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Freitag, 13. Februar 2026
Bin wieder unter Strom
Gestern hatte ich für längere Zeit keinen Strom. Die Elektriker taten Dinge, welche Dinge weiß ich nicht. Ist auch egal, die Hauptsache war, dass der Strom nachher wieder da ist. Die Chancen standen gut und es klappte auch.
Post hätte in der Zeit nicht kommen dürfen, denn die Klingel ging nicht. Merkt man ja nicht, denn eine Klingel ist wenig auffällig, solange sie nicht benutzt wird und würde sie nun benutzt, fiele es nicht auf, da sich an ihrem Grundzustand, den sie die meiste Zeit ihres Daseins inne hat, nichts ändert. Klingle wer möchte. Ich hoffe, sie geht wieder - jetzt wo der Strom wieder fließt. Teste ich nachher mal.
Was nicht mehr ging (ich aber erst am Abend bemerkt habe): der Katzenbrunnen. Merkt man auch nicht sofort, denn er sprudelt in Etappen. Oder eben gar nicht, wenn er zwischendurch mal aus war. Wenn er längere Zeit still steht, trocknet der obere Blubberbereich aus und es kommt zu Kalkflecken. So fiel das überhaupt auf. Die kleine Katze darf sich freuen: es gibt wieder frisches Wasser. Hurra.
Und auch neu seit gestern: eine Wallbox im Carport. Eigentlich relativ unauffällig - außer wenn es dunkel ist, denn dann bemerkt man ein pulsierendes weißes Licht. Das sogenannte Bereitschaftslicht, das besagt, dass die Wallbox bereit ist. Ich hoffe, das kann man irgendwie deaktivieren. Es ist ja schön, wenn die Wallbox bereit ist, das muss man aber nicht so demonstrativ zur Schau stellen. Blink Blink Blink. Strahl Strahl Strahl. Pulsier Pulsier Pulsier. Ist ja gut, Wallbox. Wir haben verstanden.
Aber das kommt alles noch. Bin ja fresh im Game. Laufen tut es übrigens noch nicht. Ich denke, die Elektriker hatten am Nachmittag keinen Bock mehr; deshalb ist der sogenannte Wechselrichter noch nicht in Funktion, aber egal. Immerhin steht der ganze Technikkram. Die Einrichtung sollte nicht mehr so dramatisch werden.
Das ist alles sehr spannend, aber auch nerdig.
Post hätte in der Zeit nicht kommen dürfen, denn die Klingel ging nicht. Merkt man ja nicht, denn eine Klingel ist wenig auffällig, solange sie nicht benutzt wird und würde sie nun benutzt, fiele es nicht auf, da sich an ihrem Grundzustand, den sie die meiste Zeit ihres Daseins inne hat, nichts ändert. Klingle wer möchte. Ich hoffe, sie geht wieder - jetzt wo der Strom wieder fließt. Teste ich nachher mal.
Was nicht mehr ging (ich aber erst am Abend bemerkt habe): der Katzenbrunnen. Merkt man auch nicht sofort, denn er sprudelt in Etappen. Oder eben gar nicht, wenn er zwischendurch mal aus war. Wenn er längere Zeit still steht, trocknet der obere Blubberbereich aus und es kommt zu Kalkflecken. So fiel das überhaupt auf. Die kleine Katze darf sich freuen: es gibt wieder frisches Wasser. Hurra.
Und auch neu seit gestern: eine Wallbox im Carport. Eigentlich relativ unauffällig - außer wenn es dunkel ist, denn dann bemerkt man ein pulsierendes weißes Licht. Das sogenannte Bereitschaftslicht, das besagt, dass die Wallbox bereit ist. Ich hoffe, das kann man irgendwie deaktivieren. Es ist ja schön, wenn die Wallbox bereit ist, das muss man aber nicht so demonstrativ zur Schau stellen. Blink Blink Blink. Strahl Strahl Strahl. Pulsier Pulsier Pulsier. Ist ja gut, Wallbox. Wir haben verstanden.
Aber das kommt alles noch. Bin ja fresh im Game. Laufen tut es übrigens noch nicht. Ich denke, die Elektriker hatten am Nachmittag keinen Bock mehr; deshalb ist der sogenannte Wechselrichter noch nicht in Funktion, aber egal. Immerhin steht der ganze Technikkram. Die Einrichtung sollte nicht mehr so dramatisch werden.
Das ist alles sehr spannend, aber auch nerdig.
