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Donnerstag, 19. März 2026
Sie ist (nicht) wieder da
Sie schleicht durch den Garten und hat keine Skrupel, sich auf den Tisch zu setzen, der im Carport steht. Zu Anfang gab es nur das Gerücht über ein "New kid cat in town" und die Frage: "Hast Du eine neue Katze?". Habe ich nicht, allerdings hatte ich ihn bis dahin auch noch nicht gesehen, den Neuen. Oder die Neue. Man weiß es nicht. Jetzt wo ich sie gesehen habe, erklären sich mir die vielen Nachfragen: Diese Katze sieht aus, als wäre die große Katze zurück. Sie sind nicht völlig identisch, aber als sehr nahe Verwandte gingen sie locker durch. Das gleiche wuschelige, eine bisschen zersauselte Fell, die Farbgebung ähnlich und - offenbar - die gleiche Chuzpe, um nicht zu sagen Frechheit. Mittlerweile sehe ich sie öfter und es ist wirklich ein bisschen so, als wäre die große Katze zu Besuch.
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Gestern Abend dieses Buch zu Ende gelesen und dabei ein paar Tränchen verdrückt. Hach.
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Heute Mittag steht ein Zahnarzttermin an. Wird Geld kosten (keine Kassenleistung) und wird nerven (alles, was "Aufbau" im Namen hat nervt beim Zahnarzt). Ein Stück vom Schneidezahn ist abgebrochen, was doof aussieht und noch mehr nervt als ein "Aufbau". Also wird genau das gemacht: aufgebaut. Das geschieht wohl Schicht für Schicht. Wie beim 3D-Drucker. Wenn es zuviel Fläche ist, wird auch Füllmaterial mit einge-aufbaut. So steht es im Angebot und die KI erklärt es in etwa so, dass man Materialien mit reinpackt, damit die Fläche nicht nur aus Füllmaterial besteht. Ich stelle mir das vor wie bei Feldwegen, wo manchmal Scherben von Geschirr und Steine in Schlaglöcher gepackt werden, damit da kein Loch mehr ist, sondern grober Schotter. Beton kann man auf diesen nicht-asphaltierten Wegen anscheinend nicht benutzen. Nun kommt also in meinen Schneidezahn auch Bruchgeschirr und kleine Steine und das Ganze wird mit einem Material am Platz gehalten, das bei Licht aushärtet. Da ist es anders wie so mancher verklemmte Kerl, der bei Licht nicht hart wird und der nur im Dunkeln kann (5 Euro in die Kasse für blöde Witze).
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Gestern Abend dieses Buch zu Ende gelesen und dabei ein paar Tränchen verdrückt. Hach.
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Heute Mittag steht ein Zahnarzttermin an. Wird Geld kosten (keine Kassenleistung) und wird nerven (alles, was "Aufbau" im Namen hat nervt beim Zahnarzt). Ein Stück vom Schneidezahn ist abgebrochen, was doof aussieht und noch mehr nervt als ein "Aufbau". Also wird genau das gemacht: aufgebaut. Das geschieht wohl Schicht für Schicht. Wie beim 3D-Drucker. Wenn es zuviel Fläche ist, wird auch Füllmaterial mit einge-aufbaut. So steht es im Angebot und die KI erklärt es in etwa so, dass man Materialien mit reinpackt, damit die Fläche nicht nur aus Füllmaterial besteht. Ich stelle mir das vor wie bei Feldwegen, wo manchmal Scherben von Geschirr und Steine in Schlaglöcher gepackt werden, damit da kein Loch mehr ist, sondern grober Schotter. Beton kann man auf diesen nicht-asphaltierten Wegen anscheinend nicht benutzen. Nun kommt also in meinen Schneidezahn auch Bruchgeschirr und kleine Steine und das Ganze wird mit einem Material am Platz gehalten, das bei Licht aushärtet. Da ist es anders wie so mancher verklemmte Kerl, der bei Licht nicht hart wird und der nur im Dunkeln kann (5 Euro in die Kasse für blöde Witze).
