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Sonntag, 25. Januar 2026
Influencer auf meinem Level
Flüge nach Irland für Juni gebucht. Dieses Jahr wird teuer. Irgendwann ist dann auch alles egal, das letzte Hemd hat keine Taschen, Carpe Diem und so weiter und so fort. Scheiss drauf. Auto und Photovoltaik wird allerdings von einem anderen Konto bezahlt, ansonsten wäre kein Urlaub drin. Es wäre gar nichts drin; auch kein Auto und schon gar keine Photovoltaik. Durch die anderweitige Finanzierung geht das aber mit Urlaub. Ein Glück.
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Auch irgendwie bescheuert, sich Autotestvideos NACH dem Kauf eines Autos anzuschauen. Wobei das so nicht stimmt: ich habe auch vorher ganz viele gesehen, klicke mich aber weiter durchs Netz und mache halt, wenn eben jenes Modell besprochen wird. Zum Glück sind die Tests alle weitestgehend positiv. Das ist also alles in allem mehr eine Bestätigung für die große Weisheit, die hinter meiner Entscheidung steckt. Das ist gut.
Viele dieser Videos werden von Männern zwischen 40 und 55 gemacht, alles so halb professionell, nicht schlecht, aber auch kein Hochglanzkino. Wenn man sich Influencer bisher als makellose Schönheiten, jung, strahlendweißes Lächeln, perfekte Körper und nur an den schönsten Plätzen der Welt unterwegs vorgestellt hat... es gibt auch andere. Da rauscht es schon mal, weil der Wind ins Mikro pustet. Das Handy, das bei der Bedienung einer App genutzt wird, hat die kleine Tochter als Bildschirmhintergrund und es wimmelt von Spieleapps wie CandyCrush, Subway Surfer und einem Zugfahrsimulator. Tinder wäre noch witzig, aber das konnte ich nicht erkennen.
Die Herren testen dann das Auto, indem sie durch die Gegend fahren und sich filmen, während sie fahren und reden. Das kann mal mehr, mal weniger informativ sein. Einige haben sich auch spezialisiert. Es gibt einen Kanal von einem Mann, der die Kofferräume der Fahrzeuge testet. Dafür hat er in seiner Garage diversen Kram herumstehen, den er dafür nutzt: Koffer (natürlich), Wasserkisten, Umzugskartons in verschiedenen Größen, Kleinkram, Kleidung, usw. Das lädt er dann in das jeweilige Auto. Die Koffer sind übrigens gesponsert. Es ist also durchaus ein Business. Der Kofferraumtester macht das aber tatsächlich auch auf einem eher professionellen Level. Es gibt noch andere Videos, er hat zusätzlich einen Podcast mit einem Kollegen zusammen usw. Hier denke ich schon, dass das sein Beruf ist und er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet.
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Jetzt wurde es doch schon wieder autothematisch. Sorry. Ich gelobe Besserung.
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Auch irgendwie bescheuert, sich Autotestvideos NACH dem Kauf eines Autos anzuschauen. Wobei das so nicht stimmt: ich habe auch vorher ganz viele gesehen, klicke mich aber weiter durchs Netz und mache halt, wenn eben jenes Modell besprochen wird. Zum Glück sind die Tests alle weitestgehend positiv. Das ist also alles in allem mehr eine Bestätigung für die große Weisheit, die hinter meiner Entscheidung steckt. Das ist gut.
Viele dieser Videos werden von Männern zwischen 40 und 55 gemacht, alles so halb professionell, nicht schlecht, aber auch kein Hochglanzkino. Wenn man sich Influencer bisher als makellose Schönheiten, jung, strahlendweißes Lächeln, perfekte Körper und nur an den schönsten Plätzen der Welt unterwegs vorgestellt hat... es gibt auch andere. Da rauscht es schon mal, weil der Wind ins Mikro pustet. Das Handy, das bei der Bedienung einer App genutzt wird, hat die kleine Tochter als Bildschirmhintergrund und es wimmelt von Spieleapps wie CandyCrush, Subway Surfer und einem Zugfahrsimulator. Tinder wäre noch witzig, aber das konnte ich nicht erkennen.
