Montag, 31. August 2026
Endlich wieder Montag
So ein Wochenende ist immer viel zu schnell vorbei. Die Zeit rennt und schwupp ist wieder Montag und die Fabrik ruft. Sie ruft nicht laut, aber trotzdem so, dass man es nicht überhören kann. Die Lust auf Fabrik ist nicht sehr groß; nach einem gefühlt viel zu kurzen Wochenende ohnehin. Nun denn. Was will man machen.
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Meinen Eltern geht es erstaunlich gut. Insbesondere meine Mutter blüht auf, seit sie die Tabletten nicht mehr nimmt. Das ist ärztlich angeordnet und eigentlich nur ein Aufschub bis morgen. Da steht die nächste Kontrolle an und es wird eine andere Sorte Tabletten geben, denn sie haben ja eine Aufgabe. Sie sollen den Krebs im Zaum halten und dafür braucht es andere Kaliber als Aspirin. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wenn man mit einer Atomrakete hantiert, wird der Kollateralschaden immens sein. Die neuen Tabletten werden also auch heftige Nebenwirkungen haben; die Hoffnung ist, dass diese besser zu ertragen sind. Man wird sehen.
Mein Vater ist aktuell erstaunlich fit und es scheint sich zu bewahrheiten, was befürchtet wurde: Er leidet mit und analog zu einer Scheinschwangerschaft ist das Leiden dann auch für ihn gefühlt sehr real. Insofern ist die Hoffnung doppelt groß, dass die neuen Tabletten weniger Nebenwirkungen mit sich bringen und das Leiden auch für ihn geringer sein wird.
Es geht den beiden so gut, dass sie einen Urlaub an der Nordsee in Betracht ziehen. Ein Häuschen oder so. Am Liebsten mit der ganzen Familie.
Wie sie es vorbrachten, werte ich das als großen Wunsch und dabei mitschwingend die Bitte, sich doch da ein bisschen drum zu kümmern. Mache ich natürlich gerne, habe aber so gar keine Ahnung, was große Ferienhäuser für so viele Leute betrifft. Aber zum Glück gibt es das Internet und Reisebüros mit Erfahrung. Da sollte sich doch etwas finden lassen. Mein Vater jammert ein bisschen wegen der Fahrerei (nicht wegen Fahren, aber die schwache Blase und der beschwerliche Gang zur Toilette mit dem Rollator, der knapp bemessenen Zeit zwischen Rollator aus dem Kofferraum holen, dem Weg zu den Toiletten und allem drum und dran. Ein schlecht trainierter Beckenboden ist kein Spaß), aber Vorfreude schimmert auch bei ihm durch.
Heute abend widme ich mich dem Thema. Allzuviel Zeit darf ich mir damit nämlich nicht lassen.
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Meinen Eltern geht es erstaunlich gut. Insbesondere meine Mutter blüht auf, seit sie die Tabletten nicht mehr nimmt. Das ist ärztlich angeordnet und eigentlich nur ein Aufschub bis morgen. Da steht die nächste Kontrolle an und es wird eine andere Sorte Tabletten geben, denn sie haben ja eine Aufgabe. Sie sollen den Krebs im Zaum halten und dafür braucht es andere Kaliber als Aspirin. Wo gehobelt wird, da fallen Späne und wenn man mit einer Atomrakete hantiert, wird der Kollateralschaden immens sein. Die neuen Tabletten werden also auch heftige Nebenwirkungen haben; die Hoffnung ist, dass diese besser zu ertragen sind. Man wird sehen.
Mein Vater ist aktuell erstaunlich fit und es scheint sich zu bewahrheiten, was befürchtet wurde: Er leidet mit und analog zu einer Scheinschwangerschaft ist das Leiden dann auch für ihn gefühlt sehr real. Insofern ist die Hoffnung doppelt groß, dass die neuen Tabletten weniger Nebenwirkungen mit sich bringen und das Leiden auch für ihn geringer sein wird.
Es geht den beiden so gut, dass sie einen Urlaub an der Nordsee in Betracht ziehen. Ein Häuschen oder so. Am Liebsten mit der ganzen Familie.
Wie sie es vorbrachten, werte ich das als großen Wunsch und dabei mitschwingend die Bitte, sich doch da ein bisschen drum zu kümmern. Mache ich natürlich gerne, habe aber so gar keine Ahnung, was große Ferienhäuser für so viele Leute betrifft. Aber zum Glück gibt es das Internet und Reisebüros mit Erfahrung. Da sollte sich doch etwas finden lassen. Mein Vater jammert ein bisschen wegen der Fahrerei (nicht wegen Fahren, aber die schwache Blase und der beschwerliche Gang zur Toilette mit dem Rollator, der knapp bemessenen Zeit zwischen Rollator aus dem Kofferraum holen, dem Weg zu den Toiletten und allem drum und dran. Ein schlecht trainierter Beckenboden ist kein Spaß), aber Vorfreude schimmert auch bei ihm durch.
Heute abend widme ich mich dem Thema. Allzuviel Zeit darf ich mir damit nämlich nicht lassen.
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