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Sonntag, 9. September 2012
Und nebenbei läuft "40 Jahre Höhner". Soweit isses schon.
Gibt so Tage, die man mehr oder weniger verschläft. Heute wäre perfekt dafür gewesen, aber als ich mich um 15 Uhr dann endlich aufraffte, mich endlich mal zum Mittagsschlaf hinzulegen, dauerte es nur zwanzig Minuten bis der restaurierende Nachbar anfing Balken zu sägen. Sowas ist sehr sehr laut. Wie ein Katzenchor, dem man synchron über den Schwanz gefahren ist und das in langsam. Miiiiiiiiiiiiaaaaaaaaaahhhhhh. Ich gönne dem Nachbarn seine Balken und Balken sind natürlich nur dann eine tolle Sachen, wenn sie die richtige Länge haben, aber ich muss gestehen, dass ich ihn auch kurz gehasst habe, weil er sie ausgerechnet an diesem Nachmittag um diese Uhrzeit auf Ideallänge sägen musste. Bin dann stattdessen aufgestanden, habe die Tasche gepackt und bin mit dem Fahrrad los. Machte nur halb soviel Spaß, wie es vielleicht klingt. Dann noch kurz einkaufen (Olivenöl, Birnen, Bananen. Das Bio-Hühnchenfleisch war zu teuer. Wieso eigentlich? Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, treiben die doch auch nur Schindluder auf den Biohöfen), wieder heim und im Keller noch was gegen Wampe und für die Gesundheit getan. War alles irgendwie zäh heute, aber immerhin wurde was getan. Karmapunkte, wenn auch nur fürs persönliche Konto. Da muss ja auch noch was drauf, damit sich das sehen lassen kann.
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Morgen ist der letzte Tag des Urlaubs. Danach kann ich nicht mehr garantieren, dass kein Gejammer kommt. Tatsächlich stehen die Chancen sogar ganz gut, dass das kommt. Sorry.
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Morgen ist der letzte Tag des Urlaubs. Danach kann ich nicht mehr garantieren, dass kein Gejammer kommt. Tatsächlich stehen die Chancen sogar ganz gut, dass das kommt. Sorry.
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Samstag, 8. September 2012
Und morgen dann nur Pute oder so
Meine zwei guten Taten des Tages: jemanden via Fahrrad nach Hause geleitet und die besten Abkürzungen verraten und eine Frau zur Tierarztpraxis begleitet, die nur zwei Straßen entfernt ihren Sitz hat. Sie machte den Eindruck, als würde sie den Weg alleine nicht finden und tatsächlich wäre sie an dem nicht zu übersehenden Schild auch vorbeigefahren. Bin ich jetzt, wenn man die nicht eingelösten Payba*ck-Punkte dazurechnet wieder im grünen Bereich bei meinem Karma-Konto?
Ansonsten den Nachmittag in nächster Nähe von einer Unmenge an Transfettsäuren verbracht. Ob die auch beim Einatmen in den Körper eintreten? Fühlt sich zumindest so an und wenn man mein Hemd auswringt, kann man damit locker einen Herzinfarktpatienten um die Ecke bringen. Wahrscheinlich sterben die Fliegen, die daran geleckt haben reihum an spontaner Herzverfettung. Selbst schuld.
Bei dem 10-Liter-Eimer halbflüssigem Fett hatte ich den Drang meinen Kopf darin zu versenken und einen auf Guttenberg zu machen. Also so wie Guttenberg damals, als er noch bescheißender Minister war. Weiß gar nicht, was er jetzt aktuell für eine Frisur hat. Ist auch nicht so wichtig. Man hat schon erfrischend lange nichts mehr von ihm gehört (dafür nervt dieMutter der Nation der Leyen wieder rum. Manche Sachen wird man einfach nicht los. Herpes, fiese Ausschläge und diese Leute). Jedenfalls habe ich meinen Kopf natürlich nicht in den Eimer gesteckt und mich auch ansonsten von allen widerlichen Dingen ferngehalten. Naja, außer dem, was wir halt grillen und frittieren mussten. Das war dann aber ok, den Leuten hat es auch meistens geschmeckt. Die roten Würste als reine Rindswürste zu verkaufen, obwohl sie es gar nicht waren, wurde mit drei Gegenstimmen abgelehnt. Oh, noch ein Karma-Punkt!
Und morgen dann nur Pute oder so. Langsamer Entzug, nennt sich das wohl.
Ansonsten den Nachmittag in nächster Nähe von einer Unmenge an Transfettsäuren verbracht. Ob die auch beim Einatmen in den Körper eintreten? Fühlt sich zumindest so an und wenn man mein Hemd auswringt, kann man damit locker einen Herzinfarktpatienten um die Ecke bringen. Wahrscheinlich sterben die Fliegen, die daran geleckt haben reihum an spontaner Herzverfettung. Selbst schuld.