Die Herren testen dann das Auto, indem sie durch die Gegend fahren und sich filmen, während sie fahren und reden. Das kann mal mehr, mal weniger informativ sein. Einige haben sich auch spezialisiert. Es gibt einen Kanal von einem Mann, der die Kofferräume der Fahrzeuge testet. Dafür hat er in seiner Garage diversen Kram herumstehen, den er dafür nutzt: Koffer (natürlich), Wasserkisten, Umzugskartons in verschiedenen Größen, Kleinkram, Kleidung, usw. Das lädt er dann in das jeweilige Auto. Die Koffer sind übrigens gesponsert. Es ist also durchaus ein Business. Der Kofferraumtester macht das aber tatsächlich auch auf einem eher professionellen Level. Es gibt noch andere Videos, er hat zusätzlich einen Podcast mit einem Kollegen zusammen usw. Hier denke ich schon, dass das sein Beruf ist und er damit seinen Lebensunterhalt bestreitet.
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Jetzt wurde es doch schon wieder autothematisch. Sorry. Ich gelobe Besserung.
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Samstag, 24. Januar 2026
Es ist überstanden
Sie haben es geschafft: das Thema Auto ist (vorerst) überstanden. Das kaputte Auto ist verkauft, der Kaufvertrag für ein anderes ist unterschrieben, nun heißt es warten. Glückwunsch an alle Beteiligten: wir sind durch!
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Eigentlich hat gestern alles geklappt. Außer Schlafen. Da waren es nur vier Stunden und ich war um vier Uhr morgens wach. Da läuft nur Mist im Fernsehen, wie ich nun weiß. Um fünf Uhr wird besser, da kommt das Gipfeltreffen mit Sträter, Schubert und König. Direkt danach das Morgenmagazin und damit ist der Tag offiziell eingeläutet.
Der Herr mit dem Anhänger war für 8 Uhr bestellt, war zehn Minuten früher vor Ort, der Wagen war ruckzuck auf dem Hänger und ebenso ruckzuck bei Ralf Schuhmachers Firma.
Auch dort: alles super. Kein Gemecker, ganz im Gegenteil. Ich habe das Auto bei der Bewertung zu schlecht angegeben. Die Sitze sind Teilleder, kein reiner Stoff und "nicht fahrtüchtig" bedeutet, dass quasi alle Achsen fehlen und das Ding nur ein Klumpen Metall ist. Meins fuhr aber, nur eben nicht gut und vor allem nicht sicher. Der Preis war am Ende trotzdem okay und auch abzüglich der Transportkosten 2.500 Euro über dem Angebot des Händlers. Für die Ersparnis kann man sich eigentlich ein neues Auto kaufen. Allerdings nicht so eins, mit dem ich eine Stunde später eine Probefahrt machte. Es ist elektrisch, es ist hochmodern und es ist schnell. Zumindest untenrum. Nach oben ist es abgeriegelt, aber das ist auch vollkommen okay. Die Zeit des ungestümen Rasens ist vorbei und Endgeschwindigkeit ist nicht alles.
Tatsächlich war eigentlich eh schon klar, dass es dieses Modell wird. Allerdings nicht bei diesem Händler. Er ist zu weit weg, es gibt zwar eine Filiale des Händlernetzes bei mir um die Ecke, aber die Frage, ob ich Service und ähnliches auch dort machen lassen kann, wurde auch gestern wieder herumgedruckst. Hintergrund ist, dass diese Filiale eine andere Marke verkauft, die aber zum gleichen Konzern gehört. Eigentlich sollte das also kein Problem sein; ist es aber anscheinend doch irgendwie (es gibt widersprüchliche Aussagen) und das macht keinen guten Eindruck. Außerdem war der Preis höher als bei einem Händler, der viel näher bei mir ist. Zu eben jenem Händler fuhr ich direkt im Anschluss. Um es kurz zu machen: Kaufvertrag ist unterschrieben.
Geht doch.
