Samstag, 1. November 2025
Mit der Wäsche im Reinen
So schnell ist man also wieder raus. Dem Urlaub geschuldet kam es auch hier zu einer Pause. Der Urlaub ist nun vorbei, also geht hier weiter, aber das ist mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Wer hätte das gedacht. Dabei gibt es doch so vieles zu berichten. Nachzuberichten, um genau zu sein. Wenn einer eine Reise tut und so. Aber erstmal wieder die Finger in Schwung bringen. Und vielleicht das neue Handy einrichten. Dass ein neues Handy Einzug gehalten hat, liegt auch mit dem Urlaub zusammen. Dazu dann demnächst auch mehr. Alles ganz gemächlich.
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Vorgestern bestand der Tag gefühlt nur aus Waschen. Ist ja eigentlich undramatisch; die meiste Arbeit haben dabei die Waschmaschine und der Trockner, aber trotzdem kommt man irgendwie zu nichts, weil man auf die Waschmaschine wartet, damit man die Wäsche zeitnah in den Trockner und auf die Leine verfrachten kann, um gleich die nächste Fuhre zu starten.
Mit dabei in diesem Zirkus: eine dieser leichten Pseudo-Daunenjacken. Die war dabei im Urlaub, dort auch öfter im Einsatz und man merkte ihr die Strapazen an. Vor allem geruchlich. Ob man die Jacke waschen kann, stand bestimmt mal auf einem dieser Zettel, aber den habe ich wohl abgeschnitten. Versuch macht klug, also rein in die Maschine mit dem Teil. Es lag auch noch ein Ball herum, den man für exakt diese Art von Wäsche mit in die Trommel gibt. Ich bin mir unsicher: vielleicht ist dieser Ball auch für den Trockner gedacht, aber dafür ist er viel zu schwer, also kam er zur Jacke in die Waschmaschine. Klappte auch ganz gut: Jacke war danach gewaschen, aber auch sehr nass. Ich hängte sie in die Dusche, aber nach einem halben Tag ohne nennenswerten Trocknungsprozess war mir das zu blöd. Der neue Trockner kann ja so einiges, da wird er doch auch mit einer Pseudo-Daunenjacke klar kommen. Es gibt ein Programm namens "Lüften warm". Das klang gut und nach genau dem richtigen für die Jacke. Ein erster Testlauf mit dem Ball ergab: der ist auf jeden Fall zu schwer für den Trockner, also kam die Jacke ohne Ball zum "Lüften warm". Das Programm läuft eine halbe Stunde. Es lüftet und das warm und tatsächlich trocknet es die Jacke, aber nur ein bisschen. Man muss das Programm zwei, drei Mal wiederholen, dann ist es wunderbar. Allerdings möchte der Trockner unnötigerweise nach jedem Gang das Sieb gereinigt bekommen. Meinetwegen. Einmal sollte auch die Trockeneinheit einer Reinigung unterzogen werden. Auch das habe ich natürlich gerne gemacht. Am Ende war die Jacke so trocken, dass die Restfeuchtigkeit auch durch normales Herumhängen verschwinden sollte.
Die restliche Wäsche war nicht so divenhaft. Die wurde gewaschen, im AI-Programm getrocknet oder nur auf die Leine gehängt und fertig. Da lohnte sich dann auch das Säubern des Flusensiebs und beim Entleeren des Wassertanks plätscherte es wie an den Niagara-Fällen. Eine überaus befriedigende Tätigkeit, dieses Ausleeren.
Nun bin ich so ziemlich up-to-date in Sachen Wäsche, bin also quasi mit der Wäsche im Reinen und die Wäsche ist rein. Das ist gut so.
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Vorgestern bestand der Tag gefühlt nur aus Waschen. Ist ja eigentlich undramatisch; die meiste Arbeit haben dabei die Waschmaschine und der Trockner, aber trotzdem kommt man irgendwie zu nichts, weil man auf die Waschmaschine wartet, damit man die Wäsche zeitnah in den Trockner und auf die Leine verfrachten kann, um gleich die nächste Fuhre zu starten.
Mit dabei in diesem Zirkus: eine dieser leichten Pseudo-Daunenjacken. Die war dabei im Urlaub, dort auch öfter im Einsatz und man merkte ihr die Strapazen an. Vor allem geruchlich. Ob man die Jacke waschen kann, stand bestimmt mal auf einem dieser Zettel, aber den habe ich wohl abgeschnitten. Versuch macht klug, also rein in die Maschine mit dem Teil. Es lag auch noch ein Ball herum, den man für exakt diese Art von Wäsche mit in die Trommel gibt. Ich bin mir unsicher: vielleicht ist dieser Ball auch für den Trockner gedacht, aber dafür ist er viel zu schwer, also kam er zur Jacke in die Waschmaschine. Klappte auch ganz gut: Jacke war danach gewaschen, aber auch sehr nass. Ich hängte sie in die Dusche, aber nach einem halben Tag ohne nennenswerten Trocknungsprozess war mir das zu blöd. Der neue Trockner kann ja so einiges, da wird er doch auch mit einer Pseudo-Daunenjacke klar kommen. Es gibt ein Programm namens "Lüften warm". Das klang gut und nach genau dem richtigen für die Jacke. Ein erster Testlauf mit dem Ball ergab: der ist auf jeden Fall zu schwer für den Trockner, also kam die Jacke ohne Ball zum "Lüften warm". Das Programm läuft eine halbe Stunde. Es lüftet und das warm und tatsächlich trocknet es die Jacke, aber nur ein bisschen. Man muss das Programm zwei, drei Mal wiederholen, dann ist es wunderbar. Allerdings möchte der Trockner unnötigerweise nach jedem Gang das Sieb gereinigt bekommen. Meinetwegen. Einmal sollte auch die Trockeneinheit einer Reinigung unterzogen werden. Auch das habe ich natürlich gerne gemacht. Am Ende war die Jacke so trocken, dass die Restfeuchtigkeit auch durch normales Herumhängen verschwinden sollte.
