Sonntag, 24. Februar 2013
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Der Knirps der neuen Nachbarn hat eine Stimme wie Rod Stewart. Rauchig und whiskeygesättigt, das aber ein paar Oktaven höher. So als wäre die Stimme belegt, aber er scheint nicht krank zu sein. Jedenfalls klingt das lustig. Muss ihn mal fragen, ob er mir nicht mal Waltzing Mathilda vorsingen will.

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Samstag, 23. Februar 2013
Effizienter Hemdkauf

Parkplatz so gewählt, dass man gut wieder weg kommt, rein, Etikett gezeigt, das gleiche geordert, Farbe genannt, gekriegt, genommen, bezahlt, wieder raus. Das ganze unter zehn Minuten. So funktioniert effizienter Hemdenkauf.

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Ich mag ja Geheimtipps, aber Dank Pro7 ist es keiner mehr: da wird das nämlich gerade promoted. Ist aber egal, bzw. in diesem Fall schön. Endlich promoten die mal was promotenswertes. Ich mag die Das-Leben-eines-Musiker-Stimmung, die beim Video rüberkommt. Und den Spaß, den alle anscheinend haben, ohne dass sie zu einer dämlichen Choreographie abhampeln, sondern stattdessen das machen, was sie ihrer Berufsbezeichnung nach auch machen sollen: Musik.


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Freitag, 22. Februar 2013
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Heute mit einer ehemaligen Kollegin geskyped. Sie hatte vor kurzem einen neuen Job in einem großen Laden angefangen, nachdem sie fast ein Jahr arbeitslos war. Den Job hat sie nicht mehr, die Arbeitszeiten waren schon in den ersten drei Tagen desaströs und die Aussichten noch düsterer. Jetzt ist sie wieder auf der Suche und gefrustet. Sie bewirbt sich eifrig, hat sie die ganze Zeit schon, aber zu Gesprächen kommt es sehr sehr selten und dann waren diese oft eine Frechheit.
Bei dem Laden, bei dem sie so kurz war habe ich mich auch fast beworben. Allerdings kam es mir komisch vor, dass die immer gleichen Jobs immer wieder in relativ kurzen Zeiträumen angeboten werden. Keine Massenjobs, sondern schon eher spezielle Dinge. Das spricht für eine große Fluktuation und dem scheint ja auch so zu sein. Ich kenne noch zwei andere Fälle. Insofern war es ganz gut, dass ich die Finger davon gelassen habe - wobei die mich wahrscheinlich eh nicht eingeladen hätten, denn neben bescheuert sind die auch noch ziemlich arrogant. Bin ich beides nicht, also hätten wir nicht zusammengepasst.

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Donnerstag, 21. Februar 2013
Schrei vor Glück

Es gibt Restaurants, in denen es neben einem üppigen Buffet auch einen riesigen Schokoladenbrunnen gibt. Die Kollegin war kurz davor mit spitzen Schreien und wedelnden Armen durchs Büro zu hüpfen als sie davon erzählte. Manchmal ist es doch ganz einfach Frauen glücklich zu machen.

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Mittwoch, 20. Februar 2013
Jetzt hatte ich den Salat

Heute im Zuge einer Restrukturierung des aktuelles Ernährungsdesasters einen Salat beim Lieferservice bestellt. Nicht besonders: gemischt, sprich Eisbergsalat, Karotten, Tomaten und Gurken; das ganze mit Essig-Öl-Dressing, das laut Aussage auf den Flyern hausgemacht sei. Ich denke aber, dass das einzige, was dabei händisch vonstatten ging, das Öffnen der Dressing-Flasche war. Und überhaupt war der Salat ein Reinfall. Tütensalat, vorgeschnippelte Karottenstreifen, Bohnen aus der Dose. Einzig die Tomaten und die Gurke waren richtig frisch und das sind die zwei Bestandteile, die ich am ganzen Salat am wenigsten mag.
Das nächste Mal also wieder Pizza. Eine kleine. Mit Spinat. Ist ja auch mit Gemüse und hart an der Grenze zu halbwegs gesunder Ernährung. Und viel schlimmer als die Spaghetti, die der Caterer am Montag abgeliefert hat, kann es aus ernährungsphysiologischer Sicht auch nicht sein.

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