Dienstag, 22. September 2026
Verfrühung

Verfrühung. Auch ein schönes Wort, das ich m.W. noch nie vorher gehört haben. Wir kommen heute also am Ziel mit einer Verfrühung von zwei Minuten an. Lasset die Sektkorken knallen.

Heute morgen im Bett hatte ich die leise Hoffnung, dass der Zug ausfällt und ich noch einen Homeoffice-Tag einlegen kann. Nix ist, im Gegenteil. Jetzt hat das Ding sogar Verfrühung.

Die Bahn ist wieder relativ voll, dafür ist im Speisewagen viel Platz. Auch recht, dann gibt es eben einen Kaffee, einen Tisch und Ruhe. Teuer für fünf Euro erkauft, aber das ist es irgendwie auch wert.

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Noch 1 Tag.

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Heute Nacht habe ich anscheinend aufregende Dinge geträumt. Ob positiv oder negativ aufregend weiß ich schon nicht mehr. Dass es aufregend war, spüre ich an den Zähnen. Da wurde ganz schön geschrummelt. Wird Zeit, die Beissschiene wieder aus der Schublade zu holen und sie des nachts da zu platzieren, wofür sie gemacht wurde: In den Mund. Eigentlich ist das auch gar nicht so störend, fand ich. Es gibt also keinen Grund, das nicht zu tun, außer Faulheit und abendliche Planlosigkeit (auch erhältlich in den Varianten morgendlich und allgemein). Vielleicht sollte ich mir für heute abend einen Termin setzen. Handy bimmelt dann pünktlich um 21.30 Uhr und erinnert mich: Rein damit!

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Noch 7 Minuten bis zum Ziel... wenn die zwei Minuten Verführung noch aktuell sind.

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