Bei dem 10-Liter-Eimer halbflüssigem Fett hatte ich den Drang meinen Kopf darin zu versenken und einen auf Guttenberg zu machen. Also so wie Guttenberg damals, als er noch bescheißender Minister war. Weiß gar nicht, was er jetzt aktuell für eine Frisur hat. Ist auch nicht so wichtig. Man hat schon erfrischend lange nichts mehr von ihm gehört (dafür nervt die
Und morgen dann nur Pute oder so. Langsamer Entzug, nennt sich das wohl.
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Freitag, 7. September 2012
Sir of Dampfnudel
Der Nachbarsknirps meinte zuhause zu seiner Mutter, dass die Dampfnudeln genauso gut wären wie bei Oma Herta. Das ist quasi ein kulinarischer Ritterschlag allererster Güte, sagte man mir. Ich bin nun also geadelt. Sir of Dampfnudel oder so. Danke schön, es ist mir eine Ehre.
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Die Dampfnudeln kamen also gut an - außer bei dem Herrn, der für meine Gesundheit zuständig ist. Dafür hat er mich nochmal extra leiden lassen. Ich habe jetzt aber einen Trick: ich jammere schon ein, zwei Wiederholungen früher in der Hoffnung, dass er dann Gnade walten lässt. Tut er aber nicht. Ich befürchte er kennt den Trick schon und ich bin nicht der erste, der es damit versucht. Mist.
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Morgen habe ich Dienst und werde gefühlte vier Schweine in allen Variationen grillen (naja, alle... Steaks und Würstchen werden es wohl sein). Ich hoffe, die haben dort eine Schürze für mich. Am Besten eine mit sinnigem Aufdruck: Kiss me, I'm the cook oder ähnlich. Vielleicht: Vegetarier" kommt aus dem Indianischen und bedeutet "Zu blöd zum jagen". Würde ja passen. Zur Vorbereitung ziehe ich mir morgen in der DMAX-Mediathek ein paar Folgen dieser Grillsendung rein, bei der die Leute quer durchs Land reisen um an Grillwettbewerben teilzunehmen. Jeder hat ein Geheimrezept für seine Rippchenmarinade, jeder eine eigene Methode um die Gewürze in die Viecher zu bringen, jeder hat eine andere spezielle Holzsorte, die das Fleisch auf noch nie dagewesene Flavourhöhepunkte bringt. Und jedes Mal gewinnt ein anderer. Ist dann ja nur fair.
Morgen gehts nicht um gewinnen, ich bin also entspannt bis zum geht nicht mehr. Das Wetter wird toll, die Mitgriller sind bestimmt nett, ein großartiger Tag steht bevor. So soll das sein.
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Die Steuerrückzahlung ist da. Juhuuu.
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Die Dampfnudeln kamen also gut an - außer bei dem Herrn, der für meine Gesundheit zuständig ist. Dafür hat er mich nochmal extra leiden lassen. Ich habe jetzt aber einen Trick: ich jammere schon ein, zwei Wiederholungen früher in der Hoffnung, dass er dann Gnade walten lässt. Tut er aber nicht. Ich befürchte er kennt den Trick schon und ich bin nicht der erste, der es damit versucht. Mist.
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Morgen habe ich Dienst und werde gefühlte vier Schweine in allen Variationen grillen (naja, alle... Steaks und Würstchen werden es wohl sein). Ich hoffe, die haben dort eine Schürze für mich. Am Besten eine mit sinnigem Aufdruck: Kiss me, I'm the cook oder ähnlich. Vielleicht: Vegetarier" kommt aus dem Indianischen und bedeutet "Zu blöd zum jagen". Würde ja passen. Zur Vorbereitung ziehe ich mir morgen in der DMAX-Mediathek ein paar Folgen dieser Grillsendung rein, bei der die Leute quer durchs Land reisen um an Grillwettbewerben teilzunehmen. Jeder hat ein Geheimrezept für seine Rippchenmarinade, jeder eine eigene Methode um die Gewürze in die Viecher zu bringen, jeder hat eine andere spezielle Holzsorte, die das Fleisch auf noch nie dagewesene Flavourhöhepunkte bringt. Und jedes Mal gewinnt ein anderer. Ist dann ja nur fair.
Morgen gehts nicht um gewinnen, ich bin also entspannt bis zum geht nicht mehr. Das Wetter wird toll, die Mitgriller sind bestimmt nett, ein großartiger Tag steht bevor. So soll das sein.
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Die Steuerrückzahlung ist da. Juhuuu.
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Donnerstag, 6. September 2012
Kleiner Großeinkauf - großer Kleineinkauf?
Kleiner Großeinkauf im großen Supermarkt. Oder großer Kleineinkauf? Egal. Diesmal vorher eine Liste gemacht, sogar geistig die Wege im Laden geplant und die Artikel entsprechend auf der Liste angeordnet. Super! Beim Weg zum Auto sogar noch an den Aufklappkorb und eine zusätzliche Tüte gedacht, weil bei den einzukaufenden Artikeln auch Eier und sonstige fragilen Dinge waren, die man nicht einfach so in den Kofferraum haut. Also eine wirklich durchdachte, gut geplante Einkaufsaktion. Der Weg zum Megaeinkaufszentrum war ohne besonderen Vorkommnise, Parkplätze gibt es da ohnehin zuhauf. Ein entspannter Einkaufstrip ...bis zu dem Moment, als ich aussteigen will und der übliche Griff nach links unten zum Fach in der Tür keinen ledernen Geldbeutel erspüren ließ. Kurzer Kontrollblick: kein Geldbeutel. Frage an den Beifahrer: "Weißt Du wo mein Geldbeutel ist?" "Nein". Eventuell im Kofferraum beim Aufklappkorb und der zusätzlichen Tüte (man denkt ja an alles). Aber nein - kein Geldbeutel. Tja.
