Freitag, 17. April 2026
Ganzkörperlatexanzug vs. Brombeeren
In der Mittagspause ein Siebenkilometerlauf, abends nach der Arbeit noch über eine Stunde im Garten gearbeitet... es ist ja nicht so, dass es an Bewegung fehlen würde, aber die Waage... ach, lassen wir das.
Der Garten. Es gibt da eine Thuja Hecke, die ziemlich hoch ist. So hoch, dass man ohne Leiter nicht nach oben kommt. Auf der anderen Seite ist der Garten der Nachbarn und die haben, so scheint es, Brombeeren. Sollte jemals die Welt untergehen, falsch, WENN die Welt untergeht (mittlerweile bin ich mir fast sicher... dauert nicht mehr sooo lange), werden neben Kakerlaken, Ratten und Textilmotten Brombeeren die Katastrophe - egal welcher Art sie sein wird - überleben. Brombeeren sind die Pest. Sie wachsen wie verrückt, die Äste werden so dick wie eine vollgefressene Anaconda und sie verwirbeln sich in alles, dem sie nahe kommen. So zum Beispiel einer Thuja Hecke. Furchtbar. Selbst wenn man es schafft, einen Ast zu kappen, ist das nur die halbe Miete, denn man muss den Strang und alles was noch dran hängt aus dem Gebüsch zerren, was der Geburt eines widerwilligen Oktopus wahrscheinlich sehr nahe kommt. Wenn sich das Gestrüpp schließlich löst, gilt es, sehr aufzupassen, denn es kommt wie ein gespanntes Gummi direkt auf einen zugeschossen. Eine Brille ist also Pflicht, lange Kleidung auch, denn ansonsten hat man sehr viele sehr stachelig-hakelige Teile am Körper, die schmerzen und auch fieselig beim Entfernen sind. Wer sowas hat, sollte auf den guten alten Ganzkörperlatexanzug zurückgreifen. Das ist perfekt! Gut, die Nachbarn schauen wahrscheinlich etwas konsterniert, aber da muss man durch, wenn man die Brombeerentfernaktion unbeschadet überstehen möchte.
Leider mangelt es bei mir neben Ganzkörperlatexanzug auch an einer brauchbaren Leiter. Meine ist ein bisschen wackelig, was auf holprigem Boden doppelt heikel ist. Somit komme ich nicht bis ganz nach oben bei der Hecke, zumal da auch sehr dicke Äste sind, die meine Heckenschere an ihre Grenzen bringen. Somit habe ich gestern den unteren Part einigermaßen in Form gebracht, oben die Äste und Brombeerauswüchse entfernt, an die ich einigermaßen kam, aber den Rest musste ich noch stehen lassen. Somit sieht die Hecke nun aus wie der aktuelle Frisurentrend bei männlichen Teenies. Diese Alpakafrisur, die unten relativ kurz und in Form ist, aber oben quasi wild rauswuchert. Ich habe also eine jugendlich-frische Hecke. Aber auch nur noch bis zum Nachmittag: Da kommt ein Teleskop-Entaster zum Einsatz, mit dem ich auch auf höchster Ebene für Ordnung sorgen kann. Das wäre was für Friedrich Merz - Ordnung auf höchster Ebene schaffen. Ginge tatsächlich auch in seinem Fall mit dem Teleskop-Entaster, das Ding ist sehr scharf und der Akku frisch geladen, aber ich denke, das wäre illegal und wir sind ja nicht bei den Amis, wo das Landesoberhaupt mit solchen Aktionen durchkommen würde.
Der Garten. Es gibt da eine Thuja Hecke, die ziemlich hoch ist. So hoch, dass man ohne Leiter nicht nach oben kommt. Auf der anderen Seite ist der Garten der Nachbarn und die haben, so scheint es, Brombeeren. Sollte jemals die Welt untergehen, falsch, WENN die Welt untergeht (mittlerweile bin ich mir fast sicher... dauert nicht mehr sooo lange), werden neben Kakerlaken, Ratten und Textilmotten Brombeeren die Katastrophe - egal welcher Art sie sein wird - überleben. Brombeeren sind die Pest. Sie wachsen wie verrückt, die Äste werden so dick wie eine vollgefressene Anaconda und sie verwirbeln sich in alles, dem sie nahe kommen. So zum Beispiel einer Thuja Hecke. Furchtbar. Selbst wenn man es schafft, einen Ast zu kappen, ist das nur die halbe Miete, denn man muss den Strang und alles was noch dran hängt aus dem Gebüsch zerren, was der Geburt eines widerwilligen Oktopus wahrscheinlich sehr nahe kommt. Wenn sich das Gestrüpp schließlich löst, gilt es, sehr aufzupassen, denn es kommt wie ein gespanntes Gummi direkt auf einen zugeschossen. Eine Brille ist also Pflicht, lange Kleidung auch, denn ansonsten hat man sehr viele sehr stachelig-hakelige Teile am Körper, die schmerzen und auch fieselig beim Entfernen sind. Wer sowas hat, sollte auf den guten alten Ganzkörperlatexanzug zurückgreifen. Das ist perfekt! Gut, die Nachbarn schauen wahrscheinlich etwas konsterniert, aber da muss man durch, wenn man die Brombeerentfernaktion unbeschadet überstehen möchte.
Leider mangelt es bei mir neben Ganzkörperlatexanzug auch an einer brauchbaren Leiter. Meine ist ein bisschen wackelig, was auf holprigem Boden doppelt heikel ist. Somit komme ich nicht bis ganz nach oben bei der Hecke, zumal da auch sehr dicke Äste sind, die meine Heckenschere an ihre Grenzen bringen. Somit habe ich gestern den unteren Part einigermaßen in Form gebracht, oben die Äste und Brombeerauswüchse entfernt, an die ich einigermaßen kam, aber den Rest musste ich noch stehen lassen. Somit sieht die Hecke nun aus wie der aktuelle Frisurentrend bei männlichen Teenies. Diese Alpakafrisur, die unten relativ kurz und in Form ist, aber oben quasi wild rauswuchert. Ich habe also eine jugendlich-frische Hecke. Aber auch nur noch bis zum Nachmittag: Da kommt ein Teleskop-Entaster zum Einsatz, mit dem ich auch auf höchster Ebene für Ordnung sorgen kann. Das wäre was für Friedrich Merz - Ordnung auf höchster Ebene schaffen. Ginge tatsächlich auch in seinem Fall mit dem Teleskop-Entaster, das Ding ist sehr scharf und der Akku frisch geladen, aber ich denke, das wäre illegal und wir sind ja nicht bei den Amis, wo das Landesoberhaupt mit solchen Aktionen durchkommen würde.
. referral ... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories