Sonntag, 9. November 2025
Alles ist im Wandel
Früher sind wir samstags am großen Festwochenende zusammen essen gegangen. Das war meist eine richtig große Runde, für die 5 oder 6 Tische zusammengestellt wurden. Danach stand man noch gemeinsam draußen, trank etwas am Stand, denn die Wirtstöchter (eine clevere Entscheidung) direkt vor dem Restaurant aufgebaut hatten, noch drei oder vier Absacker. Danach gingen die Vernünftigen nach Hause, die anderen in eine feuchtfröhliche Nacht. Zu Corona-Zeiten gab es das Fest und somit auch das gemeinsame Essen nicht und danach hat es sich im großen Stil nicht mehr etabliert. Ein paar Leute machen das aber wieder, wie ich gestern erfahren habe. Nicht von ihnen, aus der Runde bin ich anscheinend draußen. Genau wie bei der Geburtstagsfeier am Freitag zuvor. Auch da bin ich raus. Wie überhaupt bei den meisten Geburtstagsfeiern, solange sie nicht so groß und rund sind, dass ignorieren kaum mehr möglich ist, ohne dass es unhöflich wird.
Natürlich ist das meine Schuld. Freundschaften müssen, wollen und sollen gepflegt werden. Aktiv gepflegt werden wohlgemerkt. Ich war zu passiv. Immer da, wenn ich gebraucht wurden, aber Leute rufen zu selten. Außerdem rufen sie eher nach jemanden, mit dem sie eh im Austausch stehen. Das bin und war ich nicht. Ich stehe bei niemandem einfach so vor der Tür, weil mir danach ist. Mir ist nie danach. Umgekehrt ist es genauso. Auch bei mir steht niemand einfach so auf die Tür. Einfach so jemanden anzurufen käme mir nicht in den Sinn. Smalltalk am Telefon? Puh, muss man wollen. Ich mags nicht. Meine Anrufliste am Telefon ist kurz und es sind immer die gleichen (wenigen) Nummern. Meine Eltern, Frisör, Werkstatt sind am häufigsten vertreten.
Dazu kommt, dass ich die Feierlichkeiten zu meinem eigenen Geburtstag sträflich vernachlässigt habe. Die Gründe dafür waren vielfältig, aber es kumuliert darin, dass es mir zuviel war. Wie mir vieles zuviel war. Am Ende meines Lebens wird das ein unschönes, aber leider wahres Fazit sein: im war es oft zuviel. Dabei ist so eine Geburtstagsfeier gar nicht der Mega-Aufwand. Trotzdem sind und waren da Gedanken wie zB. was wäre, wenn ich müde, fertig und kaputt bin, die Gäste aber noch nicht nach Hause wollen? Wo mache ich das? Zuhause etwa? Dann muss ich ja endlich das Klo reparieren. Und der Platz reicht da doch niemals. Usw. Usf. Blöde, aber mächtige Gedanken.
Und jemand, der nie einlädt, wird auch irgendwann selbst nicht mehr eingeladen. So einfach ist das. So seltsam ist das aber auch. Ein paar Jahre habe ich weiter weg gewohnt, was die perfekte Ausrede war. In den letzten Jahren war ich öfter über meinen Geburtstag im Urlaub und einmal war ich in der Klinik. Dieses Jahr feiere ich aber meinen Geburtstag. Es wird im sehr kleinen Rahmen sein und selbst da ist noch nicht sicher, ob alle kommen. Wir werden am Wohnzimmertisch Platz haben; zusätzlichen Aufwand braucht es diesbezüglich nicht. Was es zu essen gibt, weiß ich noch nicht, aber auch da mache ich mir keinen Kopf. Verhungern wird schon keiner und auch wegen Verdursten mache ich mir keine Sorgen. Es wird eher zuviel sein. Die Wogen wird das aber nicht glätten. Hat es für diesen Freitag zumindest nicht, denn der Feiernde ist auch bei mir eingeladen. Vielleicht möchte er erstmal abwarten, wie das bei mir sein wird. Ob mich das wieder auf die Eingeladenenliste bei ihm hievt.
Obwohl es meine Schuld ist, stört es mich ein bisschen, so außen vor zu sein. Eine komische Denkweise, das weiß ich, aber trotzdem ist dem so. Umso schöner war es, als ab und zu doch eine Einladung kam. Oft habe ich abgesagt, weil tatsächlich etwas anderes anstand. Einmal habe ich mit dem Hinweis abgesagt, dass ich mich extrem über die Einladung freue (was der Wahrheit entsprach), ich aber ein schlechtes Gewissen habe, weil meinen Geburtstag so selten feiere, ich dies aber nachholen möchte, die Einladung käme bald und ich hatte sogar wirklich etwas geplant, in einem Restaurant, es wäre unglaublich teuer geworden, aber das wäre es mir wert gewesen. Ich hatte schon Anfang des Jahres dort angefragt und reserviert. Die Planungen sollten so gegen Mitte September, Anfang Oktober starten, ich machte mir schon Gedanken ob des Einladungstextes. Dann kam Corona. Danach war ich krank. Einmal habe ich danach eine kleinere Runde in eben jenes Lokal eingeladen. Am Ende waren wir zu fünft. Betriebliche Weihnachtsfeiern usw. Da hat dann nicht jeder Zeit und die Prioritäten sind auch anders gesetzt. Allgemein und mittlerweile auch im Besonderen.
Die Zeiten ändern sich. Menschen auch. Gleich gehe ich zu meinen Eltern, man besucht sich zu diesem Fest, es wird Kuchen geben, mein Onkel wird auch da sein. Familienfeierlichkeiten. Früher war auch mein Bruder nebst Familie da. Das schlief auch im Laufe der Jahre ein; sie kommen nun zu anderen Zeiten. Mein Bruder ist auch noch außer Landes gerade. Das geht als Argument gut durch.
Nach dem Besuch bei meinen Eltern gehe ich durch die Straße mit den Ständen und den Fressbuden. Mal sehen, wen man so trifft. Ein fixes Date habe ich nicht. Hängt vielleicht auch mit dem oben Genannten zusammen. Ich werde wahrscheinlich früh zuhause sein. Das ist auch gut so. Anders als früher habe ich morgen nicht frei. Auch am Dienstag nicht. Es wird allerdings auch keinen Kater auszuheilen geben und keine Wunden, die geleckt werden müssen. Es hat alles seine Zeit und alles ist im Wandel. Auch wir Menschen und unsere Umstände.
Natürlich ist das meine Schuld. Freundschaften müssen, wollen und sollen gepflegt werden. Aktiv gepflegt werden wohlgemerkt. Ich war zu passiv. Immer da, wenn ich gebraucht wurden, aber Leute rufen zu selten. Außerdem rufen sie eher nach jemanden, mit dem sie eh im Austausch stehen. Das bin und war ich nicht. Ich stehe bei niemandem einfach so vor der Tür, weil mir danach ist. Mir ist nie danach. Umgekehrt ist es genauso. Auch bei mir steht niemand einfach so auf die Tür. Einfach so jemanden anzurufen käme mir nicht in den Sinn. Smalltalk am Telefon? Puh, muss man wollen. Ich mags nicht. Meine Anrufliste am Telefon ist kurz und es sind immer die gleichen (wenigen) Nummern. Meine Eltern, Frisör, Werkstatt sind am häufigsten vertreten.
Dazu kommt, dass ich die Feierlichkeiten zu meinem eigenen Geburtstag sträflich vernachlässigt habe. Die Gründe dafür waren vielfältig, aber es kumuliert darin, dass es mir zuviel war. Wie mir vieles zuviel war. Am Ende meines Lebens wird das ein unschönes, aber leider wahres Fazit sein: im war es oft zuviel. Dabei ist so eine Geburtstagsfeier gar nicht der Mega-Aufwand. Trotzdem sind und waren da Gedanken wie zB. was wäre, wenn ich müde, fertig und kaputt bin, die Gäste aber noch nicht nach Hause wollen? Wo mache ich das? Zuhause etwa? Dann muss ich ja endlich das Klo reparieren. Und der Platz reicht da doch niemals. Usw. Usf. Blöde, aber mächtige Gedanken.
Und jemand, der nie einlädt, wird auch irgendwann selbst nicht mehr eingeladen. So einfach ist das. So seltsam ist das aber auch. Ein paar Jahre habe ich weiter weg gewohnt, was die perfekte Ausrede war. In den letzten Jahren war ich öfter über meinen Geburtstag im Urlaub und einmal war ich in der Klinik. Dieses Jahr feiere ich aber meinen Geburtstag. Es wird im sehr kleinen Rahmen sein und selbst da ist noch nicht sicher, ob alle kommen. Wir werden am Wohnzimmertisch Platz haben; zusätzlichen Aufwand braucht es diesbezüglich nicht. Was es zu essen gibt, weiß ich noch nicht, aber auch da mache ich mir keinen Kopf. Verhungern wird schon keiner und auch wegen Verdursten mache ich mir keine Sorgen. Es wird eher zuviel sein. Die Wogen wird das aber nicht glätten. Hat es für diesen Freitag zumindest nicht, denn der Feiernde ist auch bei mir eingeladen. Vielleicht möchte er erstmal abwarten, wie das bei mir sein wird. Ob mich das wieder auf die Eingeladenenliste bei ihm hievt.
Obwohl es meine Schuld ist, stört es mich ein bisschen, so außen vor zu sein. Eine komische Denkweise, das weiß ich, aber trotzdem ist dem so. Umso schöner war es, als ab und zu doch eine Einladung kam. Oft habe ich abgesagt, weil tatsächlich etwas anderes anstand. Einmal habe ich mit dem Hinweis abgesagt, dass ich mich extrem über die Einladung freue (was der Wahrheit entsprach), ich aber ein schlechtes Gewissen habe, weil meinen Geburtstag so selten feiere, ich dies aber nachholen möchte, die Einladung käme bald und ich hatte sogar wirklich etwas geplant, in einem Restaurant, es wäre unglaublich teuer geworden, aber das wäre es mir wert gewesen. Ich hatte schon Anfang des Jahres dort angefragt und reserviert. Die Planungen sollten so gegen Mitte September, Anfang Oktober starten, ich machte mir schon Gedanken ob des Einladungstextes. Dann kam Corona. Danach war ich krank. Einmal habe ich danach eine kleinere Runde in eben jenes Lokal eingeladen. Am Ende waren wir zu fünft. Betriebliche Weihnachtsfeiern usw. Da hat dann nicht jeder Zeit und die Prioritäten sind auch anders gesetzt. Allgemein und mittlerweile auch im Besonderen.
Die Zeiten ändern sich. Menschen auch. Gleich gehe ich zu meinen Eltern, man besucht sich zu diesem Fest, es wird Kuchen geben, mein Onkel wird auch da sein. Familienfeierlichkeiten. Früher war auch mein Bruder nebst Familie da. Das schlief auch im Laufe der Jahre ein; sie kommen nun zu anderen Zeiten. Mein Bruder ist auch noch außer Landes gerade. Das geht als Argument gut durch.
Nach dem Besuch bei meinen Eltern gehe ich durch die Straße mit den Ständen und den Fressbuden. Mal sehen, wen man so trifft. Ein fixes Date habe ich nicht. Hängt vielleicht auch mit dem oben Genannten zusammen. Ich werde wahrscheinlich früh zuhause sein. Das ist auch gut so. Anders als früher habe ich morgen nicht frei. Auch am Dienstag nicht. Es wird allerdings auch keinen Kater auszuheilen geben und keine Wunden, die geleckt werden müssen. Es hat alles seine Zeit und alles ist im Wandel. Auch wir Menschen und unsere Umstände.
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Samstag, 8. November 2025
Babo am frühen Morgen
So ein neues Handy ist ja ruckzuck eingerichtet... was für ein Fehlschluss. Es dauert ewig und ist nie fertig. Immer wieder kommt etwas neues, wird nach einem Passwort hier und einem QR Code da verlangt. Es ist Arbeit. Aber ich habe es halbwegs geschafft. Von der einen Bank brauche ich einen neuer Verifizierungscode und die eine oder andere App hadert auch noch mit mir. Ganz einfach lief es bei einem Neo-Brooker. Kurz die Telefonnummer eingetippt (die gleich blieb), Passwort und dann so eine Pseudo-Verifizierung, bei der mein Gesicht gescannt wurde. Ich glaube nicht, dass das eine ernstzunehmende Maßnahme war. Und bei genau diesem Neo-Brooker liegen aktuell meine größten "Bar"-Reserven. Auch kein gutes Gefühl, so im Nachhinein.
Jedenfalls ist das neue Handy nun im Einsatz, es läuft, Mails kommen an, Nachrichten auch, es tut. Bei WhatsApp habe ich tatsächlich die ganzen alten Chats verloren. Tja. Ein ungewolltes Großreinemachen. Auch okay.
---
Am Morgen wieder viel zu früh wach. Schlafscore 85, immerhin. Aber ein, zwei Stunden hätte ich schon gerne länger geschlafen. Nun denn. Die große Katze hat es gefreut: sie lag lange auf dem Schoß (nachdem sie bei dem Sprung auf die Couch eine halbe Bruchlandung hingelegt hatte... seufz) und ich habe die Haftbefehl-Doku gesehen. Harter Stoff und 1A-Voyeur-Material. Seine Frau scheint hier aus der Gegend zu kommen.
Ich glaube nicht, dass er es schaffen wird, wünsche mir aber sehr, dass ich mir irre.
---
Im Frühtau zu Berge... das eher nicht. Aber gleich eine Runde laufen. Das schon. Heute aber mal wärmer anziehen; gestern war mit kurzer Hose schon etwas grenzwertig. Bircher Müsli - zumindest Bircher-Müsli-Style - steht schon im Kühlschrank, die Kaffeemaschine wartet auch auf die finale Tasse (es gab schon genug am heutigen Morgen) und der Tee zieht. Es gibt wieder Bratapfel-Tee. Eins meiner vielen Guilty Pleasure.
---
Wochenenden sind schon eine ganz angenehme Sache.
Jedenfalls ist das neue Handy nun im Einsatz, es läuft, Mails kommen an, Nachrichten auch, es tut. Bei WhatsApp habe ich tatsächlich die ganzen alten Chats verloren. Tja. Ein ungewolltes Großreinemachen. Auch okay.
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Am Morgen wieder viel zu früh wach. Schlafscore 85, immerhin. Aber ein, zwei Stunden hätte ich schon gerne länger geschlafen. Nun denn. Die große Katze hat es gefreut: sie lag lange auf dem Schoß (nachdem sie bei dem Sprung auf die Couch eine halbe Bruchlandung hingelegt hatte... seufz) und ich habe die Haftbefehl-Doku gesehen. Harter Stoff und 1A-Voyeur-Material. Seine Frau scheint hier aus der Gegend zu kommen.
Ich glaube nicht, dass er es schaffen wird, wünsche mir aber sehr, dass ich mir irre.
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Im Frühtau zu Berge... das eher nicht. Aber gleich eine Runde laufen. Das schon. Heute aber mal wärmer anziehen; gestern war mit kurzer Hose schon etwas grenzwertig. Bircher Müsli - zumindest Bircher-Müsli-Style - steht schon im Kühlschrank, die Kaffeemaschine wartet auch auf die finale Tasse (es gab schon genug am heutigen Morgen) und der Tee zieht. Es gibt wieder Bratapfel-Tee. Eins meiner vielen Guilty Pleasure.
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Wochenenden sind schon eine ganz angenehme Sache.
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Freitag, 7. November 2025
Zu früh am Morgen
4 Uhr. Keine Ahnung, ob der Supermond schuld ist - ich bin jedenfalls wach und finde nicht mehr in den Schlaf. Tatsächlich ist es erstaunlich hell, aber das ist es auch bei normalem Mond und da schlafe ich trotzdem. Vielleicht war es zuviel Koffein gestern, vielleicht rummelt es einfach auch im Kopf. Ist auch egal, nun bin ich also erstmal wach.
Die große Katze liegt da, wo sie in den letzten Tagen die meiste Zeit liegt. Ganz friedlich und eigentlich auch zufrieden. Gestern abend war sie draußen, blieb aber in der Klappe stecken, als sie wieder rein wollte. Sie kriegt die hinteren Beine nicht richtig koordiniert.
Sie ist wahrscheinlich neben dem Supermond ein weiterer Grund für die akute Schlaflosigkeit.
