänge und versperren alles. Machen sie eigentlich immer, wenn ich dort bin und ich kann mir nicht vorstellen, dass da einer am Eingang steht und wartet und "Jetzt!" ruft, sobald ich in Richtung Eingang laufe. Obwohl... zuzutrauen wäre denen das.
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Samstag, 11. August 2012
Hat noch jemand Jane Fonda-Videos?
Man sollte doch meinen, dass es so gegen 18 Uhr im Wald vor lauter Fitness-Süchtigen nur so wimmelt, aber dem war nicht so. Eigentlich ist man um diese Uhrzeit sogar ziemlich allein dort. Nicht, dass ich es besser gefunden hätte, dort auf Menschenmassen zu treffen - ganz im Gegenteil - aber gewundert hat es mich schon.
Rehe waren übrigens auch keine zu sehen, geschweige denn Wildschweine. Was ist nur mit den deutschen Wäldern los? Keine Rehe, keine Wildschweine, keine Fitness-Süchtigen. Eigentlich kein Wunder, dass da niemand hin will. Ist ja nichts los. Nur Bäume, davon aber eine ganze Menge. Immerhin wird man in diesem Wald nicht von dämlichen Schildern belästigt, die einem erklären, dass man es hier mit einem Mischwald der allerfeinsten Sorte zu tun hat, bevölkert von Eichhörnchen, Vögeln, Nattern und Schlaichen. Es gibt nämlich Wälder, wo man alle paar Meter auf ein solches Schild stößt. Die Schilder sind in der Regel sehr alt. Rechts unten steht meist, wer sie produziert hat und oft sind die Postleitzahlen noch vierstellig. Wahrscheinlich ist die Hälfte der auf den Schildern angegebenen angeblich dort residierenden Tiere schon längst ausgestorben oder abgewandert. So genau habe ich mir die Schilder dann aber doch noch nicht angeschaut. Sollte ich aber vielleicht mal machen. Vielleicht steht da was vom possierlichen Tyrannosaurus Rex, der hier durch die Wälder streift und sich gelegentlich auf den sattgrünen Wiesen sonnt. In dem Wald am Wohnort II gibt es auch noch einen Trimm Dich-Pfad - natürlich auch mit Schildern en masse versehen. Wundert mich eigentlich, dass die alle noch hängen und vor allem nicht total verblichen sind. Die Trimm Dich-Ära ist doch schon seit Jahrhunderten vorbei. Wahrscheinlich hat sich die Stadt damals mit der Bestellung der Schilder vertan und nun ist irgendwo eine sehr große Halle mit alten Trimm Dich-Pfad-Schildern, sodass man die einmal alle zwei Jahre austauschen kann und das noch in den nächsten dreihundert Jahren. Das ist allerdings auch tiefste Pampa dort. Man hinkt dem allgemeinen Weltgeschehen immer ein bisschen zurück. Eventuell wurde dort der Trimm Dich-Trend erst frisch aus der Taufe gehoben und es ist jetzt total hipp, diese verrückte Idee durch den Wald zu stromern und an verschiedenen Stationen Übungen zu machen. Man weiß es nicht. Sollte mich mal informieren: vielleicht kann ich denen demnächst mal was ganz Neues zeigen: Airobic. Und zufällig hätte ich dann den Kofferraum voll mit selbstgestrickten Legwarmern, die man natürlich unbedingt dafür braucht. Die verkaufe ich ich den Leuten dann. Plus ein Stirnschweißband (ganz wichtig!). Schwierig wirds nur mit dem Vormachen und meine alten Jane Fonda-Videos habe ich nicht mehr. Mist.