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Mittwoch, 18. März 2026
GSG9-Einsatz im Schlafzimmer
Mein Schlafscore wird sicher ganz gut sein, auch wenn ich um halb Sechs völlig panisch aus dem Schlaf aufschreckte - als wäre ein GSG9-Sonderkommando ohne Vorankündigung ins Zimmer gestürmt und eine Horde maskierter Menschen hätte Maschinengewehre auf mich gerichtet, während der Leiter des Einsatzes irgendwas wie "WO SIND SIE?" oder ähnliches gebrüllt hätte. Es gab aber keinen Einsatz (was gut ist, denn ich habe keine Ahnung, wer "SIE" ist und wo "SIE" sind). Es gab gar keinen Anlass für meinen Aufschrecken, aber es war mitten aus einem Traum, dessen Inhalt ich aber nicht mehr weiß. Ich habe viel geträumt in der Nacht, das liebt die Uhr und deshalb wird der Schlafscore sicher ganz gut sein. Mein Puls hat sich auch wieder normalisiert, der dritte Kaffee des Tages steht bereit und ich bin wach. Leider nicht motiviert und wenn ich ehrlich zu mir bin auch psychisch nicht ganz auf der Höhe. Aber die Sonne scheint und wir schauen, was der Tag so bringt. Wenn es sich nicht bessert, nehme ich eine Auszeit. Vielleicht richtet es aber auch schon ein kleiner Mittagspausenlauf. Man wird sehen.
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Wie schon erwähnt: Die Sonne scheint und das tut sie jetzt schon sehr ausgiebig. Lichttherapie ist echt ein Ding; man sieht dieses besondere Licht einer aufgehenden Sonne und schon ist alles gar nicht mehr so schlimm. Wie ein kleines Pflaster auf die aufgerissene Stelle und der Hoffnung, dass das alles wieder gut wird. Noch ein bisschen pusten, heile heile Gänschen und weiter gehts.
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Wie schon erwähnt: Die Sonne scheint und das tut sie jetzt schon sehr ausgiebig. Lichttherapie ist echt ein Ding; man sieht dieses besondere Licht einer aufgehenden Sonne und schon ist alles gar nicht mehr so schlimm. Wie ein kleines Pflaster auf die aufgerissene Stelle und der Hoffnung, dass das alles wieder gut wird. Noch ein bisschen pusten, heile heile Gänschen und weiter gehts.
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Dienstag, 17. März 2026
Popel bei Zimmertemperatur
Auch heute nacht war die kleine Katze da, aber diesmal nur kurz. Sie wollte wohl nicht schlafen. Der Winter ist durch, da ist der Drang nachts öfter mal draußen nach dem Rechten zu schauen wieder größer. Mit etwas Glück findet sie auch wieder Gefallen, ihre Geschäfte dort zu verrichten. Andererseits ist es drinnen halt doch noch wärmer und das Personal räumt immer so schön auf. Nicht immer gleich, aber nach ausgiebigem Gemecker dann doch.
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Die Waage. Seufz. Die Schlemmereien der letzten Wochen zeigen Wirkung, wobei das Problem eher in den täglichen Dummheiten liegt, die sich eingeschlichen haben. Bonbons hier und dort und immer wieder mal einfach so, zuviele Nüsse und dann auch noch die schlechten mit Teigmantel oder die mit "Honig" (also Zuckerglasur) und Salz. Letztere sind defacto nichts anderes als gebrannte Mandeln, sind aber das ganze Jahr verfügbar. Wieso ich den Mist jedes Mal wieder kaufe ist mir nicht ganz klar, bzw. doch: Ich bin süchtig nach dem Mist. Und genervt von meiner eigenen Schwäche. Wären die Mittagsläufe nicht und wäre Alkohol noch ein Thema, hätte ich ganz andere Probleme, aber auch so ist es einfach nur bescheuert und eine Sache, die ich angehen möchte. Nein, angehen werde (man muss es aktiv benennen, nicht "möchte", "würde gerne" oder so Larifari-Kram). Im Zuge dessen kommt auch gleich Rückentraining und Kraft allgemein mit auf den Plan. So nämlich!