---
Der frühe Vogel fängt den Wurm und ich möchte endlich das neue Handy einrichten. Das bedeutet aber auch, dass es auf dem bisherigen Handy Vorbereitungen zu treffen gilt. Sollte schnell gehen, dachte ich gestern abend. Dem ist aber nicht so. Die Sicherheitsapp der einen Bank zickt und stürzt die ganze Zeit ab, weshalb ich nicht auf die eigentliche Banking App zugreifen kann. Die Sicherheitsapp de- und neu installieren geht, allerdings möchte sie nun einen Authentifizierungscode, den ich nicht (mehr) habe. WhatsApp macht kein Backup. Auch kein lokales. Sollte eigentlich leicht zu lösen sein - sagt das Internet inklusive einige der weltbesten KIs. Stimmt aber nicht. Es will einfach nicht. Somit könnte der Wechsel auf das neue Handy auch eine große Aufräumaktion diesbezüglich sein und viele alte Chats über den virtuellen Jordan jagen. Ist wahrscheinlich nicht die schlechteste Option. Überhaupt wäre das die Chance aufs große Reinemachen. Vielleicht nutze ich sie. Wahrscheinlich aber eher nicht, Jäger und Sammler, der ich bin. Eine schöne Umschreibung für Messie.
---
Die Uhr weigert sich, den Schlafscore anzuzeigen. Wahrscheinlich geht sie davon aus, dass es noch nicht vorbei ist mit der Nacht. Schlaf kann per Definition zwischen 22.30 Uhr und 8.00 Uhr stattfinden. Dass er oft vorher startet akzeptiert sie allerdings. Technik... man muss sie nicht immer verstehen.
---
Handyneueinrichtung startet wiederum erst so gegen 9 Uhr. Vorher gehe ich noch einkaufen und da brauche ich ein funktionsfähiges Handy zum Bezahlen. Wahrscheinlich würde das auch nach dem Datenübertrag problemlos mit dem neuen gehen, aber Teufel und Eichhörnchen und so... Lieber nicht.
Die große Katze liegt da, wo sie in den letzten Tagen die meiste Zeit liegt. Ganz friedlich und eigentlich auch zufrieden. Gestern abend war sie draußen, blieb aber in der Klappe stecken, als sie wieder rein wollte. Sie kriegt die hinteren Beine nicht richtig koordiniert.
Sie ist wahrscheinlich neben dem Supermond ein weiterer Grund für die akute Schlaflosigkeit.
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Der frühe Vogel fängt den Wurm und ich möchte endlich das neue Handy einrichten. Das bedeutet aber auch, dass es auf dem bisherigen Handy Vorbereitungen zu treffen gilt. Sollte schnell gehen, dachte ich gestern abend. Dem ist aber nicht so. Die Sicherheitsapp der einen Bank zickt und stürzt die ganze Zeit ab, weshalb ich nicht auf die eigentliche Banking App zugreifen kann. Die Sicherheitsapp de- und neu installieren geht, allerdings möchte sie nun einen Authentifizierungscode, den ich nicht (mehr) habe. WhatsApp macht kein Backup. Auch kein lokales. Sollte eigentlich leicht zu lösen sein - sagt das Internet inklusive einige der weltbesten KIs. Stimmt aber nicht. Es will einfach nicht. Somit könnte der Wechsel auf das neue Handy auch eine große Aufräumaktion diesbezüglich sein und viele alte Chats über den virtuellen Jordan jagen. Ist wahrscheinlich nicht die schlechteste Option. Überhaupt wäre das die Chance aufs große Reinemachen. Vielleicht nutze ich sie. Wahrscheinlich aber eher nicht, Jäger und Sammler, der ich bin. Eine schöne Umschreibung für Messie.
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Die Uhr weigert sich, den Schlafscore anzuzeigen. Wahrscheinlich geht sie davon aus, dass es noch nicht vorbei ist mit der Nacht. Schlaf kann per Definition zwischen 22.30 Uhr und 8.00 Uhr stattfinden. Dass er oft vorher startet akzeptiert sie allerdings. Technik... man muss sie nicht immer verstehen.
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Handyneueinrichtung startet wiederum erst so gegen 9 Uhr. Vorher gehe ich noch einkaufen und da brauche ich ein funktionsfähiges Handy zum Bezahlen. Wahrscheinlich würde das auch nach dem Datenübertrag problemlos mit dem neuen gehen, aber Teufel und Eichhörnchen und so... Lieber nicht.
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Donnerstag, 6. November 2025
Herbstmelancholie
Die große Katze ist weiterhin nicht fit. Sie schläft viel (noch mehr als sonst), wirkt tattrig und hat einen unrunden Gang. Wenn man sehr betrunken ist, peilt man manchmal das zu erreichende Ziel an, bringt sich in Stellung und läuft dann schnell darauf zu, in der Hoffnung, dann stabiler zu laufen. Sie macht es genauso. Gestern wollte sie so um die Ecke der Couch, landete aber mit einem Bein daneben und wäre fast abgestürzt. Es schmerzt da zuzuschauen. Heute morgen hat sie gefressen und getrunken und nun ist sie draußen. Alles nicht so toll, aber so ist das eben. Mein armes, altes Mädchen.
Überhaupt ist die Herbstmelancholie eingezogen. Gestern den Text vom Glumm gelesen und es hat mich fast zerrissen. Der Morgen ist grau und neblig. Die Dichtungen der Eingangstür sind hinüber, seit Jahren schon und als mich ich endlich darum kümmern wollte, kriege ich es nicht hin. Man braucht ein Muster, um die passende Dichtung zu bestellen. Ich schaffe es nicht, ein Stück Dichtung aus der Tür zu schneiden. Sie zerbröselt unter meinen Fingern. Das ist schon fast ein Sinnbild für so vieles.
Man muss aber aufpassen, dass die Melancholie nicht wuchert und überhand nimmt. Es gibt auch gute und schöne Dinge. Die herbstsonnigen Tage in dieser Woche. Ich war jeden Tag laufen bisher. Das war großartig. Keine Weltbestzeiten, einfach nur gechillte Läufe. Deshalb ist die Waage gerade auch mein Freund. Beides zusammen hält die Herbstmelancholie auch im Zaum. Die Endorphine müssen nun allerdings auch noch ein bisschen nachwirken. Die nächsten Tage werden eher grau, ob es für Mittagspausenläufe reicht, ist noch nicht sicher. Am Abend ist es mir zu dunkel; ich bin noch nicht bereit für Stirnlampe und lange Laufhosen. Aber man wird sehen.
Ein bisschen kam auch die Kaufsucht wieder auf. Ich habe viel zu viele Bücher auf Halde, dazu ein neuer Leatherman, weil der, den ich habe keine Schere im Portfolio hat. Nicht, dass ich eine gebraucht hätte, als ich das Ding im Urlaub dabei hatte... aber man weiß ja nie und eine Schere braucht man eher mal als einen Fischentgräter. Deshalb der neue Leatherman und der "alte" (ist auch noch keine drei Monate alt) kommt in die Küchenschublade, falls ich da mal einen ungenutzten Fisch habe. Neue Laufschuhe habe ich auch bestellt. Und dies und das. Naja. Es ist zumindest nicht völlig unnützes Zeug dabei. Die Chance bestünde nämlich auch, nachdem ich einen absurden Laden mit eben solchem Kram entdeckt habe... und die haben einen Onlineshop. Gefährlich.
Überhaupt ist die Herbstmelancholie eingezogen. Gestern den Text vom Glumm gelesen und es hat mich fast zerrissen. Der Morgen ist grau und neblig. Die Dichtungen der Eingangstür sind hinüber, seit Jahren schon und als mich ich endlich darum kümmern wollte, kriege ich es nicht hin. Man braucht ein Muster, um die passende Dichtung zu bestellen. Ich schaffe es nicht, ein Stück Dichtung aus der Tür zu schneiden. Sie zerbröselt unter meinen Fingern. Das ist schon fast ein Sinnbild für so vieles.
Man muss aber aufpassen, dass die Melancholie nicht wuchert und überhand nimmt. Es gibt auch gute und schöne Dinge. Die herbstsonnigen Tage in dieser Woche. Ich war jeden Tag laufen bisher. Das war großartig. Keine Weltbestzeiten, einfach nur gechillte Läufe. Deshalb ist die Waage gerade auch mein Freund. Beides zusammen hält die Herbstmelancholie auch im Zaum. Die Endorphine müssen nun allerdings auch noch ein bisschen nachwirken. Die nächsten Tage werden eher grau, ob es für Mittagspausenläufe reicht, ist noch nicht sicher. Am Abend ist es mir zu dunkel; ich bin noch nicht bereit für Stirnlampe und lange Laufhosen. Aber man wird sehen.
