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Mittwoch, 7. November 2012
t. ist wieder in Aktion
Ist auch nicht so einfach, einen Stalker im Freundeskreis zu haben. Ansonsten ein lieber Kerl, aber wenns um Frauen geht ein Trottel vor dem Herrn. Gerade in der heutigen Zeit, wo man die Anzahl und die Frequenz der nächtlichen Anrufe ganz gut nachweisen kann und mit dem Wissen, dass ein SMS-Text nunmal beim Empfänger in der Form ankommt, in der man ihn abschickt, ist nicht wirklich schlau. Schön war es auch in alten Zeiten ohne Smartphones nicht. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr mit ihm darüber zu reden. Es bringt nichts und die gestalkte Dame sollte auch mal so langsam einsehen, dass es mit dem Typen keine reine Freundschaft gibt. Ist halt manchmal so und in dem Fall definitiv.
Eigentlich wundert es mich aber schon ein bisschen, dass er wieder an dieser Stelle rumbaggert. Die letzten Wochen war eine junge Russin am Start, die auch keinerlei Interesse an ihm persönlich hatte, die aber wohl die finanzielle Situation als für sie ganz positiv einschätzte. Dass sie zu seinem Geburtstag einen Typen mitbrachte, der locker doppelt so alt war wie sie und - Hallo Klischee - äußerlich schon zum Typ Zuhälter zu zählen war, interessierte auch nicht weiter. In letzter Zeit habe ich die Dame aber nicht mehr gesehen. Vielleicht taten sich neue Quellen auf, wer weiß das schon und ich werde mich hüten nachzufragen.
Jedenfalls baggert er aktuell wieder in Gefilden, die ähnlich hoffnungslos, aber mit mehr Gegenwehr behaftet sind. Keine Ahnung, ob ihm diese Gegenwehr einen besonderen Kick verschafft; ich fände es enervierend und ich würde es ab einem gewissen Punkt einfach mal gut sein lassen. Der Punkt wäre bei mir allerdings auch schon vor langer Zeit erreicht gewesen. Und die Gestalkte wird hoffentlich irgendwann so schlau sein und seine Nummer sperren. Und dann warten wir ab, welche Dummheiten er sich als nächstes überlegt…
Eigentlich wundert es mich aber schon ein bisschen, dass er wieder an dieser Stelle rumbaggert. Die letzten Wochen war eine junge Russin am Start, die auch keinerlei Interesse an ihm persönlich hatte, die aber wohl die finanzielle Situation als für sie ganz positiv einschätzte. Dass sie zu seinem Geburtstag einen Typen mitbrachte, der locker doppelt so alt war wie sie und - Hallo Klischee - äußerlich schon zum Typ Zuhälter zu zählen war, interessierte auch nicht weiter. In letzter Zeit habe ich die Dame aber nicht mehr gesehen. Vielleicht taten sich neue Quellen auf, wer weiß das schon und ich werde mich hüten nachzufragen.
Jedenfalls baggert er aktuell wieder in Gefilden, die ähnlich hoffnungslos, aber mit mehr Gegenwehr behaftet sind. Keine Ahnung, ob ihm diese Gegenwehr einen besonderen Kick verschafft; ich fände es enervierend und ich würde es ab einem gewissen Punkt einfach mal gut sein lassen. Der Punkt wäre bei mir allerdings auch schon vor langer Zeit erreicht gewesen. Und die Gestalkte wird hoffentlich irgendwann so schlau sein und seine Nummer sperren. Und dann warten wir ab, welche Dummheiten er sich als nächstes überlegt…
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Dienstag, 6. November 2012
3009
Man wird älter. Drei Tage feiern geht nicht mehr ganz so spurlos an einem vorbei. Aber das ist vielleicht auch ganz gut so. Wäre ja beängstigend, wenn es da keine Nachwirkungen gäbe.
Positiv: hab so ziemlich jeden, den ich kenne bezüglich Jobs angehauen und tatsächlich ist auch schon was in der Mailbox. Schaue ich mir aber erst morgen an. Außerdem bin ich nicht erkältet, obwohl das eigentlich gut möglich gewesen wäre, bei diesen Rahmenbedingungen.
Negativ: manche Leute sind einfach nur bäääh. Immerhin merkt man das (hoffentlich) früher oder später und kann dann seine Konsequenzen ziehen.