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Eigentlich hat gestern alles geklappt. Außer Schlafen. Da waren es nur vier Stunden und ich war um vier Uhr morgens wach. Da läuft nur Mist im Fernsehen, wie ich nun weiß. Um fünf Uhr wird besser, da kommt das Gipfeltreffen mit Sträter, Schubert und König. Direkt danach das Morgenmagazin und damit ist der Tag offiziell eingeläutet.
Der Herr mit dem Anhänger war für 8 Uhr bestellt, war zehn Minuten früher vor Ort, der Wagen war ruckzuck auf dem Hänger und ebenso ruckzuck bei Ralf Schuhmachers Firma.
Auch dort: alles super. Kein Gemecker, ganz im Gegenteil. Ich habe das Auto bei der Bewertung zu schlecht angegeben. Die Sitze sind Teilleder, kein reiner Stoff und "nicht fahrtüchtig" bedeutet, dass quasi alle Achsen fehlen und das Ding nur ein Klumpen Metall ist. Meins fuhr aber, nur eben nicht gut und vor allem nicht sicher. Der Preis war am Ende trotzdem okay und auch abzüglich der Transportkosten 2.500 Euro über dem Angebot des Händlers. Für die Ersparnis kann man sich eigentlich ein neues Auto kaufen. Allerdings nicht so eins, mit dem ich eine Stunde später eine Probefahrt machte. Es ist elektrisch, es ist hochmodern und es ist schnell. Zumindest untenrum. Nach oben ist es abgeriegelt, aber das ist auch vollkommen okay. Die Zeit des ungestümen Rasens ist vorbei und Endgeschwindigkeit ist nicht alles.
Tatsächlich war eigentlich eh schon klar, dass es dieses Modell wird. Allerdings nicht bei diesem Händler. Er ist zu weit weg, es gibt zwar eine Filiale des Händlernetzes bei mir um die Ecke, aber die Frage, ob ich Service und ähnliches auch dort machen lassen kann, wurde auch gestern wieder herumgedruckst. Hintergrund ist, dass diese Filiale eine andere Marke verkauft, die aber zum gleichen Konzern gehört. Eigentlich sollte das also kein Problem sein; ist es aber anscheinend doch irgendwie (es gibt widersprüchliche Aussagen) und das macht keinen guten Eindruck. Außerdem war der Preis höher als bei einem Händler, der viel näher bei mir ist. Zu eben jenem Händler fuhr ich direkt im Anschluss. Um es kurz zu machen: Kaufvertrag ist unterschrieben.
Geht doch.
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Freitag, 23. Januar 2026
Four in the morning*
Halb Vier. Es wird immer früher. Aber heute ist auch ein aufregender Tag, das lasse ich gelten. Um 8 Uhr treffe ich mich mit jemandem, der einen großen Anhänger hat, mit dem er Dinge transportiert. Heute zum Beispiel mein armes, kaputtes Auto. Er transportiert Dinge anscheinend so gerne, dass er ein Geschäftsmodell daraus gemacht hat. Keine Ahnung, wie sich das rechnet, denn die Anfahrt ist schon nicht ohne, aber er wird schon wissen, was er tut.
Das arme kaputte Auto kommt dann zu Ralf Schuhmachers Firma, die hoffentlich so nett sind und mir noch viel Geld dafür geben. Verdient hätte es diese treue Seele. Naja, so treu eigentlich auch nicht, sonst hätte sie noch ein paar Jahre durchgehalten, aber nun denn. Man steckt nicht drin.
Sobald das über die Bühne ist (und es muss über die Bühne gehen, sonst werde ich wahnsinnig), geht es für mich weiter zur Probefahrt im Wunschmodell für die Zukunft. Ich habe schon eine Route rund ums dortige Autohaus aufs Handy geladen und bin sehr gespannt - sowohl auf die Fahrt, wie auch auf die Farbe. Die wäre etwas, sagen wir mal, ungewöhnlich. Und grell. Aber hey: wenn die Welt etwas braucht, dann ja wohl Farbe.
