Sonntag, 22. Februar 2026
Auto mieten trotz Genervtsein

Aufgewacht und genervt. Eigentlich war ich schon mitten in der Nacht genervt, bin dann aber gleich wieder eingeschlafen. Das hätte ich auch weiterhin machen sollen; da ließ sich das Genervtsein einigermaßen gut ertragen. Im Wachzustand ist es dagegen doof.

Jetzt am Morgen regnet es (ich denke, es hat seit gestern einfach gar nicht mehr aufgehört), aber ein Vormittagslauf muss trotzdem drin sein. Den Kopf frei pusten und das Genervte auf der Strecke lassen.

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Auch gut gegen Genervtsein: Urlaubsvorbereitungen. Heute steht der Mietwagen auf dem Programm. Klingt einfach, ist es aber nicht. Auf was man da alles achten muss. Furchtbar. Ob Schaltung oder Automatik ist weiterhin nicht so wirklich klar und kommt so ein bisschen auf den Preisunterschied an. Ich habe online Videos von ein paar der Straßen gesehen. Das ist schon eng da. Aber andererseits hört man tatsächlich nicht den ganzen Tag Meldungen über die ach so vielen Unfälle dort. Kann also kein echtes Problem sein. Wäre es eins, wäre Automatik für Touristen wahrscheinlich zwingend vorgeschrieben. Viel wichtiger dürfte sein, dass man nicht mit einem Schlachtschiff mit extremen Ausmaßen unterwegs ist. Andererseits bieten die wiederum guten Schutz, wenn einem ein Lemming-Schaf in Selbstmordabsicht vors Auto springt. Aber auch darüber gibt es keine übermäßige Anzahl an Meldungen; auch das dürfte also kein wirkliches Problem darstellen.

Bleibt das Wirrwarr an Versicherungen ja oder nein und wenn ja: welche. Dies und das und was es da sonst noch gibt. Ganz perfide: als Zusatzangebot kann man eine "Babyschale" buchen! Hatte Xavier N. vielleicht doch recht mit den Menschenfressern und so? Dazu musste ich gestern doch tatsächlich etwas sagen, denn es stand die Aussage im Raum, dass in den Epstein-Files doch tatsächlich etwas stand mit Kindern und so und das vielleicht doch was dran sei an den Gerüchten und drin sei in den Chips. Ich habe es bei einer kurzen Anmerkung gelassen, weil ich eigentlich was zu einem anderen Thema anmerken wollte. Rote, geschwollene Hände und ein Tremor vom Feinsten - dazu hätte ich gerne was gesagt. Aber die Thematik wurde schnell abgeblockt und somit habe ich es gelassen. Auch später bei der verschütteten Kaffeetasse und der Unfähigkeit Dinge in der Hand zu behalten. Na meinetwegen. Kann ja jeder machen wie sie/er möchte, aber Spaß macht es nicht, da zuzuschauen.

Wo waren wir? Ach ja: Auto mieten. Es bleibt spannend. Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass halt eben was gebucht wird. Hoffentlich steht dann bei der Abholung nicht Jürgen Klopp neben mir und sagt, was er für den ganzen Kram bezahlt hat. Wahrscheinlich weniger, aber er hat das ja auch über diesen einen speziellen Anbieter gemacht. Cleverer Bursche. Falls er wirklich neben mir steht, frage ich ihn auch gleich, welche Zahnzusatzversicherung er hat. Kann mir vorstellen, dass er da auch gute Tipps parat hat.

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Samstag, 21. Februar 2026
Nachrichtenfastenzeit

So richtig klappt das nicht mit dem Nachrichtenfasten. Aber heute möchte ich das dringend nochmal probieren. Vor allem möchte ich nichts über den orangen Psycho hören oder lesen und die Kommentarspalte des Rolling Stone will ich auch dringend meiden. Da geht es um den Chipsgewürzaufklärer, der offensichtlich in seinem "Ach, was war ich auf dem Holzweg, ich entschuldige mich"-Video gelogen hat, nun nach erfolgreicher Tour wieder genug Kohle hat und weiter öffentlich irrlichtern kann. Hat er eigentlich schon seinen Telegram-Kanal wieder aufgemacht?

Und das sind nur zwei der Themen, die ich umschiffen möchte. Ich kann natürlich Nachrichtenseiten per se sperren und tatsächlich scheint mir das der einzig gangbare Weg. Vielleicht lege ich nachher direkt damit los. Blöderweise muss ich das auf jedem Gerät einzeln machen. Schon doof genug, dass man sich mit diesem Mist beschäftigen muss.

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Für heute Abend wurde Essen vom Thai-Restaurant bestellt. Die Bestellung ging gestern schon raus, damit heute pünktlich zur Öffnung (17.30 Uhr) geliefert wird. Quasi Handtuchaufliegelegen in Sachen Essensbestellung.

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Heute kein Lauf. Es regnet ohne Unterlass und mir ist kalt. Mimimi. Das wird also ein Couchtag, was aber auch okay ist und vor allem habe ich somit auch die Zeit und die Muse, mich um einen Mietwagen für den Urlaub zu kümmern. Mal schauen, ob KI mich da unterstützen kann.

