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Samstag, 12. März 2011
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Angesichts der Zustände in Japan und Lybien empfände ich es unpassend hier zu jammern. Probleme sind immer relativ und für den einen sind manche Dinge ungleich dramatischer als sie für einen anderen wären. Japan und Lybien (und vermutlich noch vieles andere woanders) spielen aber in einer eigenen, traurigen Liga. Also kein Gejammer.
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Sonntag, 27. Februar 2011
Kochen
Der Knoblauch wird in feine Scheiben geschnitten und mit Olivenöl und etwas Butter (das macht die Soße sämiger) angeschwitzt. Dann kommen die in Scheiben geschnittenen Cherrytomaten und in Ermangelung frischen Basilikums etwas aus der Gewürzdose dazu. Abschließend noch einen Schuss Balsamico-Essig und etwas gehobelter Parmesan. Das Ganze schüttet man über einen Berg Nudeln, verschmischt alles gut und richtet an. Darüber raspelt man noch ein paar Scheiben Parmesan. Fertig.
Kochen ist wirklich nicht die hohe Kunst; zumindest nicht, wenn es um solche Basics geht. Letztlich ist es wie mit Photoshop: man braucht gutes Werkzeug (scharfe Messer vs. einen schnellen Rechner) und muss sich ein gewissen Basiswissen aneigenen (Butter nicht zu heiß werden lassen vs. Magenta+Yellow=Rot). Der Rest kommt dann von alleine. Man muss es nur machen, immer wieder machen. Dann wird man schneller, sich wiederholende Abläufe gehen einem leichter von der Hand und ähnlich wie bei den Effekten in Photoshop lernt man durch Ausprobieren, dass man gewisse Kräuter eher sparsam einsetzen sollte, um das Ergebnis im Gesamten zu optimieren.
Nächste Woche dann Meatballs zu Spaghetti. Sollte auch machbar sein. So als alter Photoshop-Hase.
Kochen ist wirklich nicht die hohe Kunst; zumindest nicht, wenn es um solche Basics geht. Letztlich ist es wie mit Photoshop: man braucht gutes Werkzeug (scharfe Messer vs. einen schnellen Rechner) und muss sich ein gewissen Basiswissen aneigenen (Butter nicht zu heiß werden lassen vs. Magenta+Yellow=Rot). Der Rest kommt dann von alleine. Man muss es nur machen, immer wieder machen. Dann wird man schneller, sich wiederholende Abläufe gehen einem leichter von der Hand und ähnlich wie bei den Effekten in Photoshop lernt man durch Ausprobieren, dass man gewisse Kräuter eher sparsam einsetzen sollte, um das Ergebnis im Gesamten zu optimieren.
Nächste Woche dann Meatballs zu Spaghetti. Sollte auch machbar sein. So als alter Photoshop-Hase.
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Freitag, 18. Februar 2011
Beschissen
Irgendwann fang ich dann an...
Gibt so Tage, die man nicht beschönigen kann. Sie sind einfach nur beschissen, ohne wenn und aber abgrundtief beschissen. Manchmal sind es auch viele Tage am Stück. Wenn es Wochen werden ist das unschön und wenn es noch länger dauert, sollte einem das zu denken geben. Das Perfide: man gewöhnt sich an so manche Scheiße, akzeptiert sie womöglich irgendwann sogar. Aber das sollte man nicht. Das Leben ist nicht dazu da nur beschissen zu sein. Es sollte auch lichte Momente geben. Es sollte sogar grell leuchtende Momente geben. Momente, die einem soviel Kraft geben, dass sie die paar beschissenen Phasen mühelos überscheinen. Bestimmt gibt es diese Momente auch. Bei jedem. Gefährlich wird es, wenn man diese Momente nicht mehr zu schätzen weiß, sie nicht mehr erkennt oder sie einfach nicht mehr würdigt (vielleicht gerade deshalb, weil man sie nicht mehr erkennt). Das ist dann so richtig beschissen.
Vielleicht ist es aber auch schon ein erster lichter Moment, wenn man das erkennt. Aber selbst das ist frustrierend.
Gibt so Tage, die man nicht beschönigen kann. Sie sind einfach nur beschissen, ohne wenn und aber abgrundtief beschissen. Manchmal sind es auch viele Tage am Stück. Wenn es Wochen werden ist das unschön und wenn es noch länger dauert, sollte einem das zu denken geben. Das Perfide: man gewöhnt sich an so manche Scheiße, akzeptiert sie womöglich irgendwann sogar. Aber das sollte man nicht. Das Leben ist nicht dazu da nur beschissen zu sein. Es sollte auch lichte Momente geben. Es sollte sogar grell leuchtende Momente geben. Momente, die einem soviel Kraft geben, dass sie die paar beschissenen Phasen mühelos überscheinen. Bestimmt gibt es diese Momente auch. Bei jedem. Gefährlich wird es, wenn man diese Momente nicht mehr zu schätzen weiß, sie nicht mehr erkennt oder sie einfach nicht mehr würdigt (vielleicht gerade deshalb, weil man sie nicht mehr erkennt). Das ist dann so richtig beschissen.
Vielleicht ist es aber auch schon ein erster lichter Moment, wenn man das erkennt. Aber selbst das ist frustrierend.
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Montag, 7. Februar 2011
Termine, Termine
Einen Termin beim Jugendamt absagen zu müssen, weil man an dem Tag schon einen Termin beim Diplom-Sozialpädagogen hat, sagt eigentlich alles über die aktuelle Situation.
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Freitag, 14. Januar 2011
Ämter
Die eine Person schreibt, sie sei nicht mehr zuständig, die andere ist krank und eventuell nächste Woche erreichbar, aber so richtig weiß man das noch nicht. Die dritte Person ist nicht erreichbar, den ganzen Tag. Wahrscheinlich definieren die Notfall anders, was vielleicht auch mit der Sichtweise und der Relation zusammenhängt. Trotzdem frustrierend. Und hinterher will es wieder keiner gewesen sein; jeder hat alles richtig gemacht. Hätten sie vielleicht auch, so sie denn darüber informiert gewesen wären.
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