Dienstag, 13. Oktober 2026
Knie -> Aua

Die Ibuprofen hauen mir ganz schön auf den Magen. Seit Freitag soll ich die morgens und abends nehmen, um die Entzündung im Knie in den Griff zu bekommen. Konkret ist es wohl der Meniskus, der meckert. War auch seit fast einer Woche nicht mehr laufen und tatsächlich fühlte es sich bisher auch nicht so an, als wäre das eine gute Idee. Der Orthopäde meinte, locker laufen sei durchaus drin, aber ich solle aufpassen, da durch die Ibuprofen das Schmerzempfinden gesenkt wäre und ich dadurch ungewollt übertreiben könnte. Die Gefahr sehe ich nicht, auch nicht ohne Ibuprofen. Mehr machen als unbedingt nötig, ist bei mir genetisch nicht vorgesehen. Vielleicht probiere ich es heute mal. Ganz vorsichtig. Oder ich gehe auf den Crosstrainer. Das ist schonender fürs Knie, denn: Eigentlich ist es ja ein Teufelskreis. Kein Sport, mehr Gewicht, mehr Gewicht falls dann doch mal Sport, Knie -> Aua. Mit ein bisschen Ausformulieren hätten wie hier eine wunderbare Doktorarbeit und einen angehenden Mediziner mit bald eigener Praxis, Porsche und sehr jungen Assistentinnen. Naja, jedenfalls nervt dieses Nichtstun und deshalb muss ich was tun, also quasi das "Nichts" streichen. Kann ja nicht so schwer sein und das Knie soll sich mal nicht so anstellen. Kriegt ja schließlich zweimal am Tag Ibuprofen. Die guten 400er.

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Und während ich darüber sinniere, ob ich heute in der Mittagspause vielleicht mal zarte 5 Kilometer in Angriff nehme, hat ein Bekannter am Samstag den Iron Man durchgezogen. Etwas über vierzehn Stunden. Dafür braucht es sicher ganz viel Ibuprofen...

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Es gibt ein Reclam-Buch mit Kaffeegeschichten. Die schönsten Geschichten über das Glück in der Tasse. Selten leuchtete das Wort "Zielgruppe" heller auf meiner Stirn.

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