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Donnerstag, 12. Februar 2026
Good News
Die Nachrichten dieser Welt machen mich fertig. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, an dem ignorieren eine gute Option darstellt. Aber ein paar Informationen möchte ich schon, allerdings nur schöne. Dafür gibt es "Konstruktiven Journalismus", aber der ist mir teilweise noch zu negativ. Klar ist es toll Lösungen anzubieten, aber ich möchte das Schlechte dieser Welt ignorieren. Ich bin soweit, dass ich glaube, dass es keine Lösungen gibt oder besser: dass es Lösungen gibt, aber die keinen interessieren. Der orange Psychopath wäre weg vom Fenster, wenn es nicht diesen Haufen Arschlöcher gäbe, die ihn unterstützen, um selbst Macht zu haben. Oder Thema Umwelt, dies und das. Egal. Konstruktiver Journalismus ist aber immer mal eins: konstruktiv. Trotzdem zu negativ.
Es gibt aber auch die "guten Nachrichten". Nur Katzenbabys, gerettete Kinder und Robben, Sonnenschein im Lalalauneland. Diese "Good News" gibt es sogar vom ZDF, siehe hier. Hach, wie schön. Aber hey... da steht ja nicht wirklich viel und vor allem: die aktuellste Nachricht ist vom 22. Januar. Ist seitdem etwa nichts Positives mehr passiert? Überhaupt ist die Menge an Meldungen auf der Seite sehr überschaubar. Das ist ja noch frustrierender! Es gibt gute Nachrichten, aber leider nicht sehr oft und leider sind es auch nicht sonderlich viele. Na Danke. Dass es so wenig Good News gibt, ist keine gute Nachricht.
---
Heute sind wieder Elektriker da. Sie machen die Elektrik. Ob sie das gut machen... keine Ahnung. Weiß man wahrscheinlich erst am Ende. Wenn es da nicht zischt und bizzelt und alles macht, was es soll, ist es wohl gut gemacht. Oder wie ein Profi letztens zu mir sagte, nachdem er etwas im Schaltschrank tauschte und das ein paar Tage nochmal überprüfte: "Ist nichts schwarz, hat also nichts gebrannt. Das ist gut." Ja, das ist gut. Finde ich auch.
Wenn das Tagwerk der Elektriker heute erledigt ist, wäre alles angeschlossen und bereit. Dann braucht es noch das Go des "Netzbetreibers". Dort habe ich mich bereits angemeldet und bin bisher positiv überrascht. Die Anmeldung ging einfach, die Daten sind hinterlegt und das auch noch korrekt. Könnte gut sein, dass alles klappt. Ich bin guter Dinge.
Gibt also doch noch Good News.
Es gibt aber auch die "guten Nachrichten". Nur Katzenbabys, gerettete Kinder und Robben, Sonnenschein im Lalalauneland. Diese "Good News" gibt es sogar vom ZDF, siehe hier. Hach, wie schön. Aber hey... da steht ja nicht wirklich viel und vor allem: die aktuellste Nachricht ist vom 22. Januar. Ist seitdem etwa nichts Positives mehr passiert? Überhaupt ist die Menge an Meldungen auf der Seite sehr überschaubar. Das ist ja noch frustrierender! Es gibt gute Nachrichten, aber leider nicht sehr oft und leider sind es auch nicht sonderlich viele. Na Danke. Dass es so wenig Good News gibt, ist keine gute Nachricht.
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Heute sind wieder Elektriker da. Sie machen die Elektrik. Ob sie das gut machen... keine Ahnung. Weiß man wahrscheinlich erst am Ende. Wenn es da nicht zischt und bizzelt und alles macht, was es soll, ist es wohl gut gemacht. Oder wie ein Profi letztens zu mir sagte, nachdem er etwas im Schaltschrank tauschte und das ein paar Tage nochmal überprüfte: "Ist nichts schwarz, hat also nichts gebrannt. Das ist gut." Ja, das ist gut. Finde ich auch.
Wenn das Tagwerk der Elektriker heute erledigt ist, wäre alles angeschlossen und bereit. Dann braucht es noch das Go des "Netzbetreibers". Dort habe ich mich bereits angemeldet und bin bisher positiv überrascht. Die Anmeldung ging einfach, die Daten sind hinterlegt und das auch noch korrekt. Könnte gut sein, dass alles klappt. Ich bin guter Dinge.
Gibt also doch noch Good News.
