... newer stories
Samstag, 30. Juni 2012
2880
Er will einen Laktattest machen. Meinetwegen, nur: wozu? Eigentlich ist zum Anfang nur wichtig, dass ich nicht gleich kollabiere, die wichtigsten Lebenserhaltungsfunktionen aufrecht erhalten werden und überhaupt alles einigermaßen ohne größere Schäden über die Bühne geht. Also quasi eine Basis schaffen, bei der es Sinn macht Protokoll zu führen. Aber nun denn. Das wäre ganz wenig Blut, meinte er, es tut auch nicht weh und so weiter und so fort. Ich sehe schon die roten Lampen vor mir, die angehen, wenn dieses Blut ins Messgerät gelangt. Da bin ich dann zum Glück nicht live dabei. Kostenmäßig tendiert es ins vierstellige, wenn man die Uhr dazurechnet, die ganz enorm wichtig scheint, ist man sogar schon drin. Ein Haufen Geld, aber andererseits: wenn man das für mieses Essen und sonstigen Mist verpulvert ist es auch weg und hat keinen mittel- oder langfristigen Auswirkungen aufs Wohlbefinden. Teilweise ist es sogar kontraproduktiv. Also teste ich das mal und lasse mich überraschen. Den ersten richtigen Termin nächste Woche musste ich schon verschieben. Fängt ja großartig an.
Wir saßen beim Gespräch übrigens auf der Terrasse. Das war am frühen Nachmittag noch machbar, später ging das nicht mehr. Laut Thermometer waren es dann 34 Grad, in der Sonne eher mehr. Da ist es eigentlich nur drinnen einigermaßen erträglich und auch nur dann, wenn man nicht aufgrund von wasweißich einen zickenden Magen-Darm-Trakt, gepaart mit Schweißausbrüchen in Niagarafalldimension hat. Ich nehme es von der positiven Seite: ich habe geschwitzt und abgenommen wahrscheinlich auch. Und das war nur zum Teil Wasser. Mal sehen, wie ich die Tomaten und den Salat morgen vertrage. Für den Notfall, also falls gar nichts geht, habe ich auch Ben&Jerry-Eis mitgenommen. Die kleinen Portionen.
Und wenn es mir morgen besser geht, lasse ich mich von Iwan (oder so ähnlich) durchkneten. Fragen Sie nicht.
Wir saßen beim Gespräch übrigens auf der Terrasse. Das war am frühen Nachmittag noch machbar, später ging das nicht mehr. Laut Thermometer waren es dann 34 Grad, in der Sonne eher mehr. Da ist es eigentlich nur drinnen einigermaßen erträglich und auch nur dann, wenn man nicht aufgrund von wasweißich einen zickenden Magen-Darm-Trakt, gepaart mit Schweißausbrüchen in Niagarafalldimension hat. Ich nehme es von der positiven Seite: ich habe geschwitzt und abgenommen wahrscheinlich auch. Und das war nur zum Teil Wasser. Mal sehen, wie ich die Tomaten und den Salat morgen vertrage. Für den Notfall, also falls gar nichts geht, habe ich auch Ben&Jerry-Eis mitgenommen. Die kleinen Portionen.
Und wenn es mir morgen besser geht, lasse ich mich von Iwan (oder so ähnlich) durchkneten. Fragen Sie nicht.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 29. Juni 2012
...
Das heimische Büro direkt unter dem Dach zu haben ist an Tagen wie diesen keine Freude. Am Nachmittag waren es satte 33 Grad hier drinnen. Angenehm ist anders. Dummerweise kann ich den Ventilator wie geschrieben nicht anmachen, weil telefonieren dann unmöglich ist. Das Hände unter kaltes Wasser halten im Zehnminutenrhythmus bringt auch nicht wirklich viel. Immerhin ist Freitag und somit früher Feierabend. Eigentlich. Stattdessen waren es zwei Überstunden. Gibt so Tage.
Jetzt brummt hier die Klimaanlage und zwar noch ein alte aus den Tagen, an denen keine A+-Aufkleber an elektrischen Geräten prangten. Das hätte das Ding auch niemals gekriegt. Die ist noch aus der Zeit als Kühle Luxus war und man kann förmlich spüren, wie sie den Strom aus der Steckdose saugt. Es ist ein Flirren in der Luft, aber es ist ein kühles Flirren. Scheiß auf die Ökobilanz!
Jetzt brummt hier die Klimaanlage und zwar noch ein alte aus den Tagen, an denen keine A+-Aufkleber an elektrischen Geräten prangten. Das hätte das Ding auch niemals gekriegt. Die ist noch aus der Zeit als Kühle Luxus war und man kann förmlich spüren, wie sie den Strom aus der Steckdose saugt. Es ist ein Flirren in der Luft, aber es ist ein kühles Flirren. Scheiß auf die Ökobilanz!
