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Freitag, 6. März 2026
Geduld, Geduld
Heute ist mein freier Tag und wie so oft an den freien Tagen, werde ich die freie Zeit nutzen, um etwas für die Arbeit machen. Meist sind es Recherchen oder die ganzen Notizen sortieren oder Listen zusammenführen und Erledigtes abstreichen (das geht meist schnell). Solche Dinge. Natürlich sollte man solcherlei während der Arbeitszeit erledigen, aber es fühlt sich nicht wie "richtige Arbeit" an, weshalb ich ein schlechtes Gewissen habe. Also mache ich es an meinem freien Tag. Oder am Wochenende.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
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Donnerstag, 5. März 2026
Ein immerwährender Umzug
Das mit dem Strukturieren klappt nicht. Wahrscheinlich braucht es eine innere Grundordnung und die ist nicht vorhanden. Ohne diese Grundordnung ist es wie als körperlich eingeschränkter Helfer bei einem Umzug: Man möchte helfen, hat seine Hand auch am schweren Schrank, aber steht dabei eher im Weg als wirklich das Gewicht mitzutragen und eigentlich läuft man nur von einer Ecke in die andere, ist völlig plan- und am Ende auch hilflos. Aber anders als bei einem Umzug bin ich mit der Strukturierungsproblematik allein, renne zwar auch wie ein aufgescheuchtes Huhn von Baustelle zu Baustelle, aber geschafft wird dadurch nichts. Ein immerwährender Umzug, während das Gehupe der Autofahrer immer lauter wird, weil man in zweiter Reihe steht und alles blockiert. Was für ein Albtraum.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
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Mittwoch, 4. März 2026
Es brodelt
Soviel geredet wie gestern habe ich schon lange nicht mehr. Und das auch noch vor Leuten. Es hat erstaunlich gut geklappt und trotzdem bin ich natürlich meilenweit entfernt von Rampensau.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
---
Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
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Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
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Dienstag, 3. März 2026
Instant Einschlafing
Ein langer Arbeitstag war das heute. Mit viel Bahn fahren, vielen Meetings, viel Arbeit. Zusammengefasst kann man sagen: Uff.
Aber immerhin war es auch ein produktiver Tag. Da will ich mal nicht meckern. Sind ja zum Glück nicht ständig solche Tage. Diese Woche ist aber per se nicht ohne. Immerhin ist die Laune wieder etwas besser.
---
Morgen ein Mittagspausenlauf, was soviel heißt wie früher Nachmittag, denn die Mittagspause muss nach hinten verschoben werden. Vielleicht mache ich auch durch und dafür früher Feierabend. Wäre auch eine Option und noch nicht mal die schlechteste. Schauen wir mal.
---
Bald Bett. Buch wartet, die kleine Katze auch. Und müde genug für Instant Einschlafing wäre ich auch. Das wäre dann aber doch zu früh.
Aber immerhin war es auch ein produktiver Tag. Da will ich mal nicht meckern. Sind ja zum Glück nicht ständig solche Tage. Diese Woche ist aber per se nicht ohne. Immerhin ist die Laune wieder etwas besser.
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Morgen ein Mittagspausenlauf, was soviel heißt wie früher Nachmittag, denn die Mittagspause muss nach hinten verschoben werden. Vielleicht mache ich auch durch und dafür früher Feierabend. Wäre auch eine Option und noch nicht mal die schlechteste. Schauen wir mal.
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Bald Bett. Buch wartet, die kleine Katze auch. Und müde genug für Instant Einschlafing wäre ich auch. Das wäre dann aber doch zu früh.
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Montag, 2. März 2026
Vulnerable Laune
Es ist frustrierend, wie wenig ich mich mit Politik, dem Weltgeschehen und beidem in Kombi auskenne. Ist das, was im Iran passiert okay oder nicht? Natürlich ist es gut, dass die Menschen im Iran von dem/den Tyrannen befreit werden, aber muss man deshalb dem orangen Typen dankbar sein? Oder dem Herrn aus Israel, dessen Beweggründe auch nicht das Wohl der Menschen im Iran sein dürfte. Es rumort in mir, weil ich da so planlos davonstehe und nicht weiß, was ich denken soll...
Und ist es zynisch, wenn man mit einer gewissen Genugtuung an die vielen Influencer denkt, die noch vor ein paar Tagen an einem Pool liegend für obskure Kryptogeschäfte warben, einen Cocktail in der Hand und hämisch lächelnd über die Dummheit der anderen, die nicht so clever sind wie man selbst, aber auch diese Leute hätten noch eine Chance, man müsse nur eine Nachricht mit dem Code "ENDLESS SUMMER" schicken, aber schnell, denn der frühe Vogel usw. Und wie eben diese Influencer, die sich über den kalten Winter und den nassen Frühling im ach so doofen Deutschland beschwerten und nun kriegen die keinen Erste-Klasse-Flug in eben jenes eklige Deutschland... sie kriegen noch nicht mal einen Holzklasseflug; eine Art des Reisens, die ihnen vor ein paar Wochen noch völlig inakzeptabel erschien.
