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Sonntag, 21. Dezember 2025
Mustertapezierdrama
Es könnte theoretisch passieren, dass ich dieses Jahr nur zweimal auf einem Weihnachtsmarkt war. Und das erste Mal zählt schon fast nicht mehr, das ist schon viel zu lange her. Somit scheint klar: ein Leben ohne Glühwein ist möglich. Zumal ich gar keinen hatte.
Gestern stand ein Weihnachtsmarktbesuch zur Debatte, aber es kam dann doch nicht dazu. Zu müde und zu gestresst ob der Gedanken an die Masse an Menschen. Außerdem kann man sich auch ohne Bratwurst und Co. ungesund ernähren.
Auch heute wird es eher nichts mit Weihnachtsmarkt. Für nachher steht ein kleiner Lauf an (wird mal wieder Zeit) und später wird tapeziert. Hab ich noch nie gemacht; könnte entsprechend spannend werden. Es ist dazu noch eine gemusterte Tapete, aber ich habe schon die ersten Bahnen gesehen, die angebracht wurden (ich steige da nur ein, weil denen der Zeitplan völlig aus dem Ruder gelaufen ist) und es verhält sich so, dass jede Bahn selbstbewusst ihr Muster zur Schau stellt - unabhängig davon, wie das bei den direkt benachbarten Bahnen so ist. Es ist also eine Ansammlung vieler Einzelmuster, die zwar grundsätzlich das gleiche Motiv haben, aber nicht zueinander korrelieren. Zum Glück ist es keine Fototapete.
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Ein Teil der Epstein-Files ist raus. Nun weiß man, was man Dank Frau Lewinsky eh schon wusste: Bill Clinton nimmt so ziemlich alles mit, was er kriegen kann. Gut, dass der damals nicht First Men der dann doch nicht Präsidentin wurde. Und da sein Ruf ja eh im Eimer ist, könnte er doch nun anstatt zu jammern, wie unfair das doch sei, dass er da auf ganz vielen Fotos mit den jungen Frauen sei auch einfach sagen: Yep, was so und übrigens... es müsste da noch ein Foto von einem Dreier geben, bei dem auch Donnie involviert war. Und dann vielleicht noch ein Exklusiv-Video bei Fox und in den Podcast zu Rogan. Naja, man darf ja träumen.
Immerhin eine Sache, über die ich mir keinen Kopf machen brauche in diesen Zeiten: ich bin ziemlich sicher nicht in diesen Epstein-Files.
Gestern stand ein Weihnachtsmarktbesuch zur Debatte, aber es kam dann doch nicht dazu. Zu müde und zu gestresst ob der Gedanken an die Masse an Menschen. Außerdem kann man sich auch ohne Bratwurst und Co. ungesund ernähren.
Auch heute wird es eher nichts mit Weihnachtsmarkt. Für nachher steht ein kleiner Lauf an (wird mal wieder Zeit) und später wird tapeziert. Hab ich noch nie gemacht; könnte entsprechend spannend werden. Es ist dazu noch eine gemusterte Tapete, aber ich habe schon die ersten Bahnen gesehen, die angebracht wurden (ich steige da nur ein, weil denen der Zeitplan völlig aus dem Ruder gelaufen ist) und es verhält sich so, dass jede Bahn selbstbewusst ihr Muster zur Schau stellt - unabhängig davon, wie das bei den direkt benachbarten Bahnen so ist. Es ist also eine Ansammlung vieler Einzelmuster, die zwar grundsätzlich das gleiche Motiv haben, aber nicht zueinander korrelieren. Zum Glück ist es keine Fototapete.