Ein bisschen kam auch die Kaufsucht wieder auf. Ich habe viel zu viele Bücher auf Halde, dazu ein neuer Leatherman, weil der, den ich habe keine Schere im Portfolio hat. Nicht, dass ich eine gebraucht hätte, als ich das Ding im Urlaub dabei hatte... aber man weiß ja nie und eine Schere braucht man eher mal als einen Fischentgräter. Deshalb der neue Leatherman und der "alte" (ist auch noch keine drei Monate alt) kommt in die Küchenschublade, falls ich da mal einen ungenutzten Fisch habe. Neue Laufschuhe habe ich auch bestellt. Und dies und das. Naja. Es ist zumindest nicht völlig unnützes Zeug dabei. Die Chance bestünde nämlich auch, nachdem ich einen absurden Laden mit eben solchem Kram entdeckt habe... und die haben einen Onlineshop. Gefährlich.
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Mittwoch, 5. November 2025
Verdrängung ist innere Schonhaltung
Die große Katze ist merkwürdig drauf. Am frühen Morgen erschrecke ich sie unabsichtlich. Sie liegt in der Rumpelkammer unter der Couch, was ich nicht weiß. Als ich im Zimmer auf der Suche nach einer Jacke herumwühle, flüchtet sie aufgeregt. Das tut mir natürlich leid, aber sowas passiert schon mal. Diesmal ist sie aber über Stunden panisch und verstört. Sie sitzt draußen in sicherem Abstand auf einem alten Fußabtreter und schaut traurig. Erst am späten Nachmittag kommt sie dann doch mal rein, legt sich auf ein Kissen und bleibt dort die ganze Nacht liegen. Sie reagiert nicht auf den Fernseher, der sie sonst stört und dazu animiert, den Platz zu wechseln. Sie wirkt, als wäre sie tagelang auf Tour gewesen und einfach nur müde. Ich mache mir Sorgen.
Heute morgen liegt sie immer noch auf dem Kissen, aber sie meckert, als ich mich hinsetze und sie kommt auch gleich auf den Schoß. Das beruhigt mich etwas. Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass sie zur alten Dame wird und auch, dass es irgendwann ein Ende hat.
Ich habe keine Ahnung, wie man damit umgeht und ehrlich gesagt, möchte ich mir auch keine Gedanken darüber machen. Als Meister der Verdrängung setze ich auch weiterhin auf eben jene Superkraft, die weder eine Kraft, noch super ist. Verdrängung ist doof, aber vermeintlich einfach. Hilft aber eben nur bedingt, weil sie - der Name gibt da einen dezenten Hinweis - nur verdrängt und nicht beseitigt. Die Gedanken und Bedenken sind auch nicht wirklich weg, sie wabern im Hintergrund vor sich hin, züngeln immer mal wieder durch und sind eine dauerhafte Bürde, die zwar gefühlt kleiner, aber weiterhin da ist. Verdrängung ist eine innerliche Schonhaltung, die kurzfristig den Schmerz verringert, aber er schimmert die ganze Zeit durch.
Ich werde aber nicht darum herumkommen, mich damit auseinanderzusetzen. Am Besten bald, auch wenn das Thema kein schönes ist.
Heute morgen liegt sie immer noch auf dem Kissen, aber sie meckert, als ich mich hinsetze und sie kommt auch gleich auf den Schoß. Das beruhigt mich etwas. Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass sie zur alten Dame wird und auch, dass es irgendwann ein Ende hat.
Ich habe keine Ahnung, wie man damit umgeht und ehrlich gesagt, möchte ich mir auch keine Gedanken darüber machen. Als Meister der Verdrängung setze ich auch weiterhin auf eben jene Superkraft, die weder eine Kraft, noch super ist. Verdrängung ist doof, aber vermeintlich einfach. Hilft aber eben nur bedingt, weil sie - der Name gibt da einen dezenten Hinweis - nur verdrängt und nicht beseitigt. Die Gedanken und Bedenken sind auch nicht wirklich weg, sie wabern im Hintergrund vor sich hin, züngeln immer mal wieder durch und sind eine dauerhafte Bürde, die zwar gefühlt kleiner, aber weiterhin da ist. Verdrängung ist eine innerliche Schonhaltung, die kurzfristig den Schmerz verringert, aber er schimmert die ganze Zeit durch.
Ich werde aber nicht darum herumkommen, mich damit auseinanderzusetzen. Am Besten bald, auch wenn das Thema kein schönes ist.
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Dienstag, 4. November 2025
Kein Headquarter heute
6.24 Uhr wäre Abfahrt. Laut App dann plötzlich um 6.53 Uhr. Kein Problem, dann bleibe ich noch zuhause und gehe später los. Kurz darauf: Zug ist wieder pünktlich. Diese Nachricht hielt auch nur einen Moment, denn dann war die Abfahrt auf 7.05 Uhr terminiert. Ab da schwankte es zwischen 7.03 Uhr und 7.06 Uhr. Na gut, so um den Dreh halt.
Am Bahnhof war viel los, weil auch eine S-Bahn verspätet war und überhaupt war da Chaos. Laut App sollte der Zug nun um 7.06 Uhr kommen. Allerdings vorher noch einer Richtung Bregenz. Deshalb vielleicht die vielen Leute am Gleis. Der Zug aus Bregenz kam, viele stiegen ein. Auch Leute, die ich ab und an sehe, wenn ich in die große Stadt fahre. Eigentlich stiegen alle, die man sonst so sieht in diesen Zug nach Bregenz. Bis ich aber überlegt hatte, war der weg. Der Zug, auf den ich wartete, war allerdings noch nicht da. Das war der Moment, an dem ich den Scheiss abgebrochen habe. Egal wie: die S-Bahn in der großen Stadt hätte ich nicht gekriegt, was nochmal zwanzig Minuten mehr Wartezeit bedeutet hätte. Also kein Headquarter heute.
Was noch mit rein spielt: ich habe so eine gewisse Grundpankik bei mir erkannt. Ich möchte heute nicht unter Menschen. Nicht im Zug, nicht in der S-Bahn, nicht im Büro. Komisches Gefühl und kenne ich so ausgiebig in der Form nicht. Muss ich beobachten.
So wurde es ein weiterer Tag im Home Office, ein sehr produktiver noch dazu. Viel produktiver als es im Headquarter überhaupt möglich gewesen wäre. Nur die verlorene Zeit am Morgen nervt mich.
Am Bahnhof war viel los, weil auch eine S-Bahn verspätet war und überhaupt war da Chaos. Laut App sollte der Zug nun um 7.06 Uhr kommen. Allerdings vorher noch einer Richtung Bregenz. Deshalb vielleicht die vielen Leute am Gleis. Der Zug aus Bregenz kam, viele stiegen ein. Auch Leute, die ich ab und an sehe, wenn ich in die große Stadt fahre. Eigentlich stiegen alle, die man sonst so sieht in diesen Zug nach Bregenz. Bis ich aber überlegt hatte, war der weg. Der Zug, auf den ich wartete, war allerdings noch nicht da. Das war der Moment, an dem ich den Scheiss abgebrochen habe. Egal wie: die S-Bahn in der großen Stadt hätte ich nicht gekriegt, was nochmal zwanzig Minuten mehr Wartezeit bedeutet hätte. Also kein Headquarter heute.
Was noch mit rein spielt: ich habe so eine gewisse Grundpankik bei mir erkannt. Ich möchte heute nicht unter Menschen. Nicht im Zug, nicht in der S-Bahn, nicht im Büro. Komisches Gefühl und kenne ich so ausgiebig in der Form nicht. Muss ich beobachten.
So wurde es ein weiterer Tag im Home Office, ein sehr produktiver noch dazu. Viel produktiver als es im Headquarter überhaupt möglich gewesen wäre. Nur die verlorene Zeit am Morgen nervt mich.
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Montag, 3. November 2025
Überdosis Motivation
Back to work. Musste gestern Abend erst mal schauen (und hoffen), ob ich das Passwort für den Firmenrechner irgendwo habe. Entgegen früherer Versionen sind hier keine aktuellen oder ehemaligen Haustiere und auch keine aktuellen oder ehemaligen Liebschaften involviert, es ist ein komplexes Gebilde - das ein mittelmäßiger Hacker mit einer mittelmäßigen KI wahrscheinlich trotzdem innerhalb weniger Sekunden geknackt hätte. Ich habe es auch so gefunden und so steht einem Login demnächst nichts im Weg.