Die restliche Wäsche war nicht so divenhaft. Die wurde gewaschen, im AI-Programm getrocknet oder nur auf die Leine gehängt und fertig. Da lohnte sich dann auch das Säubern des Flusensiebs und beim Entleeren des Wassertanks plätscherte es wie an den Niagara-Fällen. Eine überaus befriedigende Tätigkeit, dieses Ausleeren.
Nun bin ich so ziemlich up-to-date in Sachen Wäsche, bin also quasi mit der Wäsche im Reinen und die Wäsche ist rein. Das ist gut so.
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Donnerstag, 23. Oktober 2025
Small und Medium
Man kann alles mit Karte zahlen und man braucht noch nicht mal eine Karte dafür. Einfach das Handy, das man sowieso ständig parat hat dranhalten, ein leises Piepsen und fertig. Früher brauchte es dafür einen „Mindestumsatz“. Diese Zeiten sind vorbei. Man kann eine Packung Kaugummi für 70 Cent auf diesem Weg kaufen. Oder einen High End Laptop für 1900 Euro. Geht beides gleich schnell. Und wie so oft im Leben gilt: abgerechnet wird am Ende. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Sind aber noch ein paar Tage hin.
Die Wettervorhersagen sind eher so grobe Schätzungen, die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig und oft sind sie auch offensichtlich falsch. Gerade ist es zum Beispiel „stark bewölkt“ - sagt die App - aber das stimmt nicht. Es ist dezent bewölkt und man kann sogar die Sonne erkennen. In den letzten Tagen war von sonnig die Rede, während der Regen vom Wind unter den Schirm gepeitscht wurde. Man kann die Vorhersagen (genau wie die „So ist es zur Zeit“-Aussagen) also getrost vergessen. Nur bei den Temperaturen liegt die App einigermaßen richtig. Oder besser gesagt: die Apps, denn natürlich habe ich es auf verschiedenen getestet. Obwohl es tatsächlich leichte Unterschiede bei Aus- und Vorhersagen gibt, ist die Tendenz des Falschliegens übergreifend gegeben.
Ich mache mich also bereit, trotz der ach so schweren Bewölkung eine Runde zu laufen. Der Hunger ließ mich gestern eine „Medium“-große Pizza bestellen, die dann aber sehr groß war, mir noch lange im Magen lag und schon beim Verspeißen den Drang in mir auslöste, den nächsten Morgen (also jetzt) mit einem Lauf einzuleiten. Das hat nicht so ganz geklappt. Der Tag startete mit Kaffee, dann noch einem und schließlich einem weiteren. Ich habe zwar gut geschlafen, war aber doch noch irgendwie müde (habe die Pizza im Verdacht) und noch nicht laufbereit. Jetzt aber schon.
Es hätte einem übrigens zu denken geben können, dass es in der Pizzeria nur zwei Größen gab: Small und Medium. Naja.
Die Wettervorhersagen sind eher so grobe Schätzungen, die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig und oft sind sie auch offensichtlich falsch. Gerade ist es zum Beispiel „stark bewölkt“ - sagt die App - aber das stimmt nicht. Es ist dezent bewölkt und man kann sogar die Sonne erkennen. In den letzten Tagen war von sonnig die Rede, während der Regen vom Wind unter den Schirm gepeitscht wurde. Man kann die Vorhersagen (genau wie die „So ist es zur Zeit“-Aussagen) also getrost vergessen. Nur bei den Temperaturen liegt die App einigermaßen richtig. Oder besser gesagt: die Apps, denn natürlich habe ich es auf verschiedenen getestet. Obwohl es tatsächlich leichte Unterschiede bei Aus- und Vorhersagen gibt, ist die Tendenz des Falschliegens übergreifend gegeben.
Ich mache mich also bereit, trotz der ach so schweren Bewölkung eine Runde zu laufen. Der Hunger ließ mich gestern eine „Medium“-große Pizza bestellen, die dann aber sehr groß war, mir noch lange im Magen lag und schon beim Verspeißen den Drang in mir auslöste, den nächsten Morgen (also jetzt) mit einem Lauf einzuleiten. Das hat nicht so ganz geklappt. Der Tag startete mit Kaffee, dann noch einem und schließlich einem weiteren. Ich habe zwar gut geschlafen, war aber doch noch irgendwie müde (habe die Pizza im Verdacht) und noch nicht laufbereit. Jetzt aber schon.
Es hätte einem übrigens zu denken geben können, dass es in der Pizzeria nur zwei Größen gab: Small und Medium. Naja.
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Dienstag, 21. Oktober 2025
No nose to tail - Schweinekopf am Straßenrand
Noch nicht mal im Urlaub kommt man um die Eskapaden der Amis rund um ihren Ober-Psycho herum. Es reichen die Überschriften, um den Puls zu beschleunigen. Die Artikel gebe ich mir schon gar nicht mehr. Aber völliges Ignorieren ist nicht möglich. Naja, doch, schon. Aber dafür muss man wohl Mitglied der Demokraten sein. Die kriegen es ja ganz gut gebacken.
Damit reicht es jetzt auch zu diesem Themenkomplex; eigentlich ist es eh schon zuviel...
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Die Sonne macht Pause, aber das ist nicht schlimm. Heute morgen dann endlich zum ersten Lauf des Urlaubs aufgerafft. An den bisherigen Locations klappte es nicht - entweder wegen Lage der Location oder aufgrund zeitlicher Überschneidungen. Man kommt zu nichts war diesbezüglich wörtlich zu sehen.
Der heutige Morgen sah auch nicht danach aus, als sei er für einen Lauf geeignet. Wobei es ja kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt. Aber wenn alles grau und nass ist, macht das auch nicht wirklich Spaß. Dazu kommt, dass ich nur ein paar alte Laufschuhe mit sehr abgelaufener Sohle dabei habe, die Straßen dieser Stadt aber nur aus Kopfsteinpflaster besteht, das in feuchtem Zustand äußert glatt ist - was nicht stimmt, aber es wirkt so und dann läuft man wie auf rohen Eiern, übervorsichtig und hat Angst und das ist nicht gut für die Knie. Bin dann aber trotzdem los, die Steine waren nicht glatt, alles war gut. Ich war nur zu warm angezogen (merke: grau und düster bedeutet nicht zwangsläufig kalt) und bei steilen Abschnitten war ich trotz dem Wissen und die Nicht-Glattheit der Steine zu vorsichtig. Egal: am Ende waren es etwas über für Kilometer und die Laune gut. Morgen früh möchte ich wieder los.
