Donnerstag, 7. März 2013
Die Königin der Aufbackwaren

Von Nasenspray kann man ja abhängig werden, aber gilt das auch für Bepanthen? Das kommt nämlich nun schon eine Weile großflächig in der Nase zum Einsatz. Nicht, dass es viel bringen würde, aber ich mache halt einfach mal weiter. Wer weiß, wie diese Baustelle ohne das Zeug aussehen würde.

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Die Königin der Aufbackwaren will selber backen. Aber „der Ofen ist nicht so gut“, deshalb wird der Boden des Kuchens aus gekauften Bisquit bestehen. Die Masse des „Käsekuchens“ besteht aus einer Fertigmischung. Das „Backen“ beschränkt sich also auf Zusammenrühren der Masse und selbige auf den fertigen Boden kippen. Naja, es ist immerhin eine hundertprozentige Steigerung zu den üblichen Backaktionen, die aus Aufreissen der Tüte und Laugengebäck in den ach so schlechten Ofen zu schieben besteht.

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Mittwoch, 6. März 2013
Hm...

So schlecht kann es der Fabrik nicht gehen. Heute war der Chef einer ausländischen Niederlassung da. In einem Porsche, von dem ich nicht mal wußte, dass man so ein Ding außerhalb von geschlossenen Rennstrecken überhaupt fahren darf. Ich weiß nicht, ob das Teil als Firmenwagen angemeldet oder sein Privatvergnügen ist, aber so oder so hat das irgendwer bezahlt und zwar teuer. Also entweder die Fabrik gönnt sich Wagen dieser Kategorie oder sie zahlt Gehälter, die den Kauf derselben zulassen. Beides spricht nicht für ein kränkelndes Unternehmen. Wobei… die Heinis, die sie in Frankfurt nun endlich haben hochgehen lassen, hatten auch nur ergaunertes Geld und nichts eigenes. Hm. Ob ich mir Sorgen machen sollte?

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Dienstag, 5. März 2013
Food content

Seit es keine Kantine mehr gibt, ist die Esskultur in der Fabrik am Boden. Viele ernähren sich von Aufgewärmtem vom Vortag, nicht wenige greifen zu den Bechern, in die man heißes Wasser kippt und am Ende hat man irgendwas mit Nudeln, einige gehen jeden Tag in die Pizzeria und einige bestellen beim Caterer. Keine der Möglichkeiten ist wirklich befriedigend, wobei die Aufwärm- oder Caterervariante wahrscheinlich aus gesundheitlicher Sicht noch am akzeptabelsten ist. Jeden Tag Pizza oder Pasta in überreichlichen Mengen sind dagegen weniger gut und von den Terrinen im Plastikbecher reden wir lieber erst gar nicht.
Schon im Hinblick darauf wäre ein Job mit einer einigermaßen soliden Kantine angebracht und siehe da: bei einer der zwei vielleicht möglichen Optionen gibt es tatsächlich eine! Das kriegt ein dickes, fettes Plus auf der Haben-Seite. Und da die Kantinen in dieser Region (wenn nicht sogar deutschlandweit) so gut wie alle vom gleichen Betreiber unterhalten werden, sollte das Essen sogar ganz ok sein. Wobei es auch da natürlich Unterschiede gibt. Ich hatte mal die Ehre in einer der nobler geführteren Kantinen dieses Unternehmens zu speisen und muss sagen: das war grandios! Das wäre locker auch als Essen in einem gehobenen Restaurant durchgegangen. Und kostete keinen Heller. Naja, es kostete natürlich schon, wurde aber bezahlt (Hach, goldene Dotcom-Zeiten). Eine wirklich wunderbare Suppe als Vorspeise, danach ein Grillteller mit frischen Zwiebeln, einer handgemachten Sour cream, Pommes, die trotz Kantine nicht nur Matsch waren und zum Nachtisch eine Mangocreme, locker und fluffig, darauf ein Scheibe Schokolade mit dem Logo der Firma drauf. Fehlte eigentlich nur noch ein Ouzo hinterher. Und ein Bett fürs Mittagsschläfchen. Man berichetete mir, dass es für die Vorstände und hohen Tiere des Ladens sogar noch ein „Casino“ gäbe, wo das Level nochmal zwei Stufen höher sei - auch bewirtet von besagtem Kantinenbetreiber.
Ich darf da jetzt aber nicht weiter drüber nachdenken, sonst muss ich morgen weinen, wenn die Aluschale mit zwei ausgestanzten Löchern zum Ausdampfen vor mir steht.

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Montag, 4. März 2013
Habe die Ehre

So, demnächst dann noch mal Daumen drücken, bitte. Das erste Mal lief das ja schon ganz hervorragend, da sehe ich beim zweiten Mal keinerlei Probleme. Und schon jetzt: Danke!

PS: eventuell bräuchte ich Ihre Daumen noch ein drittes Mal. Ich gebe dann Bescheid.

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Ich erinnere mich, wie ich auf den Winterfeiern des Vereins saß und mich über die steinalten Leute wunderte, die da für jahrzehntelange Mitgliedschaft geehrt wurden (Shake Hands mit dem Vorstand, Urkunde, Foto beim Schake Hands, Gruppenfoto, Runde für die Leute am Tisch). Dieses Jahr bin ich dran. Ein Viertel Jahrhundert bin ich nun in dem Laden. Hammer. Bin am Überlegen, ob ich nicht spontan eine Rede vorbereiten und mal ein paar alte Fotos von den richtig üblen Partys präsentieren soll. Das würde die Feier vielleicht ein bisschen aufmöbeln. Und den Vorstand eventuell den Job kosten. Andererseits sind auch ein paar Jubilare im späten Rentenalter dabei und ich weiß nicht, ob bei den ganzen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen die Batterien in den Herzschrittmachern die besten sind. Lieber kein Risiko eingehen.

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Sonntag, 3. März 2013
Hallo Sonne

Falls die Sonne sich morgen wieder verabschiedet, ist das meine Schuld: ich habe sie eindeutig zu wenig gewürdigt und beachtet. Tut mir leid, aber manchmal ist ein gepflegter Mittagsschlaf einfach wichtiger. Den Geräuschen nach waren aber viele andere draußen, also vielleicht ist die Sonne doch nicht beleidigt und bleibt noch ein paar Tage.

Am Morgen war es übrigens noch elend kalt. Mir sind auf dem Fahrrad fast die Finger abgefroren, also ich beim Bäcker Frühstück geholt habe. Hatte sogar kurz überlegt, ob ich mir dort nicht einen Aufwärmkaffee gönne, aber nachdem die Fachkraft jeden im Laden lauthals kundtat, dass es bei ihr heute ein bisschen länger dauere - sie wäre gestern feiern gewesen - habe ich mich dann doch dagegen entschieden.

Wie lange ist denn eigentlich mittlerweile abends hell? Hab bisher gar nicht drauf geachtet.

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