Rehe waren übrigens auch keine zu sehen, geschweige denn Wildschweine. Was ist nur mit den deutschen Wäldern los? Keine Rehe, keine Wildschweine, keine Fitness-Süchtigen. Eigentlich kein Wunder, dass da niemand hin will. Ist ja nichts los. Nur Bäume, davon aber eine ganze Menge. Immerhin wird man in diesem Wald nicht von dämlichen Schildern belästigt, die einem erklären, dass man es hier mit einem Mischwald der allerfeinsten Sorte zu tun hat, bevölkert von Eichhörnchen, Vögeln, Nattern und Schlaichen. Es gibt nämlich Wälder, wo man alle paar Meter auf ein solches Schild stößt. Die Schilder sind in der Regel sehr alt. Rechts unten steht meist, wer sie produziert hat und oft sind die Postleitzahlen noch vierstellig. Wahrscheinlich ist die Hälfte der auf den Schildern angegebenen angeblich dort residierenden Tiere schon längst ausgestorben oder abgewandert. So genau habe ich mir die Schilder dann aber doch noch nicht angeschaut. Sollte ich aber vielleicht mal machen. Vielleicht steht da was vom possierlichen Tyrannosaurus Rex, der hier durch die Wälder streift und sich gelegentlich auf den sattgrünen Wiesen sonnt. In dem Wald am Wohnort II gibt es auch noch einen Trimm Dich-Pfad - natürlich auch mit Schildern en masse versehen. Wundert mich eigentlich, dass die alle noch hängen und vor allem nicht total verblichen sind. Die Trimm Dich-Ära ist doch schon seit Jahrhunderten vorbei. Wahrscheinlich hat sich die Stadt damals mit der Bestellung der Schilder vertan und nun ist irgendwo eine sehr große Halle mit alten Trimm Dich-Pfad-Schildern, sodass man die einmal alle zwei Jahre austauschen kann und das noch in den nächsten dreihundert Jahren. Das ist allerdings auch tiefste Pampa dort. Man hinkt dem allgemeinen Weltgeschehen immer ein bisschen zurück. Eventuell wurde dort der Trimm Dich-Trend erst frisch aus der Taufe gehoben und es ist jetzt total hipp, diese verrückte Idee durch den Wald zu stromern und an verschiedenen Stationen Übungen zu machen. Man weiß es nicht. Sollte mich mal informieren: vielleicht kann ich denen demnächst mal was ganz Neues zeigen: Airobic. Und zufällig hätte ich dann den Kofferraum voll mit selbstgestrickten Legwarmern, die man natürlich unbedingt dafür braucht. Die verkaufe ich ich den Leuten dann. Plus ein Stirnschweißband (ganz wichtig!). Schwierig wirds nur mit dem Vormachen und meine alten Jane Fonda-Videos habe ich nicht mehr. Mist.
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Freitag, 10. August 2012
Bald!
Heute bemerkt, dass es gar nicht mehr weit bis zum lang ersehnten Urlaub ist. Noch etwas über eine Woche. Hossa! Wenn in den drei Wochen Urlaub die Fabrik abbrennt, von einem Meteor getroffen oder Opfer eines Bombenattentats wird: ich werde es nicht mitkriegen und es ist mir auch egal. Ich werde nur chillen und Dinge tun, die ich mag. Sonst nichts. Ich werde morgens ausschlafen und die Tage entspannt angehen. Ich werde die Arbeit komplett ausblenden, vielleicht noch nicht in der ersten Woche, aber dann sicher. Und wie. Ich werde mich am Ende des Urlaubs fragen, wo ich überhaupt arbeite. Ich werde das Navi brauchen, um ins Büro zu kommen. Ich werde Leute mit "Hallo" begrüßen, weil ich ihre Namen vergessen habe. Ich werde das Passwort für den Rechner vergessen haben und erstmal schauen müssen, welcher freie Platz meiner sein könnte. Ich werde so erholt sein, dass ich unter all den Zombies hervorsteche. Das wird ca. drei Stunden andauern, dann bin ich wieder mittendrin im Drama. Aber die gute Laune wird noch mindestens eine Woche nachhallen und das ist doch auch schon mal was.