Gestern Abend war ich doch noch eine kleine Runde laufen. Die Beine waren schwer, aber es wurde besser... bis es nass wurde. Sehr nass. Ich habe die Runde dann abgekürzt, weil es im strömenden Regen einfach keinen Spaß machte.
Mal sehen, wie es heute mittag wird. Laut Vorhersage auch regnerisch, aber aktuell ist der Himmel nur mäßig bewölkt. Könnte also klappen. Alternativ könnte ich ja was für meinen Rücken machen. Oder Kraft allgemein. ...da ist es wieder, das "könnte". Seufz. Es ist nicht einfach.
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Was ist nur los mit den Leuten? Gerade ein Videocall mit einem Kollegen. Ist dem nicht klar, dass ich ihn dank der Kamera AUCH sehen kann; nicht nur er mich? Oder ist es ihm völlig egal? Jedenfalls bohrte er in der Nase, mitten im Call. Sehr ausgiebig, sehr tief, sehr lange und mit positivem Ergebnis. Immerhin hat er den Popel nicht auch noch vor mir gefuttert, aber gerollt und irgendwohin gelegt hat er ihn schon mal. Vielleicht mag er seine Popel in Zimmertemperatur und nicht bei 36,5 Grad. Eben jener Kollege raucht auch gerne mal bei einem Videocall und es sind nicht immer normale Zigaretten. Vielleicht kann er auch einfach nicht richtig drehen; ich glaube aber, da sind auch Kräuter mit im Spiel.
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Im Postfach ist eine Email vom Autohaus, aber ich traue mich nicht reinzuschauen. Es geht wahrscheinlich um meine Anfrage von vor zwei Wochen, wie es denn nun um die Lieferzeit bestellt ist (die Hoffnung, dass sie es jemals schaffen, meinen Bestellstatus in der App freizuschalten habe ich aufgegeben) und irgendwie schlummert in mir die Angst, dass die das verbockt haben. Dass sie sowas schreiben wie "Es tut uns leid, aber wir haben vergessen die Bestellung ins System einzutragen; es dauert nun nochmal drei Monate länger" oder ähnliches. Am Ende wird aber die Neugier überwiegen und ich schaue in die Email. Ich tippe auf ca. in einer halben Stunde.
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Die Waage. Seufz. Die Schlemmereien der letzten Wochen zeigen Wirkung, wobei das Problem eher in den täglichen Dummheiten liegt, die sich eingeschlichen haben. Bonbons hier und dort und immer wieder mal einfach so, zuviele Nüsse und dann auch noch die schlechten mit Teigmantel oder die mit "Honig" (also Zuckerglasur) und Salz. Letztere sind defacto nichts anderes als gebrannte Mandeln, sind aber das ganze Jahr verfügbar. Wieso ich den Mist jedes Mal wieder kaufe ist mir nicht ganz klar, bzw. doch: Ich bin süchtig nach dem Mist. Und genervt von meiner eigenen Schwäche. Wären die Mittagsläufe nicht und wäre Alkohol noch ein Thema, hätte ich ganz andere Probleme, aber auch so ist es einfach nur bescheuert und eine Sache, die ich angehen möchte. Nein, angehen werde (man muss es aktiv benennen, nicht "möchte", "würde gerne" oder so Larifari-Kram). Im Zuge dessen kommt auch gleich Rückentraining und Kraft allgemein mit auf den Plan. So nämlich!