Lust darauf habe ich keine. Aufstehen fiel mir schon schwer, was aber auch daran liegt, dass es noch dunkel ist, wenn ich raus muss. Herbst halt. Und die Zeitumstellung. Außerdem ist klar, dass diese Woche nicht ohne sein wird. Früher war das eine Herausforderung, heute ist es Stress. Habe auch komisch geschlafen mit seltsamen Träumen und fest verkanteten Kiefern. Völlig unentspannt. Der Schlafscore wird anderes sagen (hatte ja gestern auch noch ein entspanntes Konzert und eigentlich auch ein entspanntes Gesamtwochenende, aber die grundsätzliche Anspannung ist schon ein paar Tage da), aber da ich schon fast einen Muskelkater in den Wangen habe, wird mich meine Zahnärztin beim nächsten Besuch verfluchen.
Heute jedenfalls wieder Arbeit nach dem Urlaub. Die Anspannung ist jetzt halt nun mal da, aber was solls. Dann eben angespannt starten. Man muss es nur positiv definieren. Nennen wir es Lampenfieber. Das gehört dazu vor dem großen Auftritt, wenn kein Lampenfieber da wäre, würde man nicht brennen für das, was man tut. Es ist also quasi eine Überdosis Motivation. Das klingt doch gut. Eine Überdosis Motivation. Ist gekauft, das nehme ich. Und siehe da: alles ist gut. Naja, gut... alles halb so schlimm. Also los gehts. Ab ins Getümmel.
Lust darauf habe ich keine. Aufstehen fiel mir schon schwer, was aber auch daran liegt, dass es noch dunkel ist, wenn ich raus muss. Herbst halt. Und die Zeitumstellung. Außerdem ist klar, dass diese Woche nicht ohne sein wird. Früher war das eine Herausforderung, heute ist es Stress. Habe auch komisch geschlafen mit seltsamen Träumen und fest verkanteten Kiefern. Völlig unentspannt. Der Schlafscore wird anderes sagen (hatte ja gestern auch noch ein entspanntes Konzert und eigentlich auch ein entspanntes Gesamtwochenende, aber die grundsätzliche Anspannung ist schon ein paar Tage da), aber da ich schon fast einen Muskelkater in den Wangen habe, wird mich meine Zahnärztin beim nächsten Besuch verfluchen.
Heute jedenfalls wieder Arbeit nach dem Urlaub. Die Anspannung ist jetzt halt nun mal da, aber was solls. Dann eben angespannt starten. Man muss es nur positiv definieren. Nennen wir es Lampenfieber. Das gehört dazu vor dem großen Auftritt, wenn kein Lampenfieber da wäre, würde man nicht brennen für das, was man tut. Es ist also quasi eine Überdosis Motivation. Das klingt doch gut. Eine Überdosis Motivation. Ist gekauft, das nehme ich. Und siehe da: alles ist gut. Naja, gut... alles halb so schlimm. Also los gehts. Ab ins Getümmel.
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Sonntag, 2. November 2025
Mobiltelefondramen
Mein Handy ist gar nicht so alt und eigentlich bin ich auch ganz zufrieden damit. Es ist nicht zu groß, nicht zu klein, es macht fantastische Fotos und dass der Akku nicht mehr ewig hält, ist auszuhalten. Vor einiger Zeit gab es eine Art Rückrufaktion. Es wurden in ein paar Modellreihen fehlerhafte Akkus eingebaut. Man konnte auf einer Website die ID seines Handys eingeben und so herausfinden, ob man betroffen war. Meins war betroffen. Bemerkt hatte ich davon nichts. Der Hersteller - Google - bot Reparatur gegen Einsendung an oder aber sowas wie Geld zurück. Man bekam eine ganze Stange Geld zurück, eigentlich fast soviel, wie das Handy mal kostete. Ich entschied mich für diese Variante. Somit hatte ich ein quasi kostenloses, funktionierendes Handy. Perfekt.
Es gab mal eine Situation, in der es zickte: es schaltete sich aus und wieder an und wieder aus und wieder an und dabei wurde es auch relativ warm. Das passierte ein paar Mal, dann war wieder gut. Nicht weiter schlimm, da hatte ich schon von übleren Bugs gehört. Ich hatte weiterhin ein funktionierendes Handy.
Natürlich war das Handy auch im Urlaub dabei. Musste es auch; da waren ja die Tickets und so drauf. Ein große Mappe an Reiseunterlagen im Westentaschenformat. Hinflug klappte schon mal ganz gut mit dem Online Ticket, Podcasts liefen auch hoch oben über den Wolken (im Flugmodus natürlich), es wurden wunderschöne Fotos gemacht und die sozialen Medien mit Angeberpostings zugepflastert. Alles wunderbar. Auch den zweiten (in der Pampa irgendwo am Fluss) und dritten (eine Wohnung, nur ein paar Ecken vom Meer entfernt) Teil der Reise war das Handy ein multimedialer Fels in der Brandung. Dann kam die Reise in die große Stadt, mit Auto abgeben am Flughafen und Fahrt mit der Metro in die Innenstadt. Da ging das Drama los: das Handy hatte erst keinen gescheiten Empfang - das allerdings in der Metrostation. Das kann schon mal passieren. Was allerdings auch wieder passierte waren die Ein-Ausschaltexzesse. Auch das wäre verkraftbar gewesen, hätte es wieder aufgehört wie beim ersten Mal. Es hörte allerdings nicht auf. Das Handy ging aus, startete neu, wurde von mir freigeschaltet, blieb ein oder zwei Minuten aktiv, dann ging es wieder aus und startete neu. Das hätte ich ewig so wiederholen können, ist aber eher langweilig. Das Internet sprach davon, das Handy mal im "Fastboot"-Modus zu starten. Hab ich gemacht, hat aber nicht geholfen. Es kamen dann auch irgendwann Fehlermeldungen, die darauf hinwiesen, dass etwas nicht stimmt (hatte ich schon vermutet) und ob ich nicht das Ding auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchte. Wollte ich nicht - aus vielerlei Gründen.
Zum Glück hatte ich mein "Laufhandy" dabei - das ist das Vorgängerhandy (vier Modellversionen älter) des nun kaputten Handys und auch zum Glück hatte ich hierfür letztens eine SIM-Karte besorgt, damit ich um Hilfe telefonieren könnte, wenn ich mal im Wald umfalle. Ja, ich bin so alt, dass ich mir darüber Gedanken mache.
Somit hatte ich also ein funktionierendes Handy und Cloud sei Dank waren auch alle wichtigen Unterlagen darauf verfügbar. Der Resturlaub war somit gerettet - das Leben danach allerdings nicht. Für einige Belange ist das Laufhandy einfach zu alt. Es ist super, um Spotify und ein Notfalltelefon bei einer Laufrunde dabeizuhaben, aber ansonsten merkt man ihm die Jahre an. Es musste also ein neues Handy her und wie der Zufall es wollte, gab es ein Angebot beim Elektrodiscounter: man bekam die Mehrwertsteuer erlassen. Das ist bei einem Handy ein ganzer Batzen Geld. Die Aktion lief am Montag aus, am Samstag davor ging mein Handy in den Streik. Perfekt Timing. Die Website (und die App) des Elektrodiscounters legten mir nochmal Steine in den Weg (naja, es war auch meine eigene Blödheit im Spiel), aber Montag Abend war es dann geschehen: ein neues Handy ward bestellt und zwar mehr oder weniger zu dem Preis, den ich damals bei der Rückrufaktion (ohne Rückruf, stattdessen mit Geld zurück) bekommen hatte. Wunder geschehen. Lieferung so um den Dreh, wenn ich wieder in der Heimat sein würde, also noch Zeit, es einzurichten. Da fügte sich alles ineinander, das hatte so sein sollen, es war Schicksal.
Mittwoch dann der Rückflug. Das kaputte Handy war die Tage vorher immer mal wieder kurz an, weil die Uhr damit verknüpft ist und die Synchronisation nur so funktioniert. Also Handy an und mit etwas Glück geht es erst aus, wenn die Synchronisation schon durch ist. Ansonsten noch eine Runde.
Nach der Landung habe ich das Handy wieder eingeschaltet, damit die Uhr sich auf die deutsche Zeit einstellt (es gab eine Stunde Zeitverschiebung). Ich ließ das Handy eingeschaltet im Rucksack; wenn es ausging und neu startete, kam es ja eh nur bis zur Anmeldung. Mitten in der Nacht kam ich zuhause an, begrüßte die Katzen, öffnete den Koffer, damit die Schmutzwäsche etwas Luft bekam und leerte den Inhalt des Rucksacks mehr oder weniger nur auf den Tisch, um mich tags drauf darum zu kümmern. Dann ging ich schlafen.
