Montag, 16. Februar 2026
Nach dem Schnee kam der Regen

Zuerst war es Schnee. Das schrieb sie auch. Schnee! Was für ein Zufall; kurz zuvor hatte ich an sie gedacht. In welchem Zusammenhang wollte ich ihr aber nicht sagen. Ich wollte ihr gar nicht sagen, dass ich an sie gedacht hatte. Tat ich auch nicht.
Später kam der Regen und spülte den Schnee der Nacht wieder weg. Es war ohnehin nicht viel.

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Das wird ein nasser Tag für die Närrinnen und Narren. Immerhin waren die gestrigen Umzüge einigermaßen trocken und wie ich der Zeitung entnehme auch gut besucht. Wie schön, das freut mich für die Feiernden. Es war auch ruhig. Das muss man ja mittlerweile dazuschreiben. Es blieb ruhig.
In einem kleinen Dorf hier in der Ecke gibt es zu Fasching immer eine Party für die Dorfjugend. Dieses Jahr wurde sie abgesagt mit der Begründung, dass die Security Firma, die man sonst als Aufpasser engagiert, leider schon einen anderen Termin hätten.

Mir war nicht klar, dass dort eine Security Firma aktiv ist und anscheinend auch sein muss. In der näheren Vergangenheit gab es immer wieder zu handgreiflichen Auseinandersetzungen von Fans zweier Fußballvereinen hier in der Gegend. Diese Vereine spielen in völlig verschiedenen Ligen, mir ist nicht ganz klar, worüber man sich da streitet, aber Gründe für Konflikte finden sich schnell, wenn man denn möchte und deshalb wurde eine Security Firma engagiert. Die können das besser mit dem Schlichten, Einmischen und wenn es optimal läuft: mit dem Verhindern.

Die Partys in dieser Location (das ist ein Keller unter einem Schulgebäude) gibt es schon seit über fünfzig Jahren. Das ist nicht nur an Fasching, sondern immer mal wieder übers Jahr verteilt. Ich war da auch öfter in meiner Jugend und später auch gelegentlich auf den diversen Ü-irgendwas Partys (man zählt sich an den Üs nach oben). Vorfälle jeglicher Art habe ich nie bemerkt. Vielleicht gab es keine, vielleicht waren es auch nur kleine Rempeleien, die keinem professionellen Einsatz von geschultem Sicherheitspersonal bedurften. Mittlerweile scheint das aber vonnöten. Schade.

Das letzte Mal war ich im Winter vor Corona auf einer dieser Ü-Partys. Damals war A. dabei und das war schon ein Erlebnis für sich. Naja. Zeiten ändern sich.

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Diese Woche wird (wahrscheinlich) die PVA in Betrieb genommen. Bin ein bisschen aufgeregt.

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Sonntag, 15. Februar 2026
Altersdepression und nächtliche Aktionen der kleinen Katze

Altersdepression. Auch nicht schön. Für den Betroffenen nicht, aber auch die Angehörigen haben keinen Spaß. Man erwischt sich bei dem Gedanken, ob man nicht ein paar Haschkekse kredenzt. Der Appetit ist eines der wenigen Dinge, die nicht leiden. Das geht so nicht weiter mit diesem aggressiven Grundton, der alles und alle überstrahlt.

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Das Schrittziel wird diesen Monat nicht klappen. Dem Februar fehlen bekanntlich ein paar Tage und eben jene fehlen auch fürs Erreichen der Ziele. Man könnte natürlich an den verbleibenden Tagen doppelt und dreifach aktiv sein, aber dafür fehlt gerade etwas anderes: Motivation.

Heute regnet es immerhin mal nicht durchgehend, also werde ich den faulen Hintern später auch bewegen. Ein Lauf an der frischen Luft, um den Kopf durchzupusten und die Innereien durchzuschütteln. Freue mich schon drauf.