Gerüchten zufolge gab es Sonntag auf Montag sowohl einen Catfight, wie auch einen Fall von jugendlichem Vandalismus. Ich habe beides nicht mitgekriegt und auch nicht böse drum. Obwohl: Catfight ist bestimmt lustig, aber bestimmt war das nur eine schwerere Form von Rumgezicke und das muss dann ja auch nicht sein. Die Vandalismussache wurde übrigens geklärt, man hat sich entschuldigt, alles ist gut. Geht also auch so.
Und jetzt schaue ich erstmal eine Runde „The Walking Dead“. Ist ja auch nicht viel anders als die letzten Nächte, da gabs auch einige Zombies.
Positiv: hab so ziemlich jeden, den ich kenne bezüglich Jobs angehauen und tatsächlich ist auch schon was in der Mailbox. Schaue ich mir aber erst morgen an. Außerdem bin ich nicht erkältet, obwohl das eigentlich gut möglich gewesen wäre, bei diesen Rahmenbedingungen.
Negativ: manche Leute sind einfach nur bäääh. Immerhin merkt man das (hoffentlich) früher oder später und kann dann seine Konsequenzen ziehen.
Gerüchten zufolge gab es Sonntag auf Montag sowohl einen Catfight, wie auch einen Fall von jugendlichem Vandalismus. Ich habe beides nicht mitgekriegt und auch nicht böse drum. Obwohl: Catfight ist bestimmt lustig, aber bestimmt war das nur eine schwerere Form von Rumgezicke und das muss dann ja auch nicht sein. Die Vandalismussache wurde übrigens geklärt, man hat sich entschuldigt, alles ist gut. Geht also auch so.
Und jetzt schaue ich erstmal eine Runde „The Walking Dead“. Ist ja auch nicht viel anders als die letzten Nächte, da gabs auch einige Zombies.
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Freitag, 2. November 2012
Ratatatazong
An seinem freien Tag sollte man sich auch mal ausruhen. Das geht ganz wunderbar im Bett: bei schummrigem Licht lesen, man spürt, wie man immer müder wird und dann driftet man so langsam weg. Das ist herrlich. Funktioniert auch meistens ganz gut - es sei denn, die gesamte Nachbarschaft ist der Meinung, dass heute der richtige Tag für Gartenpflege und Hausbauprojekte sei. Dann hat man nämlich ein ohrenbetäubendes Sägen, Hämmern, Bohren, Mähen, Schneiden, und wasweißichnoch. An Schlaf ist nicht zu denken. Ich habs versucht: geht nicht. Also somit kein Mittagsschläfchen. Ich habe mir überlegt, mich am Dienstag mit irgendeiner lauten Aktion zu rächen, aber da wird keiner von denen frei haben, nehme ich mal an und nur für mich lohnt sich Lärm machen nicht. Doof.
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Donnerstag, 1. November 2012
Es gibt Grenzen, auch bei der Haarentfernung
Seit drei Tagen habe ich nicht mehr rasiert und ich überlege, ob ich das nicht lassen soll. Es verdeckt so vorteilhaft das Doppelkinn und die Grauschattierungen sind ein bisschen wie die Multicolorlackierungen, bei denen ein Auto je nach Winkel eine andere Farbe hat. Die Haut beruhigt sich und wird besser und man hat morgens locker fünf Minuten mehr Zeit. Hm. Bis morgen bleibts jedenfalls mal so. Morgen abend wäre ein Geburtstag, ein erster Test, ob ich mit der Nummer durchkomme. Andererseits wächst das ja auch weiter und weiter und irgendwann hat mein ein Gestrüpp wie Hagrid. Das will ich dann auch wieder nicht. Aber vielleicht tatsächlich nur alle drei Tage rasieren und dazwischen den dezenten Hauch von maskuliner Wildheit verströmen. Eine kleine Rebellion gegen den Rasierwahn.
Morgen habe ich frei und ich weiß von einem Friseur, der noch nach alter Sitte mit dem Messer, ganz viel Schaum und warmen Tüchern rasiert. Vielleicht sollte ich mir das mal gönnen. Vielleicht flammt der auch die Härchen aus dem Ohr, wobei ich das eher nicht glaube. Ich kenne ein paar seiner Klienten und die haben teilweise mehr Ohr- denn Haupthaar. Aber vielleicht wollen die das nur nicht. Beim Coiffeur, bei dem ich üblicherweise bin, werde ich ja auch immer gefragt, ob die Augenbrauen auch geschnitten werden sollen, was ich jedesmal vehement verneine. Vielleicht bietet man den Leuten beim Rasierfriseur auch eine Ohrhaarentfernung an, aber das will niemand. Kann ja sein.
