Mittwoch, 4. November 2026
Gute Nachrichten morgens um fünf
Am Morgen war die Welt noch in Ordnung. Naja, so ziemlich. Nach der großen Bahn auf der großen Strecke war auch die S-Bahn unerwartet voll. Trotzdem Sitzplatz gehabt, also alles gut. Im Büro brannte schon Licht bei der Geschäftsleitung. Das ist ungewöhnlich für die Uhrzeit, aber es war auch ein ungewöhnlicher Tag. Soviel war schon angekündigt. Und es sollte sich bewahrheiten. Keine Details.
Für die Rückfahrt ein paar Minuten zu spät aus dem Büro gekommen. Ich wollte früher los, denn ein kleines Ritual meinerseits besteht darin, dass ich ein zwei S-Bahnstationen überspringe und zum Startpunkt der Linie fahre. Das bringt einen schönen Spaziergang, einen Schwall frischer Luft und eine leere S-Bahn, wenn ich einsteige. Mit den paar Minuten zu spät aus dem Büro war nicht sicher, ob ich es schaffen würde oder doch in einer der sonst ausgelassenen Haltestellen einsteigen müsste. Es hat dank Stechschritt geklappt. War sogar einiges zu früh und musste doof rumstehen. Aber auch das macht mir nichts. Die Ruhe nach dem vielen Austausch im Büro tut gut. Dieses Mal war es richtig viel Austausch.
Am Bahnhof machte die Bahn Bahndinge und es war chaotisch. Ich entschied mich für einen ICE in die andere große Stadt und von dort mit der S-Bahn nach Hause. Das klappte schließlich erstaunlich einfach - bis die S-Bahn von der einen großen Stadt in die andere fuhr und von dort aus nicht mehr weiter. Notarzteinsatz auf der Strecke. Den Rest kann man sich denken.
Es fuhren sehr lange keine S-Bahnen und auch keine anderen Züge. Die Strecke war gesperrt und sollte es - so erfuhr ich spät am Abend - noch lange bleiben. Das war aber zu Anfang nicht klar und man (also ich und sehr viele andere Leute, die den gleichen Weg hatten) wartete, ging von Gleis zu Gleis, um dort nach Einfahrt einer Bahn zu erfahren, dass diese nicht weiterfahren würde, weil: Strecke gesperrt.
Irgendwann kam die Einsicht und der Plan, einen Bus zu nehmen. Das wollten sehr viele andere Menschen auch und somit war der Bus randvoll. Ich kam gerade noch rein, kurz nach mir war fertig und der Rest musste draußen bleiben. Immerhin konnte man trotz Stehplatz nicht umfallen. Trotzdem ist eine Stunde Fahrt in dieser Haltung sehr anstrengend. Zwischendurch hieß es noch einmal umsteigen - in einer anderen sehr vollen Bus, aber irgendwann war es geschafft. Knapp drei Stunden später zuhause als geplant. Blöde Sache, aber nichts im Vergleich zu der Person, die die Ursache dafür war. Und die Person, die die Bahn fuhr. Puh.
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Seit halb fünf wach. Ungeplant. Um fünf aufgegeben und das Bett verlassen. MoMa läuft da eigentlich noch nicht, aber den Midterms sei Dank heute schon. Den Tag mit guten Nachrichten starten, entschuldigt sogar die frühe Uhrzeit. Die blaue Welle ist ein Tsunami. Hach.
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Urlaub vor Weihnachten bis Ende des Jahres ist genehmigt. Einer bescheuerten Policy zufolge kann ich die paar Resttage nicht ins neue Jahr mitnehmen; sonst hätte ich die ersten Januartage noch mitgenommen. Es kommt ein bisschen auf die Abteilungsleitung an, ob es eine Art "Sondergenehmigung" gibt. Bei mir gibts keine.
Ich hasse diese Spielchen.
Für die Rückfahrt ein paar Minuten zu spät aus dem Büro gekommen. Ich wollte früher los, denn ein kleines Ritual meinerseits besteht darin, dass ich ein zwei S-Bahnstationen überspringe und zum Startpunkt der Linie fahre. Das bringt einen schönen Spaziergang, einen Schwall frischer Luft und eine leere S-Bahn, wenn ich einsteige. Mit den paar Minuten zu spät aus dem Büro war nicht sicher, ob ich es schaffen würde oder doch in einer der sonst ausgelassenen Haltestellen einsteigen müsste. Es hat dank Stechschritt geklappt. War sogar einiges zu früh und musste doof rumstehen. Aber auch das macht mir nichts. Die Ruhe nach dem vielen Austausch im Büro tut gut. Dieses Mal war es richtig viel Austausch.
Am Bahnhof machte die Bahn Bahndinge und es war chaotisch. Ich entschied mich für einen ICE in die andere große Stadt und von dort mit der S-Bahn nach Hause. Das klappte schließlich erstaunlich einfach - bis die S-Bahn von der einen großen Stadt in die andere fuhr und von dort aus nicht mehr weiter. Notarzteinsatz auf der Strecke. Den Rest kann man sich denken.
Es fuhren sehr lange keine S-Bahnen und auch keine anderen Züge. Die Strecke war gesperrt und sollte es - so erfuhr ich spät am Abend - noch lange bleiben. Das war aber zu Anfang nicht klar und man (also ich und sehr viele andere Leute, die den gleichen Weg hatten) wartete, ging von Gleis zu Gleis, um dort nach Einfahrt einer Bahn zu erfahren, dass diese nicht weiterfahren würde, weil: Strecke gesperrt.
Irgendwann kam die Einsicht und der Plan, einen Bus zu nehmen. Das wollten sehr viele andere Menschen auch und somit war der Bus randvoll. Ich kam gerade noch rein, kurz nach mir war fertig und der Rest musste draußen bleiben. Immerhin konnte man trotz Stehplatz nicht umfallen. Trotzdem ist eine Stunde Fahrt in dieser Haltung sehr anstrengend. Zwischendurch hieß es noch einmal umsteigen - in einer anderen sehr vollen Bus, aber irgendwann war es geschafft. Knapp drei Stunden später zuhause als geplant. Blöde Sache, aber nichts im Vergleich zu der Person, die die Ursache dafür war. Und die Person, die die Bahn fuhr. Puh.
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Seit halb fünf wach. Ungeplant. Um fünf aufgegeben und das Bett verlassen. MoMa läuft da eigentlich noch nicht, aber den Midterms sei Dank heute schon. Den Tag mit guten Nachrichten starten, entschuldigt sogar die frühe Uhrzeit. Die blaue Welle ist ein Tsunami. Hach.
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Urlaub vor Weihnachten bis Ende des Jahres ist genehmigt. Einer bescheuerten Policy zufolge kann ich die paar Resttage nicht ins neue Jahr mitnehmen; sonst hätte ich die ersten Januartage noch mitgenommen. Es kommt ein bisschen auf die Abteilungsleitung an, ob es eine Art "Sondergenehmigung" gibt. Bei mir gibts keine.
Ich hasse diese Spielchen.
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