Dienstag, 5. Februar 2013
In Kauflaune

Das Blöde, wenn man angespannt ist: man kommt in Kauflaune. Kaufen beruhigt die Nerven. Keine Ahnung wieso, aber da gibt es bestimmt ganz schlaue Doktorarbeiten zu dem Thema (wenn auch nicht von Guttenberg oder Schavan). Mich beruhigt es jedenfalls. So gab es in letzter Zeit ein sündhaft teures Softwarepaket, ein neues Handy (das ist echt nicht schlecht, bin am Rande der Begeisterung), AfterShave und heute auch noch neue Eiweisshakes. Letztere sind auch noch gut für die Zeit nach der bösen Erkältung, dann dienen sie nämlich als abendlicher Eiweislieferant und garantieren eine Grundversorgung diesbezüglich, die tagsüber leider viel zu kurz kommt. Komplizierte Sache, aber ist so.

Jedenfalls habe ich die letzten Tage ausgiebig gekauft und meine Laune war nach dem Klick auf „Jetzt bestellen“ immer gut. Ein zusätzlicher Kick war dann übrigens die Bestätigungsmail im Posteingangsfach. Wenn ich also mal im Lotto gewinne (habe ich immer noch nicht, so ein Mist), werde ich nur noch bestellen. Den ganzen Tag durch die Onlineshops surfen und bestellen und am Abend glücklich und entspannt einschlafen. Wahrscheinlich bin ich dann auch sehr müde, denn die Sachen werden ja auch geliefert und ich muss sie entgegen nehmen und reinschleppen, auspacken, bestaunen usw. Das strengt an! Naja, werde ich dann ja sehen, wenn ich im Lotto gewonnen habe und die Nummer so durchziehe. Bis dahin gönne ich mir das ab und zu und überlege mir schon mal Ausreden, wenn die Nachkommen fragen, warum ich ihnen nichts hinterlasse. Inflation kommt als Argument bestimmt gut. Behalte ich mal so im Hinterkopf. Hm, gibts da vielleicht ein Buch zu dem Thema? Gleich mal schauen und gegebenenfalls bestellen.

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Montag, 4. Februar 2013
Krank sein ist scheiße

Durch den Sturm gekämpft, zwei Stunden zusammen mit anderen Schniefnasen und Rotzhustern beim Arzt herumgesessen, zehn Minuten Untersuchung, dann wieder durch den Sturm nach Hause mit der ärztlichen Erkenntnis, dass man in meinem Zustand besser nicht rausgeht, sondern lieber das Bett hüten sollte. Wusste ich eigentlich schon vorher, aber nun habe ich die offizielle Bestätigung und die Erlaubnis, dies bis einschließlich Mittwoch auch zu tun. Bzw. nicht ganz: morgen muss ich ja noch zur Post, um die Krankmeldung zu verschicken. Also wieder raus in den Sturm, Briefmarken besorgen, Briefe abschicken und dann wieder im Sturm nach Hause und zurück ins Bett. Wie soll man denn da gesund werden?

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Sonntag, 3. Februar 2013
Krank. Mist.

Krank. Das ist total scheiße. Ich will nicht krank sein, bin es aber. Eigentlich war ich der Meinung, dass die Nummer durch wäre, aber ist sie wohl nicht. Deshalb steht morgen früh ein Besuch bei Frau Doktor an, eiskaltes Stethoskop inklusive und ich werde die Praxis viele Stunden später mit einem Rezept für ein dezentes Antibiotikum und einer Krankmeldung verlassen. Mal sehen, wie lange die gilt. Ideal wäre die ganze Woche, denn ich bin wirklich wirklich krank und will mich vollends auskurieren. Ich will schlafen, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Und ich will gesund werden und zwar zum Schreien gesund. Mich nicht mehr nur ok, sondern fit fühlen. Endlich mal wieder richtig Sport machen können. Keine Schniefnase mehr.

Immerhin lief die morgendliche Übergabe einiger wichtiger Utensilien reibungslos. Ich wurde nicht in die Wohnung gebeten, stattdessen kam man mir in Treppenhaus entgegen. Spricht ja auch Bände.

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Samstag, 2. Februar 2013
Wirklich nicht.

Sinnbefreite Telefonate über Schultaschen, die in Schulranzen sind, die wiederum in Schultaschen stecken, die dann wieder in Schulranzen, welche in Schultaschen sind usw., aber keinerlei Aussage, wo die denn nun zu finden sind. Ständig die Frage, was nun zu tun sei und auch die Antwort „Nichts, rein gar nichts“ hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Wiederholung dieser immer gleichen Frage nach dem, was nun zu tun sei. Besuch, der plötzlich kommen soll und dass das ja nicht geht, sich einfach so zu melden. Das ginge sogar ganz und gar nicht. Wirre Satzkonstellationen mit noch wirreren Inhalten. Und das alles am frühen Nachmittag. Es war entweder eine durchzechte Nacht oder es ging schon relativ früh am Morgen los. Vielleicht auch beides. Und egal wie: es ist nicht gut. Nein, noch mehr. Es geht gar nicht!

Eine fiese Erkältung, die einfach nicht weichen will, macht es nicht einfacher. Wirklich nicht.

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Samstag, 2. Februar 2013
Jacket und Frittiertes

Nase mal dicht, mal triefend. Kopf zu. Immerhin kein Husten. Trotzdem unfit. Wenigstens war der bisherige Höhepunkt dieser Aktion diesmal unter der Woche und nicht am Wochenende. Die Chancen, dass es morgen noch besser ist stehen also gut, das Wochenende kann also genossen werden.
Ich hatte überlegt, mir morgen ein neues Jacket zu kaufen. Mein bzw. meine bisheriges/bisherigen passen einfach nicht mehr. Das sieht scheiße aus und wenn ein Jacket einen Zweck erfüllen soll, dann den, dass man damit nicht scheiße aussieht. Wird also Zeit für ein neues. Nur: wenn ich jetzt eins kaufe kann es passieren, dass es dann bald auch nicht mehr so richtig passt und das wäre dann ja doof. Also mal lieber noch warten und wenn es akut werden sollte mit Jacketanziehen eins kaufen.

Morgen oder übermorgen will ich mich an Fisch&Chips probieren. Könnte aber eher die Festland-Variante werden, also panierter Fisch mit Pommes. Auch ok, habe ich auch noch nie gemacht. Also Pommes schon, aber panierten Fisch noch nicht. Zumindest nicht in der Fritteuse - und er wird darin gemacht, wenn ich das Ding schon anwerfe. Ich solle noch Gemüse besorgen und auch das frittieren. Überhaupt sollte ich dann alles frittieren, was mir in die Finger kommt. Die Küche stinkt dann eh, dann soll sich das auch lohnen.

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