Am nächsten Morgen holte ich mir als erstes einen Kaffee, nahm noch etwas schlaftrunken den Kaffee und das Handy vom Berg der ausgeleerten Dinge aus dem Rucksack und setzte mich in den Sessel, um die Nachrichten im MoMa zu sehen. Es ging um (natürlich) Trump, Israel und dies und das. Nebenbei klickte ich auf dem Handy herum. Es waren sehr viele WhatsApp-Nachrichten drauf, ein paar Meldungen von Instagram und Facebook und noch ein paar andere Apps, die Aufmerksamkeit wollten. Nebenbei wurde mittlerweile das Wetter für den und die nächsten Tage verkündet. Hörte sich alles ganz gut an. Uber und Bolt meldete sich - ob ich nicht endlich mal eine Fahrt buchen wolle, hier direkt und gleich über das Handy... und da fiel es mir auf: das Handy lief immer noch. Es gab keinen Neustart, es lief noch seit der Landung. Eine plötzliche Selbstheilung? Einfach so? Ich machte einen manuellen Neustart, um die ganzen Bits und Bytes nochmal durchzuschütteln. Der übliche Weg: das Handy startete neu, ich loggte mich ein, die beim Start zu ladenden Apps wurden geladen, der Home Screen sah aus wie immer. Und das Handy blieb an. Auch beim Klick auf und in verschiedenen Apps. Ebenso beim Schließen der Apps. Egal was ich machte: das Handy blieb an. Es ploppte sogar eine Meldung auf: eine Sendung an mich sei unterwegs und komme am nächsten Tag an. Das neue Handy, mehrwertsteuerfrei und ohne Neustartproblematik.
Ein Dilemma. Eigentlich könnte ich es direkt wieder zurückschicken, aber in dem Moment, in dem ich es für die Rücksendung abgegeben habe, wird das wieder genesene Handy einen schweren Rückfall inklusive vieler Neustarts haben. So will es das Gesetz von Murphy, so würde es geschehen. Also behalte ich das neue Handy und aus dem bisherigen wird das neue Laufhandy. Das jetzige Laufhandy wird zum Notfallhandy für den nächsten Urlaub.
Aber was war geschehen? Wieso zickte das Handy so? Welch teuflischen Dinge waren hier am Werk? Nun, ich denke, der Akku hat tatsächlich seine Macken. Google wirft nicht umsonst mit Geld um sich, da wird es sicher Probleme geben. Dazu kam Teil 3 der Reise. Dieser beinhaltete Wohnen und Übernachten in einem Apartment mit Waschmaschine, die auch ausgiebig genutzt wurde. Die Wäsche kam auf einen Wäscheständer, den man gut auf den Balkon hätte stellen können - wäre der Regen nicht gewesen, der sich immer wieder ankündigte und auch immer wieder auch tatsächlich kam. Deshalb stand der Wäscheständer mitsamt der Wäsche drinnen und sorgte dort für feuchte Luft. Die Klimaanlage lief immer mal wieder, meistens auf "Heating", aber auch öfter auf "Dry" - geholfen hat das wenig. Die Luft in der Wohnung war klamm, was aber nicht nur an der Wäsche lag. Es scheint ein grundsätzliches Problem dort zu sein. Dass feuchte Wäsche zum Trocknen herumsteht, tut natürlich sein übriges. Nicht gut für die Wohnung, nicht gut für die Wäsche und auch nicht gut für Elektrogeräte. Speziell jene, die eh angeschlagen sind. So wie meins mit seinem angezählten Akku. Ich denke, dass die Feuchtigkeit über die Luft ins Gerät drang und dort dafür sorgte, dass die Technik durchdrehte. Nicht sofort - ähnlich wie beim Vergiften des Partners heißt es auch hier: langsam vorgehen, nicht alles auf einmal, immer nur ein bisschen, dafür kontinuierlich. Dazu kommt, dass es ein Urlaub voller Aktivitäten war und das Handy dabei die meiste Zeit in der schwitzfeuchten vorderen Hosentasche (links) verbrachte. Auch hier war es sicher klamm, dschungelesque und keine gute Umgebung für sensible High Tech Mobiltelefone. Mein Verdacht bekommt Futter durch die Tatsache, dass ein weiteres Handy von Mitreisenden nahezu zeitgleich ähnliche Sperenzchen aufführte. Dieses Handy fing sich allerdings schon bald wieder, meins (da noch) nicht. Das kam erst nach der Landung in Deutschland wieder zur Besinnung. Vielleicht half die trockene Luft und der Druck in der Flugzeugkabine, um die letzte Restfeuchte zu verdrängen? Man weiß es nicht und wird es wohl auch nie erfahren. Tatsache ist, dass es sich wieder erholt hat. Keine fiesen Meldungen mehr, keine Neustarts, alles gut. Aber vielleicht auch nicht. Eventuell ist es auch nur ein letztes Aufbäumen vor dem Ende. Ein finaler Gruß vom Sterbebett. Man wird sehen, wie es sich als neues Laufhandy macht. Im Laufe der nächsten Woche wird geswitcht. War früher ja eine aufregende Sache, mittlerweile geht das ganz einfach. Es fühlt sich ein bisschen an wie klonen.
Es gab mal eine Situation, in der es zickte: es schaltete sich aus und wieder an und wieder aus und wieder an und dabei wurde es auch relativ warm. Das passierte ein paar Mal, dann war wieder gut. Nicht weiter schlimm, da hatte ich schon von übleren Bugs gehört. Ich hatte weiterhin ein funktionierendes Handy.
Natürlich war das Handy auch im Urlaub dabei. Musste es auch; da waren ja die Tickets und so drauf. Ein große Mappe an Reiseunterlagen im Westentaschenformat. Hinflug klappte schon mal ganz gut mit dem Online Ticket, Podcasts liefen auch hoch oben über den Wolken (im Flugmodus natürlich), es wurden wunderschöne Fotos gemacht und die sozialen Medien mit Angeberpostings zugepflastert. Alles wunderbar. Auch den zweiten (in der Pampa irgendwo am Fluss) und dritten (eine Wohnung, nur ein paar Ecken vom Meer entfernt) Teil der Reise war das Handy ein multimedialer Fels in der Brandung. Dann kam die Reise in die große Stadt, mit Auto abgeben am Flughafen und Fahrt mit der Metro in die Innenstadt. Da ging das Drama los: das Handy hatte erst keinen gescheiten Empfang - das allerdings in der Metrostation. Das kann schon mal passieren. Was allerdings auch wieder passierte waren die Ein-Ausschaltexzesse. Auch das wäre verkraftbar gewesen, hätte es wieder aufgehört wie beim ersten Mal. Es hörte allerdings nicht auf. Das Handy ging aus, startete neu, wurde von mir freigeschaltet, blieb ein oder zwei Minuten aktiv, dann ging es wieder aus und startete neu. Das hätte ich ewig so wiederholen können, ist aber eher langweilig. Das Internet sprach davon, das Handy mal im "Fastboot"-Modus zu starten. Hab ich gemacht, hat aber nicht geholfen. Es kamen dann auch irgendwann Fehlermeldungen, die darauf hinwiesen, dass etwas nicht stimmt (hatte ich schon vermutet) und ob ich nicht das Ding auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchte. Wollte ich nicht - aus vielerlei Gründen.
Zum Glück hatte ich mein "Laufhandy" dabei - das ist das Vorgängerhandy (vier Modellversionen älter) des nun kaputten Handys und auch zum Glück hatte ich hierfür letztens eine SIM-Karte besorgt, damit ich um Hilfe telefonieren könnte, wenn ich mal im Wald umfalle. Ja, ich bin so alt, dass ich mir darüber Gedanken mache.
Somit hatte ich also ein funktionierendes Handy und Cloud sei Dank waren auch alle wichtigen Unterlagen darauf verfügbar. Der Resturlaub war somit gerettet - das Leben danach allerdings nicht. Für einige Belange ist das Laufhandy einfach zu alt. Es ist super, um Spotify und ein Notfalltelefon bei einer Laufrunde dabeizuhaben, aber ansonsten merkt man ihm die Jahre an. Es musste also ein neues Handy her und wie der Zufall es wollte, gab es ein Angebot beim Elektrodiscounter: man bekam die Mehrwertsteuer erlassen. Das ist bei einem Handy ein ganzer Batzen Geld. Die Aktion lief am Montag aus, am Samstag davor ging mein Handy in den Streik. Perfekt Timing. Die Website (und die App) des Elektrodiscounters legten mir nochmal Steine in den Weg (naja, es war auch meine eigene Blödheit im Spiel), aber Montag Abend war es dann geschehen: ein neues Handy ward bestellt und zwar mehr oder weniger zu dem Preis, den ich damals bei der Rückrufaktion (ohne Rückruf, stattdessen mit Geld zurück) bekommen hatte. Wunder geschehen. Lieferung so um den Dreh, wenn ich wieder in der Heimat sein würde, also noch Zeit, es einzurichten. Da fügte sich alles ineinander, das hatte so sein sollen, es war Schicksal.
