... newer stories
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Hallo in der wirklichen Welt
Schon witzig, wie manche Esoterikmenschen knallhart an ihre Grenzen stoßen, wenn sie mal richtig arbeiten müssen. So mit Stress, Termindruck und dem ganzen Kram. Die Form von Arbeit, wo auch tiefes Atmen, Glückssteinereiben und Grüner Mate-Tee nichts mehr bringen, sondern man in engen Zeitgrenzen produktiv sein muss. Das sind dann auch keine „Flüsse von Wehmut auf dem Weg in die Hoffnung“ mehr, sondern echte Tränen. Man ist dann als Nicht-Esoteriker geneigt, ein „Hallo in der wirklichen Welt“ auszurufen, und eigentlich sollte man das auch tun, aber am Ende steht einem dann doch das eigene Karma im Weg und man lässt es bleiben.
. referral ... link (1 Kommentar) ... comment
Dienstag, 4. Dezember 2012
Glück auf!
Ich bin jetzt „verifiziert“ und kann online Lotto spielen. Plus allen möglichen anderen Kram. Schuld ist ein Kunde, der diesen Mist verhökert und weil ich mich den lieben langen Tag damit auseinandersetzen muss, war der Drang, das zu testen einfach zu gewaltig. Jedenfalls kann ich nun also online reich werden. Genau das, was mir die vielen Spam-Mails schon seit Jahren versprechen, aber das hier ist staatlich und würde unser Staat seine Bürger hintergehen? Niemals!
Man muss sich auf der Seite registrieren und kriegt dann einen Ausdruck, mit dem man in irgendeine Lottoannahmestelle marschiert. Man zeigt den Ausdruck, der dann kurz gescannt wird, dann wird der Personalausweis kurz gegengecheckt und fertig. Fortan kann man bis zu 1000 Euro im Monat für staatliches Glücksspiel verplempern. Rubbellose gehen übrigens nicht online: zuviele Blondinen würden sich dabei den Monitor zerkratzen.
Und weil so eine Verifizierung ungetestet ja nichts wert ist, bin ich dieses Wochenende bei der Ausspielung um den 16 Millionen-Eurolotto-Jackpot dabei. Falls Sie also demnächst seltsame IPs von den Bahamas oder so in ihren Logfiles haben: das bin ich.
PS: Früher hatten wir mal einen Kunden aus der Erotik-Branche. Fragen Sie nicht, wonach mir da immer der Sinn stand...
Man muss sich auf der Seite registrieren und kriegt dann einen Ausdruck, mit dem man in irgendeine Lottoannahmestelle marschiert. Man zeigt den Ausdruck, der dann kurz gescannt wird, dann wird der Personalausweis kurz gegengecheckt und fertig. Fortan kann man bis zu 1000 Euro im Monat für staatliches Glücksspiel verplempern. Rubbellose gehen übrigens nicht online: zuviele Blondinen würden sich dabei den Monitor zerkratzen.
Und weil so eine Verifizierung ungetestet ja nichts wert ist, bin ich dieses Wochenende bei der Ausspielung um den 16 Millionen-Eurolotto-Jackpot dabei. Falls Sie also demnächst seltsame IPs von den Bahamas oder so in ihren Logfiles haben: das bin ich.
PS: Früher hatten wir mal einen Kunden aus der Erotik-Branche. Fragen Sie nicht, wonach mir da immer der Sinn stand...
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 3. Dezember 2012
Bei manchen helfen nicht mal mehr Zitronensterne
Hausfrauencontent, das vorläufige Finale: die Kollegen haben den Berg an Backwerk, den ich heute mit ins Büro gebracht hatte in kürzester Zeit verschlungen. War also anscheinend nicht ganz schlecht. Jetzt überlege ich, ob ich nochmal nachbacke und ein bisschen Hasch zufüge, um die Stimmung in der Fabrik mal auf ein entspannteres Level zu bringen. Dummerweise steht bei den Rezepten aus meinem Weihnachtsback-Spezial-Heft von der Supermarktkasse rein gar nichts zum Thema Drogen in Backwaren und ohne genaues Rezept lass ich die Finger davon. Außerdem müsste ich erstmal den Stoff besorgen und so auf die Schnelle wüsste ich gar nicht woher. Die Leute, die das früher immer zur Hand hatten sind ja nun seriös, mit Familie und Beruf, teilweise sogar mit Karriere. Die haben das bestimmt - wenn überhaupt - nur noch für den Eigengebrauch und nicht für drei Bleche Kekse. Wird also nichts mit Mojo in der Fabrik. Tja. Wobei der viele Zucker und die Unmengen an Fett auch bei den normalen Keksen schon eine Basiszufriedenheit mit sich brachte, die man bei einigen gar nicht mehr kannte. Sogar der nach eigener Aussage asketisch lebende Chef war teilweise kurz davor mit dem ganzen Kopf in der Keksdose zu verschwinden.
Die einzigen, die sich standhaft verweigerten waren zwei neue Consulting-Schnepfen, wobei eigentlich nur die eine schnepfenhaft war, das aber von grundauf und aus tiefstem Herzen. Gerade ihr hätte eine Fuhre Zucker und Fett mehr als gutgetan, aber wahrscheinlich hätte nicht mal das gewirkt. Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen. Noch nicht mal mit Zitronensternen.
