Montag, 6. Mai 2013
Gute Heiraten

Gerade eine Email von einem Freund bekommen, in der er berichtet, dass ein Bekannter demnächst heiratet. Die Zukünftige ist nun wohl nicht der Bringer, so der Freund, aber sie ist mit einem stattlichen Elternhaus gesegnet, was für den Bekannten wohl Grund genug ist, den heiligen Bund der Ehe einzugehen.
Das kannte ich bisher ja nur andersrum: hübsches, junges Blondinchen heiratet reichen Macker, gerne Ü80, im Rollstuhl und künstlich beatmet. Es ist - natürlich - die große Liebe. Die meisten haben Glück (läuft ja nicht immer so doof wie beim Heesters) und sind danach gemachte Witwen.
Fürs Witwerdasein ist es bei dem Bekannten aber noch etwas früh, der ist unter Vierzig. Sollte da die Angetraute plötzlich einen Unfall haben, wird wahrscheinlich genauer geschaut. Er wird sich das also eine Weile antun müssen. Aber ok, auch da gabs schon Beispiele.

So oder so: mögen sie froh und glücklich werden.

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Samstag, 4. Mai 2013
Puh, ein Glück lebe ich nicht in Indien

Gibt ja so Momente, in denen ich sehr froh bin, nicht in Indien zu leben. Wenn ich zB. jemandem was am Telefon erklären muss. Das kann sowas von nerven und da scheinbar halb Indien im Telefonsupport tätig ist, würde mir das dann wahrscheinlich auch blühen. Würde aber eh schwierig: ich kriegen den Akzent nicht hin. Das andere, was mich nerven würde, wäre die Heiligkeit der Kühe. Wobei… betrifft das nur die Kühe oder sind Rinder auch heilig? Wenns nur um die Kühe geht ist es ok, dann wäre halt noch die Sache mit dem Telefonsupport. Wenn aber Rinder auch bei der Heiligennummer inbegriffen sind, dann lassen wir das gleich. Das hieße dann ja nie wieder so ein großartiges Steak zu essen, wie ich es hatte. Nein, das geht nicht. Andererseits sind die indischen Kühe, zumindest wenn man sie auf Bildern oder im Fernsehen sieht, meist so dürr, dass da keine gescheiten Steaks bei rum kämen. Dann kann man sie auch heiligsprechen. Schadet dann ja nicht. Aber die Rinder, von denen mein Steak kam, dürfen keinesfalls heilig sein! Oder vielleicht doch? Im Katholischen nimmt man ja auch den „Leib Christi“ zu sich. Hm. Insofern ist es mit einem Steak doch eigentlich ähnlich? Man nimmt den „Leib Angus“ zu sich. Na ok, dann von mir aus auch heilig.

So oder so war dieses Steak sensationell!

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Freitag, 3. Mai 2013
Und zur Feier des Tages einen Algenshake

Tja, das wars mit der Züchterkarriere. Sie haben nicht überlebt. Wer hätte gedacht, dass diese Viecher soviel Aufmerksamkeit brauchen. Ok, vielleicht hätte ich mal das Wasser wechseln sollen, aber zumindest Futter war in ausreichender Menge vorhanden. Trotzdem haben sie nicht überlebt und das obwohl sie eigentlich schon so lange gibt. Da hätte ich eigentlich ein bisschen mehr Durchhaltevermögen erwartet. Bestimmt ist das ein Fake und diese Krebse kommen gar nicht wirklich aus der Urzeit. So oder so: sollten es doch ein paar geschafft haben (man sieht die ja so gut wie nicht), wünsche ich ihnen eine erfülltes Leben in der hießigen Kanalisation. Vielleicht haben sie es da besser als bei mir, wachsen und gedeihen, werden vor Fukushima gespült, mutieren und greifen als gigantische Mega-Urzeitkrebse Tokio an. Quasi zum Warmmachen. Dann schwimmen sie wieder zurück (sie kennen den Weg, genau wie Lachse finden sie immer zurück) und irgendwann klopft es an der Tür. Oder das Dach wird vom Haus gerissen, was wahrscheinlicher ist und sie rächen sich an mir. Deshalb hab ich trotz Entsorgung der Tierchen etwas von dem Futter aufgehoben. Vielleicht beruhigt sie das etwas und sie sehen davon ab mich qualvoll zu meucheln. Vielleicht erinnern sie sich sogar daran, dass ich zwar nicht so wirklich fürsorglich war, aber zumindest Futter war immer da. Das treibt dann doch eine kleine Träne der Freude ins mutierte Urzeitkrebsauge, man entschuldigt sich und wir sind fortan die besten Freunde, gehen zusammen einen Algenshake trinken und alles ist gut. Oder so ähnlich.

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Freitag, 3. Mai 2013
Mnfgafgn

Die Maifeierlichkeiten waren ok, ich war auch gar nicht mal so spät zuhause. Nachdem ich aber kurz auf der Couch weggenickt bin, hätte ich es einfach gut sein lassen sollen. Aber nein, es musste ja noch privat mit Wein weitergefeiert werden. Also mit privat meine ich mich und den Wein. Das sind diese Nächte, in denen einem plötzlich alles klar ist: man kennt sie Lösung für alles, die Weltformel und kann das auch in einem simplen Wort ausdrücken: Mnfgafgn.

Sämtliche Ideen und Lösungen für alle Probleme dieser Welt sind am nächsten Morgen natürlich weg. Dafür dröhnt der Schädel, der Magen ist sensibel und die Zunge hat einen pelzigen Belag. Alles schmeckt muffig und Licht schmerzt in den Augen. Am Besten legt man sich dann noch mal hin. Geht aber leider nicht, wenn man arbeiten muss. Home Office sei Dank musste ich nicht Auto fahren und die Ränder unter den Augen waren auch egal. Sah ja keiner. Aber trotzdem: muss ich in der Form nicht noch mal haben.

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Mittwoch, 1. Mai 2013
Der Mai ist gekommen (und prahlt damit)

So, demnächst gehts los zu den Maifeierlichkeiten. Ich sollte mir gleich zu Anfang irgendwas Nahrhaftes einverleiben, denn nach dem ersten Bier ist meist der Hunger weg und das Unheil nimmt seinen Lauf. Immerhin ist die Chance auf einen Sonnenbrand oder gar -stich eher gering. Gab ja schon Jahre, wo neben dem Kater am nächsten Morgen auch noch die Birne aussah wie die Lampen vor gewissen Etablissements. Muss man nicht haben.

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