Mittwoch dann der Rückflug. Das kaputte Handy war die Tage vorher immer mal wieder kurz an, weil die Uhr damit verknüpft ist und die Synchronisation nur so funktioniert. Also Handy an und mit etwas Glück geht es erst aus, wenn die Synchronisation schon durch ist. Ansonsten noch eine Runde.
Nach der Landung habe ich das Handy wieder eingeschaltet, damit die Uhr sich auf die deutsche Zeit einstellt (es gab eine Stunde Zeitverschiebung). Ich ließ das Handy eingeschaltet im Rucksack; wenn es ausging und neu startete, kam es ja eh nur bis zur Anmeldung. Mitten in der Nacht kam ich zuhause an, begrüßte die Katzen, öffnete den Koffer, damit die Schmutzwäsche etwas Luft bekam und leerte den Inhalt des Rucksacks mehr oder weniger nur auf den Tisch, um mich tags drauf darum zu kümmern. Dann ging ich schlafen.
Am nächsten Morgen holte ich mir als erstes einen Kaffee, nahm noch etwas schlaftrunken den Kaffee und das Handy vom Berg der ausgeleerten Dinge aus dem Rucksack und setzte mich in den Sessel, um die Nachrichten im MoMa zu sehen. Es ging um (natürlich) Trump, Israel und dies und das. Nebenbei klickte ich auf dem Handy herum. Es waren sehr viele WhatsApp-Nachrichten drauf, ein paar Meldungen von Instagram und Facebook und noch ein paar andere Apps, die Aufmerksamkeit wollten. Nebenbei wurde mittlerweile das Wetter für den und die nächsten Tage verkündet. Hörte sich alles ganz gut an. Uber und Bolt meldete sich - ob ich nicht endlich mal eine Fahrt buchen wolle, hier direkt und gleich über das Handy... und da fiel es mir auf: das Handy lief immer noch. Es gab keinen Neustart, es lief noch seit der Landung. Eine plötzliche Selbstheilung? Einfach so? Ich machte einen manuellen Neustart, um die ganzen Bits und Bytes nochmal durchzuschütteln. Der übliche Weg: das Handy startete neu, ich loggte mich ein, die beim Start zu ladenden Apps wurden geladen, der Home Screen sah aus wie immer. Und das Handy blieb an. Auch beim Klick auf und in verschiedenen Apps. Ebenso beim Schließen der Apps. Egal was ich machte: das Handy blieb an. Es ploppte sogar eine Meldung auf: eine Sendung an mich sei unterwegs und komme am nächsten Tag an. Das neue Handy, mehrwertsteuerfrei und ohne Neustartproblematik.
Ein Dilemma. Eigentlich könnte ich es direkt wieder zurückschicken, aber in dem Moment, in dem ich es für die Rücksendung abgegeben habe, wird das wieder genesene Handy einen schweren Rückfall inklusive vieler Neustarts haben. So will es das Gesetz von Murphy, so würde es geschehen. Also behalte ich das neue Handy und aus dem bisherigen wird das neue Laufhandy. Das jetzige Laufhandy wird zum Notfallhandy für den nächsten Urlaub.
Aber was war geschehen? Wieso zickte das Handy so? Welch teuflischen Dinge waren hier am Werk? Nun, ich denke, der Akku hat tatsächlich seine Macken. Google wirft nicht umsonst mit Geld um sich, da wird es sicher Probleme geben. Dazu kam Teil 3 der Reise. Dieser beinhaltete Wohnen und Übernachten in einem Apartment mit Waschmaschine, die auch ausgiebig genutzt wurde. Die Wäsche kam auf einen Wäscheständer, den man gut auf den Balkon hätte stellen können - wäre der Regen nicht gewesen, der sich immer wieder ankündigte und auch immer wieder auch tatsächlich kam. Deshalb stand der Wäscheständer mitsamt der Wäsche drinnen und sorgte dort für feuchte Luft. Die Klimaanlage lief immer mal wieder, meistens auf "Heating", aber auch öfter auf "Dry" - geholfen hat das wenig. Die Luft in der Wohnung war klamm, was aber nicht nur an der Wäsche lag. Es scheint ein grundsätzliches Problem dort zu sein. Dass feuchte Wäsche zum Trocknen herumsteht, tut natürlich sein übriges. Nicht gut für die Wohnung, nicht gut für die Wäsche und auch nicht gut für Elektrogeräte. Speziell jene, die eh angeschlagen sind. So wie meins mit seinem angezählten Akku. Ich denke, dass die Feuchtigkeit über die Luft ins Gerät drang und dort dafür sorgte, dass die Technik durchdrehte. Nicht sofort - ähnlich wie beim Vergiften des Partners heißt es auch hier: langsam vorgehen, nicht alles auf einmal, immer nur ein bisschen, dafür kontinuierlich. Dazu kommt, dass es ein Urlaub voller Aktivitäten war und das Handy dabei die meiste Zeit in der schwitzfeuchten vorderen Hosentasche (links) verbrachte. Auch hier war es sicher klamm, dschungelesque und keine gute Umgebung für sensible High Tech Mobiltelefone. Mein Verdacht bekommt Futter durch die Tatsache, dass ein weiteres Handy von Mitreisenden nahezu zeitgleich ähnliche Sperenzchen aufführte. Dieses Handy fing sich allerdings schon bald wieder, meins (da noch) nicht. Das kam erst nach der Landung in Deutschland wieder zur Besinnung. Vielleicht half die trockene Luft und der Druck in der Flugzeugkabine, um die letzte Restfeuchte zu verdrängen? Man weiß es nicht und wird es wohl auch nie erfahren. Tatsache ist, dass es sich wieder erholt hat. Keine fiesen Meldungen mehr, keine Neustarts, alles gut. Aber vielleicht auch nicht. Eventuell ist es auch nur ein letztes Aufbäumen vor dem Ende. Ein finaler Gruß vom Sterbebett. Man wird sehen, wie es sich als neues Laufhandy macht. Im Laufe der nächsten Woche wird geswitcht. War früher ja eine aufregende Sache, mittlerweile geht das ganz einfach. Es fühlt sich ein bisschen an wie klonen.
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Samstag, 1. November 2025
Mit der Wäsche im Reinen
So schnell ist man also wieder raus. Dem Urlaub geschuldet kam es auch hier zu einer Pause. Der Urlaub ist nun vorbei, also geht hier weiter, aber das ist mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Wer hätte das gedacht. Dabei gibt es doch so vieles zu berichten. Nachzuberichten, um genau zu sein. Wenn einer eine Reise tut und so. Aber erstmal wieder die Finger in Schwung bringen. Und vielleicht das neue Handy einrichten. Dass ein neues Handy Einzug gehalten hat, liegt auch mit dem Urlaub zusammen. Dazu dann demnächst auch mehr. Alles ganz gemächlich.
---
Vorgestern bestand der Tag gefühlt nur aus Waschen. Ist ja eigentlich undramatisch; die meiste Arbeit haben dabei die Waschmaschine und der Trockner, aber trotzdem kommt man irgendwie zu nichts, weil man auf die Waschmaschine wartet, damit man die Wäsche zeitnah in den Trockner und auf die Leine verfrachten kann, um gleich die nächste Fuhre zu starten.
