Dienstag, 4. August 2026
Oben gute Laune, unten gute Laune
Es gibt eine Warnung vor extremer Hitze. Der perfekte Tag, um das gesamte Personal im Headquarter zu versammeln. Na meinetwegen. Die Laune in der Fabrik ist eh angespannt, auch bei den Leuten mit denen ich zu tun habe. Eine meiner direkten Ansprechpartnerinnen ist besonders mies drauf. Ich habe einen Verdacht und heute werde ich sehen, ob ich damit richtig liege. Es sind gerade Sommerferien. Reisezeit. Endlich mit der Familie Zeit verbringen. Mit den Kindern spielen, der Gattin ein guter Ehemann sein und das alles unter der Sonne der Balearen. Gut möglich, dass ein Kollege genau dieses Szenario durchspielt. Es sei ihm gegönnt. Also von meiner Seite. Von der Kollegin eher nicht. Das hat Gründe, die mich allerdings nichts angehen, aber auch nur solange es keinen über die Maßen großen Einfluss auf die Laune der Kollegin hat und ich dann diese Laune über einen längeren Zeitraum ertragen muss. Andererseits sind solche Ferien auch endlich und irgendwann ist es überstanden. Dann ist alles wieder gut. Auch die Laune.
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Am Bahnhofsparkplatz war viel weniger los als sonst. Die Ferienzeit macht sich auch hier bemerkbar. Im ICE ist auch weniger, aber nur dezent. Trotzdem schön. So verteilt sich die eisige Kälte der Klimaanlage auf weniger Menschen.
Die Rückfahrt wird sicher spannend. Bei 37 Grad am Bahngleis in so eine vereiste Röhre steigen, um danach wieder an einem 37 Grad Bahngleis auf die nächste Bahn zu warten, die dann wieder brutal runtergekühlt wurde. Ist quasi wie Sauna oder Wechselbäder àla Deutsche Bahn. Bei Ryan Air würde dieses „Feature“ extra kosten.
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Meine Mutter hängt sehr in den Seilen. Die letzten Tage war es richtig heftig. Dass die Immuntherapie Nebenwirkungen hat war klar, aber wenn die dann (wie erwartet) tatsächlich eintreten, ist das eine ganz andere Nummer. Und daneben sitzt mein Vater, leidet seine eigenen Leiden, die darin bestehen, dass er nicht mehr soviel essen kann wie noch vor ein paar Wochen (was bedeutet, er ernährt sich nun gemäß seines tatsächlichen Bedarfs) und ständig pinkeln muss. Insgeheim scheint er die Zeit in der Klinik zu vermissen, wo man noch mit Windeln im Bett rumliegen konnte. Über Amazon hat er sich Windeln besorgt, der Weg geht also weiter abwärts und der Weg wird begleitet mit lautem Jammern und lamentieren. Und ihm gegenüber sitzt die Frau, deren Körper sich gerade gegen Krebszellen in ihm kämpft und dafür sehr viel Energie - und im Idealfall auch viel Zuspruch - benötigt.
Heute ist der dritte Termin zur Medikamentengabe. Die Ärztin ist auch vor Ort. Vielleicht kann man an ein paar Schrauben drehen, damit ein bisschen mehr an Energie für alles andere als den Kampf übrig bleibt. Und der Zuspruch... da bin ich ein bisschen ratlos. Vielleicht hilft der Zuspruch, der von allen anderen Seiten kommt und überdeckt die Negativität, die sie ansonsten umgibt.
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23 Grad in der Nacht... Sogar der kleinen Katze war es zu warm. Sie kam nicht.
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Am Bahnhofsparkplatz war viel weniger los als sonst. Die Ferienzeit macht sich auch hier bemerkbar. Im ICE ist auch weniger, aber nur dezent. Trotzdem schön. So verteilt sich die eisige Kälte der Klimaanlage auf weniger Menschen.
Die Rückfahrt wird sicher spannend. Bei 37 Grad am Bahngleis in so eine vereiste Röhre steigen, um danach wieder an einem 37 Grad Bahngleis auf die nächste Bahn zu warten, die dann wieder brutal runtergekühlt wurde. Ist quasi wie Sauna oder Wechselbäder àla Deutsche Bahn. Bei Ryan Air würde dieses „Feature“ extra kosten.
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Meine Mutter hängt sehr in den Seilen. Die letzten Tage war es richtig heftig. Dass die Immuntherapie Nebenwirkungen hat war klar, aber wenn die dann (wie erwartet) tatsächlich eintreten, ist das eine ganz andere Nummer. Und daneben sitzt mein Vater, leidet seine eigenen Leiden, die darin bestehen, dass er nicht mehr soviel essen kann wie noch vor ein paar Wochen (was bedeutet, er ernährt sich nun gemäß seines tatsächlichen Bedarfs) und ständig pinkeln muss. Insgeheim scheint er die Zeit in der Klinik zu vermissen, wo man noch mit Windeln im Bett rumliegen konnte. Über Amazon hat er sich Windeln besorgt, der Weg geht also weiter abwärts und der Weg wird begleitet mit lautem Jammern und lamentieren. Und ihm gegenüber sitzt die Frau, deren Körper sich gerade gegen Krebszellen in ihm kämpft und dafür sehr viel Energie - und im Idealfall auch viel Zuspruch - benötigt.
Heute ist der dritte Termin zur Medikamentengabe. Die Ärztin ist auch vor Ort. Vielleicht kann man an ein paar Schrauben drehen, damit ein bisschen mehr an Energie für alles andere als den Kampf übrig bleibt. Und der Zuspruch... da bin ich ein bisschen ratlos. Vielleicht hilft der Zuspruch, der von allen anderen Seiten kommt und überdeckt die Negativität, die sie ansonsten umgibt.
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23 Grad in der Nacht... Sogar der kleinen Katze war es zu warm. Sie kam nicht.
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