Keine große Hilfe war sie bei der Frage, ob das mit dem Linksverkehr problematisch sei - auch im Hinblick auf die Entscheidung Schaltung vs. Automatik. Es kam ein langer Überblick, welche Unterschiede (oder auch Gemeinsamkeiten) es gibt, dass man sich doch recht schnell an alles gewöhnt, dass Schalten ja wohl gar kein Problem darstelle, um am Ende darauf hinzuweisen, man solle doch lieber ein Automatik-Fahrzeug nehmen, weil man ja mit den engen Straßen und dem ganzen Kram eh schon genug um die Ohren hätte. Ja was denn nun?

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Mir ist kalt.

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Freitag, 20. Februar 2026
Läuft doch

Trotz freiem Tag heute morgen ein bisschen gearbeitet und was soll ich sagen: es hat sich gelohnt. Endlich ist ein Knoten geplatzt und plötzlich funktionierten Dinge, an denen ich die komplette Woche über verzweifelt bin. Großartig, wie sich die angesammelte Spannung plötzlich entlädt und alles läuft. Klingt wie Sex und war ähnlich gut. Dafür hat sich eindeutig gelohnt, die paar Stunden heute zu investieren.

Später dann ein Lauf mit viel frischer Luft und endlich mal wieder zehn Kilometer. Hat geklappt, war anstrengend, aber habs überlebt. Scheint irgendwie mein Tag zu sein. Sehr schön, darf ja auch mal sein.
An die 15-Kilometer-Marke traue ich mich im Moment nicht, aber man muss ja auch nicht gleich übertreiben. Nächstes Wochenende steht ein 5-Kilometer-Wettbewerbslauf an. Ist eher ein Fun-Event, aber natürlich möchte man trotzdem nicht völlig untergehen. Mein Plan ist unter 30 Minuten zu bleiben. Die Profis lachen jetzt herzhaft, aber für mich ist das zur Zeit noch richtig anstrengend. Wird vielleicht auch noch besser und nächstes Jahr unterbiete ich diese Zeit dann dramatisch. Allerdings werde ich auch älter. Darf man auch nicht außer acht lassen. Es ist quasi ein Wettkampf Training vs. Alter. Wir werden sehen, wer gewinnt. Tatsächlich sind mir die Zeiten aber wirklich einigermaßen egal. Es soll nicht komplett unterirdisch sein, aber Bestmarken werde ich wohl nicht mehr allzu viele reissen, das ist aber auch völlig okay. Wenn drei bis vier Mal die Woche jeweils um die 6 Kilometer drin sind, passt das.

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Gerade läuft die Wäsche und der Strom kommt - taraaa - von der zwar kaum zu sehenden, aber doch kraft- und somit stromspendenden Sonne. Schon cool.

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Mittwoch, 18. Februar 2026
Es werde Licht!

Es werde Licht - denn mit Licht erzeuge ich Strom! Es funktioniert tatsächlich. Aus der angekündigten halben Stunde wurden zwei, aber soll mir recht sein, denn es tut ja nun. Am Mittag war sogar richtig viel Sonne da und siehe da: es gab Strom in ausreichender Menge. Der Speicher wurde geladen und danach konnte Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Letzteres ging schon früher mit Hilfe der Sonne, aber es wäre aufgrund der immer wiederkehrenden Schauer deutlich umentspannter gewesen. Jetzt also Photovoltaik. Na also, geht doch.

Die technische Gerätschaft ist noch gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich intuitiv. Außerdem sehr hell. Die Wallbox blinkt wie dereinst HAL (allerdings in weiß), der Wechselrichter und der Speicher glänzen mit grünen Dioden, die sehr sehr hell sind. Sollte doch dimmbar sein, denkt man. Sind sie nicht. Keines der Lichter ist dimmbar. Ist nicht angedacht. Bei der Wallbox stört mich das weniger, die ist draußen und dient nun als Disco-Licht für die herumstreunenden Katzen und Marder, aber Wechselrichter und Speicher stehen im Keller und durch das helle grüne Licht wirkt es, als wäre irgendwo strahlender Atommüll ausgesuppt. Dabei ist ja genau das Gegenteil der Fall: kein Atommüll, dafür Solarenergie.

Das Internet hat natürlich auch gleich eine pragmatische Lösung parat: Dimmfolie. Die schneidet man sich zurecht und überklebt die Leuchtplagegeister. Bisschen sehr hemdsärmelig für den ganzen High Tech-Kram, aber meinetwegen. Wahrscheinlich sind die Folienhersteller (aus China, nehme ich an) Tochterfirmen des Techkram-Herstellers (China) und man sich hier ein perfides System für eine künstlich erzeugte Nachfrage erschaffen. Frech, aber wirksam: die Folie wird heute bestellt. Allerdings erst später, wenn es hell wird, damit für den Bestellprozess keine Stromkosten anfallen.