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 29. Juni 2012
2878
Scheiße getippt, wieder mal. Das wird nichts mehr mit mir und Tippen. Beim Lotto klappts ja auch nie. Ich muss irgendwie anders an Geld kommen. Reich heiraten kommt da aber ganz am Ende der Möglichkeiten. Muss ich mal klarstellen, nicht das Paris Hilton hier mitliest und sich Hoffnungen macht.
----------
Morgen 31 Grad laut Wettervorhersage. Draußen. Hier im heimatlichen Büro sinds nochmal ein paar Grad mehr. Ein Ventilator wäre vorhanden, aber der ist laut und deshalb nicht praktikabel bei den vielen Anrufen, die hier auflaufen. Mist. Ich werde morgen also wohl den Hitzetod sterben. Den hatte ich bisher auch noch nicht auf der Liste.
----------
Morgen 31 Grad laut Wettervorhersage. Draußen. Hier im heimatlichen Büro sinds nochmal ein paar Grad mehr. Ein Ventilator wäre vorhanden, aber der ist laut und deshalb nicht praktikabel bei den vielen Anrufen, die hier auflaufen. Mist. Ich werde morgen also wohl den Hitzetod sterben. Den hatte ich bisher auch noch nicht auf der Liste.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 27. Juni 2012
Dieses Wetter ist definitiv nichts für mich. Ich hasse diese feucht-klamme Luft, die durch die Klimaanlage im Büro zwar kühler wird, aber feucht bleibt. Außerdem kommen die ersten Wehwechen von diesem vermaledeiten Ding. Kleine Schniefnase und ein zickiger Magen. Ja, tatsächlich kriege ich von zu starker Klimatisierung einen zickigen Magen. Sollte man vielleicht auch mal untersuchen. Wäre bestimmt spannend für Mediziner und vielleicht sogar eine coole Sache für eine Doktorarbeit. Soll ja Leute geben, die sowas heutzutage auch noch selbst schreiben und nicht nur abkupfern.
Im Auto habe ich nach knapp vierzig Kilometern allerdings festgestellt, dass a) die Klimaanlage gar nicht an ist und ich umsonst auf die Dreckstechnik schimpfe und b) dass ganz unklimatisiert auch nicht das wahre ist. Die restlichen Kilometer waren in angenehmer Kühle dann um einiges erträglicher.
Und morgen wird es noch schwüler, von übermorgen gar nicht zu reden. Die nächsten zwei Tage muss ich das dann auch noch unterm Dach, dafür ohne Klimaanlage aushalten. Das wird was geben. Wahrscheinlich wirke ich am Wochenende dann so ausgemergelt, dass mein Personal Trainer in spe sich fragt, warum ich ihn überhaupt haben will. Naja, eher nicht, aber man darf ja träumen. Ab und an...
----------
Die Frau mit schottischen Wurzeln und ihr brasilianischer Mann (aka Nachbarn) streiten sich. Worum es geht, habe ich nicht so wirklich mitbekommen: die wurden leiser, als sie gemerkt haben, dass ich unterm Fenster sitze und lausche.
Im Auto habe ich nach knapp vierzig Kilometern allerdings festgestellt, dass a) die Klimaanlage gar nicht an ist und ich umsonst auf die Dreckstechnik schimpfe und b) dass ganz unklimatisiert auch nicht das wahre ist. Die restlichen Kilometer waren in angenehmer Kühle dann um einiges erträglicher.
Und morgen wird es noch schwüler, von übermorgen gar nicht zu reden. Die nächsten zwei Tage muss ich das dann auch noch unterm Dach, dafür ohne Klimaanlage aushalten. Das wird was geben. Wahrscheinlich wirke ich am Wochenende dann so ausgemergelt, dass mein Personal Trainer in spe sich fragt, warum ich ihn überhaupt haben will. Naja, eher nicht, aber man darf ja träumen. Ab und an...
----------
Die Frau mit schottischen Wurzeln und ihr brasilianischer Mann (aka Nachbarn) streiten sich. Worum es geht, habe ich nicht so wirklich mitbekommen: die wurden leiser, als sie gemerkt haben, dass ich unterm Fenster sitze und lausche.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 26. Juni 2012
Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End
Ganz schön penetrant, der Kerl, aber das ist eigentlich ganz gut, wenn nicht sogar wichtig. Jedenfalls: eventuell habe ich demnächst einen Personal Trainer, der mir in den Arsch tritt, bzw. dafür sorgt, dass ich selbigen endlich mal hochkriege. Achtzig Euro die Stunde. Für das Geld kann man sich auch Damen mieten, die einen wüst beschimpfen und ständig antreiben, aber das ist wohl nicht dasselbe. Zumindest gibt es da wahrscheinlich keinen Trainingseffekt, dafür rote Striemen und blaue Flecken, wenn man nicht gehorcht. Ob er auch so drauf ist? Hoffentlich nicht. Wie ich mich kenne würde schon der eine oder andere Widerspruch kommen. Aber mal schauen. Am Wochenende treffen wir uns wahrscheinlich mal zum Basisgespräch.