Ein bisschen fies ist das schon mit der Probefahrt, denn eigentlich ist relativ klar, dass ich dieses Modell kaufen werde... allerdings nicht bei diesem Händler. Dafür ist der Preis exorbitant höher als das Angebot, dass ich von einem anderen Händler hier in der Gegend habe. Vielleicht werde ich aber auch überrascht und man geht nach der Probefahrt soweit mit dem Preis runter, dass ich gar nicht anders kann als zu unterschreiben. Man wird sehen. So oder so ist der Plan, heute ein Auto zu kaufen. Nachdem ich vorher eins verkauft habe. Macht man ja auch nicht jeden Tag und ich finde, dass sind gute Gründe für schlechten Schlaf und frühes Wachsein.
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Mist, schon wieder Autothema. Aber wir sind in der Schlussrunde; das ist jetzt bald vorbei. Am Anfang könnte es noch Nachwehen geben, weil ich so begeistert bin vom neuen Auto und den lieben langen Tag davon berichten und schwärmen will. Aber das geht vorbei, bald kommt dann der Alltag, Dinge wie Beschleunigung und coole Features in der App werden zur Normalität und peu à peu werden die Erwähnungen weniger, die Schwärmerei lässt nach und irgendwann kommt das Ding nur noch zur Sprache, wenn es zickt und nervt. Das ist der Lauf der Dinge, ich mache mir da keine Illusion, das ist ja auch okay. Heute ist trotzdem ein aufregender Tag. Übrigens auch fürs Bankkonto, aber das weiß noch nichts von dem Drama, das ihm bevorsteht. Hab ihm nichts gesagt, sonst hätte es auch schlecht geschlafen.
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Auch andere sind anscheinend ab und an um vier wach.
Das arme kaputte Auto kommt dann zu Ralf Schuhmachers Firma, die hoffentlich so nett sind und mir noch viel Geld dafür geben. Verdient hätte es diese treue Seele. Naja, so treu eigentlich auch nicht, sonst hätte sie noch ein paar Jahre durchgehalten, aber nun denn. Man steckt nicht drin.
Sobald das über die Bühne ist (und es muss über die Bühne gehen, sonst werde ich wahnsinnig), geht es für mich weiter zur Probefahrt im Wunschmodell für die Zukunft. Ich habe schon eine Route rund ums dortige Autohaus aufs Handy geladen und bin sehr gespannt - sowohl auf die Fahrt, wie auch auf die Farbe. Die wäre etwas, sagen wir mal, ungewöhnlich. Und grell. Aber hey: wenn die Welt etwas braucht, dann ja wohl Farbe.
Ein bisschen fies ist das schon mit der Probefahrt, denn eigentlich ist relativ klar, dass ich dieses Modell kaufen werde... allerdings nicht bei diesem Händler. Dafür ist der Preis exorbitant höher als das Angebot, dass ich von einem anderen Händler hier in der Gegend habe. Vielleicht werde ich aber auch überrascht und man geht nach der Probefahrt soweit mit dem Preis runter, dass ich gar nicht anders kann als zu unterschreiben. Man wird sehen. So oder so ist der Plan, heute ein Auto zu kaufen. Nachdem ich vorher eins verkauft habe. Macht man ja auch nicht jeden Tag und ich finde, dass sind gute Gründe für schlechten Schlaf und frühes Wachsein.
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Mist, schon wieder Autothema. Aber wir sind in der Schlussrunde; das ist jetzt bald vorbei. Am Anfang könnte es noch Nachwehen geben, weil ich so begeistert bin vom neuen Auto und den lieben langen Tag davon berichten und schwärmen will. Aber das geht vorbei, bald kommt dann der Alltag, Dinge wie Beschleunigung und coole Features in der App werden zur Normalität und peu à peu werden die Erwähnungen weniger, die Schwärmerei lässt nach und irgendwann kommt das Ding nur noch zur Sprache, wenn es zickt und nervt. Das ist der Lauf der Dinge, ich mache mir da keine Illusion, das ist ja auch okay. Heute ist trotzdem ein aufregender Tag. Übrigens auch fürs Bankkonto, aber das weiß noch nichts von dem Drama, das ihm bevorsteht. Hab ihm nichts gesagt, sonst hätte es auch schlecht geschlafen.
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Auch andere sind anscheinend ab und an um vier wach.