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Die kleine Katze ist gerade sehr anhänglich. Mittlerweile kommt sie dreimal in der Nacht und meckert. Wieso und weshalb ist nicht so ganz klar. Manchmal lässt sie sich überreden, springt ins Bett und ist nach kurzem Kraulen zufrieden. Dann geht sie wieder und alles ist gut... bis sie ein paar Stunden später wieder da ist und die Nummer von vorne losgeht. Es dauert dann auch gleich mal einiges länger, bis man sie von den Vorzügen eines Betts inklusive Kraulen überzeugt hat.

Ich habe zwei Verdachtsmomente, was los ist:
1. Die Toilette. Sie möchte mich darauf aufmerksam machen, dass sie diese im Einsatz hatte und ich doch mal bitte dort nach dem rechten schauen möge. Mache ich ja auch, aber nicht nachts um drei.
2. Eine andere Katze, ein Kater wahrscheinlich. Selbiger schleicht in letzter Zeit ums Haus und ist auch im Revier der kleinen Katze unterwegs. Das missfällt ihr und dieses Missfallen tut sie des Nachts kund. Vielleicht erwartet sie, dass ich ihr folge und die andere Katze/den Kater verscheuche. Auch das mache ich ungern mitten in de Nacht, zumal sich die andere Katze/der Kater wahrscheinlich auch nicht sonderlich beeindruckt von meiner Vertreibungsaktion zeigen würde und der Erfolg somit nur von kurzer Dauer, wenn überhaupt vorhanden wäre.

Mein Plan ist nun, dass ich die kleine Katze tagsüber nerve, wenn sie schläft, in der Hoffnung, dass sie in der Nacht dann so fertig ist, dass sie Ruhe gibt. Bin mir allerdings nicht sicher, ob das klappt.

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Samstag, 14. Februar 2026
Feucht am Valentinstag

Frohen Valentinstag allerseits. Wenn die Rose des Herzallerliebsten nach Super Bleifrei riecht, wissen Sie, was Sache ist.

Dem Kater aus der Nachbarschaft ist auch nach Valentin; zumindest singt er die halbe Nacht liebestolle Arien an sämtliche Damen. Besonders erfolgreich war er wohl nicht, sonst hätte die Singerei irgendwann sicher ein Ende gehabt. Bin mir eh nicht sicher, ob die Aktion von Erfolg gekrönt gewesen wäre. Er ist nicht mehr der Jüngste. Andererseits stört das die Herren der Schöpfung oft wenig, gebalzt wird bis zum bitteren Ende.

Auch ich werde meinen adonisgleichen Körper heute nackt der Welt präsentieren. Das allerdings nicht im strafrechtlich relevanten Sinne - der Nachmittag wird im Zeichen von Wellness stehen und Sauna spielt dabei eine tragende Rolle. Danach den ausgelaugten Körper gebademantelt auf einer Liege der weiteren Erholung zuführen. Herrlich. In den wachen Momenten im Reiseführer blättern und damit den Geist in Urlaub schicken... ich glaube, das könnte ein ganz guter Tag werden.

Das Wetter ist allerdings nicht gut für den geplanten Morgenlauf. Ich habe keine Lust auf sintflutartigen Regen und Wind und den ganzen Mist. Also kein Lauf. Vielleicht heute abend aufs Laufband, aber wahrscheinlich bin ich dann zu tiefenentspannt, als das an so etwas zu denken wäre. Egal, ist dann halt so bei Regen am Valentinstag.

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Freitag, 13. Februar 2026
Bin wieder unter Strom

Gestern hatte ich für längere Zeit keinen Strom. Die Elektriker taten Dinge, welche Dinge weiß ich nicht. Ist auch egal, die Hauptsache war, dass der Strom nachher wieder da ist. Die Chancen standen gut und es klappte auch.

Post hätte in der Zeit nicht kommen dürfen, denn die Klingel ging nicht. Merkt man ja nicht, denn eine Klingel ist wenig auffällig, solange sie nicht benutzt wird und würde sie nun benutzt, fiele es nicht auf, da sich an ihrem Grundzustand, den sie die meiste Zeit ihres Daseins inne hat, nichts ändert. Klingle wer möchte. Ich hoffe, sie geht wieder - jetzt wo der Strom wieder fließt. Teste ich nachher mal.