Gestern Abend war ich doch noch eine kleine Runde laufen. Die Beine waren schwer, aber es wurde besser... bis es nass wurde. Sehr nass. Ich habe die Runde dann abgekürzt, weil es im strömenden Regen einfach keinen Spaß machte.
Mal sehen, wie es heute mittag wird. Laut Vorhersage auch regnerisch, aber aktuell ist der Himmel nur mäßig bewölkt. Könnte also klappen. Alternativ könnte ich ja was für meinen Rücken machen. Oder Kraft allgemein. ...da ist es wieder, das "könnte". Seufz. Es ist nicht einfach.
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Was ist nur los mit den Leuten? Gerade ein Videocall mit einem Kollegen. Ist dem nicht klar, dass ich ihn dank der Kamera AUCH sehen kann; nicht nur er mich? Oder ist es ihm völlig egal? Jedenfalls bohrte er in der Nase, mitten im Call. Sehr ausgiebig, sehr tief, sehr lange und mit positivem Ergebnis. Immerhin hat er den Popel nicht auch noch vor mir gefuttert, aber gerollt und irgendwohin gelegt hat er ihn schon mal. Vielleicht mag er seine Popel in Zimmertemperatur und nicht bei 36,5 Grad. Eben jener Kollege raucht auch gerne mal bei einem Videocall und es sind nicht immer normale Zigaretten. Vielleicht kann er auch einfach nicht richtig drehen; ich glaube aber, da sind auch Kräuter mit im Spiel.
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Im Postfach ist eine Email vom Autohaus, aber ich traue mich nicht reinzuschauen. Es geht wahrscheinlich um meine Anfrage von vor zwei Wochen, wie es denn nun um die Lieferzeit bestellt ist (die Hoffnung, dass sie es jemals schaffen, meinen Bestellstatus in der App freizuschalten habe ich aufgegeben) und irgendwie schlummert in mir die Angst, dass die das verbockt haben. Dass sie sowas schreiben wie "Es tut uns leid, aber wir haben vergessen die Bestellung ins System einzutragen; es dauert nun nochmal drei Monate länger" oder ähnliches. Am Ende wird aber die Neugier überwiegen und ich schaue in die Email. Ich tippe auf ca. in einer halben Stunde.
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Montag, 16. März 2026
Kuschelschlaf mit der kleinen Katze
Die kleine Katze scheint mich vermisst zu haben. Zum abendlichen Gute-Nacht-Kuscheln kommt sie wie immer, aber das reicht ihr nicht. In der Nacht steht sie meckernd neben dem Bett. Dann muss ich kurz aufs Bett klopfen, sie springt hoch und meckert weiter. Heute nacht habe ich sie geschnappt und unter die Decke gepackt, an Kinn und Nacken gekrault und gestreichelt und irgendwann wurde aus dem Schnurren ein leises Schnarchen. So lagen wir dann da, Pfote auf Arm und haben selig geschlafen. Sie blieb sogar liegen, als ich mich auf die andere Seite drehte (ich bin ein unruhiger Schläfer). Wahrscheinlich war sie völlig verwirrt, als sie später aufwachte und so gar nicht wusste, wo sie da ist. Mein Schlaf war jedenfalls erholsam.
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Später kamen die Träume und sie waren so wirr wie immer in der letzten Zeit. Mein Unterbewusstsein scheint völlig überfordert zu sein, kann mir aber gar nicht sagen von was. Und ich bin zu dämlich, die Andeutungen zu verstehen. Naja.