Also wieder zurück, bei strahlendem Sonnenschein die größten Hits der Achtziger, der Neunziger und von heute gehört und daheim den Geldbeutel im Rucksack gefunden. Da lag er noch nach der Brötchenholaktion am Morgen. Aus Frust in die andere Richtung zum anderen Megaeinkaufscenter (gleiche Kette) gefahren. Dummerweise ist der Ladenaufbau dort anders, sprich meine sorgsam anhand der Wege aufgeführte Liste war obsolet. Nicht die Artikel selbst, aber die Reihenfolge. In den Supermärkten gibt es nun übrigens alle paar Meter fest eingebaute Scanner. Das ist für die Leute, die zu blöd sind die Preisschilder unter den Artikeln zu lesen. Was es aber nicht gibt sind gescheite Wegweiser. Wo würden Sie zum Beispiel Vanillesauce suchen? Backartikel? Dessert? Beim Kaffee/Tee/Backwarensortiment? Es steht bei den Desserts, aber fertig in der Flasche ist nicht mehr. Es gibt nur noch Anrührpulver. Scheiß drauf, wurde gekauft. Geht wohl auch in der Mikrowelle laut Verpackung. Bin gespannt, aber eigentlich ist es mir auch egal: ich werde es eh nicht essen.
Am Ende hatte ich dann doch tatsächlich alles von der Liste, war schweißgebadet und froh wieder daheim zu sein. Die Einkäufe stehen noch im Aufklappkorb in der Küche (bis auf die Butter, die ist im Kühlschrank und die Paprika, die schon zum Einsatz kam). Diesem Projekt widme ich mich dann morgen.
Also wieder zurück, bei strahlendem Sonnenschein die größten Hits der Achtziger, der Neunziger und von heute gehört und daheim den Geldbeutel im Rucksack gefunden. Da lag er noch nach der Brötchenholaktion am Morgen. Aus Frust in die andere Richtung zum anderen Megaeinkaufscenter (gleiche Kette) gefahren. Dummerweise ist der Ladenaufbau dort anders, sprich meine sorgsam anhand der Wege aufgeführte Liste war obsolet. Nicht die Artikel selbst, aber die Reihenfolge. In den Supermärkten gibt es nun übrigens alle paar Meter fest eingebaute Scanner. Das ist für die Leute, die zu blöd sind die Preisschilder unter den Artikeln zu lesen. Was es aber nicht gibt sind gescheite Wegweiser. Wo würden Sie zum Beispiel Vanillesauce suchen? Backartikel? Dessert? Beim Kaffee/Tee/Backwarensortiment? Es steht bei den Desserts, aber fertig in der Flasche ist nicht mehr. Es gibt nur noch Anrührpulver. Scheiß drauf, wurde gekauft. Geht wohl auch in der Mikrowelle laut Verpackung. Bin gespannt, aber eigentlich ist es mir auch egal: ich werde es eh nicht essen.
Am Ende hatte ich dann doch tatsächlich alles von der Liste, war schweißgebadet und froh wieder daheim zu sein. Die Einkäufe stehen noch im Aufklappkorb in der Küche (bis auf die Butter, die ist im Kühlschrank und die Paprika, die schon zum Einsatz kam). Diesem Projekt widme ich mich dann morgen.
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Mittwoch, 5. September 2012
2946
Die Leute meinen ganz geheimnistuerisch, dass ich in letzter Zeit aber viel mit dem Fahrrad unterwegs sei. Ich weiß, was die Frage soll und kommentiere mittlerweile schon reflexartig, dass dem so sei, ich habe immer noch in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei. Morgen bin ich mit dem Auto unterwegs. Vielleicht sollte ich mal laut hupend durch die Straßen donnern, damit das auch jeder glaubt. Andererseits wäre das ein Grund für die örtlichen Scheriffs, mit die Fahrerlaubnis dann doch zu entziehen. Eine self fulfilling prophecy quasi. Alternativ reicht es in so einem Kaff wie hier, wenn man nur bei ein, zwei Leute vorbeifährt. Das spricht sich dann schon rum, dass mit dem Führerschein alles in Ordnung ist. Oder man munkelt, dass ich trotz fehlender Fahrerlaubnis fahre, dass das ja mal wieder typisch sei und das man sich schon immer gedacht hat, dass ich so eine Rabauke bin. Also wie ich es mache: es wird falsch sein. Insofern mache ich am besten nichts bzw. einfach so weiter wie bisher.
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