Was nicht mehr ging (ich aber erst am Abend bemerkt habe): der Katzenbrunnen. Merkt man auch nicht sofort, denn er sprudelt in Etappen. Oder eben gar nicht, wenn er zwischendurch mal aus war. Wenn er längere Zeit still steht, trocknet der obere Blubberbereich aus und es kommt zu Kalkflecken. So fiel das überhaupt auf. Die kleine Katze darf sich freuen: es gibt wieder frisches Wasser. Hurra.

Und auch neu seit gestern: eine Wallbox im Carport. Eigentlich relativ unauffällig - außer wenn es dunkel ist, denn dann bemerkt man ein pulsierendes weißes Licht. Das sogenannte Bereitschaftslicht, das besagt, dass die Wallbox bereit ist. Ich hoffe, das kann man irgendwie deaktivieren. Es ist ja schön, wenn die Wallbox bereit ist, das muss man aber nicht so demonstrativ zur Schau stellen. Blink Blink Blink. Strahl Strahl Strahl. Pulsier Pulsier Pulsier. Ist ja gut, Wallbox. Wir haben verstanden.

Aber das kommt alles noch. Bin ja fresh im Game. Laufen tut es übrigens noch nicht. Ich denke, die Elektriker hatten am Nachmittag keinen Bock mehr; deshalb ist der sogenannte Wechselrichter noch nicht in Funktion, aber egal. Immerhin steht der ganze Technikkram. Die Einrichtung sollte nicht mehr so dramatisch werden.

Das ist alles sehr spannend, aber auch nerdig.

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Donnerstag, 12. Februar 2026
Good News

Die Nachrichten dieser Welt machen mich fertig. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, an dem ignorieren eine gute Option darstellt. Aber ein paar Informationen möchte ich schon, allerdings nur schöne. Dafür gibt es "Konstruktiven Journalismus", aber der ist mir teilweise noch zu negativ. Klar ist es toll Lösungen anzubieten, aber ich möchte das Schlechte dieser Welt ignorieren. Ich bin soweit, dass ich glaube, dass es keine Lösungen gibt oder besser: dass es Lösungen gibt, aber die keinen interessieren. Der orange Psychopath wäre weg vom Fenster, wenn es nicht diesen Haufen Arschlöcher gäbe, die ihn unterstützen, um selbst Macht zu haben. Oder Thema Umwelt, dies und das. Egal. Konstruktiver Journalismus ist aber immer mal eins: konstruktiv. Trotzdem zu negativ.

Es gibt aber auch die "guten Nachrichten". Nur Katzenbabys, gerettete Kinder und Robben, Sonnenschein im Lalalauneland. Diese "Good News" gibt es sogar vom ZDF, siehe hier. Hach, wie schön. Aber hey... da steht ja nicht wirklich viel und vor allem: die aktuellste Nachricht ist vom 22. Januar. Ist seitdem etwa nichts Positives mehr passiert? Überhaupt ist die Menge an Meldungen auf der Seite sehr überschaubar. Das ist ja noch frustrierender! Es gibt gute Nachrichten, aber leider nicht sehr oft und leider sind es auch nicht sonderlich viele. Na Danke. Dass es so wenig Good News gibt, ist keine gute Nachricht.

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Heute sind wieder Elektriker da. Sie machen die Elektrik. Ob sie das gut machen... keine Ahnung. Weiß man wahrscheinlich erst am Ende. Wenn es da nicht zischt und bizzelt und alles macht, was es soll, ist es wohl gut gemacht. Oder wie ein Profi letztens zu mir sagte, nachdem er etwas im Schaltschrank tauschte und das ein paar Tage nochmal überprüfte: "Ist nichts schwarz, hat also nichts gebrannt. Das ist gut." Ja, das ist gut. Finde ich auch.

Wenn das Tagwerk der Elektriker heute erledigt ist, wäre alles angeschlossen und bereit. Dann braucht es noch das Go des "Netzbetreibers". Dort habe ich mich bereits angemeldet und bin bisher positiv überrascht. Die Anmeldung ging einfach, die Daten sind hinterlegt und das auch noch korrekt. Könnte gut sein, dass alles klappt. Ich bin guter Dinge.

Gibt also doch noch Good News.

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