Montag, 1. Oktober 2012
Bzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

Wie kriegt man eigentlich elektrisierende Kleidung dazu, nicht mehr elektrisierend zu sein? Ich habe einen Pullover, bei dem es schon beim Ausziehen knistert, als würde man in einem Lagerfeuer mit sehr feuchtem Holz stehen und zwar mittendrin. Das Knistern ist der Vorgeschmack für das, was kommt, wenn man an einen metallischen Gegenstand fasst. Die Stromstärke, die einem in diesem Moment durch den Körper donnert, könnte den Whirlpool der Playboy Mansion locker für ein halbes Jahr mit schön heißem Wasser versorgen (und wir alle wissen, wie warm Playmates ihr Whirlpoolwasser wollen. Wissen wir doch, oder?). Das nervt. Aber leider weiß ich nicht, wie ich dieses Problem beseitigen kann. Eine Möglichkeit wäre, den Pullover auszuziehen, während eine Hand die ganze Zeit an einem ableitenden Gegenstand ist. Aber zum einen denkt man da nicht immer dran und zum anderen ist das total bescheuert. Es muss doch eine andere Möglichkeit geben. Oder? Lassen Sie mich nicht unwissend und von Stromschlägen gemeuchelt sterben. Bitte!

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Sonntag, 30. September 2012
GPS ist mein Fänger im Roggen

Ich habe jetzt einen GPS-Empfänger, der aufzeichnet, wohin ich meinen faulen Arsch mit welcher Geschwindigkeit verfrachtet habe. Da jammert alles über den gläsernen Bürger und ich mache da auch noch aktiv mit. Schande über mein Haupt. Ein bisschen komme ich mir vor wie Mel Gibson in dem Verschwörungsfilm, der jedes Mal den Fänger im Roggen kaufen musste, wenn er ihn sah und darüber getrackt wurde. Ist insofern ein Vorteil: ich werde keine tausend Exemplare vom Fänger im Roggen irgendwo unterbringen müssen und Geld spare ich dadurch auch. Wenn man kooperiert ist es also ganz einfach.

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Samstag, 29. September 2012
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Montag und Dienstag habe ich frei und somit viel Zeit zum Erholen. Schon bitter, dass das schon wieder nötig ist, ist aber so. Allerdings wird es ab jetzt um einiges ruhiger in der Fabrik. Juhuu.
Nichtsdestotrotz: ich muss da weg. Schnellstens. Die Grundsteine sind gelegt und am Montag kommt noch einer dazu. Eigentlich sogar zwei. Bei einer Bank bewerben... soweit ist es schon. Die Jobs (es sind zwei und ich bewerbe mich zeitgleich für beide) sind aber echt ok. Zumindest für eine Bank. Naja, schau mer mal.

Aber ansonsten läuft alles. Freu mich schon auf die Saunasaison. Vielleicht läute ich die dieses Wochenende schon ein. Wellness schadet ja nie.

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Donnerstag, 27. September 2012
2969

Die meiste Zeit des Tages hauptsächlich nur die Zeit verplempert und prokrastiniert. Wobei... letzteres stimmt nicht so ganz: es gab einfach nichts zu tun. Das nutze ich aus, bis es auffällt, bzw. bis das neue Projekt anläuft. Dann hat sich das eh mit der vielen Tagesfreizeit. Mit etwas Glück hat sich das eh irgendwann. Heute kam ein Anruf von einer Dame. Besagte Stelle, auf die ich mich beworben hatte ist leider schon vergeben, aber ob sie die Unterlagen behalten dürfe und sich melden, wenn etwas neues anstünde. Darf sie natürlich. PDFs sehen ohnehin so zerschliessen aus, wenn man sie zu oft hin- und herschickt. Wäre cool, wenn sich da etwas ergeben würde. Anfahrtszeit geschätzte dreissig Minuten (eventuell weniger), nette Sonderleistungen und wie man so hört ein großartiges Betriebsklima. Schau mer mal. Außerdem hat mich der Anruf drei Minuten aus dem Training gerissen und das tat in dem Moment ganz gut, nachdem ich mich in der Mittagspause schon mal aufgerafft hatte.
Hach, vielleicht wird ja alles gut.

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Mittwoch, 26. September 2012
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Erste Anzeichen tauchen wieder am Horizont auf. Seltsame Anrufe, plötzlich frei im Büro... ich bin ehrlich gestanden ein bisschen nervös, aber es ist nicht mehr so schlimm wie damals. Mittlerweile hat der kleine Mann ein halbwegs gesundes Ego und vor allem auch genug Muskelmasse, um dem ganzen Einhalt zu gebieten. Ich bin mir nur nicht sicher, ob er es auch tun würde. Muss da mal konkret nachfragen und Wege aufzeigen. Außerdem ist meine Reaktionszeit kürzer und mein Wutpotential schneller aufgebaut. Es wird keine Entschuldigungsorgien mehr geben, die keinerlei Einsicht beinhalten und schon gar keine Dauerbesuche bei irgendwelchen dämlichen Ämtern, wo man bei Teelichtschein schwurbeligen Mist erzählt, der nur anfangs einen gewissen Unterhaltungswert, aber keinen nennenswerten Nutzen hat. Ich bin nicht Gandhi und habe auch nicht die Zeit durchs Land zu pilgern und auf friedliche Lösungen zu hoffen. Das können esoterisch angehauchte Menschen gerne tun, aber wenn sie in dem Fall nicht auch mit Ohrkerzen aufeinander losgingen, würde ich an der allgemeinen Lebensbefähigung zweifeln.
Aber vielleicht ist ja auch alles ganz anders, nur... wenn man zurück liest, könnte man fast meinen, die Geschichte wiederholt sich. Aber wenn sich etwas wiederholt, dann nur der Anfang. Der Rest wird anders laufen. Garantiert.

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