Wäre ich dort und würde man mich fragen, käme ein klares „Ja“. Weg mit den Ohrhaaren! Aber die Augenbrauen bleiben wie sie sind. Ja, ich kenne den Waigel noch. Nein, er ist nicht mein großes Idol. Es gibt Grenzen, auch bei der Haarentfernung.
Morgen habe ich frei und ich weiß von einem Friseur, der noch nach alter Sitte mit dem Messer, ganz viel Schaum und warmen Tüchern rasiert. Vielleicht sollte ich mir das mal gönnen. Vielleicht flammt der auch die Härchen aus dem Ohr, wobei ich das eher nicht glaube. Ich kenne ein paar seiner Klienten und die haben teilweise mehr Ohr- denn Haupthaar. Aber vielleicht wollen die das nur nicht. Beim Coiffeur, bei dem ich üblicherweise bin, werde ich ja auch immer gefragt, ob die Augenbrauen auch geschnitten werden sollen, was ich jedesmal vehement verneine. Vielleicht bietet man den Leuten beim Rasierfriseur auch eine Ohrhaarentfernung an, aber das will niemand. Kann ja sein.
Wäre ich dort und würde man mich fragen, käme ein klares „Ja“. Weg mit den Ohrhaaren! Aber die Augenbrauen bleiben wie sie sind. Ja, ich kenne den Waigel noch. Nein, er ist nicht mein großes Idol. Es gibt Grenzen, auch bei der Haarentfernung.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Buuuuummmmm
Heute während einer ziemlich nervigen, weil stauigen Fahrt gedacht, dass es doch toll wäre, wenn man Autos einfach so explodieren lassen könnte. Wie in den James Bond-Filmen - und zwar genauso! Buuummmm und das Auto hebt sich in die Luft. Wenn es nur so explodiert, aber dabei stehen bleibt, brächte es mir nichts, aber Bumm und zehn Meter in die Luft: großartig. Ein Handwerker-Kastenwagen mit 120 auf der linken Spur ohne Ansatz jemals die Spur zu wechseln? Buuuuummm und weiter gehts. Ein Proll mit Penisersatz-Mega-PS-Benz, der meint von ganz links nach ganz rechts wechseln zu müssen, weil er gedenkt hier nun abzufahren, aber er vorher nicht dazu kam, rüberzuwechseln? Bummm, Auto fliegt explodierend auf die Standspur. Super! Sämtliche Smarts, die sich auch nur zehn Zentimeter von der rechten Spur wegbewegen: Bummmm! Führerschein auf Probe bekommt eine ganz neue Bedeutung, wenn man sein hochgetuntes Asso-Schmuckstück bewegt wie ein Möchtegern-Schumi. Da heißt es nun nicht mehr Nachschulung, sondern: Bummmm! Idealerweise mit Landung nach der Explosion auf dem Arsch im Benz. Würde eine Ladung Sprengstoff sparen.
Funktioniert aber leider nicht und so quält man sich durch die ganzen Psychos, die tagtäglich auf der Autobahn unterwegs sind und hofft, dass keiner komplett durchdreht, auch wenn Ansätze ständig spürbar sind. Wenn man von der Autobahn abfährt, atmet man einmal tief durch, ist froh, das alles unbeschadet überstanden zu haben und verdrängt, dass einem das Gleiche ja schon bald wieder bevorsteht. Und bei jedem Deppen, der einem dann begegnet denkt man still und leise: Buuuuummmmm.
Funktioniert aber leider nicht und so quält man sich durch die ganzen Psychos, die tagtäglich auf der Autobahn unterwegs sind und hofft, dass keiner komplett durchdreht, auch wenn Ansätze ständig spürbar sind. Wenn man von der Autobahn abfährt, atmet man einmal tief durch, ist froh, das alles unbeschadet überstanden zu haben und verdrängt, dass einem das Gleiche ja schon bald wieder bevorsteht. Und bei jedem Deppen, der einem dann begegnet denkt man still und leise: Buuuuummmmm.
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