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Es gibt erstaunlich viele Katzen hier. In der Stadt, aber vor allem am Hafen. Man hat ihnen ein „Hotel“ gebaut und überall stehen Kisten, in denen sie schlafen können. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Es sind schon sehr verwahrloste Tiere dabei und ich bin mir sehr sicher, dass die wenigsten sterilisiert oder kastriert sind. Somit dürfte fortwährend für genügend Nachmieter in den Hotels und Boxen gesorgt sein. Plus einiges an Sonstwoschläfern. Ob das überall hingestreute Futter nicht noch anderes Getier anlockt, wäre die nächste Frage. Aber vielleicht wissen die Leute hier auch, was sie tun. Die hatten das ja sicher nicht erst seit gestern und werden es auch noch haben, wenn ich schon lange wieder weg bin. Kann ja nicht überall die Welt retten; da müssen die jetzt mal selbst durch.
NACHTRAG: die haben sich gekümmert. Diese Ansiedlung der Katzen ist gewollt; so hat man sie an einem (bzw. drei - es gibt drei dieser Hotels) Ort, kann sie dort besser entwurmen und sterilisieren und man soll auch gespendetes Futter nur dort ablegen, um keine anderen Tiere anzulocken. Na also. Wieder was gelernt und ich nehme alles zurück.
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Apropos Tiere: vor ein paar Tagen kam ich beim Wandern an einer Stelle vorbei, wo ein kleiner Minibus gerade von der Einmündung zum Wanderweg herausfuhr. Das sind hier oft einfach nur sandige Wege, die direkt an einer Hauptstraße starten. Manchmal ist die Stelle dann etwas größer, sodass ein oder zwei Autos da theoretisch mitten in der Pampa parken könnte. Ich wüsste nicht wozu, bzw. doch: jetzt schon. Der Minibusfahrer hatte dort gehalten und Schlachtabfälle abgeladen. Ein halber Schweinekopf, einiges an Schwarte und entbeinte Knochen. Ich denke, dass es der Minibusfahrer war, der das dort hinterlassen hatte. Es war alles noch frisch, keine Fliegen oder andere Tiere dran. Wahrscheinlich hätte man noch eine Suppe draus kochen können. Eh seltsam, dass man das nicht gemacht hat. Die hiesige Küche arbeitet traditionell nach dem „Nose to tail“-Prinzip; dass da Knochen und Köpfe unverarbeitet weggeworfen werden ist eher ungewöhnlich. Aber auch das wird seine Gründe gehabt haben.
Damit reicht es jetzt auch zu diesem Themenkomplex; eigentlich ist es eh schon zuviel...
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Die Sonne macht Pause, aber das ist nicht schlimm. Heute morgen dann endlich zum ersten Lauf des Urlaubs aufgerafft. An den bisherigen Locations klappte es nicht - entweder wegen Lage der Location oder aufgrund zeitlicher Überschneidungen. Man kommt zu nichts war diesbezüglich wörtlich zu sehen.
Der heutige Morgen sah auch nicht danach aus, als sei er für einen Lauf geeignet. Wobei es ja kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt. Aber wenn alles grau und nass ist, macht das auch nicht wirklich Spaß. Dazu kommt, dass ich nur ein paar alte Laufschuhe mit sehr abgelaufener Sohle dabei habe, die Straßen dieser Stadt aber nur aus Kopfsteinpflaster besteht, das in feuchtem Zustand äußert glatt ist - was nicht stimmt, aber es wirkt so und dann läuft man wie auf rohen Eiern, übervorsichtig und hat Angst und das ist nicht gut für die Knie. Bin dann aber trotzdem los, die Steine waren nicht glatt, alles war gut. Ich war nur zu warm angezogen (merke: grau und düster bedeutet nicht zwangsläufig kalt) und bei steilen Abschnitten war ich trotz dem Wissen und die Nicht-Glattheit der Steine zu vorsichtig. Egal: am Ende waren es etwas über für Kilometer und die Laune gut. Morgen früh möchte ich wieder los.
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Es gibt erstaunlich viele Katzen hier. In der Stadt, aber vor allem am Hafen. Man hat ihnen ein „Hotel“ gebaut und überall stehen Kisten, in denen sie schlafen können. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Es sind schon sehr verwahrloste Tiere dabei und ich bin mir sehr sicher, dass die wenigsten sterilisiert oder kastriert sind. Somit dürfte fortwährend für genügend Nachmieter in den Hotels und Boxen gesorgt sein. Plus einiges an Sonstwoschläfern. Ob das überall hingestreute Futter nicht noch anderes Getier anlockt, wäre die nächste Frage. Aber vielleicht wissen die Leute hier auch, was sie tun. Die hatten das ja sicher nicht erst seit gestern und werden es auch noch haben, wenn ich schon lange wieder weg bin. Kann ja nicht überall die Welt retten; da müssen die jetzt mal selbst durch.
NACHTRAG: die haben sich gekümmert. Diese Ansiedlung der Katzen ist gewollt; so hat man sie an einem (bzw. drei - es gibt drei dieser Hotels) Ort, kann sie dort besser entwurmen und sterilisieren und man soll auch gespendetes Futter nur dort ablegen, um keine anderen Tiere anzulocken. Na also. Wieder was gelernt und ich nehme alles zurück.
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Apropos Tiere: vor ein paar Tagen kam ich beim Wandern an einer Stelle vorbei, wo ein kleiner Minibus gerade von der Einmündung zum Wanderweg herausfuhr. Das sind hier oft einfach nur sandige Wege, die direkt an einer Hauptstraße starten. Manchmal ist die Stelle dann etwas größer, sodass ein oder zwei Autos da theoretisch mitten in der Pampa parken könnte. Ich wüsste nicht wozu, bzw. doch: jetzt schon. Der Minibusfahrer hatte dort gehalten und Schlachtabfälle abgeladen. Ein halber Schweinekopf, einiges an Schwarte und entbeinte Knochen. Ich denke, dass es der Minibusfahrer war, der das dort hinterlassen hatte. Es war alles noch frisch, keine Fliegen oder andere Tiere dran. Wahrscheinlich hätte man noch eine Suppe draus kochen können. Eh seltsam, dass man das nicht gemacht hat. Die hiesige Küche arbeitet traditionell nach dem „Nose to tail“-Prinzip; dass da Knochen und Köpfe unverarbeitet weggeworfen werden ist eher ungewöhnlich. Aber auch das wird seine Gründe gehabt haben.