Vielleicht lag es auch an dem Buch, das ich als letztes las und das ich mir - so im Nachhinein - auch hätte sparen können. Es war dieses "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen". Das hätte man auch kürzer sagen/schreiben können; den ganzen restlichen Kram drumherum hätte es nicht gebraucht. Dann wäre es aber auch kein Buch geworden und ich hätte vielleicht nie von den fünf Dingen erfahren. Allerdings bin ich nun auch nicht weiter als vor der Lektüre des Buches, was aber auch nicht wirklich schlimm ist. Na gut, ich hätte mir die Zeit für das Buch gespart, aber es gibt Schlimmeres, mit dem man seine Zeit vergeuden kann als lesen. Seit vorgestern bin ich nun in einem wunderbar dahinfließenden Roman gelandet und ich bin jetzt schon ein bisschen traurig, dass er irgendwann (und das wohl sehr bald) zu Ende sein wird. Für Nachschub ist gesorgt, aber das sind dann wieder komplett andere Themenwelten. Immerhin diesbezüglich bleibt es also spannend.
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Die Reise ins Headquarter morgen habe ich abgesagt. Meine Ansprechpartnerinnen sind eh nicht da und nur des Dortseins wegen dort sein, ist ja auch sinnlos. Hab mir das Okay geholt; es wird also schon passen. Somit spare ich mir extrem frühes Aufstehen und eben besagtes Durchdiegegendfahren. So die Bahn überhaupt fährt; ist ja auch nicht immer sicher.
Dafür fahre ich vielleicht nächste Woche an zwei Tagen hintereinander. Oder auch nicht, man wird sehen, aber ein Tag bin ich auf jeden Fall unterwegs. Zwar im Dienste der Firma, aber bei einem Außentermin. So eine Art Workshop mit einigen Kollegen. Ganz schön vielen Kollegen, um genau zu sein. Das ist mein dritter Workshop und bisher waren wir nie so viele. Bin gespannt. Eine direkte Vorgesetzte wird auch dabei sein. Ob das gut oder schlecht ist, wird man sehen. Eigentlich ist es mir egal.
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Mein Mittagspausenlauf fiel ins Wasser. Wortwörtlich, denn der Regen kam in den ihm so nachgesagten Strömen. Viel zu viel davon, um auch nur ansatzweise an einen Lauf zu denken. Jetzt gerade wäre wieder trocken, aber dafür steht gerade keine wirkliche Pause an (naja, ich tippe... ist ja auch nicht unbedingt Arbeit im von der Firma geforderten Sinn). Später gehe ich einkaufen, zu Fuß mangels Fahrzeug, aber auch das geht nicht als Laufen durch und die 10.000er Schrittmarke wird dadurch sicher auch nicht geknackt. Alles ein bisschen suboptimal.
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Müde. Freue mich schon jetzt auf Bett und Lesen. Die kleine Katze bestimmt auch.
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Später kamen die Träume und sie waren so wirr wie immer in der letzten Zeit. Mein Unterbewusstsein scheint völlig überfordert zu sein, kann mir aber gar nicht sagen von was. Und ich bin zu dämlich, die Andeutungen zu verstehen. Naja.
Vielleicht lag es auch an dem Buch, das ich als letztes las und das ich mir - so im Nachhinein - auch hätte sparen können. Es war dieses "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen". Das hätte man auch kürzer sagen/schreiben können; den ganzen restlichen Kram drumherum hätte es nicht gebraucht. Dann wäre es aber auch kein Buch geworden und ich hätte vielleicht nie von den fünf Dingen erfahren. Allerdings bin ich nun auch nicht weiter als vor der Lektüre des Buches, was aber auch nicht wirklich schlimm ist. Na gut, ich hätte mir die Zeit für das Buch gespart, aber es gibt Schlimmeres, mit dem man seine Zeit vergeuden kann als lesen. Seit vorgestern bin ich nun in einem wunderbar dahinfließenden Roman gelandet und ich bin jetzt schon ein bisschen traurig, dass er irgendwann (und das wohl sehr bald) zu Ende sein wird. Für Nachschub ist gesorgt, aber das sind dann wieder komplett andere Themenwelten. Immerhin diesbezüglich bleibt es also spannend.