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Mittwoch, 11. Februar 2026
Aufs Dach gestiegen
Halb Drei ist früh, viel zu früh. Das sind viereinhalb Stunden Schlaf und davon kann man noch eine halbe Stunde Katzestreicheln und -bekuscheln abziehen. Ich war trotzdem wach und konnte nicht mehr einschlafen. Nach ein paar Seiten im Buch und anschließendem Hin- und Hergewälze habe ich aufgegeben und nun sitze ich im Wohnzimmer und bin genervt. Immerhin: man kann auch um diese Zeit einiges erledigen. Die Spülmaschine ist schon ausgeräumt und das Katzenklo gereinigt. Und ich bin weiterhin genervt. Eigentlich auch müde, die Augen sind schwer, aber ich kann ums Verrecken nicht Schlafen. Das wird ein anstrengender Tag; für die Vorhersage braucht es keinen Nostradamus.
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Gestern fuhr die Bahn nicht, ergo: Home Office. Soweit, so nervig. Um kurz vor 9 Uhr klingelt es an der Tür, es stehen drei Männer vor der Tür. Genaugenommen steht einer vor der Tür und zwei vor einem Anhänger, der an einem Transporter hängt. Man wolle aufs Dach. Hört man ja nicht ständig, aber immerhin war mir klar, weshalb. Nur: wieso gestern? Es gab keinen Termin, das mit dem Dach sollte irgendwann passieren, erstmal kämen die Elektriker und das erst am Mittwoch (also heute). Gestern war Dienstag. Ein Anruf bei der Firma, die das alles "koordiniert", bzw. es koordinieren sollte ergab: die wissen auch von nichts. Was die aber nun wissen: ich kann am Telefon ganz schön pissig werden. Wurde ich auch. Jedenfalls wollten die drei Männer mir tatsächlich aufs Dach steigen und dort die Solarpanels aufbauen. Na meinetwegen: je schneller das erledigt ist, desto besser. Und schnell waren die. Keine Ahnung welche Nationalität (etwas osteuropäisches, natürlich, aber was genau... keine Ahnung) die Jungs waren - man scheint dort völlig schwindelfrei zu sein. Ähnlich wie dieser Stamm in den USA, die völlig problemlos auf den Gerüsten der Wolkenkratzern in New York herumturnen. Vielleicht nicht ganz so; es gibt einen durchaus nennenswerten Unterschied bei der Höhe der Wolkenkratzer im Vergleich zu dem Dach hier. Aber auch hier stand das Gerüst ruckzuck, die Halteschienen waren in ein paar Stunden montiert und nach der Mittagspause kamen die Panels hoch. Um halb Fünf war alles erledigt, das Dach ist bestückt, die Leitung liegt bereit für die Elektriker, die heute kommen und es gingen nur zwei Ziegel zu Bruch, wobei die Hauptarbeit darin bestand, den kleinen Restbestand zu suchen, der hier noch irgendwo rumliegt. Er wurde gefunden.
Am Mittag kam auch der "Koordinator" vorbei und hat sich wortreich entschuldigt. Anscheinend führt dieses Dachdeckerteam ein Eigenleben (was grundsätzlich okay ist; das ist ein Subunternehmen) und in diesem sind Termine nur eine grobe Richtung, keine Vorgabe. Nun denn; der Bahn sei Dank war ich zuhause und was erledigt ist, ist erledigt. Heute und morgen wird dann weiterer technischer Kram erledigt und somit sollte alles durch sein - bis auf die Anmeldung beim Netzbetreiber. Laut Internet dauert sowas um die vier Wochen. Danach kann es losgehen mit Solar und Photovoltaik. Große Freude allerseits - außer bei der kleinen Katze. Die Arbeiten heute finden im Keller statt und da um die Ecke steht ihre Toilette. Wenn da aber den ganzen Tag fremde Leute hantieren, wird das blöd für sie. Rausgehen und dort alles erledigen wäre natürlich eine Möglichkeit. Ging bis vor ein, zwei Monaten ja auch wunderbar. Vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit, diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Man wird sehen.
Im März startet also die Solarenergiegewinnung und somit wäre alles bereit für ein E-Auto. Bis das hier ist dauert es allerdings noch. Das ist ein bisschen nervig, aber Internet sei Dank werde ich bis dahin so gut informiert sein, dass ich bei Abholung dem Händler erklären kann, wie das Auto funktioniert. Bis dahin wüsste ich aber schon gerne, ob die Wallbox funktioniert. Vielleicht lade ich den Nachbarn mal zu einer Runde aufladen ein. Da freut der sich bestimmt und ich kann schauen, ob alles läuft.