Irgendwo habe ich ein Posting gesehen, wo sinngemäß gefragt wurde, ob diese Influencer denn nun Steuern nachzahlen müssten, wenn sie sich entschieden wieder unter uns dummen Menschen zu weilen? Die "Flucht" nach Dubai oder in die VEA hatte ja nicht selten steuerliche Gründe. Naja, das Geld wird schon noch für den einen oder anderen Anwalt reichen; man muss sich da wenig Sorgen machen. Und Glückwunsch an den sympathischen Herr Bushido, der - als hätte er es geahnt - schon vor einem Weilchen wieder in die nasskalten Gefilde Deutschlands zurückkehrte.
Aber auch da kenne ich mich zu wenig aus.
---
Morgen fahre ich Bahn. Diesmal kann ich es nicht ausfallen lassen. Und schon jetzt ist klar, dass die Bahn nicht so fährt, wie sie sollte. Der Zug fällt aus. Das tut er schon seit Wochen, denn ich habe vor Ewigkeiten die Fahrten gebucht und ständig kommen Nachrichten, dass meine gebuchte Fahrt nicht mehr fahrbar sei. Das ist ein Zug, der eigentlich bis Zürich fährt. Was die ganzen Leute machen, die eigentlich nach Zürich wollen... keine Ahnung. Jedenfalls scheint die Strecke nicht mehr rentabel und deshalb lässt man den Zug immer mal wieder ausfallen, um die Reisenden (darf man die eigentlich noch so nennen, denn "reisen" tun sie ja weniger als blöd rumstehen. Man müsste sie "Blödrumstehende" nennen) daran zu gewöhnen, dass die Verbindung nun bald auch offiziell gestrichen wird. Die Bahn... sie macht es einem wirklich nicht leicht.
---
Hab vulnerable Laune. Auch keine guten Voraussetzungen für diese Woche.
Und ist es zynisch, wenn man mit einer gewissen Genugtuung an die vielen Influencer denkt, die noch vor ein paar Tagen an einem Pool liegend für obskure Kryptogeschäfte warben, einen Cocktail in der Hand und hämisch lächelnd über die Dummheit der anderen, die nicht so clever sind wie man selbst, aber auch diese Leute hätten noch eine Chance, man müsse nur eine Nachricht mit dem Code "ENDLESS SUMMER" schicken, aber schnell, denn der frühe Vogel usw. Und wie eben diese Influencer, die sich über den kalten Winter und den nassen Frühling im ach so doofen Deutschland beschwerten und nun kriegen die keinen Erste-Klasse-Flug in eben jenes eklige Deutschland... sie kriegen noch nicht mal einen Holzklasseflug; eine Art des Reisens, die ihnen vor ein paar Wochen noch völlig inakzeptabel erschien.
Irgendwo habe ich ein Posting gesehen, wo sinngemäß gefragt wurde, ob diese Influencer denn nun Steuern nachzahlen müssten, wenn sie sich entschieden wieder unter uns dummen Menschen zu weilen? Die "Flucht" nach Dubai oder in die VEA hatte ja nicht selten steuerliche Gründe. Naja, das Geld wird schon noch für den einen oder anderen Anwalt reichen; man muss sich da wenig Sorgen machen. Und Glückwunsch an den sympathischen Herr Bushido, der - als hätte er es geahnt - schon vor einem Weilchen wieder in die nasskalten Gefilde Deutschlands zurückkehrte.
Aber auch da kenne ich mich zu wenig aus.
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Morgen fahre ich Bahn. Diesmal kann ich es nicht ausfallen lassen. Und schon jetzt ist klar, dass die Bahn nicht so fährt, wie sie sollte. Der Zug fällt aus. Das tut er schon seit Wochen, denn ich habe vor Ewigkeiten die Fahrten gebucht und ständig kommen Nachrichten, dass meine gebuchte Fahrt nicht mehr fahrbar sei. Das ist ein Zug, der eigentlich bis Zürich fährt. Was die ganzen Leute machen, die eigentlich nach Zürich wollen... keine Ahnung. Jedenfalls scheint die Strecke nicht mehr rentabel und deshalb lässt man den Zug immer mal wieder ausfallen, um die Reisenden (darf man die eigentlich noch so nennen, denn "reisen" tun sie ja weniger als blöd rumstehen. Man müsste sie "Blödrumstehende" nennen) daran zu gewöhnen, dass die Verbindung nun bald auch offiziell gestrichen wird. Die Bahn... sie macht es einem wirklich nicht leicht.
---
Hab vulnerable Laune. Auch keine guten Voraussetzungen für diese Woche.
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