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Donnerstag, 22. Januar 2026
Kratzbaum gegen Unausgeglichenheit
Es gibt Neues von der Autofront. Vielleicht geht es jetzt ganz schnell. Morgen ist (hoffentlich) der Verkauf des kaputten Autos durch und auch morgen ist eine Probefahrt mit einem (wahrscheinlich) neuen. Wo es denn gekauft wird ist noch nicht klar, aber DASS es gekauft wird eigentlich schon. Dann käme (eventuell) eine lange Wartezeit oder (vielleicht) auch nicht. Morgen also.
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Gestern in der Mittagspause laufen gewesen. Nachdem ich eigentlich schon soweit war, mich krankzumelden, wirkte die frische Luft und vor allem die Sonne Wunder und ich hielt den Tag durch. Danke, Vitamin D.
Laufen klappte auch ganz gut, mit der Zeit bin ich zufrieden und es waren am Ende immerhin auch etwas über sechs Kilometer. Eigentlich perfekt für eine Mittagspause (bei der Geschwindigkeit, mit der ich unterwegs bin).
Ganz durch war der psychische Schlamassel noch nicht, aber gut auszuhalten. Am Abend habe ich noch einen Kratzbaum für die kleine Katze aufgebaut. Der stand schon ewig im Karton oben rum, wurde nie aufgebaut, weil die Katzis dann eigentlich schon zu groß dafür waren, aber da ich das Gefühl habe, dass die kleine Katze etwas unausgeglichen ist, hat sie nun den Baum zum Kratzen und Chillen. Bin gespannt, ob sie auch hochklettert. Wenn ich eine Katze wäre: ich würde es tun. Die Liegeflächen sehen sehr chillig aus.
Was mir gerade auffällt: auch die kleine Katze ist unausgeglichen. Ob das aus Solidarität ist und wenn ja: in welche Richtung? Sie ist unausgeglichen aus Solidarität zu meiner Unausgeglichenheit oder umgekehrt? Jetzt hat sie jedenfalls einen Kratzbaum - vielleicht hilft das. Und ich bald (hoffentlich) wieder ein Auto. Das wäre dann quasi mein Kratzbaum. Wobei ich nicht wegen fehlendem Auto unausgeglichen und nervlich belastet bin. Das geht ganz gut momentan. Aber dass das alte Auto sich so plötzlich und rabiat verabschiedetet hat... das nervt.
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Ansonsten: zu früh wach, Kopfschmerzen, dies, das.
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Gestern in der Mittagspause laufen gewesen. Nachdem ich eigentlich schon soweit war, mich krankzumelden, wirkte die frische Luft und vor allem die Sonne Wunder und ich hielt den Tag durch. Danke, Vitamin D.
Laufen klappte auch ganz gut, mit der Zeit bin ich zufrieden und es waren am Ende immerhin auch etwas über sechs Kilometer. Eigentlich perfekt für eine Mittagspause (bei der Geschwindigkeit, mit der ich unterwegs bin).
Ganz durch war der psychische Schlamassel noch nicht, aber gut auszuhalten. Am Abend habe ich noch einen Kratzbaum für die kleine Katze aufgebaut. Der stand schon ewig im Karton oben rum, wurde nie aufgebaut, weil die Katzis dann eigentlich schon zu groß dafür waren, aber da ich das Gefühl habe, dass die kleine Katze etwas unausgeglichen ist, hat sie nun den Baum zum Kratzen und Chillen. Bin gespannt, ob sie auch hochklettert. Wenn ich eine Katze wäre: ich würde es tun. Die Liegeflächen sehen sehr chillig aus.
Was mir gerade auffällt: auch die kleine Katze ist unausgeglichen. Ob das aus Solidarität ist und wenn ja: in welche Richtung? Sie ist unausgeglichen aus Solidarität zu meiner Unausgeglichenheit oder umgekehrt? Jetzt hat sie jedenfalls einen Kratzbaum - vielleicht hilft das. Und ich bald (hoffentlich) wieder ein Auto. Das wäre dann quasi mein Kratzbaum. Wobei ich nicht wegen fehlendem Auto unausgeglichen und nervlich belastet bin. Das geht ganz gut momentan. Aber dass das alte Auto sich so plötzlich und rabiat verabschiedetet hat... das nervt.