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Ein Teil der Epstein-Files ist raus. Nun weiß man, was man Dank Frau Lewinsky eh schon wusste: Bill Clinton nimmt so ziemlich alles mit, was er kriegen kann. Gut, dass der damals nicht First Men der dann doch nicht Präsidentin wurde. Und da sein Ruf ja eh im Eimer ist, könnte er doch nun anstatt zu jammern, wie unfair das doch sei, dass er da auf ganz vielen Fotos mit den jungen Frauen sei auch einfach sagen: Yep, was so und übrigens... es müsste da noch ein Foto von einem Dreier geben, bei dem auch Donnie involviert war. Und dann vielleicht noch ein Exklusiv-Video bei Fox und in den Podcast zu Rogan. Naja, man darf ja träumen.
Immerhin eine Sache, über die ich mir keinen Kopf machen brauche in diesen Zeiten: ich bin ziemlich sicher nicht in diesen Epstein-Files.
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Samstag, 20. Dezember 2025
Kurz vor der Überdosis
Diese Vorweihnachts- und auch die tatsächliche Weihnachtszeit sind ein kulinarischer Frontalangriff. 70 Prozent der Lebensmittel, die in meinen Körper gelangen, bestehen aus Zucker und Fett. Die Geschmacksknospen haben "süß" schon völlig normalisiert: es stört die gar nicht mehr weiter, wenn die Zufluss an Zucker gar nicht mehr abbricht und das Fett wird auch dankend angenommen und direkt auf die Hüften gepackt. Diesbezüglich ist es eine erniedrigende Zeit. Aber es besteht Hoffnung, dass danach wieder alles gut, naja, zumindest besser wird. Leider geht das mit einem kalten Entzug einher und der ist nicht schön. Was man sich und seinem Körper so alles antut. Die Zeit danach könnte ich locker Protagonist einer RTL II-Doku sein. Schwerst abhängig von Zucker und Fett und der harte Kampf, da wieder rauszukommen. In meinem näheren Bekanntenkreis sind einige, die es nicht geschafft haben. Die sind dann in der Doku natürlich auch mit dabei. Dazwischen ich, der glühende Stern der Hoffnung.
Bis es soweit ist, warten aber noch Berge von Plätzchen, Lebkuchen, gebrannte Mandeln und drei Tage Weihnachtsschlemmereien. Quasi die letzte Flasche Korn auf dem Weg zur Entzugsklinik.
Bis es soweit ist, warten aber noch Berge von Plätzchen, Lebkuchen, gebrannte Mandeln und drei Tage Weihnachtsschlemmereien. Quasi die letzte Flasche Korn auf dem Weg zur Entzugsklinik.
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Freitag, 19. Dezember 2025
Wintergrillen
Hab das Posting gefunden. Es ist sehr lang (naja, für meine Verhältnisse) und ich habe mich noch nicht getraut, es zu lesen. Gepostet wurde es vor über 21 Jahren und da ich nichts "auf Halde" habe, wurde es ziemlich sicher auch zu diesem Zeitpunkt geschrieben. Wieso weiß ich nicht. Die Person, um die es dabei ging, war mir anscheinend so wichtig, dass sie mir auch über fünf Jahre nach unserem letzten Kontakt noch im Kopf herumwuselte.
Zwischen den Jahren werde ich das Posting lesen und dann - endlich - auch die Email aus dem letzten Jahr beantworten. Auch das ist mir wichtig - deshalb blieb es auch so lange liegen. Nicht aus Unlust; es fehlten die richtigen Worte.
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Zum Mittag eine Runde laufen gewesen. Das Wetter war ganz okay dafür: nicht zu kalt und vor allem auch kein Regen. Auch keine Sonne, zumindest nicht viel. Ab und an schaffte sie es durch die Wolken, teilweise kamen Strahlen aus den Wolken wie bei kirchlichen Szenen, wenn Gott ein Zeichen gibt. Eigentlich wäre es auch guter Tag, um die Asche der großen Katze im Wald zu verstreuen. Aber als ich an der Stelle vorbeikam, wo ich das machen würde, waren da ganz viele Kinder vom Waldkindergarten in der Nähe. Das wäre kein guter Zeitpunkt gewesen, um die Katze zurück zur Natur zu geben. Aber der Platz ist perfekt, dachte ich mir. Der Anfang (die Kinder) und das Ende (die Katze) des Lebens ganz nah beieinander. Ein schöner Kreislauf. Das ist der richtige Platz.
