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Freitag, 30. November 2012
Psssst, hey. Interesse an einer runden Form?
Willkommen bei der Hausfrauenkolumne auf Blogger.de. Es geht mal wieder, bzw. immer noch um backen.
In manchen Rezepten ist explizit von Sanella die Rede. Das gabs zwar im Supermarkt, aber da bei anderen Rezepten Butter benutzt wird, sehe ich nicht ein, warum ich da zweigleisig fahren sollte. Butter ist ein Naturprodukt, das es schon lange vor Sanella gab und selbst zu diesen Zeiten wurde gebacken. Wahrscheinlich sogar besser als heute. Also wird die Sanella durch ganz normale Butter ersetzt. So!
Ich wusste bis heute auch nicht, wieviele verschiedene Arten von Kuvertüre es gibt. Natürlich war „halbbitter“ nicht dabei, deshalb mische ich Vollmilch und Zartbitter und hoffe auf einen ähnlichen Geschmackseffekt. Kakao hätte ich auch noch da, aber als alter Fuchs (der ich nicht bin) weiß ich, dass man da aufpassen muss, weil Kakao eventuell den Teig zu sehr austrocknet.
Auch interessant: man bekommt Ausstechformen in allen möglichen Varianten. Sterne, Herzen, Bäume, Nikoläuse, Engel, Kometen… nur rund kriegt man nicht. Oder es war ausverkauft. Aber rund kriege ich sicher auch irgendwie anders hin. Man wundert sich dann aber doch. Ob es einen Schwarzmarkt für runde Formen gibt? Merkwürdige Typen, die in langen Mänteln vor dem Supermarkt rumschleichen und einen an-psssten. „Psssst, hey. Interesse an einer runden Form?“, dann den Mantel öffnen und die Innenseite des Mantels hängt voll mit runden Ausstechformen in allen nur erdenklichen Größen. Zumindest heute war da aber niemand unterwegs. Schade, wir wären eventuell sogar ins Geschäft gekommen. Vielleicht hätte ich mit Tannenbaumformen zahlen können; davon habe ich genug.
Die Vorbereitungen wären also abgeschlossen und morgen dann das große Finale. Ich werde berichten.
In manchen Rezepten ist explizit von Sanella die Rede. Das gabs zwar im Supermarkt, aber da bei anderen Rezepten Butter benutzt wird, sehe ich nicht ein, warum ich da zweigleisig fahren sollte. Butter ist ein Naturprodukt, das es schon lange vor Sanella gab und selbst zu diesen Zeiten wurde gebacken. Wahrscheinlich sogar besser als heute. Also wird die Sanella durch ganz normale Butter ersetzt. So!
Ich wusste bis heute auch nicht, wieviele verschiedene Arten von Kuvertüre es gibt. Natürlich war „halbbitter“ nicht dabei, deshalb mische ich Vollmilch und Zartbitter und hoffe auf einen ähnlichen Geschmackseffekt. Kakao hätte ich auch noch da, aber als alter Fuchs (der ich nicht bin) weiß ich, dass man da aufpassen muss, weil Kakao eventuell den Teig zu sehr austrocknet.
Auch interessant: man bekommt Ausstechformen in allen möglichen Varianten. Sterne, Herzen, Bäume, Nikoläuse, Engel, Kometen… nur rund kriegt man nicht. Oder es war ausverkauft. Aber rund kriege ich sicher auch irgendwie anders hin. Man wundert sich dann aber doch. Ob es einen Schwarzmarkt für runde Formen gibt? Merkwürdige Typen, die in langen Mänteln vor dem Supermarkt rumschleichen und einen an-psssten. „Psssst, hey. Interesse an einer runden Form?“, dann den Mantel öffnen und die Innenseite des Mantels hängt voll mit runden Ausstechformen in allen nur erdenklichen Größen. Zumindest heute war da aber niemand unterwegs. Schade, wir wären eventuell sogar ins Geschäft gekommen. Vielleicht hätte ich mit Tannenbaumformen zahlen können; davon habe ich genug.