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Dienstag, 17. Februar 2026
Warten auf Godot die Technikleute

Heute! Heute ist es soweit. Um 8 Uhr kommt jemand, schaut sich den ganzen Technikkram an, schwingt den Zauberstab und schwupp wird das Wunderwerk wundersame Dinge vollbringen. Zuallervorderst Strom erzeugen. Heute ist dafür ein denkbar schlechter Tag, denn laut Vorhersage wird es regnen. Durchgängig. Aber gegen Ende der Woche... dann wird Strom erzeugt, als gäbe es kein Morgen. Würde allerdings heute schon gerne waschen und das mit reiner Solarenergie. Naja, schauen wir mal.

In den einschlägigen Foren wird darüber diskutiert und philosophiert, wie man vollen Zugriff auf die App bekommt. Anscheinend ist es so, dass es einen gottgleichen Zugriff gibt, der allerdings dem Installateur vorbehalten ist. Nur: wenn der mal nicht mehr sein sollte oder einfach keinen Bock mehr hat, steht man blöd da. Man ist zwar Eigentümer, aber völlig ohne Rechte. So habe ich das zumindest rausgelesen. Vielleicht ist dem aber gar nicht so; ich werde es nachher erfahren. Ohnehin ist es gar nicht so einfach, an diese App zu kommen. Die kommt nämlich von einem chinesischen Unternehmen und China ist ja ein bisschen seltsam in seinem Gebaren. Ganz anders als die vollkommen seriösen und zu keiner Schandtat fähigen USA. Interessanterweise kommt man via iPhone relativ einfach an die App, mit Android braucht es Umwege und viel "Ja"-Geklicke bei "Vertrauen Sie wirklich???"-Fragen.
Also habe ich zwei Götter vor mir: den Installateur und China. Na wenn es weiter nichts ist...

Apropos Technik: da blüht mir am Wochenende eine Support-Aktion. Bei meinen Eltern poppten Meldungen auf dem Handy auf: man möge doch bitte das Bankkonto sicherer machen und deshalb eine weitere Verifizierungsmethode einrichten. Idealerweise die dafür vorgesehene App der Bank. Da gehts schon los. Eine neue App installieren, oh Gott, oh Gott. Bei meinem Vater weniger, der installiert eifrig was ihm vor die Flinte kommt. Für ihn ist die Einrichtung chinesischer Spionagesoftware gang und gäbe, der "Ja"-Button wird schon gedrückt, bevor die Frage nach "Wollen Sie DENEN wirklich vertrauen? Im Ernst???" überhaupt erscheint. Installieren heißt aber nicht verstehen; das wird also mein diesbezügliches Support-Thema sein. Bei meiner Mutter geht es um die eigentliche Installation, die Fingerabdrücke einrichten, usw. Und überhaupt den App Store mal wieder durchzufeudeln. Der dürfte auf dem Stand von meinem letzten Update-Tag an ihrem Handy sein und der ist schon etwas her. Sie ist auch die Herrin über Online Banking und dort müssen wir die neue Verifizierungsmethode auch noch freischalten. Ich plane schon mal einen halben Tag für alles ein. Mindestens. Aber danach weiß ich mein Erbe in sicheren Händen. Wenn ich es richtig sicher haben möchte, stelle ich das Verifizieren bei meinem Vater so ein, dass er nicht mehr online bestellen kann. Das spart beträchtliche Summen und wenn es denn dereinst so weit sein wird, viel Zeit, die fürs Entsorgen von Technikmüll drauf geht. Andererseits hat er so eine Beschäftigung und rutscht nicht noch tiefer in seine Altersdepression. Die ganze Bestellerei ist quasi seine Form von Meditation und für die Leute um ihn rum eine Möglichkeit, sich zu von seinen Eskapaden zu erholen. Dafür kostet es aktuell relativ wenig (ein Glück ist die Fotografie-Phase vorbei und auch das 3D-Druck-Thema scheint durch zu sein), das lassen wir mal so.

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Heute hat die Ex Geburtstag. Keine Ahnung, ob sie noch lebt, aber wahrscheinlich schon. Falls nicht, hätte man sicher davon gehört. Andererseits kann es auch gut sein, dass sie schon eine Weile tot in der Wohnung liegt. Dann fällt das heute eventuell auf; heute ist so ein Tag, wo sich vielleicht doch mal jemand meldet. Ihre Psycho-Mutter vielleicht oder die grenzdebile Schwester. Wahrscheinlich lebt sie aber noch und gönnt sich zur Feier des Tages einen Schnaps zum Frühstück. Wäre dann ja doch ein Tag wie jeder andere.

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Bald kommen die Technikleute. Bin weiterhin sehr gespannt. Habe auch festgestellt, dass es mit meiner Geduld nicht mehr so gut bestellt ist. Man scheint sich auch da zurückzuentwickeln. Ich werde wieder zum Kind, dass an Weihnachten die Stunden bis zur Bescherung fast nicht mehr aushält.

Eigentlich war ja gar nicht geplant, dass das Solarzeug jetzt schon da ist, also eigentlich darf ich gar nicht ungeduldig sein, aber nun IST es eben da und dann soll es auch bitte bald funktionieren. Mannmannmann. Das werden noch anstrengende sechs Monate Wartezeit, bis auch der Rest da ist.

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