Ich vermisse sie sehr, die große Katze.
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Heute Abend ist Wintergrillen mit Umtrunk. Ein netter Einstieg in ein hoffentlich ruhiges Wochenende.
Zwischen den Jahren werde ich das Posting lesen und dann - endlich - auch die Email aus dem letzten Jahr beantworten. Auch das ist mir wichtig - deshalb blieb es auch so lange liegen. Nicht aus Unlust; es fehlten die richtigen Worte.
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Zum Mittag eine Runde laufen gewesen. Das Wetter war ganz okay dafür: nicht zu kalt und vor allem auch kein Regen. Auch keine Sonne, zumindest nicht viel. Ab und an schaffte sie es durch die Wolken, teilweise kamen Strahlen aus den Wolken wie bei kirchlichen Szenen, wenn Gott ein Zeichen gibt. Eigentlich wäre es auch guter Tag, um die Asche der großen Katze im Wald zu verstreuen. Aber als ich an der Stelle vorbeikam, wo ich das machen würde, waren da ganz viele Kinder vom Waldkindergarten in der Nähe. Das wäre kein guter Zeitpunkt gewesen, um die Katze zurück zur Natur zu geben. Aber der Platz ist perfekt, dachte ich mir. Der Anfang (die Kinder) und das Ende (die Katze) des Lebens ganz nah beieinander. Ein schöner Kreislauf. Das ist der richtige Platz.
Ich vermisse sie sehr, die große Katze.
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Heute Abend ist Wintergrillen mit Umtrunk. Ein netter Einstieg in ein hoffentlich ruhiges Wochenende.
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Donnerstag, 18. Dezember 2025
Meine Knie und die Oskarverleihung
Blogger scheint bei einer Suche nur die Online Beiträge zu durchforsten... was Sinn macht. Schön wäre natürlich, wenn das als Admin auch für Offline Beiträge ginge, dem ist aber nicht so. Nun denn, somit weiß ich, wie ich die Zeit zwischen den Jahren verbringen werde. Nein, nur ein Scherz. So wichtig ist es nicht. Ich bin nur auf der Suche nach ein Schnipsel aus der Vergangenheit, denn über vieles hat sich ein Schleier gelegt, wurde vergessen - oder vielleicht auch verdrängt. Für vieles ist das sicher gut, aber an manches würde man sich vielleicht doch gerne erinnern. Oder auch einfach nur nachlesen. Vielleicht mache ich mich tatsächlich auf die Suche zwischen den Jahren. Ich schulde jemanden noch eine Antwort, seit einem Jahr, und da hätte ich gerne einen alten Text von mir zur Hand, den ich mitschicken wollen würde. Naja... wer "wollen würde" schreibt, hat wohl auch damals keinen mitschickenswerten Text fabriziert. Insofern wäre es vielleicht ganz gut, wenn er in der Versenkung bliebe.
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Gestern in der Mittagspause laufen gewesen. Etwas über 7 Kilometer. Meine Knie fanden das nicht so gut. Wider besseren Wissens rede ich mir ein, dass die nur meckern, weil ich sie die letzten Tage zu sehr geschont habe - es brauche also mehr Action und deshalb plane ich auch für den heutigen Mittag einen Lauf ein. Man wird sehen, ob ich mit meiner Theorie richtig liege; ansonsten besteht ja nächste Woche die Chance auf ein Weihnachtswunder. Kann man dann verfilmen. Ref und die geheilten Knie - eine Weihnachtsgeschichte.