Die Vorbereitungen wären also abgeschlossen und morgen dann das große Finale. Ich werde berichten.
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Donnerstag, 29. November 2012
„Viel Spaß, aber treibs nicht zu bunt. Wir sind nicht mehr die Jüngsten“
Wie schon erwähnt backe ich am Wochenende das erste Mal in meinem Leben Weihnachtsgebäck. Die Ansprüche sind hoch, denn ich habe echte Profis in der Verwandschaft, die mit ihren Backwerken locker auf Weihnachtsgebäckwettbewerbe gehen und dort auch noch abräumen könnten. Es herrscht also ein gewisser Leistungsdruck. Aber Aufgeben ist nicht, also wird das probiert. Drei Rezepte stehen in der näheren Auswahl und alle drei scheinen mir durchaus machbar. Eventuell pimpe ich die Teile dann noch an der einen oder anderen Stelle auf (grob gemahlene Pistazien, Zitronenschalenstreifen… solche Sachen) um Punkte bei der Kür einzufahren. Und um auf Nummer Sicher zu gehen, erhöhe ich die Mengenangaben bei Zucker und Schokolade auch um jeweils zehn Prozent. Mehl ist geschmacksneutral, da kann ich mich ans Rezept halten. Die Eier sind von den glücklichsten Hühnern der ganzen Region und der Ofen ist niegelnagelneu und hat seine Pizzaprobe schon erfolgreich absolviert. Es sollte also nichts schiefgehen. Denke ich mal. Ich weiß es nicht. Ist ja schließlich das erste Mal. Vielleicht hole ich die Sachen zu früh aus dem Ofen. Zu früh ist beim ersten Mal ja immer ein Thema. Aber ich mache mich mir da gar keinen Kopf. Das wird schon. Es ist Zucker drin, manchmal auch Schokolade. Was soll da schiefgehen.
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Beim Einkaufen eine Bekannte getroffen. Kurzer Smalltalk, doofes Wetter, wo ist denn der Schnee, der kommen sollte, dies und das und ja, man sieht sich auf dem Weihnachtsmarkt. Das Übliche halt. Am Ende dieses belanglosen Gespräches noch gefragt, was sie denn am Wochenende so mache. Sie ginge ins XYZ in einer etwas weiteren, aber doch nicht so fernen Stadt. „Ah, schön. Viel Spaß dabei“, sagte ich. Ich dachte an eine Disco und dachte insgeheim, dass da bestimmt eine dieser Ü30-Partys sein muss, ansonsten würde sie da eher nicht hinpassen. Vielleicht auch ein Tanzcafé. Ich war dann doch neugierig und habe gegoogelt. Das ist ein Swingerclub. Das erstaunt mich dann schon ein bisschen. Nicht, dass ich da was dagegen hätte, aber ich würde das wahrscheinlich nicht beim Smalltalk im Supermarkt erzählen, dass das mein Plan fürs Wochenende sei. Immerhin lag ich dann mit meinem „Viel Spaß, aber treibs nicht zu bunt. Wir sind nicht mehr die Jüngsten“ zur Verabschiedung ganz gut.
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Beim Einkaufen eine Bekannte getroffen. Kurzer Smalltalk, doofes Wetter, wo ist denn der Schnee, der kommen sollte, dies und das und ja, man sieht sich auf dem Weihnachtsmarkt. Das Übliche halt. Am Ende dieses belanglosen Gespräches noch gefragt, was sie denn am Wochenende so mache. Sie ginge ins XYZ in einer etwas weiteren, aber doch nicht so fernen Stadt. „Ah, schön. Viel Spaß dabei“, sagte ich. Ich dachte an eine Disco und dachte insgeheim, dass da bestimmt eine dieser Ü30-Partys sein muss, ansonsten würde sie da eher nicht hinpassen. Vielleicht auch ein Tanzcafé. Ich war dann doch neugierig und habe gegoogelt. Das ist ein Swingerclub. Das erstaunt mich dann schon ein bisschen. Nicht, dass ich da was dagegen hätte, aber ich würde das wahrscheinlich nicht beim Smalltalk im Supermarkt erzählen, dass das mein Plan fürs Wochenende sei. Immerhin lag ich dann mit meinem „Viel Spaß, aber treibs nicht zu bunt. Wir sind nicht mehr die Jüngsten“ zur Verabschiedung ganz gut.
