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Montag, 7. Februar 2011
Termine, Termine
Einen Termin beim Jugendamt absagen zu müssen, weil man an dem Tag schon einen Termin beim Diplom-Sozialpädagogen hat, sagt eigentlich alles über die aktuelle Situation.
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Freitag, 14. Januar 2011
Ämter
Die eine Person schreibt, sie sei nicht mehr zuständig, die andere ist krank und eventuell nächste Woche erreichbar, aber so richtig weiß man das noch nicht. Die dritte Person ist nicht erreichbar, den ganzen Tag. Wahrscheinlich definieren die Notfall anders, was vielleicht auch mit der Sichtweise und der Relation zusammenhängt. Trotzdem frustrierend. Und hinterher will es wieder keiner gewesen sein; jeder hat alles richtig gemacht. Hätten sie vielleicht auch, so sie denn darüber informiert gewesen wären.
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Dienstag, 11. Januar 2011
It' all 'bout the money
Die Bankkonten zu checken machte auch schon mal mehr Spaß. Jetzt kann man zuschauen, wie es täglich weniger wird, einmal im Monat gibt es dann einen kleinen positiven Schub, der das Ganze aber nie wieder auf den Stand des Vormonats hieven kann. Es ist abzusehen, wie lange das noch funktioniert. Genau genommen läuten die Alarmglocken schon schriller als Nina Hagen je singen könnte und die Warnlampen leuchten sich wund. Das Frustrierende dabei ist, dass nicht einmal ein Zwegat etwas dagegen machen könnte. Es ist einfach so, dass ich Monat für Monat umsonst schufte, weil klar ist, dass ich am Ende des Monats noch mehr in den Miesen stecke als im Monat zuvor. Kein Ausweg in Sicht, keine Rettung möglich. Die einzige Motivation morgen für morgen aufzustehen ist, dass es ohne Arbeit dann doch ziemlich langweilig ist - und wenn man dazu noch so megagefrustet ist auch ziemlich gefährlich. Da kann man auf dumme Ideen kommen.
Andererseits gibt es Momente, in denen ich sogar bezahlen würde, um im Büro zu sein. Die "Never fuck the company"-Ignorierer sind beispielsweise ein täglicher Quell der Freude und werden dieses Jahr noch um einiges amüsanter werden. Oder die Damen mit Dauer-PMS, die mit ihrem ewigen Gezicke, Gemeckere und Getobe so lachhaft sind wie eine gute Britcom. Last but not least werde ich dort auch bekocht und schon alleine deshalb lohnt es sich dort zu sein. Sonst würde ich mich ja nur noch von Junk ernähren.
Trotzdem alles ziemlich anstrengend.
Andererseits gibt es Momente, in denen ich sogar bezahlen würde, um im Büro zu sein. Die "Never fuck the company"-Ignorierer sind beispielsweise ein täglicher Quell der Freude und werden dieses Jahr noch um einiges amüsanter werden. Oder die Damen mit Dauer-PMS, die mit ihrem ewigen Gezicke, Gemeckere und Getobe so lachhaft sind wie eine gute Britcom. Last but not least werde ich dort auch bekocht und schon alleine deshalb lohnt es sich dort zu sein. Sonst würde ich mich ja nur noch von Junk ernähren.
Trotzdem alles ziemlich anstrengend.
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Montag, 10. Januar 2011
Ein bisschen Ruhm tut auch mal gut
I got my name in lights with notcelebrity.co.uk
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Samstag, 1. Januar 2011
2010
2010 war ein ziemlich durchwachsenes Jahr, aber im Rückblick waren das so ziemlich alle Jahre im letzten halben Jahrzehnt. 2011 könnte besser werden, aber da muss ich meinen Arsch wohl selber hochkriegen. Vorsätze und so, Sie wissen schon.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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In den letzten Wochen saß ich mehrfach mit Freunden zusammen, eine Sache, die man viel öfter tun sollte. Es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Menschen zusammenzusitzen. Zu sehen, wie wir gemeinsam alt werden und trotzdem manchmal von Weisheit so gar nichts zu spüren ist. Nächstes Jahr wollen wir zum Beispiel ein Event wiederholen, das schon 23 Jahre her ist. Wir werden unsere müden Knochen zu einem See am Arsch der Welt bewegen, in Zelten übernachten, die nach modrigem Leinen riechen, in einem großen Kessel irgendwas zusammenkochen, egal was, aber Knoblauch muss rein. Wir werden diese hinterwäldlerische Campingplatztrinkhalle an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen und nachts ein Bad in dem eiskalten See nehmen. Wir werden einen Heidenspaß dabei haben und am nächsten Tag mit einer Mördererkältung, aber einem Lächeln heimfahren.
Gestern habe ich mit den Kindern eines Freundes “Schwarzer Peter” gespielt und ich war gut. Einmal wurde ich abgezockt, einmal habe ich gewonnen. Und bei Mario Party auf der DS konnte ich auch ganz gut mithalten. Den Vater der Kinder kenne ich schon seit ich so alt war wie sein Jüngster jetzt. Das ist eine verdammt lange Zeit. Wenn man die letzten paar Jahre in Relation setzt, waren die zwar teilweise so richtig beschissen, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Also scheiß drauf.
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Nein, 2010 war nicht wirklich schön, aber im Gegensatz zu 2009 schon mal eine Spur besser. Sieht also nach Aufschwung aus. Juhuu.
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