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Sonntag, 19. Oktober 2025
Urlaubs-FOMO
Der erste Regen dieses Urlaubs. Wird Zeit, sagt die Frau an der Rezeption. Sie warten hier schon sehnsüchtig auf den Regen. Ich habe nicht drauf gewartet, aber es ist auch nicht schlimm. So ist endlich mal Zeit, sich entspannt in die Lobby zu setzen, den Easy-Listening-Klängen zu lauschen, die alle wie Ed Sheeran klingen lassen und ein bisschen zu tippen. Kommt man ja sonst nicht zu, weil die Stadt alles von einem abverlangt. Urlaubs-FOMO.
Die Stadt ist nun um die hundertfünfzig Kilometer weg, aber sie halt noch nach. Wie immer alles nachhallt. Viele Menschen, viel zu viele Menschen. Im Sommer seien es noch viel mehr, sagte der Argentinier, der im Zug neben mir saß. Noch mehr Menschen? Wo sollen die denn hin? Es sind an manchen Stellen schon jetzt zu viele, manche Momente sind so anstrengend, dass es schon fast zu viel wird. Wie machen das die Leute, die dort einfach nur wohnen und leben wollen? Aber das ist ja nicht nur dort ein Thema und irgendwie scheint es zu funktionieren, nicht immer gut, aber irgendwie dann immer doch. Bis es kracht. Momentan kracht es noch nicht. Keine Einheimischen, die mit Wasserpistolen auf Touristen schießen, keine Proteste. Nur freundliche Menschen allerorten - ob professionell freundlich oder tatsächlich erkennt man nicht. Es ist auch egal, Freundlichkeit wirkt oft auf rein äußerlich.
Vielleicht demnächst mehr zur Stadt, aber nun gilt: neuer Ort, neue Eindrücke. Alles etwas ruhiger, ein bisschen ab vom Schuss. Es gibt Tagestouristen, aber auch nicht so viele, dass man von Massen reden könnte. Ein guter Ort, um mal durchzuatmen. Heute zehn Kilometer durch die Berge gelaufen und keine Menschenseele getroffen. Dafür zwei Hunde, die so penetrant bellten und herumsprangen, dass nicht klar war, ob das Freude oder eingebleuter „Ich verteidige den Hof mit meinem Leben“-Mentalität war. Zu lebensgefährlichen Verletzungen wäre es bei einem Angriff nicht gekommen, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen. Deshalb lieber umgedreht und einen anderen Weg gesucht, nicht gefunden, aber doch irgendwie wieder zurück gekommen. Da war es nur in leichtes Nieseln, dann kam besagter (und herbeigesehnter) Regen.
Auch von diesem Hotel ein andermal mehr. Es ist es wert, noch einmal erwähnt zu werden. Nun gilt es aber die Ruhe weiterhin zu genießen und die Batterien aufzuladen. Es kommen auch wieder anstrengende Tage und darauf muss man sich vorbereiten. Ganz wichtig.
Die Stadt ist nun um die hundertfünfzig Kilometer weg, aber sie halt noch nach. Wie immer alles nachhallt. Viele Menschen, viel zu viele Menschen. Im Sommer seien es noch viel mehr, sagte der Argentinier, der im Zug neben mir saß. Noch mehr Menschen? Wo sollen die denn hin? Es sind an manchen Stellen schon jetzt zu viele, manche Momente sind so anstrengend, dass es schon fast zu viel wird. Wie machen das die Leute, die dort einfach nur wohnen und leben wollen? Aber das ist ja nicht nur dort ein Thema und irgendwie scheint es zu funktionieren, nicht immer gut, aber irgendwie dann immer doch. Bis es kracht. Momentan kracht es noch nicht. Keine Einheimischen, die mit Wasserpistolen auf Touristen schießen, keine Proteste. Nur freundliche Menschen allerorten - ob professionell freundlich oder tatsächlich erkennt man nicht. Es ist auch egal, Freundlichkeit wirkt oft auf rein äußerlich.
Vielleicht demnächst mehr zur Stadt, aber nun gilt: neuer Ort, neue Eindrücke. Alles etwas ruhiger, ein bisschen ab vom Schuss. Es gibt Tagestouristen, aber auch nicht so viele, dass man von Massen reden könnte. Ein guter Ort, um mal durchzuatmen. Heute zehn Kilometer durch die Berge gelaufen und keine Menschenseele getroffen. Dafür zwei Hunde, die so penetrant bellten und herumsprangen, dass nicht klar war, ob das Freude oder eingebleuter „Ich verteidige den Hof mit meinem Leben“-Mentalität war. Zu lebensgefährlichen Verletzungen wäre es bei einem Angriff nicht gekommen, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen. Deshalb lieber umgedreht und einen anderen Weg gesucht, nicht gefunden, aber doch irgendwie wieder zurück gekommen. Da war es nur in leichtes Nieseln, dann kam besagter (und herbeigesehnter) Regen.
Auch von diesem Hotel ein andermal mehr. Es ist es wert, noch einmal erwähnt zu werden. Nun gilt es aber die Ruhe weiterhin zu genießen und die Batterien aufzuladen. Es kommen auch wieder anstrengende Tage und darauf muss man sich vorbereiten. Ganz wichtig.