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Um kurz vor Vier nochmal ins Bett und tatsächlich knapp eine Stunde geschlafen. Immerhin.
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Gestern fuhr die Bahn nicht, ergo: Home Office. Soweit, so nervig. Um kurz vor 9 Uhr klingelt es an der Tür, es stehen drei Männer vor der Tür. Genaugenommen steht einer vor der Tür und zwei vor einem Anhänger, der an einem Transporter hängt. Man wolle aufs Dach. Hört man ja nicht ständig, aber immerhin war mir klar, weshalb. Nur: wieso gestern? Es gab keinen Termin, das mit dem Dach sollte irgendwann passieren, erstmal kämen die Elektriker und das erst am Mittwoch (also heute). Gestern war Dienstag. Ein Anruf bei der Firma, die das alles "koordiniert", bzw. es koordinieren sollte ergab: die wissen auch von nichts. Was die aber nun wissen: ich kann am Telefon ganz schön pissig werden. Wurde ich auch. Jedenfalls wollten die drei Männer mir tatsächlich aufs Dach steigen und dort die Solarpanels aufbauen. Na meinetwegen: je schneller das erledigt ist, desto besser. Und schnell waren die. Keine Ahnung welche Nationalität (etwas osteuropäisches, natürlich, aber was genau... keine Ahnung) die Jungs waren - man scheint dort völlig schwindelfrei zu sein. Ähnlich wie dieser Stamm in den USA, die völlig problemlos auf den Gerüsten der Wolkenkratzern in New York herumturnen. Vielleicht nicht ganz so; es gibt einen durchaus nennenswerten Unterschied bei der Höhe der Wolkenkratzer im Vergleich zu dem Dach hier. Aber auch hier stand das Gerüst ruckzuck, die Halteschienen waren in ein paar Stunden montiert und nach der Mittagspause kamen die Panels hoch. Um halb Fünf war alles erledigt, das Dach ist bestückt, die Leitung liegt bereit für die Elektriker, die heute kommen und es gingen nur zwei Ziegel zu Bruch, wobei die Hauptarbeit darin bestand, den kleinen Restbestand zu suchen, der hier noch irgendwo rumliegt. Er wurde gefunden.
Am Mittag kam auch der "Koordinator" vorbei und hat sich wortreich entschuldigt. Anscheinend führt dieses Dachdeckerteam ein Eigenleben (was grundsätzlich okay ist; das ist ein Subunternehmen) und in diesem sind Termine nur eine grobe Richtung, keine Vorgabe. Nun denn; der Bahn sei Dank war ich zuhause und was erledigt ist, ist erledigt. Heute und morgen wird dann weiterer technischer Kram erledigt und somit sollte alles durch sein - bis auf die Anmeldung beim Netzbetreiber. Laut Internet dauert sowas um die vier Wochen. Danach kann es losgehen mit Solar und Photovoltaik. Große Freude allerseits - außer bei der kleinen Katze. Die Arbeiten heute finden im Keller statt und da um die Ecke steht ihre Toilette. Wenn da aber den ganzen Tag fremde Leute hantieren, wird das blöd für sie. Rausgehen und dort alles erledigen wäre natürlich eine Möglichkeit. Ging bis vor ein, zwei Monaten ja auch wunderbar. Vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit, diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Man wird sehen.
Im März startet also die Solarenergiegewinnung und somit wäre alles bereit für ein E-Auto. Bis das hier ist dauert es allerdings noch. Das ist ein bisschen nervig, aber Internet sei Dank werde ich bis dahin so gut informiert sein, dass ich bei Abholung dem Händler erklären kann, wie das Auto funktioniert. Bis dahin wüsste ich aber schon gerne, ob die Wallbox funktioniert. Vielleicht lade ich den Nachbarn mal zu einer Runde aufladen ein. Da freut der sich bestimmt und ich kann schauen, ob alles läuft.
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Um kurz vor Vier nochmal ins Bett und tatsächlich knapp eine Stunde geschlafen. Immerhin.
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Dienstag, 10. Februar 2026
Was soll man da sagen...
