Montag, 14. Januar 2013
Manchmal ist Grippe doch was Gutes

Cheffe hat heute im Radio das Wort „Grippewelle“ gehört und hastenichtgesehen war er verschwunden. Das ging schnell. Wusste gar nicht, dass sich die Viren auch über Radiowellen verteilen. Und der arme Kerl hat sie als einziger abgekriegt. Ist ja eigentlich total nett von ihm, dass er sie alle für uns abgefangen hat. Wir werden an ihn denken, während er daheim vor sich hinleidet - auch wenn Facebook anderes sagt…
Manche Leute sind einfach nur dämlich. Und kommen auch noch damit durch. Was mache ich nur falsch?

Morgen ist großes Meeting mit ganz vielen wichtigen Leuten und das auch noch international. Überlege, ob ich mir zum Frühstück Vodka reinhaue, damit das mit dem nuschelnden Englisch besser klappt. Sonst klinge ich wieder wie ein Ire in nüchtern und das will ja keiner hören. Außerdem würde es vieles von dem Buzzwordgelaber erträglicher machen. Leider wurde Cheffe ja von der Grippe nahezu dahingerafft und kann nicht teilnehmen (ein enttäuschtes Raunen ist allenthalben zu hören). Das dürfte das Gelaber schon mal um mindestens vierzig Prozent herunterschrauben. Und obwohl alle über die Grippe: sie hat also manchmal doch ihr Gutes.

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Sonntag, 13. Januar 2013
Fehlgeplant

Der Discountbäcker hier am Ort hat ein echtes Problem: wenn es draußen kalt ist, beschlagen die Scheiben innen. Aber nicht ein bisschen, sondern so, als wäre drinnen eine Sauna. Naja, es ist auch ähnlich temperiert. Schön sieht das nicht aus, wenn das Kondenswasser sintflutartig die Scheiben runterrinnt. Man kann von außen auch gar nicht reinschauen, nur das Licht sagt einem, dass der Laden offen hat. Keine Ahnung, warum dem so ist. Wahrscheinlich wurde das von den gleichen Planern konstruiert, die auch den Berliner Flughafen, die Elbphilharmornie und S21 zu verantworten haben. Würde man über die Scheiben lecken, hätte man wohl seinen Tagesbedarf an Kohlehydraten (von den Backdämpfen) und Mineralstoffen (von den menschlichen Ausdünstungen), aber das muss dann doch nicht sein. Wobei… ist vielleicht nahrhafter als manches, was sie da verkaufen.

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Freitag, 11. Januar 2013
Die armen Kakerlaken

Eine Horde Idioten in der Wildnis, einer dämlicher als der andere, alle ohne Plan, aber sie kriegen auch noch Geld dafür. Klingt wie eine Besprechung unserer Geschäftsleitung in netter Umgebung, ist aber das Dschungelcamp, wo die Z-Prominenz sich quer durch die wunderbare Welt der Genitalien diverser Tiere futtert. Würde ich der Geschäftsleitung auch mal gönnen, andererseits: die armen Tiere. Kakerlaken mag niemand, aber muss man sie so quälen? Und nein: ich schaue mir das nicht an.

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Donnerstag, 10. Januar 2013
...

Das Beste am Tag war der Sport in der Mittagspause. Kurz entfrusten zwischen all dem Mist. Und das Entspannendste war das Telefonat mit dem Banker. Er redete zehn Minuten und ich bin dabei sanft weggedöst. Er redete von Fonds, von Währungen und von Gold und ich wurde immer müder. Die Quintessenz: alles ist gut. Immerhin an dieser Front alles im grünen Bereich.

Und morgen werde ich dann krank. Ist ja schließlich kurz vorm Wochenende.

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Mittwoch, 9. Januar 2013
Nexus?

Ein Glück habe ich kürzlich amerikanische Aspirin geschenkt bekommen: ein Plastikfläschchen mit 200 Tabletten (oder mehr?). So wie ich mich fühle kann ich die morgen mal antesten. Sie sind „coated“, also sollte auch mein Magen nicht zu sehr zicken. Tut er nämlich auch so schon. So ein Scheiß.

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Nexus? Wäre doch eine Idee… Hm. Muss ich mir mal genauer anschauen….

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