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Dienstag, 14. Oktober 2025
Unterwegs
Abflug um 10.30 Uhr bedeutet früh aufstehen. Grundsätzlich kein Problem, bin ja eh wach, aber plötzlich ist da diese Grundnervosität, die jedem Flug innewohnt. Keine Ahnung wieso. Bin ja noch nie abgestürzt und auch die schlechten Erfahrungen bei Flügen halten sich auch in Grenzen. Einmal war doof, weil die die Sitze so eng aneinandergeschraubt hatten, dass ungewollte Schwangerschaften auf diesem Flug durchaus im Bereich des Möglichen waren. Das war kein schöner Flug, aber auch den habe ich überlebt. War auch ein sehr kurzer Flug, aber der günstigste. Trotz einer bescheuerten Zwischenlandung auf dem Weg nach Prag. Waren andere Zeiten damals. Da war eher das Hotel denkwürdig. Anscheinend musste die Firma damals sparen.
Mein heutiger Flug ist der erste mit dem berüchtigten Billigflieger. Ich bin gespannt. Viel schief kann nicht gehen: mir gegenüber im Wartebereich sitzt ein junges Pärchen, das so sehr an Gott glaubt, dass für mich da sicher auch was abspringt. Andererseits... wenn deren Plan ist, ganz schnell und auf direktem Weg zu ihrem Gott zu kommen, ist es vielleicht keine gute Idee, mit denen in einem Flieger zu sitzen. Ich lasse es drauf ankommen.
Abflug ist wie geschrieben 10.30 Uhr. Die Landung der Maschine von der vorherigen Destination (Das korrekte Wording. So wichtig) ist 9.55 Uhr. Dann muss das aber ratzfatz gehen. Wehe es liegt noch eine volle Kotztüte vom Vorpassagier auf meinem Platz. Wobei die Billigairline das wahrscheinlich als kostenpflichtiges Extra werten würde. Warme Mahlzeit - mit leichten Gebrauchspuren.
Jetzt noch schnell ein Wasser für 5,20 Euro kaufen, Brezel für 1,80 Euro hatte ich schon, und dann kann es meinetwegen losgehen. See you in Porto.
Mein heutiger Flug ist der erste mit dem berüchtigten Billigflieger. Ich bin gespannt. Viel schief kann nicht gehen: mir gegenüber im Wartebereich sitzt ein junges Pärchen, das so sehr an Gott glaubt, dass für mich da sicher auch was abspringt. Andererseits... wenn deren Plan ist, ganz schnell und auf direktem Weg zu ihrem Gott zu kommen, ist es vielleicht keine gute Idee, mit denen in einem Flieger zu sitzen. Ich lasse es drauf ankommen.
Abflug ist wie geschrieben 10.30 Uhr. Die Landung der Maschine von der vorherigen Destination (Das korrekte Wording. So wichtig) ist 9.55 Uhr. Dann muss das aber ratzfatz gehen. Wehe es liegt noch eine volle Kotztüte vom Vorpassagier auf meinem Platz. Wobei die Billigairline das wahrscheinlich als kostenpflichtiges Extra werten würde. Warme Mahlzeit - mit leichten Gebrauchspuren.
Jetzt noch schnell ein Wasser für 5,20 Euro kaufen, Brezel für 1,80 Euro hatte ich schon, und dann kann es meinetwegen losgehen. See you in Porto.
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Montag, 13. Oktober 2025
Berghütte, Katzen und WLAN
Heute wird der Tag von Übergaben geprägt sein. Das ist noch offen, das ist noch zu erledigen, hier muss man jenes finalisieren, das ist noch nicht fertig... Schon witzig, wenn die Dokumentation der Außenstände länger dauert, als diese zu beheben. Nun denn.
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Schon jetzt ist klar, dass die Rückfahrt nach der Rückreise nicht so klappen wird wie geplant. Natürlich ist die Bahn schuld. Diesen verhuschten Laden werde ich nicht vermissen. Bin gespannt, wie das andernorts so klappt mit ÖPNV und Co. Wenn es dort auch an allen Ecken und Enden hakt, werde ich drei Monate auf jegliches Meckern auf die deutsche Bahn verzichten. Versprochen.
---
Ein Freund - gleicher Jahrgang wie ich, hatte vor zwei Wochen Geburtstag. Und einen Hinterwandherzinfarkt. Er ist Beamter, am Stress kann es also auch nicht liegen. Nichtraucher, kein Übergewicht, sportlich nicht sonderlich aktiv, aber auch kein absoluter Bewegungsmuffel. Auch familiär bedingt keine Vorzeichen.
Die Einschläge kommen näher.
Bezeichnend ist auch, dass ich bis gestern nichts davon wusste. Stimmt dann wohl doch, das mit dem Eigenbrödler. Wäre ich Schweizer, wohnte ich hoch oben in einer einsamen Hütte. Allerdings ohne sabbernden Hund, stattdessen mit ein paar Katzen. Und WLAN, aber das ist in und auf den Bergen ja oft erstaunlich gut.
Jetzt google ich aber erstmal nach Herzinfarkt, Hinterwandherzinfarkt und Symptome.
---
Schon jetzt ist klar, dass die Rückfahrt nach der Rückreise nicht so klappen wird wie geplant. Natürlich ist die Bahn schuld. Diesen verhuschten Laden werde ich nicht vermissen. Bin gespannt, wie das andernorts so klappt mit ÖPNV und Co. Wenn es dort auch an allen Ecken und Enden hakt, werde ich drei Monate auf jegliches Meckern auf die deutsche Bahn verzichten. Versprochen.
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Ein Freund - gleicher Jahrgang wie ich, hatte vor zwei Wochen Geburtstag. Und einen Hinterwandherzinfarkt. Er ist Beamter, am Stress kann es also auch nicht liegen. Nichtraucher, kein Übergewicht, sportlich nicht sonderlich aktiv, aber auch kein absoluter Bewegungsmuffel. Auch familiär bedingt keine Vorzeichen.
Die Einschläge kommen näher.
Bezeichnend ist auch, dass ich bis gestern nichts davon wusste. Stimmt dann wohl doch, das mit dem Eigenbrödler. Wäre ich Schweizer, wohnte ich hoch oben in einer einsamen Hütte. Allerdings ohne sabbernden Hund, stattdessen mit ein paar Katzen. Und WLAN, aber das ist in und auf den Bergen ja oft erstaunlich gut.
Jetzt google ich aber erstmal nach Herzinfarkt, Hinterwandherzinfarkt und Symptome.