Und dann kommt aus der kalten eine Info, die man so nicht erwartet hat, die einen völlig unvorbereitet trifft - als gäbe es da eine Möglichkeit, sich vorzubereiten. Es war also keine Grippe oder starke Erkältung sondern posttraumatische Angststörungen. Und dann fallen so nebenbei Sätze, in denen die Sache an Tiefe gewinnt. Direkte Schutzbefohlene aus der Familie, Kind, Missbrauch. Man sitzt da, hört das und ist überfordert. Wie reagiert man da? Wahrscheinlich jeder unterschiedlich und jeder auf seine Art. Nach den gesundheitlichen Querelen und immer wieder neu auftauchenden Kriegsschauplätzen, hat sich bei mir anscheinend der interessierte und "neutrale" Beobachter herauskristallisiert. Mit Zuhören und Nachfragen, aber immer etwas distanziert und ohne Mitleid. Natürlich Mitgefühl! Aber kein Mitleid, kein Jammern auf die Schlechtigkeit die Welt, immer mit Optimismus und einer positiven (sofern man bei diesen Dingen von positiv) Sicht der Dinge. Nicht geheuchelt, das wäre schlimm, viel schlimmer als triefendes Mitleid.
Sie wirke auch auf manche kalt, sagt sie. Weil sie sagt, dass es eben so ist, man eh nichts ändern kann, der Beteiligte schon lange tot ist und er nicht auch noch im Tod über sie bestimmen soll. Das sagt sich einfach, ist es aber nicht. Genau das sage ich ihr. Und natürlich ist dem so; das weiß sie, das weiß ich. Trotzdem ist es ein guter Ansatz, der beste für sie und auch hier gilt: das mag nicht für jeden gelten. Für sie aber schon.
Es war kein tiefgreifendes Gespräch, wie auch via Online Videocall. Ich fühlte mich auch nicht bereit für Deep Talk bei dieser Thematik, aber vielleicht ist es wie bei Erster Hilfe direkt am Unfallort. Man macht nur etwas falsch, wenn man gar nichts macht. Gar nichts habe ich aber auch nicht gemacht. Ich habe zugehört und war emphatisch. Ohne Mitleid. Ob das gut war? Keine Ahnung. Aber falsch war es sicher auch nicht. Vielleicht spreche ich sie bei Gelegenheit darauf an. Ob das okay war, ob ich mehr tun kann, ob sie darüber reden möchte. Persönlich und direkt und nicht via Monitor. Wenn sie das möchte: gerne. Aber selbst dann gibt es Dinge, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Sowas zum Beispiel.
---
PS: die Bahn fällt aus. Somit also auch heute Home Office. Wenn man auf der Suche nach einem Grund für eine Abmahnung ist... bei mir wird man wahrscheinlich ziemlich schnell fündig.
Sie wirke auch auf manche kalt, sagt sie. Weil sie sagt, dass es eben so ist, man eh nichts ändern kann, der Beteiligte schon lange tot ist und er nicht auch noch im Tod über sie bestimmen soll. Das sagt sich einfach, ist es aber nicht. Genau das sage ich ihr. Und natürlich ist dem so; das weiß sie, das weiß ich. Trotzdem ist es ein guter Ansatz, der beste für sie und auch hier gilt: das mag nicht für jeden gelten. Für sie aber schon.
Es war kein tiefgreifendes Gespräch, wie auch via Online Videocall. Ich fühlte mich auch nicht bereit für Deep Talk bei dieser Thematik, aber vielleicht ist es wie bei Erster Hilfe direkt am Unfallort. Man macht nur etwas falsch, wenn man gar nichts macht. Gar nichts habe ich aber auch nicht gemacht. Ich habe zugehört und war emphatisch. Ohne Mitleid. Ob das gut war? Keine Ahnung. Aber falsch war es sicher auch nicht. Vielleicht spreche ich sie bei Gelegenheit darauf an. Ob das okay war, ob ich mehr tun kann, ob sie darüber reden möchte. Persönlich und direkt und nicht via Monitor. Wenn sie das möchte: gerne. Aber selbst dann gibt es Dinge, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Sowas zum Beispiel.
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PS: die Bahn fällt aus. Somit also auch heute Home Office. Wenn man auf der Suche nach einem Grund für eine Abmahnung ist... bei mir wird man wahrscheinlich ziemlich schnell fündig.
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Sonntag, 8. Februar 2026
Geschaltet wird links
Laufen gewesen und schon ist die Laune ganz okay. Wenn doch nur immer alles so einfach wäre.
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Die Urlaubsplanung macht Fortschritte. Nach den Flügen sind nun die ersten Unterkünfte gebucht und somit ist eigentlich auch die Route klar. Details kann man immer noch anpassen, aber die groben Eckdaten sind klar.
