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Samstag, 7. Januar 2012
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Samstag mittag, 14 Uhr und weit und breit kein Eiweisbrot mehr zu bekommen. Das ist eine Verschwörung. Dafür zum Glück auch keine Dinge wie frische Schwarzwurzel oder Rosenkohl, die ich in meiner Not hätte mitnehmen können, um sie dann morgen abend wegzuwerfen, weil ich mich nicht rangetraut hätte. Anfängerprobleme halt.
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Heute sehnsüchtig auf eine "Gehen wir heute abend kurz was trinken?"-Email gewartet. Mir wäre danach. Andererseits ganz gut, dass da nichts kam, denn noch so eine Nacht müssten mein Körper und ich erstmal verkraften und da übermorgen wieder Fabrik angesagt ist, wäre das vielleicht doch nicht so gut.
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Vorgestern in der einen Kneipe nach Jahren wieder einen Typen getroffen, dessen Schwester ich flüchtig kannte. Aus ihr ist eine veritable Reicher-Typ-Beine-Breit-Lady geworden, die gerne mal schwanger wird, wenn der Kerl die Notbremse ziehen will. Er ist noch immer so ein Arschloch wie früher, allerdings bröckelt die körperliche Substanz, die er früher wohl mal hatte. Mit Anfang Dreissig lässt der "Ach, der ist ja süß"-Faktor merklich ab; zumal wenn dahinter gerade mal gar nichts steckt. Seit einiger Zeit lässt er sich vom Lover der Schwester aushalten, sprich er hat einen lapidaren, aber übermäßig gut bezahlten Job in dessen Firma. Funktioniert wohl ganz gut, und wenn er Glück hat auch dauerhaft. Naja, zumindest so lange sich die Schwester noch ein paar Jährchen dran hält und den Typen bei Laune hält. Sollte das wegbrechen wirds schwer für das Bürschchen, so ganz ohne sinnvolle Ausbildung. Noch läuft es ja aber und somit kann er voller Stolz vom 8000 Euro-Fernseher und dem hochgetunten Allerweltswagen berichten.
Seine ganze Sweetness kam zum Vorschein, als er so ein jungens Ding trösten wollte, die gerade ganz üblen Stress mit ihrem Lover hat und ständig rumheulte. Er wollte sie am liebsten zuhause bei sich trösten. Aber wie gesagt: die Substanz bröckelt und wer so dermaßen plumb auf Angriff geht (es fielen Sätze wie: "Du musst Dich rächen", was dann mit ihm geschehen sollte) wird am Ende der Nacht Fünf gegen Willi spielen, was ok ist: dank dem geschenkten Job arbeitet er nicht wirklich viel und hat zarte Hände. Das sollte passen.
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Heute sehnsüchtig auf eine "Gehen wir heute abend kurz was trinken?"-Email gewartet. Mir wäre danach. Andererseits ganz gut, dass da nichts kam, denn noch so eine Nacht müssten mein Körper und ich erstmal verkraften und da übermorgen wieder Fabrik angesagt ist, wäre das vielleicht doch nicht so gut.
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Vorgestern in der einen Kneipe nach Jahren wieder einen Typen getroffen, dessen Schwester ich flüchtig kannte. Aus ihr ist eine veritable Reicher-Typ-Beine-Breit-Lady geworden, die gerne mal schwanger wird, wenn der Kerl die Notbremse ziehen will. Er ist noch immer so ein Arschloch wie früher, allerdings bröckelt die körperliche Substanz, die er früher wohl mal hatte. Mit Anfang Dreissig lässt der "Ach, der ist ja süß"-Faktor merklich ab; zumal wenn dahinter gerade mal gar nichts steckt. Seit einiger Zeit lässt er sich vom Lover der Schwester aushalten, sprich er hat einen lapidaren, aber übermäßig gut bezahlten Job in dessen Firma. Funktioniert wohl ganz gut, und wenn er Glück hat auch dauerhaft. Naja, zumindest so lange sich die Schwester noch ein paar Jährchen dran hält und den Typen bei Laune hält. Sollte das wegbrechen wirds schwer für das Bürschchen, so ganz ohne sinnvolle Ausbildung. Noch läuft es ja aber und somit kann er voller Stolz vom 8000 Euro-Fernseher und dem hochgetunten Allerweltswagen berichten.
Seine ganze Sweetness kam zum Vorschein, als er so ein jungens Ding trösten wollte, die gerade ganz üblen Stress mit ihrem Lover hat und ständig rumheulte. Er wollte sie am liebsten zuhause bei sich trösten. Aber wie gesagt: die Substanz bröckelt und wer so dermaßen plumb auf Angriff geht (es fielen Sätze wie: "Du musst Dich rächen", was dann mit ihm geschehen sollte) wird am Ende der Nacht Fünf gegen Willi spielen, was ok ist: dank dem geschenkten Job arbeitet er nicht wirklich viel und hat zarte Hände. Das sollte passen.
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Freitag, 6. Januar 2012
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Gibt so Tage, an denen aus einem "Gehen wir heute abend kurz was trinken?" eine durchzechte Nacht wird. Dem einen Weizen folgt ein weiteres, später dann Pils. Dazwischen irgendwelche selbstangemischte Likörschnäpse. Irgendwann Bacardi-Cola wie in den guten alten Zeiten. Alkoholgetränkte Gespräche, anfangs noch auf Smalltalk-Level, später hochpolitisch aber auf B*ILD-Niveau. Gefühlte tausend Gänge zur Toilette. Lüsterne Blicke der schon Schwerstbetankten auf alles, was halbwegs weiblich ist. Dank Winterzeit ist es noch dunkel bei der Heimkehr. Ja, solche Tage gibt es.