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Ansonsten: zu früh wach, Kopfschmerzen, dies, das.
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Mittwoch, 21. Januar 2026
Niedrige Resilienz
4.30 Uhr. Eine beschissene Zeit, um aufzuwachen, aber war nun mal so. Nach einer weiteren halben Stunde hin- und herwälzen bin ich dann doch aufgestanden. Natürlich mit Kopfschmerzen. Es läuft wirklich unrund.
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Einen Teil der Schuld hat der orange Trottel. Jede Nachricht über ihn, jedes Wort von ihm, jede Headline in der er erwähnt wird, senkt meine Resilienz. Allerdings entkommt man ihm nicht. Versuchen Sie es mal... keine Chance. Das Böse ist immer und überall. Das wusste die EAV schon.
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Einer meiner Chefs von vor vielen Jahren treibt sich in Davos rum. Weshalb ist mir nicht ganz klar. Er ist Gründer einer Firma, die am Neuen Markt groß geworden, aber seither mehr oder weniger in der Bedeutungslosigkeit gelandet ist. Er ist weiterhin in dieser Firma, aber mit wem er in Davos über was reden sollte, ist mir nicht ganz klar. Ihm selbst wahrscheinlich auch nicht, aber ist ja eine schöne Gegend und das Geld vom damaligen Börsengang sollte auch nicht komplett verbraten sein, also wieso nicht einen Ausflug in die Schweiz. Es sei ihm gegönnt. Er ist auch wirklich nett und ich mochte ihn. Da er m.W. keinen Privatjet hat, ist auch die Anreise kein gewaltiger Schuss vor den klimatischen Bug, also alles okay. Und wer weiß, vielleicht kommt er ja doch irgendwie mit den Strippenziehern im Hintergrund ins Gespräch. Vielleicht ist er selbst einer dieser Strippenzieher und ich weiß das nur nicht. Alles ist möglich.
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7.20 Uhr. Eine beschissene Zeit, um mit der Arbeit anzufangen, aber egal. Vorteil: es ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Nachteil: viel früher raus komme ich trotzdem nicht. Nun denn, auf in den Kampf. Erstes ToDo des Tages wäre Struktur in mein Chaos bringen. Würde vieles vereinfachen. Wohlan, lasset die Spiele beginnen.
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Einen Teil der Schuld hat der orange Trottel. Jede Nachricht über ihn, jedes Wort von ihm, jede Headline in der er erwähnt wird, senkt meine Resilienz. Allerdings entkommt man ihm nicht. Versuchen Sie es mal... keine Chance. Das Böse ist immer und überall. Das wusste die EAV schon.
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Einer meiner Chefs von vor vielen Jahren treibt sich in Davos rum. Weshalb ist mir nicht ganz klar. Er ist Gründer einer Firma, die am Neuen Markt groß geworden, aber seither mehr oder weniger in der Bedeutungslosigkeit gelandet ist. Er ist weiterhin in dieser Firma, aber mit wem er in Davos über was reden sollte, ist mir nicht ganz klar. Ihm selbst wahrscheinlich auch nicht, aber ist ja eine schöne Gegend und das Geld vom damaligen Börsengang sollte auch nicht komplett verbraten sein, also wieso nicht einen Ausflug in die Schweiz. Es sei ihm gegönnt. Er ist auch wirklich nett und ich mochte ihn. Da er m.W. keinen Privatjet hat, ist auch die Anreise kein gewaltiger Schuss vor den klimatischen Bug, also alles okay. Und wer weiß, vielleicht kommt er ja doch irgendwie mit den Strippenziehern im Hintergrund ins Gespräch. Vielleicht ist er selbst einer dieser Strippenzieher und ich weiß das nur nicht. Alles ist möglich.
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7.20 Uhr. Eine beschissene Zeit, um mit der Arbeit anzufangen, aber egal. Vorteil: es ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Nachteil: viel früher raus komme ich trotzdem nicht. Nun denn, auf in den Kampf. Erstes ToDo des Tages wäre Struktur in mein Chaos bringen. Würde vieles vereinfachen. Wohlan, lasset die Spiele beginnen.
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