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Sonntag, 12. Oktober 2025
Man ist ja nicht zum Spaß dort
Wildschweingulasch und für die Vegetarier Nudeln mit Tomatensoße. Die Fronten sind schnell geklärt, Tatsachen wurden geschaffen. Nach alkoholfreiem Bier braucht man hier gar nicht erst zu fragen.
Das Gulasch ist lecker, man schmeckt die Rotweinnote deutlich. Der Alkohol ist verkocht, also kein Problem für die Kinder. Da sollte man sich bei der einen Torte, die später zum Einsatz kommt eher Sorgen machen.
Die Eltern des Freundes der Tochter des Hauses sind auch da. Erstaunlich jung sind sie. Der Großvater der Tochter des Hauses unterhält sich mit ihnen. Dabei schweift sein Blick immer wieder zur Seite. Da sitzt die Enkelin auf dem Schoß des Freundes. Dessen Hände sind nicht immer da, wo sie der Großvater gerne sähe. Ganz im Gegenteil. Überhaupt wäre ihm lieber, wenn die Enkelin nicht auf dem Schoß dieses hormonell aufgeladenen jungen Mannes sitzen würde. Wie kommt es überhaupt dazu, dass seine Prinzessin sich mit diesem Kerl abgibt? Oder überhaupt Jungs. Sie ist doch noch viel zu jung. Usw. usf. All das geht ihm durch den Kopf und man sieht es ihm auch an. So ein bisschen zumindest. Seine Enkelin nicht, die sitzt weiter auf dem Schoß ihres Freundes und unterhält sich mit dessen Mutter, ihrer Schwiegermutter sozusagen. Sie muss grinsen bei dem Gedanken. Schwiegermutter... wie das klingt. Aber cool ist sie schon. Sie hätte auch gerne so eine coole, junge Mutter. Hat sie aber nicht. Da gibt es ja schon Stress, wenn ihr Freund mal über das ganze Wochenende bei ihr übernachten möchte. Bei seinen Eltern ist das gar kein Problem. Wäre es kein Problem, wenn ihre Mutter das erlauben würde. Aber das macht sie nicht. Naja, nicht immer zumindest.
Der Vater der Tochter des Hauses ist derweil auf Rum-Cola umgestiegen. Man sei ja nicht zum Spaß hier, sprachs und nimmt einen kräftigen Schluck. Wahrscheinlich ist Rum-Cola die bessere Wahl, denn der Kaffee ist sehr dünn. Da scheint etwas schief gelaufen zu sein, denn der Kaffee davor war gut. Nicht exzellent, aber gut. Ähnlich wie die Torte mit Pistaziencreme. Auch die war gut, aber nicht exzellent.
Man kann Pistaziencreme momentan nicht entkommen. Sie ist allgegenwärtig. Es ging los mit der ominösen Dubai-Schokolade. Plötzlich war überall Pistazie und vor allem jene matschgrüne Paste, die eigentlich auch nichts anderes ist, als Nutella aus Pistazien. In der Torte wechselten sich Schichten aus Johannisbeerengelee und Pistaziencreme ab - dazwischen immer noch eine Schicht Mascarpone. Aus Alibigründen wurden auf der Torte ein paar Beeren drapiert, aber die konnten auch nichts mehr retten. Natürlich war die Torte gut, wie soll es auch anders sein: sie bestand aus Fett und Zucker. Was soll da schief gehen.
Noch am nächsten Tag ist das Sättigungsgefühl dieser Torte präsent und es wird wohl auch noch eine Weile anhalten. Selbst der Lauf am Morgen konnte nur einen Teil des massiven Kalorienüberschuss tilgen. Aber so ist es halt. Man war ja nicht zum Spaß dort.
Das Gulasch ist lecker, man schmeckt die Rotweinnote deutlich. Der Alkohol ist verkocht, also kein Problem für die Kinder. Da sollte man sich bei der einen Torte, die später zum Einsatz kommt eher Sorgen machen.
Die Eltern des Freundes der Tochter des Hauses sind auch da. Erstaunlich jung sind sie. Der Großvater der Tochter des Hauses unterhält sich mit ihnen. Dabei schweift sein Blick immer wieder zur Seite. Da sitzt die Enkelin auf dem Schoß des Freundes. Dessen Hände sind nicht immer da, wo sie der Großvater gerne sähe. Ganz im Gegenteil. Überhaupt wäre ihm lieber, wenn die Enkelin nicht auf dem Schoß dieses hormonell aufgeladenen jungen Mannes sitzen würde. Wie kommt es überhaupt dazu, dass seine Prinzessin sich mit diesem Kerl abgibt? Oder überhaupt Jungs. Sie ist doch noch viel zu jung. Usw. usf. All das geht ihm durch den Kopf und man sieht es ihm auch an. So ein bisschen zumindest. Seine Enkelin nicht, die sitzt weiter auf dem Schoß ihres Freundes und unterhält sich mit dessen Mutter, ihrer Schwiegermutter sozusagen. Sie muss grinsen bei dem Gedanken. Schwiegermutter... wie das klingt. Aber cool ist sie schon. Sie hätte auch gerne so eine coole, junge Mutter. Hat sie aber nicht. Da gibt es ja schon Stress, wenn ihr Freund mal über das ganze Wochenende bei ihr übernachten möchte. Bei seinen Eltern ist das gar kein Problem. Wäre es kein Problem, wenn ihre Mutter das erlauben würde. Aber das macht sie nicht. Naja, nicht immer zumindest.
Der Vater der Tochter des Hauses ist derweil auf Rum-Cola umgestiegen. Man sei ja nicht zum Spaß hier, sprachs und nimmt einen kräftigen Schluck. Wahrscheinlich ist Rum-Cola die bessere Wahl, denn der Kaffee ist sehr dünn. Da scheint etwas schief gelaufen zu sein, denn der Kaffee davor war gut. Nicht exzellent, aber gut. Ähnlich wie die Torte mit Pistaziencreme. Auch die war gut, aber nicht exzellent.
