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Sonntag, 16. Dezember 2012
Achtung, Hausfrauencontent…

Aus dem Zeug, was man aus dem Flusensieb des Wäschetrockners holt, könnte man locker ein oder zwei Norwegerpullis stricken und war die von der dicken Sorte. Farblich würde es auch passen: die Mehrzahl dieser Pullis hat genau die Farbe meiner Flusen (was wohl bedeutet, dass meine Klamotten farblich alle in Richtung Norwegerpulli gehen). Man müsste die Flusen sammeln, zusammendröseln und daraus Wolle spinnen und schwupp hätte man - entsprechendes handwerkliches Geschick vorausgesetzt - einen total tollen Norwegerpulli und den noch in den absolut angesagten Norwegerpullifarben. Ich habe jetzt mal einen Eimer beim Trockner stehen, wo ich diese Flusen sammle. Alles weitere wird man sehen.

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Sonntag, 16. Dezember 2012
Grün, aber keine Mojitos

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider… leider nicht. Deshalb habe ich mir im Schlussverkauf einen grünen Pullover besorgt, der so abgrundtief scheußlich ist, dass mir sogar die 12,95 Euro wehtun, die er gekostet hat. Aber gibt so Tage, da braucht man eben grüne Pullover. Wenn auch nicht lange. Ich hebe das Ding mal auf, vielleicht geht an Fasching was damit.

Ansonsten eine doofe Erkältung, die mal mehr, mal weniger wird und überhaupt der Drang auf Urlaub unter Palmen. Im Warmen. Mit Mojitos. Und Meer. Und Sonne.

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Freitag, 14. Dezember 2012
Kinderglühwein - Gangnam Style

Heute dann doch mal auf einem Weihnachtsmarkt gewesen. Tagsüber. Da ist es echt ok. Es treiben sich hauptsächlich Jugendliche im schulpflichtigen Alter rum, die ihre hart erarbeitete Coolness komplett verspielen, weil sie Kinderglühwein bestellen müssen (die sollten einen Kinderglühwein "Gangnam Style" anbieten, damit noch ein kleines Bisschen an Coolness durchschimmert). Dazwischen ein paar Rentner, mit und ohne Rollator.

Kleiner Tipp: Essen Sie die Bratwurst. Da ist die Fleischqualität zwar wahrscheinlich ähnlich niedrig wie beim Steak, aber es ist so zerkleinert, dass es nicht auffällt. Oder bleiben Sie alternativ bei Süßkram, da können sie eigentlich nichts falsch machen. Ich habe Waldmeister- und Marcujabonbons mitgenommen und beide sind lecker. Ist halt Zucker, das geht immer.

Die Bekannte, mit der ich mich dort getroffen habe, ist nun endlich mit ihrem Freund zusammengezogen. Das ging schon ewig hin und her, es stand mal eine Trennung im Raum und überhaupt war alles eher schwierig. Jetzt wohnen sie also zusammen und alles ist gut… sollte man meinen. Tatsächlich ist es das ganz und gar nicht, wie sie berichtete, ohne dass ich gefragt hatte (als würden mich die Probleme anderer Leute interessieren…). Es gibt quasi kein Sexleben mehr. Ok, das war auch vor dem Zusammenziehen schon eher mau, aber nun ist gar nichts. Stattdessen ist man genervt, weil man die ganzen Eigenheiten, die Menschen nunmal haben, täglich live und viel mehr sieht und mit- und abbekommt. Und man kann das nicht mal durch Sex kompensieren. Guter Sex lässt ja so manche seltsame Eigenart ganz klein erscheinen und macht sie ignorierenswert. Haben sie aber nicht, sondern nur noch die nervigen Dinge. Man kommt in so einem Gespräch gar nicht mehr raus aus dem „Ohje, das ist aber doof“-sagen. Insofern ist ein Steak dann doch nicht schlecht: man hat eine super Entschuldigung wenig zu sagen, weil man soviel kauen muss.

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Donnerstag, 13. Dezember 2012
TNT wäre ein guter Name, aber so heißt er nicht

Beim Fastfood-Discounter gibt es einen Burger namens Angus irgendwas* und er trägt seinen Namen zu recht: Im Magen rumpelt es hinterher, wie wenn Angus Young in Schuluniform und Klampfe in der Hand durch den Magen wirbelt. Schmeckte aber trotzdem sehr gut. Ansonsten ein Tag im Zeichen der Bildung und des Alkohols. Bei Studenten geht das Hand in Hand, ich habs nacheinander ausgeführt. Zum Glück in der richtigen Reihenfolge.

* TNT wäre ein guter Name, aber so heißt er nicht

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Mittwoch, 12. Dezember 2012
Weg, weit weg

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich dachte: ich kündige. Jetzt, sofort! Scheiß drauf, ob ich was anderes finde, aber so gehts nicht weiter. Ich habe es dann doch nicht gemacht, aber vielleicht klappts ja mit dem Jackpot heute oder am Wochenende. Da könnte mir so eine Dumpfbacke von der Lottogesellschaft stundenlang was vorpalavern, dass man sein bisheriges Leben erstmal normal fortsetzen soll und bloß nicht gleich übertreiben und überhaupt. Ich würde gar nicht übertreiben wollen, aber ich will da weg! Ich will diese Nasen aus den oberen Etagen nicht mehr sehen, ich will keine dämlichen Emails von noch dämlicheren Kunden mehr, ich will das biedere Dummgelaber mancher Leute nicht mehr hören. Ich will da einfach nur weg.
Mit diesem Vorsatz stehe ich nicht allein da. Es ist erstaunlich, wieviele der Kolleginnen und Kollegen gerade sehr ausgiebig ihre Profile in den diversen Businessportalen pflegen. Und manche sagen es auch ganz offen, dass sie lieber früher als später ihr Bündel packen würden. Es interessiert nur keinen.

Immerhin bricht wohl bald wieder ein großer Kunde von mir weg. Das bedeutet um einiges weniger an Arbeit und ehrlich: es ist mir mehr als recht, wenn er weg ist. Ein bescheuertes Projekt, verkauft von Idioten, realistisch betrachtet nicht umsetzbar und vom Kunden nur angenommen, weil er es für einen Appel und ein Ei kriegt. Wie es überhaupt vor Schnäppchenkunden nur so wimmelt. Immer in der Hoffnung, dass die noch groß einsteigen, aber die sind ja auch nicht blöd: sobald realistische Kosten auf den Tisch kommen sind die weg und suchen sich neue Deppen. Generation Praktikant auf Firmenebene eben. Und wären Vertriebler noch Verkäufer und nicht Flatratenutten der miesesten Sorte, würden sie das auch kapieren, aber mittlerweile gehen die ja schon für ein bisschen Münzgeld vorm Kunden in die Knie - schlucken inklusive.

Ich habe morgen eigentlich frei, aber ich werde trotzdem noch die Kollegen über die Dinge unterrichten, die die nächsten zwei Tage anstehen. Ich kam heute nicht dazu und um kurz vor Neun noch eine Email zu schreiben fehlte mir der Nerv. Hab die Lottozahlen noch nicht gecheckt; vielleicht kann ich mir das morgen ja auch sparen…

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