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Mittwoch, 4. Januar 2012
Gü! Hier! Im Edeka!
Nasenbluten. Drei blutrote Papiertaschentücher und ein halbes Waschbecken voll. Es sah aus wie nach einer ziemlich fiesen Rachegeschichte. Der perfekte Mord, weil es garantiert keine Mordwaffe zu finden gäbe. Jetzt ist aber wieder gut. Darauf ein Bier (auch hier gibt es Rücklagen zu vernichten).
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Es gibt übrigens tatsächlich Gü hier im Edeka: Zitronen- und Schokokuchen. Heißt natürlich viel hipper, aber letztlich sind es diese beiden Geschmacksrichtungen. Nachdem ich nun weiß, dass man mit so einer Aussage Frauen rumkriegt, musste ich es natürlich gleich rausposaunen. Also nochmal zum mitschreiben: Hier(!) im Edeka gibt es Gü!
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Es gibt übrigens tatsächlich Gü hier im Edeka: Zitronen- und Schokokuchen. Heißt natürlich viel hipper, aber letztlich sind es diese beiden Geschmacksrichtungen. Nachdem ich nun weiß, dass man mit so einer Aussage Frauen rumkriegt, musste ich es natürlich gleich rausposaunen. Also nochmal zum mitschreiben: Hier(!) im Edeka gibt es Gü!
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Dienstag, 3. Januar 2012
Kopfschmerzen
Einen Vorteil hat die ganze Leuteentlasserei: man kann um einiger später kommen und kriegt trotzdem noch einen Parkplatz direkt vorm Haus.
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Irgendso ein erzkatholischer "Verein" hat mir einen Kalender für 2012 in den Briefkasten geworfen. Auf der Rückseite steht: "...ist eine überkonfessionelle Vereinigung gläubiger Christen. Keine Sekte." Alles andere darin klingt aber exakt danach.
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Kopfschmerzen. Liegt vielleicht am doofen Wetter.
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Irgendso ein erzkatholischer "Verein" hat mir einen Kalender für 2012 in den Briefkasten geworfen. Auf der Rückseite steht: "...ist eine überkonfessionelle Vereinigung gläubiger Christen. Keine Sekte." Alles andere darin klingt aber exakt danach.
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Kopfschmerzen. Liegt vielleicht am doofen Wetter.
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Montag, 2. Januar 2012
2700
Das fiel mir früher schon mal auf, aber heute habe ich mich daran erinnert: Amerikaner beklatschen sich immer selbst. Also konkret in irgendwelchen Gameshows: jemand wird vorgestellt, das Publikum applaudiert (wahrscheinlich weil irgendwo ein Schild mit "Applaus!" hochgehalten wird) und der Kanidat... klatscht mit. Er applaudiert sich selbst. In Deutschland machen das die Leute nie. Wie es bei anderen Nationen ist - keine Ahnung. Ist jetzt auch nicht unbedingt soooo wichtig.
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Die letzten Schlucke kohlehydratreichen Getränks hier in der Zweitwohnung sind gleich weg. Danach Rotwein. Vorsätze und so, Sie wissen schon.
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Apropos Vorsätze: nachdem ich vorhin das Buch von Frau Gröner zu Ende gelesen habe, habe ich nun ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht hemmungslos schlemme und stattdessen etwas aufmerksamer auf meine Nahrungszufuhr achte. Verdammt. Aus Gründen muss ich aber später die Ratschläge des Buches verfolgen. Es ist übrigens ein tolles Buch!
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Apropos Nahrungszufuhr: die Kantine ist geschlossen. Das ist ziemlich blöd. Für morgen habe ich mir schon was überlegt, aber auf Dauer ist das nichts. An Alternativen mangelt es hier draußen in der Wildnis allerdings auch. Hm.
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Die ersten zwei Urlaubstage für dieses Jahr gehen schon im Januar flöten. Immerhin für etwas Angenehmes: Hexenverbrennung mit anschließender Feier plus ein Tag auskurieren.
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Die letzten Schlucke kohlehydratreichen Getränks hier in der Zweitwohnung sind gleich weg. Danach Rotwein. Vorsätze und so, Sie wissen schon.
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Apropos Vorsätze: nachdem ich vorhin das Buch von Frau Gröner zu Ende gelesen habe, habe ich nun ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht hemmungslos schlemme und stattdessen etwas aufmerksamer auf meine Nahrungszufuhr achte. Verdammt. Aus Gründen muss ich aber später die Ratschläge des Buches verfolgen. Es ist übrigens ein tolles Buch!
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Apropos Nahrungszufuhr: die Kantine ist geschlossen. Das ist ziemlich blöd. Für morgen habe ich mir schon was überlegt, aber auf Dauer ist das nichts. An Alternativen mangelt es hier draußen in der Wildnis allerdings auch. Hm.
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Die ersten zwei Urlaubstage für dieses Jahr gehen schon im Januar flöten. Immerhin für etwas Angenehmes: Hexenverbrennung mit anschließender Feier plus ein Tag auskurieren.
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