Überhaupt ist es großartig, dass es für so gut wie jeden Lebensbereich Trainer gibt. Sollte ich das machen und es ließe sich gut an, kommt als nächstes ein GTD-Trainer ins Haus. Dann einer, der mich in Rethorik schult, dann einer, der allgemein meine Persönlichkeit aufmöbelt und vielleicht noch einer, der mir allgemeine Lebensfähigkeit beibringt. Und wenn das alles durch ist bin ich wahrscheinlich so unendlich glücklich, dass es mich zerreisst. Auch blöd. Ich muss also rechtzeitig den Absprung schaffen. Vielleicht bin ich dann auch schon alt genug und kann in Bangkok in diese deutsche Seniorenresidenz einziehen, die in letzter Zeit immer auf einem der Kanäle ganz hinten auf der Fernbedienung kommt. Lauter alte Knacker, deutschsprachig bis zum gehtnichtmehr, Bier schon zum Frühstück und junge Thai-Mädchen als Zierde, weil sonst nicht mehr viel geht. Und weil ich clever sein werde, suche ich mir eine, die die Wohnung putzt. Gerne nackt, damit ich was zu schauen habe, auch wenn das alles nur noch visuell abläuft. Ein-, zweimal im Jahr fliege ich in die Heimat. Gesicht, Waden, Arme und Dekollete in zartem Braun, der Rest perlhuhnweiß, gehe mit den Kumpels einen trinken ("Endlich wieder ein gescheites Bier! Bei uns gibbet ja nur diese Plörre") und gieß die Blumen auf den Gräbern. Dann gehts wieder zurück in die Villa Germanica (so ähnlich heißt das Ding), zurück zu Mai Ling ("Schön sauber hier, Mai Ling. Gut gemacht. Holste mir mal noch eben Kippen?") und zurück zu den anderen Pappnasen. Das Happy End bei der Massage bedeutet, dass die Schmerzen erträglicher sind und wahres Glück ist eine neue Lieferung Birkenstock beim Schuhmacher. Der ist aus Österreich, das geht gerade noch durch was Qualität betrifft. In den Birkenstock sammelt sich leider immer der Sand vom Strand und den schleppt man dann hoch in die Wohnung. Aber zum Glück gibt es ja Mai Ling. Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End.
Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt fangen wir mal mit dem Personal Trainer an.
Überhaupt ist es großartig, dass es für so gut wie jeden Lebensbereich Trainer gibt. Sollte ich das machen und es ließe sich gut an, kommt als nächstes ein GTD-Trainer ins Haus. Dann einer, der mich in Rethorik schult, dann einer, der allgemein meine Persönlichkeit aufmöbelt und vielleicht noch einer, der mir allgemeine Lebensfähigkeit beibringt. Und wenn das alles durch ist bin ich wahrscheinlich so unendlich glücklich, dass es mich zerreisst. Auch blöd. Ich muss also rechtzeitig den Absprung schaffen. Vielleicht bin ich dann auch schon alt genug und kann in Bangkok in diese deutsche Seniorenresidenz einziehen, die in letzter Zeit immer auf einem der Kanäle ganz hinten auf der Fernbedienung kommt. Lauter alte Knacker, deutschsprachig bis zum gehtnichtmehr, Bier schon zum Frühstück und junge Thai-Mädchen als Zierde, weil sonst nicht mehr viel geht. Und weil ich clever sein werde, suche ich mir eine, die die Wohnung putzt. Gerne nackt, damit ich was zu schauen habe, auch wenn das alles nur noch visuell abläuft. Ein-, zweimal im Jahr fliege ich in die Heimat. Gesicht, Waden, Arme und Dekollete in zartem Braun, der Rest perlhuhnweiß, gehe mit den Kumpels einen trinken ("Endlich wieder ein gescheites Bier! Bei uns gibbet ja nur diese Plörre") und gieß die Blumen auf den Gräbern. Dann gehts wieder zurück in die Villa Germanica (so ähnlich heißt das Ding), zurück zu Mai Ling ("Schön sauber hier, Mai Ling. Gut gemacht. Holste mir mal noch eben Kippen?") und zurück zu den anderen Pappnasen. Das Happy End bei der Massage bedeutet, dass die Schmerzen erträglicher sind und wahres Glück ist eine neue Lieferung Birkenstock beim Schuhmacher. Der ist aus Österreich, das geht gerade noch durch was Qualität betrifft. In den Birkenstock sammelt sich leider immer der Sand vom Strand und den schleppt man dann hoch in die Wohnung. Aber zum Glück gibt es ja Mai Ling. Eine saubere Wohnung hat ja auch was von Happy End.
Aber alles Schritt für Schritt. Jetzt fangen wir mal mit dem Personal Trainer an.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories