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Sonntag, 8. März 2026
War gar nicht schlimm
Na also, geht doch: Keine Exzesse, keine Eskapaden, keine Dramen. Dafür sehr kalt, was man hätte erahnen können, wenn man eine Party in einem ungeheizten Partyzelt im Freien veranstaltet. Im März. Für einen runden Geburtstag waren es erstaunlich wenig Gäste, was dann vielleicht doch ein Indiz auf die nicht ganz pflegeleichte Mitgastgeberin ist. Ich habe nun auch ihre Eltern kennengelernt und sagen wir mal so: Auch ohne Psychologiestudium erkennt man schnell, dass man bei der Ursachenforschung unbedingt ein Augenmerk auf die Beiden legen sollte.
Nun denn, alles in allem war es ganz nett, sich mal wieder unter (ein paar) junge Leute zu mischen, es gab Nahrung und Getränke und wenn man auch Jacky-Cola aus der Dose oder selbstgemischte Eigenkreationen steht, war man im Paradies. Und ich habe was gelernt, was ich nicht wusste. Bei den kleinen Fläschchen mit Pflaumenlikör, Saurer Apfel usw. steht eine Zahl auf dem Flaschenboden. Laut Gesetz ist man verpflichtet, so oft mit der Flasche auf den Tisch zu klopfen, wie diese Zahl auf der eigenen Flasche vorgibt. Das kann durchaus auch mal dreistellig werden.
Einen kleinen Vortrag über E-Autos und E-Mobilität im Allgemeinen habe ich auch erhalten. Die Grundrichtung war erwartbar, ich habe es stoisch ertragen (brennen alle, mit dem Lithium wird China unseren Untergang einweihen, im Ausland ist das "Tanken" mit Strom viel einfacher und günstiger, das mit den E-Autos ist eh nur ein Hype, der bald vorbei sein wird), weil diskutieren hier nichts bringt. Gälte auch für Politik, weshalb das Thema erst gar nicht auf den Tisch kam - trotz den Wahlen heute.
Um halb Zwölf war ich zuhause. Die Füße eiskalt und auch ansonsten durchgefroren. Den Magen in Aufruhr wegen zuviel Flammkuchen, Fleischkäse und Kuchen. Nach einer heißen, einer sehr heißen Dusche ins Bett, noch eine halbe Stunde nachgefroren, dann in einen tiefen Schlaf mit absonderlichen Träumen gefallen. Die Träume hatten nichts mit der Party zu tun; da hat wohl die Zeit zwischen Veranstaltung und Schlaf nicht gereicht, um das in die Traumwelt einzuplanen. Vielleicht waren die wirren Träume heute nacht auch nur zum Warmmachen und um mich auf das Inferno vorzubereiten, dass mit mit den Träumen zu dem gestrigen Event bevorstehen. Wobei... war ja gar nicht schlimm. Das werden handzahme, wenn auch kalte Träume.
---
Die Sonne kommt raus. Der Plan ist, die Räder ein bisschen auf Vordermann zu bringen (Entstauben, ein bisschen reinigen, Ketten ölen, Luft auf die Reifen) und ein kleiner Lauf in der Frühlingssonne. Außerdem ausgiebig frühstücken. Nach der Völlerei gestern abend darf man nämlich nicht sofort auf Null. Man muss das "ausschleichen", also heute ein feudales Frühstück, aber vielleicht nur ein süßes Stück anstatt zwei. Das ist wie bei Extremkraftsportlern, die auch nicht einfach so aufhören können/sollen/dürfen. Ich bin eben ein Extremvöllerist und da gilt das gleiche - Langsam runter von den Wettkampfmengen, aber ganz vorsichtig und nicht in einer Hauruck-Aktion.
Folgen Sie mir für weitere wertvolle Ernährungstipps.
Nun denn, alles in allem war es ganz nett, sich mal wieder unter (ein paar) junge Leute zu mischen, es gab Nahrung und Getränke und wenn man auch Jacky-Cola aus der Dose oder selbstgemischte Eigenkreationen steht, war man im Paradies. Und ich habe was gelernt, was ich nicht wusste. Bei den kleinen Fläschchen mit Pflaumenlikör, Saurer Apfel usw. steht eine Zahl auf dem Flaschenboden. Laut Gesetz ist man verpflichtet, so oft mit der Flasche auf den Tisch zu klopfen, wie diese Zahl auf der eigenen Flasche vorgibt. Das kann durchaus auch mal dreistellig werden.
Einen kleinen Vortrag über E-Autos und E-Mobilität im Allgemeinen habe ich auch erhalten. Die Grundrichtung war erwartbar, ich habe es stoisch ertragen (brennen alle, mit dem Lithium wird China unseren Untergang einweihen, im Ausland ist das "Tanken" mit Strom viel einfacher und günstiger, das mit den E-Autos ist eh nur ein Hype, der bald vorbei sein wird), weil diskutieren hier nichts bringt. Gälte auch für Politik, weshalb das Thema erst gar nicht auf den Tisch kam - trotz den Wahlen heute.
Um halb Zwölf war ich zuhause. Die Füße eiskalt und auch ansonsten durchgefroren. Den Magen in Aufruhr wegen zuviel Flammkuchen, Fleischkäse und Kuchen. Nach einer heißen, einer sehr heißen Dusche ins Bett, noch eine halbe Stunde nachgefroren, dann in einen tiefen Schlaf mit absonderlichen Träumen gefallen. Die Träume hatten nichts mit der Party zu tun; da hat wohl die Zeit zwischen Veranstaltung und Schlaf nicht gereicht, um das in die Traumwelt einzuplanen. Vielleicht waren die wirren Träume heute nacht auch nur zum Warmmachen und um mich auf das Inferno vorzubereiten, dass mit mit den Träumen zu dem gestrigen Event bevorstehen. Wobei... war ja gar nicht schlimm. Das werden handzahme, wenn auch kalte Träume.
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Die Sonne kommt raus. Der Plan ist, die Räder ein bisschen auf Vordermann zu bringen (Entstauben, ein bisschen reinigen, Ketten ölen, Luft auf die Reifen) und ein kleiner Lauf in der Frühlingssonne. Außerdem ausgiebig frühstücken. Nach der Völlerei gestern abend darf man nämlich nicht sofort auf Null. Man muss das "ausschleichen", also heute ein feudales Frühstück, aber vielleicht nur ein süßes Stück anstatt zwei. Das ist wie bei Extremkraftsportlern, die auch nicht einfach so aufhören können/sollen/dürfen. Ich bin eben ein Extremvöllerist und da gilt das gleiche - Langsam runter von den Wettkampfmengen, aber ganz vorsichtig und nicht in einer Hauruck-Aktion.
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Samstag, 7. März 2026
Ein spannender Geburtstag
Geburtstag hatte er schon vor drei Wochen, gefeiert wird heute. Es könnte ein spannender Geburtstag werden, denn natürlich ist auch seine Freundin dabei und die hat es in sich. Man weiß nie so wirklich, woran man mit ihr ist. Es hat was von Bombenentschärfen: Höchste Vorsicht, keine schnellen Bewegungen und um Gottes Willen nicht das falsche Kabel erwischen. Sie mit aufbrausend zu beschreiben, trifft es nicht ganz, obwohl aufbrausend auch Teil ihres Temperaments ist. Man kann nicht vorhersagen, wann es passieren wird und was der Trigger war. Es passiert einfach und dann ist es ein Inferno. Man kann versuchen, ihr aus dem Weg zu gehen, aber auch das könnte der Trigger sein, denn dann fühlt sie sich ignoriert. Man könnte sie aktiv in Gespräche holen, sie zur Beteiligung ermutigen, aber das könnte sie als Drängen oder gar Belästigung interpretieren und schwupp: Trigger. Das ist alles äußerst erratisch und es gibt kein Handbuch wie man so eine Begegnung ohne Zwischenfall gestalten könnte. Sie ist ein schüchternes, unsicheres Mädchen im Körper einer schlecht montierten und mit instabilen Kernen bestückten Atombombe, deren Zündmechanismus einen Wackelkontakt, rostige Stellen und wackelige Schraubverbindungen hat. Sie ist so ein bisschen wie Trump. Und der junge Mann, der heute feiert ist Melania. Macht gute Miene zum bösen Spiel, beisst die Zähne zusammen und rechnet ihre Eskapaden auf gegen das Leben in der schwiegerelterlichen Villa mit Außen-Pool und Indoor-Sauna. Apropos: mit ihren Eltern hat sie sich verkracht, genau wie mit den letzten drei Arbeitgebern, die sie alle noch während der Ausbildung verlassen hat. Sie hat wirklich Pech, dass sie immer und immer wieder an Leute kommt, die sie nicht verstehen.
Und mit diesem Wissen, gehe ich heute Abend sehr entspannt auf den Geburtstag. Wenn ich keine Lust mehr habe und nach Hause möchte, kann ich ein paar Spitzen setzen, die richtigen Worte an die Holde platzieren und schon ist der Abend zu Ende. Kein "Wie, Du möchtest schon gehen? So früh?", kein "Ach, bleib doch noch, nur eine halbe Stunde", kein "Nix da, wir bleiben noch". Ein kleiner Trigger, sie explodiert, alle sind peinlich berührt und die Gesellschaft löst sich auf. Perfekt. Ich muss nur aufpassen, dass der Trigger keine Riesen-Mega-Reaktion auslöst, sonst heißt es Warten auf die Polizei, Zeugenaussage, Erstversorgung durch die Notärzte, Presse abwimmeln... will man ja auch nicht. Das dauert am Ende länger als jeder Geburtstag.
Und mit diesem Wissen, gehe ich heute Abend sehr entspannt auf den Geburtstag. Wenn ich keine Lust mehr habe und nach Hause möchte, kann ich ein paar Spitzen setzen, die richtigen Worte an die Holde platzieren und schon ist der Abend zu Ende. Kein "Wie, Du möchtest schon gehen? So früh?", kein "Ach, bleib doch noch, nur eine halbe Stunde", kein "Nix da, wir bleiben noch". Ein kleiner Trigger, sie explodiert, alle sind peinlich berührt und die Gesellschaft löst sich auf. Perfekt. Ich muss nur aufpassen, dass der Trigger keine Riesen-Mega-Reaktion auslöst, sonst heißt es Warten auf die Polizei, Zeugenaussage, Erstversorgung durch die Notärzte, Presse abwimmeln... will man ja auch nicht. Das dauert am Ende länger als jeder Geburtstag.
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Freitag, 6. März 2026
Geduld, Geduld
Heute ist mein freier Tag und wie so oft an den freien Tagen, werde ich die freie Zeit nutzen, um etwas für die Arbeit machen. Meist sind es Recherchen oder die ganzen Notizen sortieren oder Listen zusammenführen und Erledigtes abstreichen (das geht meist schnell). Solche Dinge. Natürlich sollte man solcherlei während der Arbeitszeit erledigen, aber es fühlt sich nicht wie "richtige Arbeit" an, weshalb ich ein schlechtes Gewissen habe. Also mache ich es an meinem freien Tag. Oder am Wochenende.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
Was man nicht alles macht, um sein Gewissen zu beruhigen.
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Früher waren das alles Faulenzer. Studieren? Gerne, aber bloß nicht zu lange! Krankmelden? Wegen dem bisschen Grippe? Und dann auch gleich eine ganze Woche? Wegen solchen Leuten geht Deutschland zugrunde! Arbeitslos? Gibts nicht, jeder kann arbeiten! Usw. usf. Das waren seine Worte, meist gedacht, oft auch ausgesprochen. Vielleicht war auch ein bisschen Rache dabei, denn als Beamter musste er sich oft genug anhören, selbst nicht zu der produktivsten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Letztes Jahr kam dann ein Herzinfarkt. Ein Hinterwandirgendwasinfarkt, um genau zu sein. Krankenhaus, Reha, Kur. Mittlerweile ist er wieder auf dem Damm, mischt auch wieder gut in der Lokalpolitik mit, Sport ist auch drin und auf Alkohol wird verzichtet. Ein Hoch auf unsere Gesundheitsstandards. Was nicht wieder drin ist: arbeiten. Also schon, am Haus, im Garten und so. Das geht. Aber die eigentliche Arbeit, die geht noch nicht. Sie wird nie wieder richtig gehen, denn er gilt nun als behindert. 30 Prozent oder so. Und weil er Beamter ist, gibt es ein Beamtenupgrade und es kommen nochmal 10 Prozent drauf. Warum? Keine Ahnung. Ist letztlich auch egal, denn er kann ja eh nicht arbeiten. Es tut ihm natürlich in der Seele weh, dass er nun zu denen gehört, die er früher anprangerte. Einer, der dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und ach je, wie gerne würde er wieder dabei sein in der Runde der arbeitenden Bevölkerung, aber ach weh, das arme, schwache Herz...
So ändern sich Settings und Einstellung. Dauert wahrscheinlich nicht mehr lange und er fährt E-Auto.
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Apropos E-Auto... Geduld ist echt nicht meine Stärke. Noch sechs Monate... kaum auszuhalten.
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Donnerstag, 5. März 2026
Ein immerwährender Umzug
Das mit dem Strukturieren klappt nicht. Wahrscheinlich braucht es eine innere Grundordnung und die ist nicht vorhanden. Ohne diese Grundordnung ist es wie als körperlich eingeschränkter Helfer bei einem Umzug: Man möchte helfen, hat seine Hand auch am schweren Schrank, aber steht dabei eher im Weg als wirklich das Gewicht mitzutragen und eigentlich läuft man nur von einer Ecke in die andere, ist völlig plan- und am Ende auch hilflos. Aber anders als bei einem Umzug bin ich mit der Strukturierungsproblematik allein, renne zwar auch wie ein aufgescheuchtes Huhn von Baustelle zu Baustelle, aber geschafft wird dadurch nichts. Ein immerwährender Umzug, während das Gehupe der Autofahrer immer lauter wird, weil man in zweiter Reihe steht und alles blockiert. Was für ein Albtraum.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
Gestern im Video-Gespräch merkte man mir an, wie ich unter Strom stehe. Womöglich lag es daran, dass in einem Satz auch die Worte "diese ganze Scheisse" fielen und dass meine Atmung stakkatohaft-hektisch war. Naja, man muss kein Mentalist sein, um an schiffstaugroßen Halsschlagadern und der Gestik eines Menschen am Rande des Wahnsinns zu erkennen, dass da eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Tatsächlich war das sogar ziemlich sicher spürbar, denn es kam auch die Frage auf, wer mich denn vertreten könne, wenn ich mal in Urlaub bin oder krank würde. Plötzlich war da eine gewisse Nervosität beim Gegenüber spürbar. Das wäre fast schon witzig ...wenn es witzig wäre.
Die Anspannung schlägt sich auch bei der Ernährung nieder: Die ist unterirdisch. Schokolade und anderer Süßkram, um den Serotoninspiegel zu pushen, kleine Mini-Glücksmomente ohne nennenswerte Halbwertszeit und um den klebrig-süßen Geschmack wegzubekommen immer wieder Knäckebrot mit Käse und vor allem diese teuflischen Nüsse im Teigmantel. Für den Übergang zurück zu süß gibt es die nicht weniger teuflischen Nüsse "Honig & Salz". Honig. Das klingt noch so gesund, aber natürlich weiß man, dass an den Dingern nichts, aber auch rein gar nichts gesund ist. Eigentlich sind das gebrannte Mandeln, die plötzlich nicht mehr nur am Jahr- oder auf dem Weihnachtsmarkt verfügbar sind, sondern das ganze Jahr. In rauen Mengen und überall. Die süß-salzige Mischung bildet den Übergang zurück zu Schokolade, denn das Leben ist nicht leicht und es braucht zart-schmelzendes Glück und so dreht sich diese Spirale der Leberverfettung immer weiter Richtung Herzinfarkt und Selbstverachtung.
Fahrradfahren verlernt man nie. Wenn man es längere Zeit nicht gemacht hat, ist es vielleicht ein bisschen holprig am Anfang, aber man wird es weiterhin können. Das gilt nicht unbedingt für den ganzen Psychokram. Eigentlich sollte man wissen was los ist, was da vor sich geht und vor allem, wie man aus dem Mist wieder rauskommt. Vielleicht weiß man es sogar in der Theorie, aber selbst mit diesem Wissen fliegt man - um im Fahrradbild zu bleiben - ganz gehörig und volle Kanne auf die Schnauze. Und es ist nicht wie beim Reiten, wo man sofort wieder aufs Pferd soll, weil es dann irgendwann klappen wird (keine Ahnung, ob das stimmt). Wenn man bei dem Psychokram auf die Schnauze fliegt, fühlt man sich darin bestätigt, dass das alles nicht klappt, nicht klappen kann und niemals klappen wird. Dann wäre liegen bleiben eigentlich eine gute Sache, aber so einfach ist es dann auch nicht. Das wird nicht helfen und eigentlich weiß man das auch und ach Mist, man sollte doch wissen, wie das geht... es ist ein fieser Kreislauf.
Das Wissen um die Abläufe und Szenarien ist da. Vielleicht klappt es doch noch, dieses Wissen auch zu nutzen. Das ist der Plan.
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Mittwoch, 4. März 2026
Es brodelt
Soviel geredet wie gestern habe ich schon lange nicht mehr. Und das auch noch vor Leuten. Es hat erstaunlich gut geklappt und trotzdem bin ich natürlich meilenweit entfernt von Rampensau.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
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Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
Ein Freund von mir ist definitiv eine. Man gebe ihm eine Bühne und los gehts. Faszinierend. Eigentlich schade, dass er dieses Faible nie beruflich genutzt hat. Er wäre ein wunderbarer Lifestyle-, Money- oder Sonstwas-Coach, säße dann allerdings auch gerade in Dubai fest und müsste (vermeintlich) bezahlte "Dubai ist weiterhin ach so toll und die paar Raketen"-Postings ablassen. Aber selbst die würde er wahrscheinlich sehr unterhaltsam rüberbringen. Allerdings sind die Leutchen da nicht bekannt dafür, dass sie Humor auf ihre Kosten positiv aufnehmen. Es wäre eine spannende Konstellation, aber ist ja nicht so, dass es dort aktuell langweilig wäre. Da braucht es nicht auch noch meinen Freund.
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Den heutigen Arbeitstag möchte ich strukturiert und mit Plan angehen. Dafür braucht es zuallererst mal Struktur. Und einen Plan. Da beisst sich der Hund in den Schwanz. Also ist der erste Mini-Plan: Erstelle einen Tagesplan und leite daraus eine Struktur ab. Ein Teil des Mini-Plans ist die Einbeziehung von KI. Habe ich gerade spontan entschlossen. Soll sich die mal anstrengen, bevor sie die Weltherrschaft an sich reisst. Ich werde Claude verwenden; die von den Amis für Krieg spielen genutzte KI lernt also nichts aus meinen Anfragen, was einerseits gut ist - Kriege sind chaotisch genug - andererseits würden Kriege, die von einer KI gesteuert werden, die mittels meiner Eingaben trainiert wurden, vielleicht einen unerwarteten und womöglich besseren Verlauf nehmen. Man weiß es nicht. Und wahrscheinlich ist es auch besser, das nie zu erfahren. Jedenfalls wird Claude mir helfen, den heutigen Tag erfolgreich zu meistern. Zumindest in Sachen Arbeit. Den Lauf in der Mittagspause wird Claude wahrscheinlich nicht für mich erledigen. Gut so, den will ich schon alleine antreten. Wobei es vielleicht ganz gut wäre, wenn so eine KI auch mal ab und an an die frische Luft käme und ein bisschen Sonne abbekäme. Vitamin D für die KI. Man sollte eine Initiative starten. Muss nachher mal Claude fragen, was er/sie davon hält. Ist Claude eigentlich männlich? Weiblich? Divers? Auch das kann ich fragen. Sie sehen: Kriege mit einer von mir trainierten KI... es wäre eine völlig neue Art von Krieg.
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Am Abend: Einiges hat geklappt. Einiges aber auch nicht. Zwischendurch kurz vorm Explodieren gewesen. Hat man mir aber wohl angemerkt.
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