Mittwoch, 24. April 2013
Büronummer. Höhöhö

Aus Gründen mit einer Horde Kolleginnen aus den verschiedensten Abteilungen in einem Büro zusammen gewesen und plötzlich ging es los: Komplimente hier, Komplimente dort. Ich wurde fast so rot wie die auch noch anwesenden Paprika. Wollte erst nach den Telefonnummern der Damen fragen, aber dann fiel mir ein, dass ich die ja im Speicher vom Firmentelefon habe. Zumindest die Büronummern. (jetzt ein kurzes Höhöhö wegen dem Wortspiel. Büronummer. Höhöhö)

Die Sekretärin des Vorstands hat mich dann beim Gemüseschneiden (fragen Sie nicht!) sogar tanzend mit dem Hintern angestipst. Sagt man da so? Sie wirbelte herum und hat dann ihren Hintern an meinen gedonnert. Aber die ist eh so, das geht nicht als Anmache durch. Wahrscheinlich macht sie das bei Vorstandstreffen genauso.

Das waren jetzt die guten Momente des Tages. Ach so: und das joggen. Ich war joggen! Naja, joggen. Schnelles Gehen mit gelegentlichem Joggen. Aber man muss ja langsam anfangen. Das habe ich getan und es war gut so. Es fühlte sich so an, als könnte das was werden. Das war noch ein guter Moment. Ganz im Gegensatz zum Mittagessen. Und den blöden Mails. Nun denn. Im Ganzen gesehen wars aber doch ein guter Tag. Kann so weitergehen.

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Montag, 22. April 2013
Gibt so Tage, da fühlt man sich wie Hans-Jürgen Bäumler. Oder Heinz Rühmann.

Auf dem Weg vom Büro auf den Berg an einer Tankstelle vorbeigekommen und siehe da: Diesel 138,9. Das klingt ok (nicht fair, so ein Preis ist nicht fair, aber er schien mir ok), dachte ich mir und fuhr rein. Kaum den Wagen ausgemacht, stand ein junger Mann mit Warnweste bereit. Ob ich denn tanken möchte. Ja. Vollmachen? Ja, bitte. Soll ich auch nach Öl und Wischwasser schauen? Äh.
Er musste nicht nach Öl und Wischwasser schauen. Trotzdem faszinierend: die haben nun also wieder Tankwarte, wie man es aus den Filmen mit Hans-Jürgen Bäumler, Heinz Rühmann und so weiter kennt. Ok, die sahen damals nicht aus wie die junge Variante von Bushido (ich war auch total freundlich zu ihm; wer weiß, wen der so kennt, der jemand kennt usw. Sie wissen schon), aber vom Prozedere her war es gleich. Als ich bezahlte, sah ich, wie er auch noch die Frontscheibe wischte.

Gibt man so einer guten Seele dann Trinkgeld? Eigentlich schon, aber ich hatte ja nicht nach dem Service gefragt. Eigentlich klappt das mit dem Tanken bei mir noch ganz gut (ich hoffe, das war kein „Spezieller Service für ältere Menschen“; dann wäre ich stinkig). Zum Glück war er schon mit einem anderen Auto in tankender Form beschäftigt und ich musste mir keine weiteren Gedanken machen. Ich wollte ihn ja nicht bei der Arbeit stören, in dem ich ihn durch eine schnöde Trinkgeldübergabe störe. Zumal ich eh nicht gewusst hätte, was man da so gibt. In den Hans-Jürgen Bäumler- und Heinz Rühmann-Filmen war das immer ein Groschen oder so, aber wo kriegt man auf die Schnelle einen Groschen her, wenn man mal einen braucht? Ich hatte jedenfalls keinen parat.
Ich Nachhinein wäre der Groschen auch nicht ok gewesen: die Scheibe war nämlich eher schlierig denn sauber. Aber kennt man ja von Bushido: mit sauber hat der es nicht so und wieso sollte es bei der jungen Variante anders sein.

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Sonntag, 21. April 2013
Wirr

So in etwa wie die wirren Geräusche im Background dieses Songs rumort es gerade in meinem Kopf. Nicht mein Tag. Naja, genau genommen noch nicht mal meine Woche. Oder mein Monat. Sogar übers Jahr gesehen ist es in der Summe eher mau. Tja, gibt so Jahre…


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Samstag, 20. April 2013
Prost!

Wenn mir wieder mal einer was von „Ach Freitag ist doch halb so schlimm, da läuft man ja schon auf halb Leerlauf und läutet das Wochenende ein“ erzählt, zentriere ich ihm eine. Ungefragt und einfach so. Nach diesem Freitag wird mich da auch jeder Richter freisprechen. Und mir Schadensersatz für die gebrochene Hand zusprechen. Aber egal: jetzt ist Wochenende!

Prost!

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Donnerstag, 18. April 2013
Willkommen im Mode-Mekka

Wer zu spät kommt… die Sommerreifen kommen erst nächsten Donnerstag drauf. Vorher klappts nicht. Hoffentlich schneit es am Wochenende nochmal. Dreißig Zentimeter Neuschnee! Dann fahre ich höhnisch lachend über die Autobahn und winke den am Straßenrand stehenden Sommerreifenfahrer zu. Wird aber wahrscheinlich nicht klappen, befürchte ich.

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In letzter Zeit zickt übrigens mein Kreislauf rum. Früher wars der Magen plus das danach, jetzt ist es der Kreislauf. Irgendwas ist aber echt immer. Bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis ich diese blauen Pillen auf Rezept kriege (aktuell bestelle ich noch übers Internet. Man kriegt da ja öfter mal Werbung für und das ist echt günstig!).

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In meiner Straße gibt es jetzt ein Modegeschäft. Dazu muss man wissen, dass diese Straße eine Einbahnstraße ist, geschätzte hundert Meter lang. Hier ist nichts außer Leuten, die eben hier wohnen. Plus seit jetzt ein Modegeschäft. Es ist aber kein Laden im eigentlichen Sinne. Es ist ein Wohnhaus, es gibt auch keine geregelten Öffnungszeiten. Man meldet sich telefonisch oder via Email (eine Web.de-Adresse) an, dann öffnen sich einem die Pforten … in den Keller nehme ich an.
Alles ganz seltsam, zumal die eigentlich einen anderen, ziemlich gut gehenden Laden haben, der thematisch aber rein gar nichts mit Mode zu tun hat. Nun denn, kann mir ja egal sein. Wird bestimmt witzig, wenn die erste Modenschau in der Straße stattfindet. Wenn hübsche Models dabei sind, dürfen die sich gerne auch auf meinem Wagen räkeln. Am besten, wenn sie Pelz tragen. Eine kostenlose Tiefenreinigung für den Lack.

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