Man kann Pistaziencreme momentan nicht entkommen. Sie ist allgegenwärtig. Es ging los mit der ominösen Dubai-Schokolade. Plötzlich war überall Pistazie und vor allem jene matschgrüne Paste, die eigentlich auch nichts anderes ist, als Nutella aus Pistazien. In der Torte wechselten sich Schichten aus Johannisbeerengelee und Pistaziencreme ab - dazwischen immer noch eine Schicht Mascarpone. Aus Alibigründen wurden auf der Torte ein paar Beeren drapiert, aber die konnten auch nichts mehr retten. Natürlich war die Torte gut, wie soll es auch anders sein: sie bestand aus Fett und Zucker. Was soll da schief gehen.
Noch am nächsten Tag ist das Sättigungsgefühl dieser Torte präsent und es wird wohl auch noch eine Weile anhalten. Selbst der Lauf am Morgen konnte nur einen Teil des massiven Kalorienüberschuss tilgen. Aber so ist es halt. Man war ja nicht zum Spaß dort.
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Samstag, 11. Oktober 2025
Weird dreams
In letzter Zeit ab und an, aber ungewöhnlich oft Träume, in denen die Ex (die Ex-Ex eigentlich) vorkommt. Ungewöhnlich deshalb, weil keinerlei Kontakt besteht. Das letzte Lebenszeichen waren vor ein paar Monaten wirre Emails, die sie (wahrscheinlich) besoffen geschrieben hat. Das sollte aber nicht der Grund für die Präsenz in Träumen sein. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein ganz feine Antennen und spürt, dass sie bald stirbt. Aber auch das würde nichts am Status Quo ändern. Ich weiß nicht mal, ob man mich informieren würde. Wahrscheinlich schon; die Chancen, dass sie erst nach einer gewissen Zeit nach ihrem Tod gefunden wird ist gar nicht so gering und - so sagt es mein TV-Krimi geschultes Hirn - werden "Ermittlungen angestellt" und nachgefragt im Umfeld. Ich würde mich nicht (mehr) als Umfeld bezeichnen, aber es gibt familiäre Verbindungen und deshalb kann es schon passieren, dass man bei mir vor der Tür steht. Falls mein Unterbewusstsein mich also dafür vorbereiten möchte: Danke schön, aber das wäre doch nicht nötig gewesen.
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Es wäre nicht Freude, die ich ob des Todes verspüren würde, aber eine Art Erleichterung wäre sicher da. Ich habe überlegt, ob das gemein ist, aber kam zu dem Schluss: ist es nicht.
Eigentlich würde sich für mich gar nicht viel ändern. Es gäbe keine seltsamen Suffmails mehr alle paar Jahre und die Chance, diese Person irgendwo auf der Straße zu sehen wäre weg. Und ehrlich gesagt: das wäre der Grund für die Erleichterung. Keine beschissenen Mails mehr, kein grotesk geschminktes Wrack mehr, das durch die Straßen der Stadt wankt, zwei hässliche, ungepflegte Hunde an der Leine, die auch mal draußen scheissen dürfen und nicht nur in der Wohnung... und nicht mehr darauf hingewiesen werden, dass die Ex eben in genau dem Zustand unterwegs war. Ich selbst habe sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Das Auto, das habe ich gesehen, wenn ich mit dem Rad in ihrer Gegend unterwegs war. Aber auch das steht nicht mehr vor dem Haus, denn - so sagte man mir - der Führerschein ist schon länger weg und das wird wohl auch nichts mehr. Da braucht es auch kein Auto. Das Geld ist viel besser in Wein und Wodka angelegt. Und genau diese Informationen werden mir dann nicht mehr aus dritter Hand zugetragen. Das entfällt. Und da darf man schon mal erleichtert sein.
So oder so möchte ich diese Person nicht in meinen Träumen. Also Unterbewusstsein: Nachricht kam an, ab sofort lieber was mit Meer, Urlaub und Sex und so.
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Es wäre nicht Freude, die ich ob des Todes verspüren würde, aber eine Art Erleichterung wäre sicher da. Ich habe überlegt, ob das gemein ist, aber kam zu dem Schluss: ist es nicht.
Eigentlich würde sich für mich gar nicht viel ändern. Es gäbe keine seltsamen Suffmails mehr alle paar Jahre und die Chance, diese Person irgendwo auf der Straße zu sehen wäre weg. Und ehrlich gesagt: das wäre der Grund für die Erleichterung. Keine beschissenen Mails mehr, kein grotesk geschminktes Wrack mehr, das durch die Straßen der Stadt wankt, zwei hässliche, ungepflegte Hunde an der Leine, die auch mal draußen scheissen dürfen und nicht nur in der Wohnung... und nicht mehr darauf hingewiesen werden, dass die Ex eben in genau dem Zustand unterwegs war. Ich selbst habe sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Das Auto, das habe ich gesehen, wenn ich mit dem Rad in ihrer Gegend unterwegs war. Aber auch das steht nicht mehr vor dem Haus, denn - so sagte man mir - der Führerschein ist schon länger weg und das wird wohl auch nichts mehr. Da braucht es auch kein Auto. Das Geld ist viel besser in Wein und Wodka angelegt. Und genau diese Informationen werden mir dann nicht mehr aus dritter Hand zugetragen. Das entfällt. Und da darf man schon mal erleichtert sein.
So oder so möchte ich diese Person nicht in meinen Träumen. Also Unterbewusstsein: Nachricht kam an, ab sofort lieber was mit Meer, Urlaub und Sex und so.
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Freitag, 10. Oktober 2025
Probepacken
Heute sollte ich endlich mal probepacken. Schaffe ich es, unter der 20-Kilo-Grenze zu bleiben? Was bleibt da, falls es nicht auf Anhieb klappt? Was muss unbedingt mit? Ist Insulin wirklich soooo wichtig?
Zum Glück benötige ich mangels Diabetes kein Insulin, aber bisher hatte ich immer viel zu viel Kram im Koffer und habe viel zu viel nicht gebraucht, dafür aber in zerknautschtem Zustand zurück gebracht, dass es trotzdem einer Aufbereitung in Form von Wäsche bedurfte. Zumal es ja einige Zeit mit tatsächlich benutzter Kleidung in einem engen Koffer war und dort auch geruchlich Teil der Community wurde.