Wäre spannend zu sehen, wen man da für die Hauptrolle nimmt. Hoffentlich nicht Dieter Hallervorden, obwohl der ja schon mal so eine Rolle als laufender Protagonist hatte... aber hey: so alt bin ich dann doch noch nicht! George Clooney wäre okay. Allerdings trinkt der diesen komischen Kapselkaffee. Dann lieber auch nicht. Ach, da wird sich schon jemand finden lassen. Als Schauspieler für meine Knie wünsche ich mir Benedict Cumberbatch. Der kann alles spielen; der kriegt auch meine Knie hin. Bei der Oskarverleihung wird er dann sagen, dass es für ihn als Künstler die größte Herausforderung war, in der Darstellung vom linken Knie den gesteigerten Leidensdruck im Gegensatz zum rechten Knie adäquat aufzuzeigen, ohne es jammernd wirken zu lassen und wie sehr es in freue, dass die Jury dies erkannt und durch den Oskar auf bestmögliche honoriert habe. Natürlich wird er in seiner Dankesrede auch meine Knie auch erwähnen. Vielleicht werden sie sogar zur Verleihung eingeladen und da meine Knie direkt mit mir verbunden sind, darf ich dann mit. Wird bestimmt interessant.
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Gestern in der Mittagspause laufen gewesen. Etwas über 7 Kilometer. Meine Knie fanden das nicht so gut. Wider besseren Wissens rede ich mir ein, dass die nur meckern, weil ich sie die letzten Tage zu sehr geschont habe - es brauche also mehr Action und deshalb plane ich auch für den heutigen Mittag einen Lauf ein. Man wird sehen, ob ich mit meiner Theorie richtig liege; ansonsten besteht ja nächste Woche die Chance auf ein Weihnachtswunder. Kann man dann verfilmen. Ref und die geheilten Knie - eine Weihnachtsgeschichte.
Wäre spannend zu sehen, wen man da für die Hauptrolle nimmt. Hoffentlich nicht Dieter Hallervorden, obwohl der ja schon mal so eine Rolle als laufender Protagonist hatte... aber hey: so alt bin ich dann doch noch nicht! George Clooney wäre okay. Allerdings trinkt der diesen komischen Kapselkaffee. Dann lieber auch nicht. Ach, da wird sich schon jemand finden lassen. Als Schauspieler für meine Knie wünsche ich mir Benedict Cumberbatch. Der kann alles spielen; der kriegt auch meine Knie hin. Bei der Oskarverleihung wird er dann sagen, dass es für ihn als Künstler die größte Herausforderung war, in der Darstellung vom linken Knie den gesteigerten Leidensdruck im Gegensatz zum rechten Knie adäquat aufzuzeigen, ohne es jammernd wirken zu lassen und wie sehr es in freue, dass die Jury dies erkannt und durch den Oskar auf bestmögliche honoriert habe. Natürlich wird er in seiner Dankesrede auch meine Knie auch erwähnen. Vielleicht werden sie sogar zur Verleihung eingeladen und da meine Knie direkt mit mir verbunden sind, darf ich dann mit. Wird bestimmt interessant.
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Mittwoch, 17. Dezember 2025
Wach
Wach. Einfach so. Mitten in der Nacht. Puls rast, aber ich kann nicht verorten weshalb. Es gab keine erotischen oder andere aufregende Träume, keine Knutschen an verbotenen Orten mit verbotenen Personen, keine Verfolgungsjagden, es gab gar keine Träume zu diesem Zeitpunkt. Ich war trotzdem wach, der Puls raste und beruhigte sich nur langsam. Es dauerte lange, bis ich wieder einschlafen konnte. Entgegen meiner Gewohnheit nahm ich sogar das Handy in die Hand und spielte zwei Runden Quizduell. Irgendwann kam dann doch wieder der Schlaf. Die innere Uhr weckte mich zuverlässig (und völlig unnötig) um halb Sechs. Seitdem überlege ich, was es mit dieser Aktion heute Nacht auf sich hatte. Eine Panikattacke light? Aber das wäre wohl anmaßend einer echten Panikattacke gegenüber. Ich habe (noch) keine Erklärung und hoffe, dass dies nun kein sich ständig wiederholendes Phänomen wird. Bräuchte ich nicht.
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