Man findet die ganzen Infos natürlich online, aber ich habe mir nun doch einen Reiseführer gegönnt. Hotel Tipps und ähnliches sind eher zu vernachlässigen; da ist das Internet klar besser, aber grundsätzliche Tipps, Routen und Sehenswürdigkeiten bleiben bestehen und lassen sich so (für mich) besser nachlesen.
Eine Frage, die mich umtreibt, ist der Umgang mit Linksverkehr und der entsprechenden Sitzposition in einem Mietwagen. Lenkrad ist dann rechts, Schaltung links und dazu fährt man auch noch auf der ungewohnten Fahrbahn. Speziell bei der Schaltung bin ich mir nicht sicher, ob man sich da schnell dran gewöhnt. Allerdings sind Automatik-Fahrzeuge gleich mal einen ganzen Schwung teurer und ehrlich gesagt, liest man nicht täglich von Dutzenden von Unfällen in Irland, bei denen schaltdumme Touristen aus rechtsfahrenden Ländern beteiligt waren. Insofern werde ich mir wohl die Mehrkosten für Automatik sparen und mich überraschen lassen.
---
Irgendwie sind die Wochenenden immer zu kurz. Bin gespannt, wer von den KollegInnen morgen wieder am Start ist. Die Grippewelle ist auch bei uns angekommen und hat ihre Opfer gefordert. Bei der einen Kollegin bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es die Grippe war, die zur Krankmeldung letzte Woche führte. Falls ja, hat sie es tatsächlich völlig umgenietet; normalerweise ist sie hart im Nehmen und schwenkt die weiße Fahne eher zu spät als zu früh. Man wird sehen, wie die Lage morgen ist. Und am Dienstag bin ich dann live vor Ort und kann die herumschwirrenden Restviren mitnehmen. Na meinetwegen.
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Heute ist das Dschungelfinale und auch dieses Jahr werde ich es voller Hingabe ignorieren. Naja, außer dass ich sehr hoffe, dass dieser eine Heuchler nicht gewinnt. Dem wird eh schon viel zu viel Aufmerksamkeit zuteil.
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Die Urlaubsplanung macht Fortschritte. Nach den Flügen sind nun die ersten Unterkünfte gebucht und somit ist eigentlich auch die Route klar. Details kann man immer noch anpassen, aber die groben Eckdaten sind klar.
Man findet die ganzen Infos natürlich online, aber ich habe mir nun doch einen Reiseführer gegönnt. Hotel Tipps und ähnliches sind eher zu vernachlässigen; da ist das Internet klar besser, aber grundsätzliche Tipps, Routen und Sehenswürdigkeiten bleiben bestehen und lassen sich so (für mich) besser nachlesen.
Eine Frage, die mich umtreibt, ist der Umgang mit Linksverkehr und der entsprechenden Sitzposition in einem Mietwagen. Lenkrad ist dann rechts, Schaltung links und dazu fährt man auch noch auf der ungewohnten Fahrbahn. Speziell bei der Schaltung bin ich mir nicht sicher, ob man sich da schnell dran gewöhnt. Allerdings sind Automatik-Fahrzeuge gleich mal einen ganzen Schwung teurer und ehrlich gesagt, liest man nicht täglich von Dutzenden von Unfällen in Irland, bei denen schaltdumme Touristen aus rechtsfahrenden Ländern beteiligt waren. Insofern werde ich mir wohl die Mehrkosten für Automatik sparen und mich überraschen lassen.
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Irgendwie sind die Wochenenden immer zu kurz. Bin gespannt, wer von den KollegInnen morgen wieder am Start ist. Die Grippewelle ist auch bei uns angekommen und hat ihre Opfer gefordert. Bei der einen Kollegin bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es die Grippe war, die zur Krankmeldung letzte Woche führte. Falls ja, hat sie es tatsächlich völlig umgenietet; normalerweise ist sie hart im Nehmen und schwenkt die weiße Fahne eher zu spät als zu früh. Man wird sehen, wie die Lage morgen ist. Und am Dienstag bin ich dann live vor Ort und kann die herumschwirrenden Restviren mitnehmen. Na meinetwegen.
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Heute ist das Dschungelfinale und auch dieses Jahr werde ich es voller Hingabe ignorieren. Naja, außer dass ich sehr hoffe, dass dieser eine Heuchler nicht gewinnt. Dem wird eh schon viel zu viel Aufmerksamkeit zuteil.
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