Dienstag, 5. Mai 2026
Podcaststress

Mit einer Ausrede der Fahrt ins Headquarter entkommen, wobei mein Körper meinte, der Ausrede (Magen-Darm) ein bisschen Fundament mitgeben zu müssen. Er grummelt.

Es gibt einige krankheitsbedingte Ausfälle, weshalb der weite Weg ins Büro wenig Sinn gemacht hätte. Heute sind auch noch (gewollt) viele da, was mir wiederum ein Greuel ist. Kann man ja aber auch nur bedingt ansprechen... ach, egal. Jedenfalls bin ich heute zuhause, was mir vier Stunden Bahnfahrerei erspart* und somit vier Stunden mehr an Arbeitszeit zur Verfügung stellt. Und da es besagte krankheitsbedingte Ausfälle gibt, kann ich diese Zeit auch sinnvoll nutzen. Jetzt liegt es an mir (und der auf der Lauer liegenden Prokrastination) dies auch wirklich zu tun.

Die fehlende Bahnfahrzeit fehlt mir allerdings beim Abhören der angesammelten Podcasts. Bei den Must-Hears bin ich bei letztem Freitag; da aber am Anfang. Es fehlt der Sonntag und morgen kommt schon wieder neues Material. Auf Halde liegen aber noch ganz viele andere Podcasts, die für irgendwann, wobei irgendwann dann wohl nie sein wird. Speziell die "tagesaktuellen" Podcasts kann ich eigentlich durch die Bank löschen. Was interessiert es jetzt noch, was Nina Chuba & Momme Hitzemann Ende Ende März bei Apokalypse & Filterkaffee zur Lage der Welt erzählt haben und auch die noch gespeicherten Folgen vom NDR-Corona-Update werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr hören. Ich gehe davon aus, dass es bei der nächsten Pandemie frische Folgen geben wird.

Beim Laufen hören ich Podcasts, aber erst nachdem einige Songs gelaufen sind. Keine Ahnung, wieso sich diese Routine eingeschlichen hat, aber nun ist es eben so. Da meine Läufe kurz sind, komme ich oft gar nicht zum Podcast oder höre nur den Anfang. Weiter gehts dann beim nächsten Lauf... und den Songs davor. Alles ein bisschen kompliziert. Podcaststress. Auch ein Phänomen der Neuzeit.

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Müde.


* gerade geschaut: Die Fahrt wäre ohnehin ausgefallen

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