Donnerstag, 3. September 2026
Rauswurf - aber meiner war dezenter
Radtour am Abend, nachdem der Mittagspausenlauf wegen Unlust ausfiel. Wind ist super, wenn er von hinten kommt; ich hatte Gegenwind. Aber nun denn, wollte ja eh Sport machen und nicht nur durch die Prärie radeln.
Mein Weg führte mich über gemähte Wiesen, die alle eingezäunt waren, obwohl keine Tiere dort weideten. Stattdessen liefen die Vorbereitungen für das große Event, das dort dieses Wochenende ansteht. Man erwartet dort knapp eine Viertelmillion Leute. Die muss man erstmal irgendwie verteilen. Die Wiesen, an denen ich vorbeikam, sind nur ein kleiner Teil der Park- und Zeltplätze, die es dafür gibt.
Nach einem kurzen Stück durch den Wald (und einmal verfahren, was mich auf eine Autobahnraststätte brachte) ging es über eine Brücke und immer weiter geradeaus. Tatsächlich ist das aber kein offizieller Weg, aber so richtig konnte man das nicht erkennen. Ein paar hundert Meter später eine Schranke, die aber offen stand. Davor ein Securitymann mit gelber Weste, der aber keine Anstalten machte, mich aufzuhalten. Der Mann, den ich aber schließlich beim Blick nach hinten sah, aber schon. Der kam aus seinem Häuschen und fand es gar nicht gut, dass ich da war, wo ich war. Das wäre Privatgelände, dies und das. Mit der Behauptung, dass ich wohl falsch abgebogen sei (stimmte nicht) und dass nirgends stünde, dass man hier nicht fahren soll (stimmt) drehte ich um und fuhr runter vom "Privatgelände". Somit kann ich also voller Stolz behaupten, dass ich etwas mit Alphaville gemeinsam habe, denn auch ich durfte nicht aufs Glücksgefühlegelände. Bei mir lief es allerdings unspektakulärer ab.
Genau wie ich mich gedreht hatte, tat es auch der Wind und fortan hatte ich Rückenwind, was gut war für die Gesamtzeit, denn die war unterirdisch - geschuldet dem Gegenwind auf der Fahrt bis dahin plus der Unterredung mit dem Herrn, der unglücklich war über meine Wegstrecke. Außerdem hielt ich noch zwei Mal an, um Fotos zu machen.
Auf dem Rückweg noch kurz bei meinen Eltern vorbei, die gegen ihre "Essen auf Rädern"-Lieferung rebellierten und kurzerhand Pizza bestellten. Das war eigentlich ein Elfmeter für eine Rache an all den "Wir haben Brot zuhause"-Momenten meiner Kindheit, aber ich freue mich einfach, dass es den beiden einigermaßen gut geht und die Pizza sei ihnen gegönnt. Ob die Lieferung korrekt war, habe ich nicht mehr mitgekriegt, aber ich werde nachfragen, denn die telefonische Kommunikation zwischen Lieferservice und meiner Mutter war "interessant". Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier alles geliefert wurde wie gewünscht. Am Ende kann es aber nicht schlimmer gewesen sein, als das "Essen auf Rädern"-Zeug, das tatsächlich gewöhnungsbedürftig aussah.
Bei gab es dann ungesunden Snack-Kram, was die verbrannten Kalorien wieder komplett kompensierte. Naja.
Mein Weg führte mich über gemähte Wiesen, die alle eingezäunt waren, obwohl keine Tiere dort weideten. Stattdessen liefen die Vorbereitungen für das große Event, das dort dieses Wochenende ansteht. Man erwartet dort knapp eine Viertelmillion Leute. Die muss man erstmal irgendwie verteilen. Die Wiesen, an denen ich vorbeikam, sind nur ein kleiner Teil der Park- und Zeltplätze, die es dafür gibt.
Nach einem kurzen Stück durch den Wald (und einmal verfahren, was mich auf eine Autobahnraststätte brachte) ging es über eine Brücke und immer weiter geradeaus. Tatsächlich ist das aber kein offizieller Weg, aber so richtig konnte man das nicht erkennen. Ein paar hundert Meter später eine Schranke, die aber offen stand. Davor ein Securitymann mit gelber Weste, der aber keine Anstalten machte, mich aufzuhalten. Der Mann, den ich aber schließlich beim Blick nach hinten sah, aber schon. Der kam aus seinem Häuschen und fand es gar nicht gut, dass ich da war, wo ich war. Das wäre Privatgelände, dies und das. Mit der Behauptung, dass ich wohl falsch abgebogen sei (stimmte nicht) und dass nirgends stünde, dass man hier nicht fahren soll (stimmt) drehte ich um und fuhr runter vom "Privatgelände". Somit kann ich also voller Stolz behaupten, dass ich etwas mit Alphaville gemeinsam habe, denn auch ich durfte nicht aufs Glücksgefühlegelände. Bei mir lief es allerdings unspektakulärer ab.
Genau wie ich mich gedreht hatte, tat es auch der Wind und fortan hatte ich Rückenwind, was gut war für die Gesamtzeit, denn die war unterirdisch - geschuldet dem Gegenwind auf der Fahrt bis dahin plus der Unterredung mit dem Herrn, der unglücklich war über meine Wegstrecke. Außerdem hielt ich noch zwei Mal an, um Fotos zu machen.
Auf dem Rückweg noch kurz bei meinen Eltern vorbei, die gegen ihre "Essen auf Rädern"-Lieferung rebellierten und kurzerhand Pizza bestellten. Das war eigentlich ein Elfmeter für eine Rache an all den "Wir haben Brot zuhause"-Momenten meiner Kindheit, aber ich freue mich einfach, dass es den beiden einigermaßen gut geht und die Pizza sei ihnen gegönnt. Ob die Lieferung korrekt war, habe ich nicht mehr mitgekriegt, aber ich werde nachfragen, denn die telefonische Kommunikation zwischen Lieferservice und meiner Mutter war "interessant". Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier alles geliefert wurde wie gewünscht. Am Ende kann es aber nicht schlimmer gewesen sein, als das "Essen auf Rädern"-Zeug, das tatsächlich gewöhnungsbedürftig aussah.
Bei gab es dann ungesunden Snack-Kram, was die verbrannten Kalorien wieder komplett kompensierte. Naja.
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