Die einzigen, die sich standhaft verweigerten waren zwei neue Consulting-Schnepfen, wobei eigentlich nur die eine schnepfenhaft war, das aber von grundauf und aus tiefstem Herzen. Gerade ihr hätte eine Fuhre Zucker und Fett mehr als gutgetan, aber wahrscheinlich hätte nicht mal das gewirkt. Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen. Noch nicht mal mit Zitronensternen.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 2. Dezember 2012
Tach, Post
Heute hätte ich eigentlich auch nur wieder Hausfrauencontent zu bieten. Das will ich aber weder Ihnen noch mir zumuten (diesmal wäre neben Keksen auch Wäschekram dabei. Es wird immer schlimmer), also lasse ich das lieber mal. Bringt ja auch nichts, jetzt auf meine alten Tage noch als Hausfrau bzw. Hausmann zu enden. Früher war das ja noch spannend, wenn der Milchmann oder der Postbote kam, aber zum einen interessieren mich Kerle nicht, Milchmänner gibt es ohnehin nicht mehr und die Post wird bei uns zwar auch von Damen gebracht, aber die klingeln ja nicht mehr an der Haustür, sondern werfen alles direkt ein und schwingen sich dann wieder auf ihr modernes, gelbes E-Bike und hastenichtgesehen sind sie auch schon beim nächsten Haus. Da bleibt keine Zeit für erotische Momente. Wie haben die das denn früher gemacht? Kann ja keiner behaupten, dass die Post heutzutage früher käme (also die Post, nicht der/die Postbote/Postbotin) und dank Email sollte es doch auch weniger Schriftkram geben. Trotzdem war damals die Zeit für ein kurzes Hausfrauenbeglücken, was heute dank straffem Time-Management nicht mehr drin ist. Alles ein bisschen seltsam. Und noch ein Grund, warum Hausfrauen, respektive Hausmanndasein nichts für mich wäre. Hätte heute zum Beispiel eine Postbotin geklingelt, die obersten Knöpfe der Uniform schon geöffnet und lasziv gehaucht, sie käme wegen einer „Spezialsendung“ für mich, hätte ich sie gebeten, mich schnell unterschreiben zu lassen, das bitte in den Flur zu stellen und die Tür hinter sich zuzumachen; ich wäre am Kekse backen. Ich glaube mal nicht, dass sie sich in den Flur gesetzt und gewartet hätte, bis ich diese blöden Dinger mit einem Weinglas ausgestochen, gebacken, mit Gelee (die einen) und Glasur (die anderen) versehen, zusammengefügt und gepuderzuckert hätte. Eher nicht, nehme ich mal an. Außerdem wäre dann die ganze Zeit das teure E-Bike im Schneeregen gestanden und das will man ja auch nicht, bei diesen schicken Dingern.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 2. Dezember 2012
Und morgen dann noch eine Sorte
Bald haben Sie es überstanden: morgen wird nochmal gebacken, weil ich die eine Sorte nicht mehr geschafft habe. Danach hat sichs erstmal mit Weihnachtsbackkram.
Hat alles wunderbar geklappt, allerdings befürchte ich, dass mein Cholesterinspiegel alleine durchs Kneten dieser Unmengen an Butter drastisch ist die Höhe ging. Das ist ja brutal wieviel in so einen Teig reinkommt. Wer öfter Plätzchen backt sollte sich echt überlegen, ob eine eigene Kuh im Garten nicht sinnvoll ist.
Eigentlich sind in dem Teig und auf dem Endergebnis selbst nur Dinge, von denen man als gesundheitsbewusster Mensch lieber die Finger lässt. Einzig die Zitrone, bzw. ihr Saft könnte man noch auf dem Positivkonto vermerken, aber die spielte im Gesamtensemble eine dermaßen kleine Rolle, dass man sie auch vernachlässigen kann. Der Rest besteht aus Dingen, die man im großen Handbuch der Brigitte-Diät vergebens sucht. Teilweise wahrscheinlich auch zu recht. Aber scheiß drauf: ich verschenke den Kram ja.
Heute langte es nur für zwei Sorten, morgen kommt noch eine (und die in zwei Varianten). Danach ist dann mal gut. Also für eine Woche. Dann bin ich zum Muffinsbacken verdonnert.

Hat alles wunderbar geklappt, allerdings befürchte ich, dass mein Cholesterinspiegel alleine durchs Kneten dieser Unmengen an Butter drastisch ist die Höhe ging. Das ist ja brutal wieviel in so einen Teig reinkommt. Wer öfter Plätzchen backt sollte sich echt überlegen, ob eine eigene Kuh im Garten nicht sinnvoll ist.
Eigentlich sind in dem Teig und auf dem Endergebnis selbst nur Dinge, von denen man als gesundheitsbewusster Mensch lieber die Finger lässt. Einzig die Zitrone, bzw. ihr Saft könnte man noch auf dem Positivkonto vermerken, aber die spielte im Gesamtensemble eine dermaßen kleine Rolle, dass man sie auch vernachlässigen kann. Der Rest besteht aus Dingen, die man im großen Handbuch der Brigitte-Diät vergebens sucht. Teilweise wahrscheinlich auch zu recht. Aber scheiß drauf: ich verschenke den Kram ja.
Heute langte es nur für zwei Sorten, morgen kommt noch eine (und die in zwei Varianten). Danach ist dann mal gut. Also für eine Woche. Dann bin ich zum Muffinsbacken verdonnert.

. referral ... link (2 Kommentare) ... comment
... older stories