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Dienstag, 11. Januar 2011
It' all 'bout the money
Die Bankkonten zu checken machte auch schon mal mehr Spaß. Jetzt kann man zuschauen, wie es täglich weniger wird, einmal im Monat gibt es dann einen kleinen positiven Schub, der das Ganze aber nie wieder auf den Stand des Vormonats hieven kann. Es ist abzusehen, wie lange das noch funktioniert. Genau genommen läuten die Alarmglocken schon schriller als Nina Hagen je singen könnte und die Warnlampen leuchten sich wund. Das Frustrierende dabei ist, dass nicht einmal ein Zwegat etwas dagegen machen könnte. Es ist einfach so, dass ich Monat für Monat umsonst schufte, weil klar ist, dass ich am Ende des Monats noch mehr in den Miesen stecke als im Monat zuvor. Kein Ausweg in Sicht, keine Rettung möglich. Die einzige Motivation morgen für morgen aufzustehen ist, dass es ohne Arbeit dann doch ziemlich langweilig ist - und wenn man dazu noch so megagefrustet ist auch ziemlich gefährlich. Da kann man auf dumme Ideen kommen.
Andererseits gibt es Momente, in denen ich sogar bezahlen würde, um im Büro zu sein. Die "Never fuck the company"-Ignorierer sind beispielsweise ein täglicher Quell der Freude und werden dieses Jahr noch um einiges amüsanter werden. Oder die Damen mit Dauer-PMS, die mit ihrem ewigen Gezicke, Gemeckere und Getobe so lachhaft sind wie eine gute Britcom. Last but not least werde ich dort auch bekocht und schon alleine deshalb lohnt es sich dort zu sein. Sonst würde ich mich ja nur noch von Junk ernähren.
Trotzdem alles ziemlich anstrengend.
Andererseits gibt es Momente, in denen ich sogar bezahlen würde, um im Büro zu sein. Die "Never fuck the company"-Ignorierer sind beispielsweise ein täglicher Quell der Freude und werden dieses Jahr noch um einiges amüsanter werden. Oder die Damen mit Dauer-PMS, die mit ihrem ewigen Gezicke, Gemeckere und Getobe so lachhaft sind wie eine gute Britcom. Last but not least werde ich dort auch bekocht und schon alleine deshalb lohnt es sich dort zu sein. Sonst würde ich mich ja nur noch von Junk ernähren.
Trotzdem alles ziemlich anstrengend.
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Montag, 10. Januar 2011
Ein bisschen Ruhm tut auch mal gut
I got my name in lights with notcelebrity.co.uk
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Samstag, 1. Januar 2011
2010
2010 war ein ziemlich durchwachsenes Jahr, aber im Rückblick waren das so ziemlich alle Jahre im letzten halben Jahrzehnt. 2011 könnte besser werden, aber da muss ich meinen Arsch wohl selber hochkriegen. Vorsätze und so, Sie wissen schon.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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Mittwoch, 1. Dezember 2010
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Hätte nie gedacht, dass ich mal an den Punkt komme, an dem ich gewisse Meldungen in der Zeitung aus einem anderen Blickwinkel betrachte und mir sogar vorstellen kann, warum manche Menschen so handelten, wie sie handelten, was aber so außerhalb der Norm lag, dass es eine Meldung wert war.
Ich habe keine Lust das Programm der letzten Jahre noch einmal zu fahren und schon gar nicht die verschärfte Variante des letzten Jahres. Eigentlich dachte ich, dass es Möglichkeiten gäbe; dass so etwas nie wieder geschehen würde, aber dem scheint nicht so zu sein. Klar gibt es Möglichkeiten, aber die erst ab einem bestimmten Punkt. Ich stehe wieder genauso alleine da wie letztes Jahr und kann wieder nur hoffen, dass nichts Schlimmes passiert. Oder besser noch: hoffen, dass etwas Schlimmes passiert, aber das nur partiell und nur bestimmte Personen betreffend. Die Chancen stehen morgen ganz gut: es ist glatt und die Reaktionszeit wahrscheinlich noch nicht die Beste.