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Die Reise ins Headquarter morgen habe ich abgesagt. Meine Ansprechpartnerinnen sind eh nicht da und nur des Dortseins wegen dort sein, ist ja auch sinnlos. Hab mir das Okay geholt; es wird also schon passen. Somit spare ich mir extrem frühes Aufstehen und eben besagtes Durchdiegegendfahren. So die Bahn überhaupt fährt; ist ja auch nicht immer sicher.
Dafür fahre ich vielleicht nächste Woche an zwei Tagen hintereinander. Oder auch nicht, man wird sehen, aber ein Tag bin ich auf jeden Fall unterwegs. Zwar im Dienste der Firma, aber bei einem Außentermin. So eine Art Workshop mit einigen Kollegen. Ganz schön vielen Kollegen, um genau zu sein. Das ist mein dritter Workshop und bisher waren wir nie so viele. Bin gespannt. Eine direkte Vorgesetzte wird auch dabei sein. Ob das gut oder schlecht ist, wird man sehen. Eigentlich ist es mir egal.
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Mein Mittagspausenlauf fiel ins Wasser. Wortwörtlich, denn der Regen kam in den ihm so nachgesagten Strömen. Viel zu viel davon, um auch nur ansatzweise an einen Lauf zu denken. Jetzt gerade wäre wieder trocken, aber dafür steht gerade keine wirkliche Pause an (naja, ich tippe... ist ja auch nicht unbedingt Arbeit im von der Firma geforderten Sinn). Später gehe ich einkaufen, zu Fuß mangels Fahrzeug, aber auch das geht nicht als Laufen durch und die 10.000er Schrittmarke wird dadurch sicher auch nicht geknackt. Alles ein bisschen suboptimal.
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Müde. Freue mich schon jetzt auf Bett und Lesen. Die kleine Katze bestimmt auch.
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Sonntag, 15. März 2026
Gewandert
11 Kilometer, die ersten viereinhalb Kilometer nach oben, dann entspannt nach unten. Oben "Drei Schlösser", was pure Angeberei ist, denn es sind Ruinen, aber selbst in diesem Zustand erkennt man, dass es niemals "Schlösser" waren. Eventuell war es auch ein Übersetzungsfehler (war es nicht) oder die Franzosen haben einfach eine andere Einstellung zum Thema Schloss.
Ich hatte so viele Jahre Französisch in der Schule - es ist frustrierend und traurig, was davon übrig ist, nämlich rein gar nichts. Lesen geht einigermaßen, aber sprechen ist eine Zumutung für alle Beteiligten. Es ist ein Gestammel, als hätte ich just in dem Moment einen Schlaganfall. Es rutschen englische Wörter rein und es ist alles nur noch peinlich. Zwei Minuten später weiß ich alle Wörter, kann halbwegs den Satz bilden, den ich zwei Minuten zuvor nur stammelte und ansonsten in die Gegend schaute wie dereinst Mogli in der Hypnosesession mit Ka. Naja, die Leute leben vom Tourismus und ich habe sie immerhin monetär ganz gut unterstützt. Und wahrscheinlich auch Gesprächsstoff für das Essen mit der Familie am Abend geliefert. Mon dieux, quelle idiot.
Ich hatte so viele Jahre Französisch in der Schule - es ist frustrierend und traurig, was davon übrig ist, nämlich rein gar nichts. Lesen geht einigermaßen, aber sprechen ist eine Zumutung für alle Beteiligten. Es ist ein Gestammel, als hätte ich just in dem Moment einen Schlaganfall. Es rutschen englische Wörter rein und es ist alles nur noch peinlich. Zwei Minuten später weiß ich alle Wörter, kann halbwegs den Satz bilden, den ich zwei Minuten zuvor nur stammelte und ansonsten in die Gegend schaute wie dereinst Mogli in der Hypnosesession mit Ka. Naja, die Leute leben vom Tourismus und ich habe sie immerhin monetär ganz gut unterstützt. Und wahrscheinlich auch Gesprächsstoff für das Essen mit der Familie am Abend geliefert. Mon dieux, quelle idiot.
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