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Mittwoch, 28. November 2012
Wie Stevie Wonder beim Autofahren
Was für eine Fahrt. Regen ohne Ende, sowohl von oben, als auch durch die vielen Lastwagen zu einer Wasserwand aufgewirbelt. Dazu die vielen Lichter. Man sah so gut wie nichts. Ich weiß jetzt, wie Stevie Wonder sich beim Autofahren fühlt. Ich war ganz happy, als mich das Navi wegen eines nahenden Staus von der Autobahn lotste und durch die käffigsten Käffer führte. Leider Gottes haben auch viele andere Leute Navis mit der gleichen Software und denen wurde genau das gleiche vorgeschlagen. Nun denn, habs überlebt, war auf einer Genervtskala von 0 bis 10 nur auf etwa 7 und mit nur einer Stunde mehr also sonst kann ich mich sogar noch einigermaßen glücklich schätzen. Will gar nicht wissen was morgen los ist, wenn der große Schneesturm kommt. Die ersten satteln wahrscheinlich schon die Schlittenhunde, was aber sicher besser ist: manche sollten nur mit Hunden unterwegs sein. Und so einer gelben Binde mit schwarzen Punkten.
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Dienstag, 27. November 2012
Backe, backe Kuchen (bzw. Weihnachtsgebäck)
Früher standen die Frauen in der Küche und haben gebacken, heutzutage bringen sie gekaufte Kuchen mit. Dafür sind die selbstgebackenen Kuchen durch die Bank von Männern, wo früher der einzige Bezugspunkt des Mannes zum Ofen der Anschluss an den Strom war. Da läuft doch irgendwas schief. Andererseits sind moderne Frauen ja auch oft viel gesundheitsbewusster und würden ihren selbstproduzierten Backwerken nur noch einen Bruchteil des nötigen Zuckers beimengen und auch bei der Butter würde gespart. Wenn man Pech hat, hat man es noch mit einer Hardcore-Veganerin zu tun, die um Gottes Willen keine Eier und allerhöchstens Sojamilch verwendet. So ähnlich schmäcken (? Stimmt das?) dann die Kuchen. Ist also wahrscheinlich besser, dass die Herren der Schöpfung sich der Sache angenommen haben. Da wird die Zuckermenge großzügig nach oben aufgerundet, lieber ein Ei mehr genommen und Butter kann es eh nie genug sein. Teelöffel ist eh eine eher vage Definition, also lieber mal ein bisschen mehr von allem. Wenn man(n) sich dann zumindest bei den Temperaturangaben an die Vorgaben hält, passt das schon alles und heraus kommen Backwerke, die schon beim ersten Bissen glücklich machen. Und zwar so richtig basisglücklich. So ähnlich stellt man sich einen Schuss Heroin vor - wenn man keine Ahnung von Heroin hat zumindest.
Am Wochenende backe ich auch. Weihnachtsgebäck. Das wird spannend. Neuer Ofen, noch keinerlei Ahnung, aber Zucker, Butter, Mehl, Backpulver und Eier. Der Rest wird noch besorgt, inklusive eine „Ausstechmatte“ und Ausstechformen. Aber hey: ich habe Zucker und Butter. Was soll da schon schief gehen.
