Freitag, 3. April 2026
Fischgroßeinkauf
Nach all den Jahren katholischen Religionsunterricht, weiß ich erstaunlich wenig über Ostern. Irgendwas mit Auferstehung und so, das ist klar, aber was war denn nun konkret an Karfreitag? Wahrscheinlich Angelausflug, denn auf den überall in der Gegend verkaufen die Vereine Fisch.
Auch ich werde nachher anstehen und Fisch kaufen. Zum Mitnehmen. Und die Leute hinter mir werden mich hassen, denn ich muss einiges an Fisch besorgen. Da sind die Fritteusen nur so sprudeln vor Freude. Vier Stück hatten sie letztes Jahr im Einsatz, aber selbst die werden nicht reichen, wenn ich mit meiner Großbestellung antanze.
Sobald dieser Großeinkauf erledigt ist, bringe ich alles zur Festivität, und der Kartoffelsalat schlotzig auf seinen Einsatz und viele hungrige Mäuler auf mich warten. Dann heißt es "Preiset den Herren. Und N'gudn."
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Nach drei Stunden ging gestern nichts mehr. Man meldet sich mittlerweile über ein Portal krank, aber natürlich habe ich auch noch ein paar Leute via Email informiert und eine Out of Office Nachricht in die Mailbox gesetzt.
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...so einfach lässt es sich dann doch nicht umschiffen. Klar haben die Kopfschmerzen und diese Magensache mit dem Termin diese Woche zu tun. Und klar, ist das sowas wie eine kleine Flucht. Aber ich rede es mir schön mit "Luft holen", "Durchatmen" und "Zur Ruhe kommen". Was es auch war. Nur: ob das reicht? Was ist das für ein "Durchatmen", wenn da ständig etwas in der Luft hängt und sie verpestet.
Nun steht ein langes Wochenende an, aber direkt danach, am Dienstag, geht es ins Headquarter und somit in die Höhle des Löwen. Ich werde ansprechen, was mich stört und ich habe einen kleinen Plan, wie ich das machen werden. Und vielleicht brauche ich danach noch mehr Zeit, um "Luft zu holen", "Durchzuatmen" und "zur Ruhe zu kommen". Das war schon mal der Fall, es war so unendlich wichtig und nicht mehr anders gegangen. Vielleicht bin ich wieder an dem Punkt und möchte es mir nur noch nicht eingestehen. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Übrigens ein Wort, dass ich bei dem Termin diese Woche benutzte: Niederlage. Und eigentlich ist das ein Grund, die Reissleine zu ziehen. Wenn sich etwas wie eine Niederlage anfühlt. Aber soweit bin ich noch nicht, nur: es brodelt. Und nun wird sich zeigen, ob die Temperatur heruntergedreht werden kann oder ob es irgendwann kocht... und dann überkocht.
Auch ich werde nachher anstehen und Fisch kaufen. Zum Mitnehmen. Und die Leute hinter mir werden mich hassen, denn ich muss einiges an Fisch besorgen. Da sind die Fritteusen nur so sprudeln vor Freude. Vier Stück hatten sie letztes Jahr im Einsatz, aber selbst die werden nicht reichen, wenn ich mit meiner Großbestellung antanze.
Sobald dieser Großeinkauf erledigt ist, bringe ich alles zur Festivität, und der Kartoffelsalat schlotzig auf seinen Einsatz und viele hungrige Mäuler auf mich warten. Dann heißt es "Preiset den Herren. Und N'gudn."
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Nach drei Stunden ging gestern nichts mehr. Man meldet sich mittlerweile über ein Portal krank, aber natürlich habe ich auch noch ein paar Leute via Email informiert und eine Out of Office Nachricht in die Mailbox gesetzt.
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...so einfach lässt es sich dann doch nicht umschiffen. Klar haben die Kopfschmerzen und diese Magensache mit dem Termin diese Woche zu tun. Und klar, ist das sowas wie eine kleine Flucht. Aber ich rede es mir schön mit "Luft holen", "Durchatmen" und "Zur Ruhe kommen". Was es auch war. Nur: ob das reicht? Was ist das für ein "Durchatmen", wenn da ständig etwas in der Luft hängt und sie verpestet.
Nun steht ein langes Wochenende an, aber direkt danach, am Dienstag, geht es ins Headquarter und somit in die Höhle des Löwen. Ich werde ansprechen, was mich stört und ich habe einen kleinen Plan, wie ich das machen werden. Und vielleicht brauche ich danach noch mehr Zeit, um "Luft zu holen", "Durchzuatmen" und "zur Ruhe zu kommen". Das war schon mal der Fall, es war so unendlich wichtig und nicht mehr anders gegangen. Vielleicht bin ich wieder an dem Punkt und möchte es mir nur noch nicht eingestehen. Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Übrigens ein Wort, dass ich bei dem Termin diese Woche benutzte: Niederlage. Und eigentlich ist das ein Grund, die Reissleine zu ziehen. Wenn sich etwas wie eine Niederlage anfühlt. Aber soweit bin ich noch nicht, nur: es brodelt. Und nun wird sich zeigen, ob die Temperatur heruntergedreht werden kann oder ob es irgendwann kocht... und dann überkocht.
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