Mit dabei in diesem Zirkus: eine dieser leichten Pseudo-Daunenjacken. Die war dabei im Urlaub, dort auch öfter im Einsatz und man merkte ihr die Strapazen an. Vor allem geruchlich. Ob man die Jacke waschen kann, stand bestimmt mal auf einem dieser Zettel, aber den habe ich wohl abgeschnitten. Versuch macht klug, also rein in die Maschine mit dem Teil. Es lag auch noch ein Ball herum, den man für exakt diese Art von Wäsche mit in die Trommel gibt. Ich bin mir unsicher: vielleicht ist dieser Ball auch für den Trockner gedacht, aber dafür ist er viel zu schwer, also kam er zur Jacke in die Waschmaschine. Klappte auch ganz gut: Jacke war danach gewaschen, aber auch sehr nass. Ich hängte sie in die Dusche, aber nach einem halben Tag ohne nennenswerten Trocknungsprozess war mir das zu blöd. Der neue Trockner kann ja so einiges, da wird er doch auch mit einer Pseudo-Daunenjacke klar kommen. Es gibt ein Programm namens "Lüften warm". Das klang gut und nach genau dem richtigen für die Jacke. Ein erster Testlauf mit dem Ball ergab: der ist auf jeden Fall zu schwer für den Trockner, also kam die Jacke ohne Ball zum "Lüften warm". Das Programm läuft eine halbe Stunde. Es lüftet und das warm und tatsächlich trocknet es die Jacke, aber nur ein bisschen. Man muss das Programm zwei, drei Mal wiederholen, dann ist es wunderbar. Allerdings möchte der Trockner unnötigerweise nach jedem Gang das Sieb gereinigt bekommen. Meinetwegen. Einmal sollte auch die Trockeneinheit einer Reinigung unterzogen werden. Auch das habe ich natürlich gerne gemacht. Am Ende war die Jacke so trocken, dass die Restfeuchtigkeit auch durch normales Herumhängen verschwinden sollte.
Die restliche Wäsche war nicht so divenhaft. Die wurde gewaschen, im AI-Programm getrocknet oder nur auf die Leine gehängt und fertig. Da lohnte sich dann auch das Säubern des Flusensiebs und beim Entleeren des Wassertanks plätscherte es wie an den Niagara-Fällen. Eine überaus befriedigende Tätigkeit, dieses Ausleeren.
Nun bin ich so ziemlich up-to-date in Sachen Wäsche, bin also quasi mit der Wäsche im Reinen und die Wäsche ist rein. Das ist gut so.
---
Vorgestern bestand der Tag gefühlt nur aus Waschen. Ist ja eigentlich undramatisch; die meiste Arbeit haben dabei die Waschmaschine und der Trockner, aber trotzdem kommt man irgendwie zu nichts, weil man auf die Waschmaschine wartet, damit man die Wäsche zeitnah in den Trockner und auf die Leine verfrachten kann, um gleich die nächste Fuhre zu starten.
Mit dabei in diesem Zirkus: eine dieser leichten Pseudo-Daunenjacken. Die war dabei im Urlaub, dort auch öfter im Einsatz und man merkte ihr die Strapazen an. Vor allem geruchlich. Ob man die Jacke waschen kann, stand bestimmt mal auf einem dieser Zettel, aber den habe ich wohl abgeschnitten. Versuch macht klug, also rein in die Maschine mit dem Teil. Es lag auch noch ein Ball herum, den man für exakt diese Art von Wäsche mit in die Trommel gibt. Ich bin mir unsicher: vielleicht ist dieser Ball auch für den Trockner gedacht, aber dafür ist er viel zu schwer, also kam er zur Jacke in die Waschmaschine. Klappte auch ganz gut: Jacke war danach gewaschen, aber auch sehr nass. Ich hängte sie in die Dusche, aber nach einem halben Tag ohne nennenswerten Trocknungsprozess war mir das zu blöd. Der neue Trockner kann ja so einiges, da wird er doch auch mit einer Pseudo-Daunenjacke klar kommen. Es gibt ein Programm namens "Lüften warm". Das klang gut und nach genau dem richtigen für die Jacke. Ein erster Testlauf mit dem Ball ergab: der ist auf jeden Fall zu schwer für den Trockner, also kam die Jacke ohne Ball zum "Lüften warm". Das Programm läuft eine halbe Stunde. Es lüftet und das warm und tatsächlich trocknet es die Jacke, aber nur ein bisschen. Man muss das Programm zwei, drei Mal wiederholen, dann ist es wunderbar. Allerdings möchte der Trockner unnötigerweise nach jedem Gang das Sieb gereinigt bekommen. Meinetwegen. Einmal sollte auch die Trockeneinheit einer Reinigung unterzogen werden. Auch das habe ich natürlich gerne gemacht. Am Ende war die Jacke so trocken, dass die Restfeuchtigkeit auch durch normales Herumhängen verschwinden sollte.
Die restliche Wäsche war nicht so divenhaft. Die wurde gewaschen, im AI-Programm getrocknet oder nur auf die Leine gehängt und fertig. Da lohnte sich dann auch das Säubern des Flusensiebs und beim Entleeren des Wassertanks plätscherte es wie an den Niagara-Fällen. Eine überaus befriedigende Tätigkeit, dieses Ausleeren.
Nun bin ich so ziemlich up-to-date in Sachen Wäsche, bin also quasi mit der Wäsche im Reinen und die Wäsche ist rein. Das ist gut so.
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Donnerstag, 23. Oktober 2025
Small und Medium
Man kann alles mit Karte zahlen und man braucht noch nicht mal eine Karte dafür. Einfach das Handy, das man sowieso ständig parat hat dranhalten, ein leises Piepsen und fertig. Früher brauchte es dafür einen „Mindestumsatz“. Diese Zeiten sind vorbei. Man kann eine Packung Kaugummi für 70 Cent auf diesem Weg kaufen. Oder einen High End Laptop für 1900 Euro. Geht beides gleich schnell. Und wie so oft im Leben gilt: abgerechnet wird am Ende. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Sind aber noch ein paar Tage hin.
Die Wettervorhersagen sind eher so grobe Schätzungen, die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig und oft sind sie auch offensichtlich falsch. Gerade ist es zum Beispiel „stark bewölkt“ - sagt die App - aber das stimmt nicht. Es ist dezent bewölkt und man kann sogar die Sonne erkennen. In den letzten Tagen war von sonnig die Rede, während der Regen vom Wind unter den Schirm gepeitscht wurde. Man kann die Vorhersagen (genau wie die „So ist es zur Zeit“-Aussagen) also getrost vergessen. Nur bei den Temperaturen liegt die App einigermaßen richtig. Oder besser gesagt: die Apps, denn natürlich habe ich es auf verschiedenen getestet. Obwohl es tatsächlich leichte Unterschiede bei Aus- und Vorhersagen gibt, ist die Tendenz des Falschliegens übergreifend gegeben.
Ich mache mich also bereit, trotz der ach so schweren Bewölkung eine Runde zu laufen. Der Hunger ließ mich gestern eine „Medium“-große Pizza bestellen, die dann aber sehr groß war, mir noch lange im Magen lag und schon beim Verspeißen den Drang in mir auslöste, den nächsten Morgen (also jetzt) mit einem Lauf einzuleiten. Das hat nicht so ganz geklappt. Der Tag startete mit Kaffee, dann noch einem und schließlich einem weiteren. Ich habe zwar gut geschlafen, war aber doch noch irgendwie müde (habe die Pizza im Verdacht) und noch nicht laufbereit. Jetzt aber schon.
Es hätte einem übrigens zu denken geben können, dass es in der Pizzeria nur zwei Größen gab: Small und Medium. Naja.
Die Wettervorhersagen sind eher so grobe Schätzungen, die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig und oft sind sie auch offensichtlich falsch. Gerade ist es zum Beispiel „stark bewölkt“ - sagt die App - aber das stimmt nicht. Es ist dezent bewölkt und man kann sogar die Sonne erkennen. In den letzten Tagen war von sonnig die Rede, während der Regen vom Wind unter den Schirm gepeitscht wurde. Man kann die Vorhersagen (genau wie die „So ist es zur Zeit“-Aussagen) also getrost vergessen. Nur bei den Temperaturen liegt die App einigermaßen richtig. Oder besser gesagt: die Apps, denn natürlich habe ich es auf verschiedenen getestet. Obwohl es tatsächlich leichte Unterschiede bei Aus- und Vorhersagen gibt, ist die Tendenz des Falschliegens übergreifend gegeben.
Ich mache mich also bereit, trotz der ach so schweren Bewölkung eine Runde zu laufen. Der Hunger ließ mich gestern eine „Medium“-große Pizza bestellen, die dann aber sehr groß war, mir noch lange im Magen lag und schon beim Verspeißen den Drang in mir auslöste, den nächsten Morgen (also jetzt) mit einem Lauf einzuleiten. Das hat nicht so ganz geklappt. Der Tag startete mit Kaffee, dann noch einem und schließlich einem weiteren. Ich habe zwar gut geschlafen, war aber doch noch irgendwie müde (habe die Pizza im Verdacht) und noch nicht laufbereit. Jetzt aber schon.
Es hätte einem übrigens zu denken geben können, dass es in der Pizzeria nur zwei Größen gab: Small und Medium. Naja.
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