Die Chance war da, aber sie wurde nicht genutzt und Mitleid habe ich schon lange nicht mehr. Angestaute Aggressivität lässt sich nur bis zu einem bestimmten Maß in Selbstzerstörung ummünzen und dieses Maß ist übervoll. Und schwupp ist man dann eine Meldung in der Zeitung. Aber keine Sorge: noch halten die pazifistischen Gene das Ganze einigermaßen im Zaum. Aber wer weiß wie lange noch. Es wird ja nicht einfacher, sonder immer schlimmer. Das zeigt die Erfahrung.
Ich habe keine Lust das Programm der letzten Jahre noch einmal zu fahren und schon gar nicht die verschärfte Variante des letzten Jahres. Eigentlich dachte ich, dass es Möglichkeiten gäbe; dass so etwas nie wieder geschehen würde, aber dem scheint nicht so zu sein. Klar gibt es Möglichkeiten, aber die erst ab einem bestimmten Punkt. Ich stehe wieder genauso alleine da wie letztes Jahr und kann wieder nur hoffen, dass nichts Schlimmes passiert. Oder besser noch: hoffen, dass etwas Schlimmes passiert, aber das nur partiell und nur bestimmte Personen betreffend. Die Chancen stehen morgen ganz gut: es ist glatt und die Reaktionszeit wahrscheinlich noch nicht die Beste.
Die Chance war da, aber sie wurde nicht genutzt und Mitleid habe ich schon lange nicht mehr. Angestaute Aggressivität lässt sich nur bis zu einem bestimmten Maß in Selbstzerstörung ummünzen und dieses Maß ist übervoll. Und schwupp ist man dann eine Meldung in der Zeitung. Aber keine Sorge: noch halten die pazifistischen Gene das Ganze einigermaßen im Zaum. Aber wer weiß wie lange noch. Es wird ja nicht einfacher, sonder immer schlimmer. Das zeigt die Erfahrung.
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Sonntag, 7. November 2010
We are the People
Kürzlich über ein Video auf youtube (Golfkram, fragen Sie nicht) auf einen Song aufmerksam geworden, den ich sensationell fand. Es passte alles: das Setting, die Stimmung, der Song. Den Namen der Kombo konnte ich mir so einigermaßen merken, aber es war dann doch nicht mehr so wichtig und es geriet einige Tage in Vergessenheit. Bis heute. Da kam ein Song im Radio und den fand ich super. Das ultraausgefeilte Hightechdingens am Radio nannte mir den Namen der Band und siehe da: es war diesselbe. Zwei Gute Songs in kurzer Zeit und dann noch vom gleichen Interpreten... sowas hat man selten. Es lohnte sich als dranzubleiben. Beim TV-Switchen machte es bei einem Werbeblock plötzlich Klick und nun weiß ich auch, woher ich den zweiten Song kenne. Es ist jener hier:
Yep, das ist von dem Telekomdienstleister, der bis vor kurzem noch der Meinung war, dass es total toll wäre, wenn die Blog– und überhaupt die ganze digitale Welt doch auch seine Dienste in Anspruch nähme und dafür eine ganz und gar untolle Kampagne hochgezogen hat, die der Headagentur zu Recht den Kopf kostete. Der neue Spot ist das komplette Gegenteil, nämlich ziemlich cool und vor allem mit eben jener coolen Musik unterlegt. Aber Scheiss auf Werbung: da sind noch einige mehr Perlen auf der CD (die keine ist, weil via iTunes heruntergeladen).
Und demnächst erzähle ich, warum ich mir heute so richtig fehl am Platz vorkam.
Yep, das ist von dem Telekomdienstleister, der bis vor kurzem noch der Meinung war, dass es total toll wäre, wenn die Blog– und überhaupt die ganze digitale Welt doch auch seine Dienste in Anspruch nähme und dafür eine ganz und gar untolle Kampagne hochgezogen hat, die der Headagentur zu Recht den Kopf kostete. Der neue Spot ist das komplette Gegenteil, nämlich ziemlich cool und vor allem mit eben jener coolen Musik unterlegt. Aber Scheiss auf Werbung: da sind noch einige mehr Perlen auf der CD (die keine ist, weil via iTunes heruntergeladen).
Und demnächst erzähle ich, warum ich mir heute so richtig fehl am Platz vorkam.
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