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Donnerstag, 9. August 2012
Q7 auf (A1:A8) -> Error
Heute ein kleines Rennen auf der Autobahn gehabt. Auf nahezu homoerotische Art hing mir ein A4 am Hintern und konnte es gar nicht erwarten ganz schnell vorbeizukommen. Hätte ihn ja gerne gelassen, aber vor mir waren auch Leute. Ging also nicht. Als die vor mir sich dann endlich mal auf die mittlere Spur begaben, war seine Chance gekommen. Ich wollte nur noch an den nun mittig Fahrenden vorbei, dann selbst auf diese Spur wechseln und der junge Mann im A4 hätte freie Fahrt gehabt. Theoretisch. Tatsächlich kam er bei freier Fahrbahn gar nicht mehr hinterher. Somit war eine Zeitlang Ruhe bis es sich wieder ein bisschen staute und siehe da: an meiner Stoßstange klebte der junge Mann nebst A4. Das wiederholte sich ein paar Mal. Dann kam eine Situation, wo auf der mittleren Spur eigentlich frei war, aber der Vordermann auf der linken es nicht recht einsah, da rüber zu wechseln. Zumindest nicht spontan. Das dauerte dem jungen Mann im A4 aber zu lange, also ging er auf die mittlere Spur, um regelwidrig rechts zu überholen. Mittlerweile hatte mein Vordermann aber ein Einsehen und gedachte die Mittelspur nun doch in Erwägung zu ziehen, tat dies auch umgehend und wäre fast in den A4 mitsamt jungem Mann gedonnert. Dieser zog gerade noch eben auf die zum Glück freie rechte Spur, bekam wahrscheinlich einen heftigen Adrenalinstoß und fuhr erstmal gemächlicher. 2 Sekunden. Dann war er wieder hinter mir. 1 Sekunde. Dann war ich weg und er aus meinem Gedächtnis. Ich bin die nächste Ausfahrt runter, habe dann aber noch so gemacht, als würde ich ihn fotografieren, als er an mir vorbeifuhr. Macht die Leute immer total nervös, wenn man das macht. Müssen Sie mal probieren.
Im Nachhinein bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob es ein A4 oder ein A3 war. Wäre ja mal witzig, wenn man sowohl von einem A4, wie auch von einem A3 verfolgt würde. Dann noch ein A2 und ein A1 dahinter und davor ein A6 und ein A8. Das wäre dann wie eine kleine Excel-Tabelle. Mitten auf der Autobahn. Das muss man sich mal vorstellen. Großartig. Und wenn man dann von einem Q7 zermalmt wird, ist das wie Spalten überschreiben. Aber soviele Autos auf einmal schafft der nicht. Ist wie bei Excel, da käme auch eine Fehlermeldung, dass die Menge an Zeilen nicht übereinstimmt. Man soll sich das bitte nochmal gut überlegen. Tut der Q7 dann hoffentlich auch.
Im Nachhinein bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob es ein A4 oder ein A3 war. Wäre ja mal witzig, wenn man sowohl von einem A4, wie auch von einem A3 verfolgt würde. Dann noch ein A2 und ein A1 dahinter und davor ein A6 und ein A8. Das wäre dann wie eine kleine Excel-Tabelle. Mitten auf der Autobahn. Das muss man sich mal vorstellen. Großartig. Und wenn man dann von einem Q7 zermalmt wird, ist das wie Spalten überschreiben. Aber soviele Autos auf einmal schafft der nicht. Ist wie bei Excel, da käme auch eine Fehlermeldung, dass die Menge an Zeilen nicht übereinstimmt. Man soll sich das bitte nochmal gut überlegen. Tut der Q7 dann hoffentlich auch.
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Dienstag, 7. August 2012
Willkommen bei den "Nix aus der Fabrik!"-Wochen
Hab keine Bock mehr über die blöde Fabrik zu schreiben. Fabrik ist ab jetzt ein No-Go-Thema, auf der Blacklist, Thema non grata, eine Gehtgarnicht-Sache. Zumindest, wenn es die übliche bescheuerte Arbeit betrifft. Wenn natürlich hammermäßige Dinge passieren, werden die berichtet, klar. Besonders dämliche Aktionen der hohen Herren oder wenn der Kollege mal beim Poppen mit der Vorstandssekretärin erwischt wird (kann passieren!). Solche Sachen. Aber das übliche Abkotzen fällt flach. Punkt, aus, fertig, Ende Gelände.
Das hat den Nachteil, dass ich nun gar nichts mehr zu berichten habe. Auch doof. Naja, probieren wirs mit der Tagebuchnummer:
Die neuen Schuhe lassen sich gut an. Eigentlich hatte ich nicht die geringste Lust noch loszuziehen. Es war zu spät, meine Laune unterirdisch und die Beine zicken immer noch. Aber scheiß drauf: die neuen Schuhe wollen getestet werden. Was soll ich sagen: scheint eine gute Wahl gewesen zu sein. Sie fühlen sich auf jedem der heutigen Terrains gut an, geben Halt und machen hoffentlich einen schlanken Fuß. So soll es sein. Hab sogar mal ein Rentnerehepaar überholt. Abzug auf dem Karmakonto, aber die Schuhe sollen gleich mal wissen, was Zielvorgabe ist: keine Rücksicht auf etwaige Verluste.