Diesmal wird alles anders. 20 Kilo max.! Das hohe Gericht von Ryanair hat gesprochen und deren Wort gilt!
Es sollte auch wirklich, wirklich machbar sein. Also echt jetzt. Aktuell sind am Ziel etwas über 20 Grad, es braucht also keine Unmengen an Pullovern und keine Daunenjacke. Auch beim Schuhwerk braucht man nicht übertreiben: es sind keine Extremwanderungen und keine Hochgebirgstouren geplant. Wanderschuhe nehme ich zwar mit, aber an den Füßen. Die zählen somit nicht zu den 20 Kilo - es sei denn Ryanair hat da was im Kleingedruckten, was ich übersehen habe. Falls ja fliege ich halt barfuß.
Während der Reise stehen unterwegs Waschmaschinen zur Verfügung. Das sollte ich einplanen und zwar als "WASCHEN!", nicht als "Naja, man könnte eventuell waschen. Vielleicht muss ich dann nicht Kleidung für jeden Tag mitnehmen und auch nicht doppelt (2 Paar Socken pro Tag plus 1 Paar Ersatz)... Hm...".
Ob das funktioniert, wird das probepacken heute zeigen. Eigentlich wollte ich das schon seit Dienstag angehen, aber irgendwas kam immer dazwischen. Hauptsächlich akute Unlust, gepaart mit harter Prokrastination. Heute dann aber!
Zum Glück benötige ich mangels Diabetes kein Insulin, aber bisher hatte ich immer viel zu viel Kram im Koffer und habe viel zu viel nicht gebraucht, dafür aber in zerknautschtem Zustand zurück gebracht, dass es trotzdem einer Aufbereitung in Form von Wäsche bedurfte. Zumal es ja einige Zeit mit tatsächlich benutzter Kleidung in einem engen Koffer war und dort auch geruchlich Teil der Community wurde.
Diesmal wird alles anders. 20 Kilo max.! Das hohe Gericht von Ryanair hat gesprochen und deren Wort gilt!
Es sollte auch wirklich, wirklich machbar sein. Also echt jetzt. Aktuell sind am Ziel etwas über 20 Grad, es braucht also keine Unmengen an Pullovern und keine Daunenjacke. Auch beim Schuhwerk braucht man nicht übertreiben: es sind keine Extremwanderungen und keine Hochgebirgstouren geplant. Wanderschuhe nehme ich zwar mit, aber an den Füßen. Die zählen somit nicht zu den 20 Kilo - es sei denn Ryanair hat da was im Kleingedruckten, was ich übersehen habe. Falls ja fliege ich halt barfuß.
Während der Reise stehen unterwegs Waschmaschinen zur Verfügung. Das sollte ich einplanen und zwar als "WASCHEN!", nicht als "Naja, man könnte eventuell waschen. Vielleicht muss ich dann nicht Kleidung für jeden Tag mitnehmen und auch nicht doppelt (2 Paar Socken pro Tag plus 1 Paar Ersatz)... Hm...".
Ob das funktioniert, wird das probepacken heute zeigen. Eigentlich wollte ich das schon seit Dienstag angehen, aber irgendwas kam immer dazwischen. Hauptsächlich akute Unlust, gepaart mit harter Prokrastination. Heute dann aber!
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Donnerstag, 9. Oktober 2025
The Igel has landed - again
Der Igel ist wieder da. Er marschiert nachts unterm Carport herum. Wo er sich tagsüber rumtreibt (bzw. wo er chillt. Viel wird er da nicht machen, wenn er die ganze Nacht unterwegs ist) weiß ich nicht. In irgendwelchen Gebüschen, nehme ich an. Komisch, dass die Katzen da nicht den lieben langen Tag davor hocken und sich die Seele aus dem Leib schnuppern. Vielleicht haben sie aber schon mit den Stacheln Bekanntschaft gemacht und lassen eine weitere Kontaktaufnahme deshalb lieber sein. In meiner Gesprächsrunde vor, hm... zwei Jahren? Ist das schon so lange her? Jedenfalls war da eine Dame, die ein Herz für Igel und auch einiges an Wissen dazu hatte. Sie erklärte mir mal, dass das ein hungriger Igel sei, als ich ihr eine Aufnahme von ihm zeigte. Man erkennt das am Rücken, wenn ich mich richtig erinnere. Es gibt einen "Hungerrücken", so eine Delle in der Rundung des Igelkörpers und das ist ein Zeichen dafür, dass der Igel zuwenig Futter habe. Nur: was macht man da? Wenn man Futter rausstellt, freuen sich die Katzen, die Marder und man lockt noch andere Tiere wie Füchse und Ratten an, die man nicht unbedingt haben wollte. Die sind alle fieser als so ein liebenswerter Igel, der hätte gar keine Chance und somit weiterhin einen Hungerrücken und zusätzlich neue Feine in der Hood.
Auf den aktuellen Aufnahmen ist aber nichts von einem Hungerrücken zu sehen. Da läuft ein agiler Igel durch die Gegend, der zwar geschäftig, aber wohlauf ist. Vielleicht ist es auch ein anderer Igel. Ein Igel kann bis zu sieben Jahre alt werden; es ist also gut möglich, dass der hungerrückige Igel von vor zwei Jahren noch immer hier sein Winterquartier hat. Wo er sich im Sommer herumtreibt, weiß ich nicht. Wie ich überhaupt wenig über diesen Igel weiß. Man sollte seine Untermieter eigentlich besser kennen, aber so ist das heutzutage... da wohnt man so nebeneinander her.
Auf den aktuellen Aufnahmen ist aber nichts von einem Hungerrücken zu sehen. Da läuft ein agiler Igel durch die Gegend, der zwar geschäftig, aber wohlauf ist. Vielleicht ist es auch ein anderer Igel. Ein Igel kann bis zu sieben Jahre alt werden; es ist also gut möglich, dass der hungerrückige Igel von vor zwei Jahren noch immer hier sein Winterquartier hat. Wo er sich im Sommer herumtreibt, weiß ich nicht. Wie ich überhaupt wenig über diesen Igel weiß. Man sollte seine Untermieter eigentlich besser kennen, aber so ist das heutzutage... da wohnt man so nebeneinander her.
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