Am Wochenende backe ich auch. Weihnachtsgebäck. Das wird spannend. Neuer Ofen, noch keinerlei Ahnung, aber Zucker, Butter, Mehl, Backpulver und Eier. Der Rest wird noch besorgt, inklusive eine „Ausstechmatte“ und Ausstechformen. Aber hey: ich habe Zucker und Butter. Was soll da schon schief gehen.
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Montag, 26. November 2012
Montage, wie ich sie liebe…
Wenn man so im Stau steht und sich die Welt um einen herum nur im Schneckentempo voran bewegt, hat man viel Zeit zu reflexieren. Darüber wie beschissen so ein Stau ist, zum Beispiel. Und so ein Stau ist ziemlich beschissen. Man steht blöd rum, ist zum Nichtstun verdammt, hört zum hundertsten Mal das Beste aus den Achtzigern, den Neunzigern und von heute und dann noch den Dämlack, der einem erzählt, dass auf der und der Strecke gerade Stau ist. Als ob man das nicht selber am besten wüsste. Irgendwann gehts dann weiter, aber das Navi kündigt schon den nächsten Stau an, ist aber so gnädig, einen von der Autobahn auf eine Odyssee durch die Dörfer in der Provinz zu geleiten. Genau wie alle anderen, die ihr Navi in dem Moment anhaben und das sind viele. Ergo sind auch die Dorfstraßen brechend voll und man steht da wieder im Stau. Immerhin ist es spannender: man sieht die vielen rothaarigen Kinder und fragt sich, ob das nun eben die natürliche Haarfarbe ist oder das Ergebnis eines ereignislosen Dorflebens ohne Anschluss außerhalb der Familie. Spätestens wenn die Kinder ungebremst an ein Schild laufen erübrigt sich die Frage.
Irgendwann läuft es dann wieder einigermaßen, man freut sich und denkt, alles wäre gut… dann kommen die Traktoren. Klar, man ist ja mitten auf dem Land. Teilweise kann man auch nur erahnen, dass das eine Straße sein soll, was man da hinzementiert hat. Nun ist man also in einer Schlange hinter einem Traktor. Überholen geht so gut wie nicht, weil es auch ganz viel Gegenverkehr gibt (Stauumfahrer eines anderen Staus). Immerhin fährt man, wenn auch nur mit 20 km/h. Wenn man ganz viel Glück hat, ist der Traktor mit einer Ladung Gülle unterwegs, aber da ist gerade anscheinend nicht Saison.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber real einer Stunde mehr als sonst, kommt man an, ist genervt, will eigentlich seine Ruhe, aber sofort klingelt das Telefon, der Rechner zeigt nach dem Hochfahren Unmengen an Emails und man ist mittendrin. Immerhin kommt man dann gar nicht mehr dazu, sich so richtig über die beschissene Fahrt aufzuregen.
Das sind die Montage, wie ich sie liebe…
Irgendwann läuft es dann wieder einigermaßen, man freut sich und denkt, alles wäre gut… dann kommen die Traktoren. Klar, man ist ja mitten auf dem Land. Teilweise kann man auch nur erahnen, dass das eine Straße sein soll, was man da hinzementiert hat. Nun ist man also in einer Schlange hinter einem Traktor. Überholen geht so gut wie nicht, weil es auch ganz viel Gegenverkehr gibt (Stauumfahrer eines anderen Staus). Immerhin fährt man, wenn auch nur mit 20 km/h. Wenn man ganz viel Glück hat, ist der Traktor mit einer Ladung Gülle unterwegs, aber da ist gerade anscheinend nicht Saison.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber real einer Stunde mehr als sonst, kommt man an, ist genervt, will eigentlich seine Ruhe, aber sofort klingelt das Telefon, der Rechner zeigt nach dem Hochfahren Unmengen an Emails und man ist mittendrin. Immerhin kommt man dann gar nicht mehr dazu, sich so richtig über die beschissene Fahrt aufzuregen.
Das sind die Montage, wie ich sie liebe…
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