Mein Schrittzähler hat mich wieder gelobt, die Pulsuhr war eher zurückhaltend. Die habe ich wohl ein bisschen verwöhnt, das freche Ding. Egal. Ist alles aufgezeichnet und kann an den Fitnessdiktator. Mit dem habe ich am Freitag einen Termin. Im Wald. Hoffentlich machen wir nicht wieder die Übung, bei der ich auf dem Boden liege und mich an seinen Händen hochziehe bis zu einem Punkt, bei dem mein Gesicht empfindlich nahe an seinem Gemächt ist. Wenn das jemand sieht, könnte es zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Dieser Wald hat diesbezüglich eh eine Vorgeschichte: ein Weg führt an einem Autobahnrastplatz vorbei und dieser Rastplatz war früher eine beliebter Treffpunkt in der Schwulenszene. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, nur war dieser Weg auch die Radstrecke für minderjährige Kinder auf dem Weg zum Fußballplatz, was einige Herren im Eifer des Gefechts nicht weiter gestört hat. Es wurde weiter gefickt und masturbiert, was die Kinder natürlich einigermaßen verstört hat. Deshalb ist der Rastplatz nun eingezäunt. Nichtsdestotrotz möchte ich mich nicht am Boden liegend zum Gemächt des Fitnessdiktators hochziehen und schon gar nicht dabei gesehen werden. In so einem Kaff spricht sich das ruckzuck rum.
-----------
Übermorgen kriege ich TicTac mit Kaffeegeschmack. Coole Sache. Bin sehr gespannt.
Das hat den Nachteil, dass ich nun gar nichts mehr zu berichten habe. Auch doof. Naja, probieren wirs mit der Tagebuchnummer:
Die neuen Schuhe lassen sich gut an. Eigentlich hatte ich nicht die geringste Lust noch loszuziehen. Es war zu spät, meine Laune unterirdisch und die Beine zicken immer noch. Aber scheiß drauf: die neuen Schuhe wollen getestet werden. Was soll ich sagen: scheint eine gute Wahl gewesen zu sein. Sie fühlen sich auf jedem der heutigen Terrains gut an, geben Halt und machen hoffentlich einen schlanken Fuß. So soll es sein. Hab sogar mal ein Rentnerehepaar überholt. Abzug auf dem Karmakonto, aber die Schuhe sollen gleich mal wissen, was Zielvorgabe ist: keine Rücksicht auf etwaige Verluste.
Mein Schrittzähler hat mich wieder gelobt, die Pulsuhr war eher zurückhaltend. Die habe ich wohl ein bisschen verwöhnt, das freche Ding. Egal. Ist alles aufgezeichnet und kann an den Fitnessdiktator. Mit dem habe ich am Freitag einen Termin. Im Wald. Hoffentlich machen wir nicht wieder die Übung, bei der ich auf dem Boden liege und mich an seinen Händen hochziehe bis zu einem Punkt, bei dem mein Gesicht empfindlich nahe an seinem Gemächt ist. Wenn das jemand sieht, könnte es zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Dieser Wald hat diesbezüglich eh eine Vorgeschichte: ein Weg führt an einem Autobahnrastplatz vorbei und dieser Rastplatz war früher eine beliebter Treffpunkt in der Schwulenszene. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, nur war dieser Weg auch die Radstrecke für minderjährige Kinder auf dem Weg zum Fußballplatz, was einige Herren im Eifer des Gefechts nicht weiter gestört hat. Es wurde weiter gefickt und masturbiert, was die Kinder natürlich einigermaßen verstört hat. Deshalb ist der Rastplatz nun eingezäunt. Nichtsdestotrotz möchte ich mich nicht am Boden liegend zum Gemächt des Fitnessdiktators hochziehen und schon gar nicht dabei gesehen werden. In so einem Kaff spricht sich das ruckzuck rum.
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Übermorgen kriege ich TicTac mit Kaffeegeschmack. Coole Sache. Bin sehr gespannt.
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